Warenkorb
 

Der Ruf des Henkers

(8)
England, Mitte des 19. Jahrhunderts
Unfreiwillig gerät Richard Winters in die Hände des berüchtigsten Henkers von ganz England. An der Seite von William Calcraft führt er fortan das finstere Leben eines Henkerslehrlings, auf Schritt und Tritt begleitet von Tod, Galgen und Raben. Rasch merkt er, dass sein strenger Meister ein Geheimnis verbirgt, das seine Welt für immer aus den Angeln heben wird. Richard muss beweisen, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Doch als er in London ausgerechnet seine große Liebe wiedertrifft, steht urplötzlich noch viel mehr auf dem Spiel …
Portrait
Björn Springorum, geboren 1982 in Calw, würde am liebsten am zweiten Stern rechts abbiegen, im Kleiderschrank eine neue Welt entdecken, durch einen Kaninchenbau ins Wunderland fallen, mit einem Ring unsichtbar werden, nur durch das Lesen eines Buches nach Phantásien reisen oder eine recht wagemutige Partie Quidditch spielen. Weil sich das alles als schwieriger herausstellt als gedacht, schreibt er eben solange seine eigenen Geschichten. Björn Springorum studierte Englisch und Geschichte, lebt, schreibt und liest in Stuttgart und wird von zwei Katzen gehörig auf Trab gehalten.

Max Meinzold, geboren 1987, ist freischaffender Grafikdesigner und Illustrator. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Science-Fiction, Fantasy und der Kinder- und Jugendliteratur. Für seine moderne, innovative Buchgestaltung wurde er bereits für zahlreiche Preise nominiert. Er lebt und arbeitet in München.

… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-20216-9
Verlag Thienemann
Maße (L/B/H) 22,5/14,6/3,4 cm
Gewicht 538 g
Abbildungen mit Illustrationen
Illustrator Maximilian Meinzold
Buch (gebundene Ausgabe)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Bianka Greif, Thalia-Buchhandlung Wildau

Düstere, spannende Reise ins alte London an der Seite des berüchtigten Henkers William Calcraft, der ein dunkles Geheimnis hütet. Abenteuer und Gänsehaut pur. Klasse Lesefutter! Düstere, spannende Reise ins alte London an der Seite des berüchtigten Henkers William Calcraft, der ein dunkles Geheimnis hütet. Abenteuer und Gänsehaut pur. Klasse Lesefutter!

„Historische Fantasy für Jugendliche“

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

"Der Ruf des Henkers" ist ein fesselnder, dicht gesponnener Roman über William Calcraft, einem legendären Henker, und Richard Winters, seinem etwas unfreiwilligen Lehrling. Calcraft ist verschwiegen und schroff, zudem verbirgt er etwas vor Richard. Was das ist, erfährt er erst nach und nach. Während er also mit dem Geheimnis um Calcrafts wahre Mission im Dunkeln gelassen wird, trifft Richard auf eine alte Freundin, die ihm den Kopf verdreht und es fast schafft, dass Richard sich von Calcraft lossagt. Erst in allerhöchster Not erkennt Richard, was er an Calcraft hat und dass dieser längst viel mehr geworden ist als nur sein mürrischer Meister...
Ein spannender Roman über Freundschaft, Vertrauen und Wesen aus einer anderen Welt, die einen Krieg über uns bringen wollen!
"Der Ruf des Henkers" ist ein fesselnder, dicht gesponnener Roman über William Calcraft, einem legendären Henker, und Richard Winters, seinem etwas unfreiwilligen Lehrling. Calcraft ist verschwiegen und schroff, zudem verbirgt er etwas vor Richard. Was das ist, erfährt er erst nach und nach. Während er also mit dem Geheimnis um Calcrafts wahre Mission im Dunkeln gelassen wird, trifft Richard auf eine alte Freundin, die ihm den Kopf verdreht und es fast schafft, dass Richard sich von Calcraft lossagt. Erst in allerhöchster Not erkennt Richard, was er an Calcraft hat und dass dieser längst viel mehr geworden ist als nur sein mürrischer Meister...
Ein spannender Roman über Freundschaft, Vertrauen und Wesen aus einer anderen Welt, die einen Krieg über uns bringen wollen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
6
2
0
0
0

"Ich wusste, was meine Aufgabe war"
von Dr. M. am 13.07.2018

Wahrscheinlich weckt der unglücklich gewählte Titel dieses Buches bei manchen potentiellen Lesern Assoziationen, die es nicht erfüllen kann. Ein kurzer Blick auf die Produktbeschreibung zeigt jedem Interessenten, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, das an Leser zwischen 13 und 16 Jahren adressiert ist. Diese Zielgruppe liest in... Wahrscheinlich weckt der unglücklich gewählte Titel dieses Buches bei manchen potentiellen Lesern Assoziationen, die es nicht erfüllen kann. Ein kurzer Blick auf die Produktbeschreibung zeigt jedem Interessenten, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, das an Leser zwischen 13 und 16 Jahren adressiert ist. Diese Zielgruppe liest in der Regel keine historischen Romane. Und Bücher über den Vollzug der Todesstrafe durch Erhängen passen nicht in die heutige Zeit. Folglich sollte man auch nicht erwarten, dass man darüber viel in diesem Buch erfährt. Was dann noch bleibt, ist eine Fantasy-Geschichte, die sich mit der ungeliebten und abstoßenden Figur eines Henkers schmückt. Und um eine solche handelt es sich bei diesem Buch. Der Henker in diesem Buch ist William Calcraft, eine historische Gestalt des 19. Jahrhunderts, die hier verfremdet wird. Neben der Ausübung seines Berufes widmet sich die Romanfigur Calcraft der Jagd auf Wechselbälger, die alleine auf den britischen Inseln zu Hause sein sollen. Nach mittelalterlichem Aberglauben sind sie eine Ausgeburt des Teufels, stehlen menschliche Kinder, ersetzen sie durch den eigenen Nachwuchs und stiften noch allerlei anderes Unheil unter den Menschen. Calcraft findet eher durch einen Zufall in Richard Winter einen Lehrling, von dem er glaubt, ihn in sein geheimes Wirken einweihen zu können. Richard ist die eigentliche Hauptfigur dieses Romans. Deswegen besitzt sie auch das Alter der Zielgruppe. Zwischen Calcraft und den Wechselbälger hat sich ein jahrzehntelanger unerbittlicher Kampf auf Leben und Tod entwickelt, in den nun auch Richard einbezogen wird. Allerdings ahnt er nicht von welcher unerwarteten Seite ihm tatsächlich Unheil droht. Wechselbälger von Menschen zu unterscheiden, gelingt schließlich nur Wechselbälgern. Aus dieser Konstellation heraus entwickelt Björn Springorum einen sehr gut lesbaren, recht spannenden historischen Fantasy-Roman für Jugendliche. Wenn man das Buch als Erwachsener liest, wird man es natürlich anders und damit vielleicht auch nicht ganz fair bewerten. Möglicherweise durchschaut man auch in reiferem Alter schon nach der Hälfte des Textes , worauf die Handlung am Ende zulaufen wird. Doch das darf kein Bewertungskriterium sein. Ich fand diesen Roman als Jugendbuch sehr gut gelungen, denn er beschreibt bei aller auf die Zielgruppe getrimmten Fantasy auch die historische und soziale Situation Englands und Londons treffend.

Spannend ab der ersten Seite
von Philip am 11.07.2016

Endlich verschlägt es mich mal wieder in eines meiner liebsten Reiseländer, nämlich nach England. Zwar nicht so, wie ich es mir das gewünscht habe aber immerhin doch in gewisser Weise und zwar ins Endland des 19. Jahrhunderts. England und speziell London sind noch nicht das, was es heute sind,... Endlich verschlägt es mich mal wieder in eines meiner liebsten Reiseländer, nämlich nach England. Zwar nicht so, wie ich es mir das gewünscht habe aber immerhin doch in gewisser Weise und zwar ins Endland des 19. Jahrhunderts. England und speziell London sind noch nicht das, was es heute sind, denn es regiert Brutalität, Kriminalität und öffentliche Hinrichtungen stehen an der Tagesordnung. Es ist die Zeit des berühmt berüchtigten Henkers William Calcraft, welcher sich einen Ruf als kaltblütigen Richter der Königin erarbeitet hat, da er die Hinrichtungen, welche er durchführt, zu einer Art Show eskalieren lässt und damit das gaffende Publikum belustigt. Eben jener Henker trifft zufällig in einer kleinen Ortschaft in England auf einen jugendlichen und naiven Jungen namens Richard Winters, welcher, um die Liebe seiner Jugend zu retten, in die Lehre des Henkers trifft. Fortan zieht das ungleiche Paar von Ort zu Ort, um dem Ruf der Gerechtigkeit zu folgen und der Kriminalität einhalt zu gebieten. Doch was steckt hinter der so berühmt berüchtigten Show des Henkers? Ist es tatsächlich nur die Grausamkeit des Henkers oder wird die Welt von einer übernatürlichen Macht bedroht, welche nur so beseitigt werden kann? Ein Kampf zwischen Gut und Böse entbrannt und es geht außerordentlich mysteriös daher im England des 19. Jahrhunderts. Als Leser hat man dabei anfangs überhaupt keinen blassen Schimmer, in welche Richtung sich dieses Buch bewegen wird und das finde ich einfach hervorragend. Während man zu Beginn noch vermutet, dass ein ungleiches Lehrer Schüler Duo durch ein historisches England streift und nur vereinzelte Aufträge ausführt entwickelt sich die Handlung zusehens in eine verworrene und sehr mysteriöse Richtung, welche mich irgendwie schon z.T. an Supernatural erinnert hat, zumindest im Hinblick auf die Kreaturen, die in diesem Roman eine zentrale Rolle einnehmen werden. Der Autor Björn Springorum gelingt es mit seinem Roman Der Ruf des Henkers auf jeden Fall, den Leser immer wieder aufs neue mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Ich hab so oft an den Kapitelenden gedacht, dass das jetzt nicht wirklich sein ernst gewesen sein kann und musste deshalb immer wieder weiterlesen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das ungleiche Charakterpaar der Protagonisten ist so unterschiedlich, dass es irgendwie schon wieder perfekt zusammen passt und super harmoniert. Sie ergänzen sich im Verlauf der Geschichte immer besser und entwickeln sich stetig weiter. Vor allem der junge Richard macht eine enorme Wandlung durch, wird aber durch ein unglückliches Zusammentreffen stark negativ beeinflusst. Diese Entwicklungsprozesse sind dabei allesamt mehr als plausibel geschildert, wodurch man sich ohne Probleme in die Protagonisten hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen kann. Die Geschichte an sich kann ebenfalls durch ein tolles Setting überzeugen. Björn Springorum gelingt es durch seinen bildlichen Erzählstil, den Leser nach England zu entführen, sodass man beinahe tatsächlich durch die Gassen und Straßen des (stinkenden) London im 19. Jahrhundert wandelt. Die Schilderungen sind authentisch und sehr detailverliebt und ziehen einen magisch in seinen Bann. So kann man abschließend sagen, dass im Roman Der Ruf des Henkers quasi alles passt. Die Charaktere sind stimmig, die Handlung ist durchgehend spannend und sehr kurzweilig und die Ortsbeschreibungen mehr als authentisch wodurch ein rundum gelungener Eindruck zurückbleibt, der leider viel zu schnell zu Ende gegangen ist. Ich hätte gerne noch weitere Abenteuer an der Seite von Richard und William verbracht! Fazit zu Der Ruf des Henkers Wunderbar durchdachter Weltenentwurf mit fantastischen Charakteren in einem historischen und gelungenen Gewand. Tolle Unterhaltung ab der ersten Seite!

von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Unfreiwillig mit einem Henker leben, der ein unheimliches Geheimnis hütet ... Spannung, Abenteuer und Fantasy vereint zu einem fesselnden Jugendroman!