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Saturday

detebe Band 23627

Ian Mc Ewan

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Beschreibung

Henry Perowne, 48, ist ein zufriedener Mann: erfolgreich als Neurochirurg, glücklich verheiratet, zwei begabte Kinder. Das einzige, was ihn leicht beunruhigt, ist der Zustand der Welt. Es ist Samstag, und er freut sich auf sein Squashspiel. Doch an diesem speziellen Samstag, dem 15. Februar 2003, ist nicht nur die größte Friedensdemonstration aller Zeiten in London. Perowne hat unversehens eine Begegnung, die ihm jeden Frieden raubt …

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 29.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-26129-5
Reihe diogenes deluxe
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 15,2/9,5/2,7 cm
Gewicht 247 g
Auflage 1
Übersetzer Bernhard Robben
Verkaufsrang 131877

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Portrait

Ian Mc Ewan

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt in London. Schon seine ersten Erzählungen wurden 1976 mit dem Somerset-Maugham-Award ausgezeichnet. 1998 erhielt er für "Amsterdam" den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk, 2011 folgte die Auszeichnung mit dem Jerusalem Preis für Literatur. Sein Roman "Abbitte" wurde zum Weltbestseller und mit Keira Knightley verfilmt.
Er ist Mitglied der Royal Society of Literature und der Royal Society of Arts sowie Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences.

Artikelbild Saturday von Ian Mc Ewan

Buchhändler-Empfehlungen

Wenn sich plötzlich alles ändert.

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

Einer der großartigsten Romane des Autors. Was, wenn plötzlich das normale Leben komplett aus den Fugen gerät? Der anerkannte Neurochirurg "Perowne" und seine Familie werden vom Terror bedroht. Vor dem Hintergrund des Irak-Krieges ist dieser Roman angesiedelt und das wohlgeordnete Leben des Protagonisten wird von einem Tag zum anderen auf den Kopf gestellt. Die pure Verzweiflung und scheinbare Aussichtslosigkeit der Situation wird vom Autor in all seiner Abgründigkeit meisterhaft geschildert. Unglaublich spannend und tiefgründig.

A day in the life...

D. Dräger, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Ein ganz normaler Tag soll es werden für Henry Perowne, einen Londoner Neurochirurgen, angefüllt mit ein bisschen Wochenendroutine und einem abendlichen Dinner im Familienkreis. Doch Samstag, der 15. Februar 2003, ist kein gewöhnlicher Tag, es ist der Tag, an dem Millionen von Menschen in hunderten Städten der Welt gegen den geplanten Irak-Krieg demonstrieren. Dieser Tag, den Henry Perowne damit beginnt zu sehen wie ein brennendes Flugzeug Kurs auf London nimmt, lässt sich nicht mehr in gewohnte Bahnen zurücklenken. Aufgewühlt von diesem Ereignis und dessen möglichen Implikationen, sowie von seinen Reflexionen über den Terror, der in unsere Welt Einzug gehalten hat, den außenpolitischen Konsequenzen und deren Gefahren, verbringt er den Tag rastlos und wie in ständiger Alarmbereitschaft. Dass seine Vorahnung Recht behalten soll, zeigt sich spätestens bei Henry Perownes Zusammentreffen mit Baxter, einem Kleinkriminellen, mit dem er in einen Autounfall verwickelt wird. Ein schicksalhaftes Zusammentreffen das, zumindest vorübergehend, Perownes Leben aus der Bahn werfen soll… / Langsam und sorgfältig konstruiert McEwan den Roman um das Erleben und die Wahrnehmung seines Protagonisten herum und baut so Stück für Stück ein beeindruckend präzises Charakterportait auf. Das Portait eines Mannes, der im Leben viel erreicht hat und das Erreichte auch genießt, der es sich in seiner kleinen Ecke der Welt annehmlich eingerichtet hat, glücklich verheiratet, stolzer Vater und beruflich renommiert ist. Doch die Welt lässt sich nicht auf Distanz halten, das Wesen der Menschheit und Fragen der Politik, die im Roman wiederholt angesprochen werden, hauptsächlich im Bezug auf den Irakkrieg, verstören Perowne zwar nicht ernsthaft, lassen ihn und den Leser jedoch latent beunruhigt zurück. / McEwans meisterhaftes Können und seine unglaubliche Beobachtungsgabe kommen im Detail zum Vorschein, in den wundervoll effizienten und präzisen Beschreibungen dessen, was Perowne denkt, erlebt oder erinnert, sei es eine Erkenntnis seine Vergangenheit oder seine Familie betreffend oder eine klinische Diagnose. Als zugleich kluger und beunruhigender politischer Kommentar zur Zeit seit dem 11. September und introspektiver, charakterfixierter Roman liest sich „Saturday“ fast wie eine zeitgenössische Variante von Virginia Woolfs „Mrs Dalloway“.

Kundenbewertungen

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ein Tag der das Leben verändert!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.02.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Samstag Morgen, Henry Perowne möchte einen gewöhnlichen Tag verbringen. Ein harmloser Autounfall verändert an diesem einen Tag allerdings sein Leben. Mit leichtem Zynismus beschreibt McEwan die Angst der Menschen in dieser Zeit vor Terror. Das besondere an diesem Buch ist, das die ganze Geschichte an einem Tag spielt!

Unter Blairs Skalpell
von Polar aus Aachen am 30.10.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

9/11 hat nicht nur die amerikanische Gesellschaft durchgerüttelt. Im Gegensatz zu uns Deutschen, die aus dem Vergeltungskrieg herausgehalten wurde, fand sich Großbritannien plötzlich in einen Kriegszustand versetzt, der die Bürger spaltete und auf die Straße rief, um dagegen zu protestieren. In dieser gesellschaftlichen Zerreißp... 9/11 hat nicht nur die amerikanische Gesellschaft durchgerüttelt. Im Gegensatz zu uns Deutschen, die aus dem Vergeltungskrieg herausgehalten wurde, fand sich Großbritannien plötzlich in einen Kriegszustand versetzt, der die Bürger spaltete und auf die Straße rief, um dagegen zu protestieren. In dieser gesellschaftlichen Zerreißprobe spielt Ian McEwans Roman Saturday, wo ein Chirurg, der sich durch Squash fit hält und sich durchaus so seine Gedanken über den Zustand der Welt macht, durch eine Demonstration behindert in eine Seitengasse gerät, um dort beinah sein Leben zu verlieren. Chirurgen zumal Neurochirurgen gelten im Allgemeinen als abgehärtet. Angesichts der Tragödien, denen sie begegnen, bauen sie einen Schutzwall um sich herum auf, der sie am Leben hält. Dieser Schutz bekommt im Verlauf des Tages, den McEwan beschreibt, nicht nur Risse, es beweist sich auch, daß der Schutz angesichts der Zustände außerhalb eines Operationssaals vollkommen ungeeignet ist. Wie begegnet man dem Leben, wenn die eigene Tochter auf Grund der Vorkommnisse am Nachmittag vor den Augen der Familie gedemütigt wird, man seiner Hilflosigkeit angesichts hemmungsloser Wut nicht entrinnen kann? McEwan findet in diesem meisterhaften Roman nicht nur ein Abbild für die Verstörung einer Gesellschaft, ihre Verrohung, sondern auch einen überraschenden Schluß, mit dem man nicht rechnet, der in sich trotzdem schlüssig nachhallt.


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