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So bin ich nicht

(Gretas Storys)

(15)
Wie weit muss man gehen, um neu beginnen zu können?
Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood und endlich einen echten Orgasmus. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie »Gut ist das Gegenteil von Großartig«. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen.

"Eines der traurigsten und tröstlichsten Bücher, die ich seit Ewigkeiten gelesen habe. Ich musste weinen. Mackintosh ist ein unglaubliches Talent, und So bin ich nicht ist ein großartiges Debüt." Doug Johnstone.
"Mackintoshs Sätze triefen von Schweiß, Tränen und Rotz. Und doch liegt ein Zauber über all der Verzweiflung, der einen zwischen die Zeilen zieht und zum Verbündeten macht. Im bitteren Kampf gegen das läppische Selbst." Simon Strauss.
"Anneliese Mackintosh entlarvt liebevoll die Geschichten, die sich jeder von uns über sich selbst erzählt. Wenn Sie gute Bücher mögen, lesen Sie dieses!" Dana Buchzik.
"Hinter dem Schmerz ist Komik, hinter dem zweiten Glas Wein ein Abgrund. Eine klare, rhythmische, plötzlich funkelnde Sprache und eine Protagonistin, die selten in die Richtung abbiegt, die man erwarten würde. Ich mag dieses Buch sehr." Elisabeth Dietz.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783841210609
Verlag Aufbau digital
Übersetzer Gesine Schröder
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein Essay an jeden von uns! Großartig, außergewöhnlich, merkwürdig und komisch.
Ein Buch was man mag oder nicht mag und einen zweifeln, lieben und hassen lässt!
Ein Essay an jeden von uns! Großartig, außergewöhnlich, merkwürdig und komisch.
Ein Buch was man mag oder nicht mag und einen zweifeln, lieben und hassen lässt!

„So bin ich nicht“

K. Meyer, Thalia-Buchhandlung Halle

"Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margarete und endlich einen echten Orgasmus"

Ein tolles Buch was gefunden und gelesen werden will.

Man wird dieses Buch hassen oder lieben. Oder kann man auch beides?

Überraschend und ehrlich!
"Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margarete und endlich einen echten Orgasmus"

Ein tolles Buch was gefunden und gelesen werden will.

Man wird dieses Buch hassen oder lieben. Oder kann man auch beides?

Überraschend und ehrlich!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

"Komik ist Tragik in Spiegelschrift" und Glücklichsein gar nicht so leicht. Dieses Buch wird Sie berühren und gleichzeitig amüsieren. Sehr empfehlenswert. "Komik ist Tragik in Spiegelschrift" und Glücklichsein gar nicht so leicht. Dieses Buch wird Sie berühren und gleichzeitig amüsieren. Sehr empfehlenswert.

„Volltreffer“

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Greta möchte normal sein. So wie sie sich fühlt, nicht so wie jeder sie wahrnimmt. Ihre Schwester ist psychisch krank und ihr geliebter Vater verstorben. Ab jetzt geht sie einen ungewöhnlichen Weg, welcher über Alkohol, Drogen und sexuellen Eskapaden geht. Wie wird ihr Leben am Ende sein?

Anders, bemerkenswert, schockierend und überraschend ehrlich geschrieben.

Ich lege ihnen dieses Buch sehr ans Herz.
Vielleicht ist in jedem von uns ein Stück Greta?
Greta möchte normal sein. So wie sie sich fühlt, nicht so wie jeder sie wahrnimmt. Ihre Schwester ist psychisch krank und ihr geliebter Vater verstorben. Ab jetzt geht sie einen ungewöhnlichen Weg, welcher über Alkohol, Drogen und sexuellen Eskapaden geht. Wie wird ihr Leben am Ende sein?

Anders, bemerkenswert, schockierend und überraschend ehrlich geschrieben.

Ich lege ihnen dieses Buch sehr ans Herz.
Vielleicht ist in jedem von uns ein Stück Greta?

„Sehr speziell und gewöhnungsbedürftig“

Jana Torge, Thalia-Buchhandlung Freital

Erzählt wird von Greta und ihrem kaputten Leben. Sie leidet an Borderline, ist sexsüchtig, Alkoholabhängig, hat ihren Vater an den Krebs verloren, ihre Mutter ertrinkt ebenfalls im Alkohol und ihre Schwester versucht immer wieder, sich umzubringen. Greta möchte raus aus diesem Leben.
Die Autorin schreibt kompromisslos, authentisch und geradeheraus. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig und nicht meine Sache.
Erzählt wird von Greta und ihrem kaputten Leben. Sie leidet an Borderline, ist sexsüchtig, Alkoholabhängig, hat ihren Vater an den Krebs verloren, ihre Mutter ertrinkt ebenfalls im Alkohol und ihre Schwester versucht immer wieder, sich umzubringen. Greta möchte raus aus diesem Leben.
Die Autorin schreibt kompromisslos, authentisch und geradeheraus. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig und nicht meine Sache.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
9
0
1
2
3

In Selbstmitleid getränkt
von StMoonlight am 20.01.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich würde den Inhalt des Buches mit einem Tagebuch vergleichen. Hier erzählt Greta ihre Lebens- und Leidensgeschichte. Schicksalsschläge treffen sie immer wieder und stellen sie stets vor eine Herausforderung. (Wem würde es nicht so gehen?) Es handelt sich hier um einen Roman mit autobiographischen Zügen, denn einen großen Teil... Ich würde den Inhalt des Buches mit einem Tagebuch vergleichen. Hier erzählt Greta ihre Lebens- und Leidensgeschichte. Schicksalsschläge treffen sie immer wieder und stellen sie stets vor eine Herausforderung. (Wem würde es nicht so gehen?) Es handelt sich hier um einen Roman mit autobiographischen Zügen, denn einen großen Teil (68 %) hat die Autorin wirklich erlebt, den Rest hat sie dazu erfunden. Welcher Teil zu welchem Part gehört wird (natürlich) nicht verraten, ist aber auch nicht wichtig. Im Grunde geht es in ?So bin ich nicht? um Bedürfnisse, Lügen, Sorgen, Nöte und den ganzen Rest einer jungen Frau. Je weiter das Buch und damit Gretas Leben voranschreitet, desto mehr wiederholt sich alles. Nicht die Ereignisse an sich, aber die Erinnerungen. Immer wieder nutzt Greta sie als Ausreden ? und das in einem sehr saloppen Schreibstil. So hart das Grundthema auch sein mag, so schlecht ist die Umsetzung! Auch ich habe eine Menge Schicksalsschläge hinter mir, mir aber ein Mindestmaß an Ausdrucksweise erhalten. Mich persönlich haben die ständigen F***CKs und Sch**** sehr schnell nur noch genervt. Würde es sich um eine komplette Biographie handeln, würde ich der Autorin Selbstmitleid unterstellen. ?So bin ich nicht? ist in etwa mit einer Busfahrt zu vergleichen, bei der sich eine Gruppe Jugendlicher auf die Sitze lümmelt, sich lautstark unterhält und dabei permanent vulgäre Ausdrücke benutzt. Entweder man kann es als Fahrgast ausblenden oder man steigt an der nächsten Haltestelle genervt aus und wartet auf den nächsten Bus. ? Ich bin ausgestiegen ...

Genial!
von Julia Lotz aus Aßlar am 31.05.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Wie weit muss man gehen, um neu beginnen zu können? Anneliese Mackintosh erzählt direkt und offen vom Leben einer jungen Frau, deren unschlagbarer Humor nichts weniger ist als ein Überlebensmittel. Miranda July und Lena Dunham haben eine neue Gefährtin: Anneliese Mackintosh, die frischeste und vielversprechendste Stimme Großbritanniens. Greta... Inhalt: Wie weit muss man gehen, um neu beginnen zu können? Anneliese Mackintosh erzählt direkt und offen vom Leben einer jungen Frau, deren unschlagbarer Humor nichts weniger ist als ein Überlebensmittel. Miranda July und Lena Dunham haben eine neue Gefährtin: Anneliese Mackintosh, die frischeste und vielversprechendste Stimme Großbritanniens. Greta will nur Liebe, Glück, Mittag essen mit Margaret Atwood, einen echten Orgasmus und summa cum laude für ihre Doktorarbeit, die nur aus Worten besteht, die mit 'C' anfangen. Aber vor allem möchte sie ihren Vater zurück, mit dem Trinken aufhören und einmal mit der gutaussehenden Frau mithalten, die immer neben ihr auf dem Laufband läuft und T-Shirts trägt mit Schriftzügen wie 'Good is the enemy of great'. Sie wünscht sich ein normales Verhältnis zu ihrer Mutter und dass ihre Schwester aufhört zu versuchen, sich umzubringen. Sie würde am liebsten nie mehr Kleidung tragen, nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken und für radikale politische Ideen kämpfen. Sie würde gern mehr sie selbst sein. Sie würde gern weniger wollen. Denn immer wenn sie etwas erreicht, wird ihr etwas anderes genommen. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Lange bevor ich dieses Buch in den Händen halten konnte, gab es auf lovelybooks eine Vorableserunde, an der ich zwar nicht teilgenommen habe, deren Rezensionen ich aber gespannt gelesen habe. So bin ich nicht gehörte zu den Most Wanted Neuerscheinungen aus dem Aufbau Verlag und ich musste einfach wissen, wie dieses Werk von andere begeisterten Lesern aufgenommen wird. Die Rezensionen waren bunt gemischt und reichten von hochgelobt bis abgrundtief schlecht. Als ich dann einige Zeit später das Buch selbst in den Händen hielt und begann es zu lesen, wusste ich sofort, wieso sich die Meinungen hier spalteten. So bin ich nicht. Genau das würde ich antworten, wenn man mich fragen würde, ob ich mich in Greta erkennen würde. Eine ganz spontane Antwort und doch glaube ich nicht, dass sie dem gerecht wird. Ich glaube, in Greta steckt eine komplexe Person, in der sich jede Frau nicht komplett aber zu Teilen wiederfindet. Das war auch das interessante und faszinierende an Greta. Das, was sie mich hat mögen lassen, egal, wie anstößig sie ist. Interessant ist hier natürlich auch die Anmerkung der Autorin, dass 68% der Geschichten im Buch tatsächlich passiert wurden, sie aber nicht verrät, welche das sind. Das lässt den Leser natürlich sehr rätseln darüber, wie Anneliese Mackintosh. Außerdem hat diese mich sehr an Lena Dunham erinnert, deren Buch ?Not a kind of Girl? ich sehr geliebt habe. Ähnlich wie dieses besteht So bin ich nicht auch aus vielen einzelnen Geschichten, die anachronistisch angeordnet sind. Erst habe ich mir das sehr problematisch vorgestellt, denn die Geschichte einer fiktiven Frau, Greta, wird erzählt und ich war mir nicht sicher, ob dieser Weg funktionieren würde. Aber das hat er tatsächlich! Am Ende hatte ich ein umfassendes Bild von Gretas leben, das keiner chronologischen Handlung bedurfte und auf keinen Fall das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Vielmehr hat man dadurch mehr auf die kleinen Feinheiten geachtet und ist bedachter ans Lesen gegangen, als es vielleicht anders passiert wäre. Ich bin absolut überzeugt von Annelise Mackintoshs Schreibstil. Wüsste ich es nicht besser, würde ich behaupten, dass es gut war, dass sie Kreatives Schreiben studiert hat. Ich weiß es aber besser und kann sagen, dass es nicht reicht Kreatives Schreiben zu studieren, um Autorin zu werden. Genauso, wie die wenigsten Journalisten werden, die Journalismus studiert haben. Man braucht Talent und davon hat sie eine ganze Menge. Man wird ganz vbezaubert von den leichten Worten, mit denen sie tonnenschwere Themen anspricht und darüber hinaus gab es in den Texten noch mehr zu entdecken. Viele Texte sind nicht einfach nur Essays sondern haben ein ?mehr?, was sie besonders macht. Kleine Einschübe, Gedichte, Dinge, die von normalen Essays weggehen und sie im Gedächtnis bleiben lassen. Jede Geschichte beinhaltet eine kleine Besonderheit und macht das Buch vielfältig und bemerkenswert. Bewertung: Mit So bin ich nicht hat Anneliese Mackintosh einen bemerkenswerten Essayroman geschaffen, der sehr wohl anstößig ist, gleichzeitig aber auch wunderschön. Obwohl die Protagonistin Greta dem Leser sehr befremdlich erscheint, schlummert ? wie ich glaube ? in jedem ein bisschen Greta. Ein sehr zu empfehlendes Werk.

So bin ich nicht - und ich auch nicht!
von Nina W. aus Eppelborn am 08.05.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Als ich den Klappentext gelesen habe, war mir klar, dass es kein Buch wie jedes andere ist. Und ja, ich habe mich auch aufs Lesen gefreut, nur wusste ich bis dahin nicht, was genau mich erwarten sollte! Der Schreibstil der Autorin ist kompromisslos, authentisch (in einigen Details zu authentisch) und... Als ich den Klappentext gelesen habe, war mir klar, dass es kein Buch wie jedes andere ist. Und ja, ich habe mich auch aufs Lesen gefreut, nur wusste ich bis dahin nicht, was genau mich erwarten sollte! Der Schreibstil der Autorin ist kompromisslos, authentisch (in einigen Details zu authentisch) und geradeheraus. Wenn man den Klappentext liest denkt man sich "Oh ja, wir steigen also in das Leben von Greta ein, lernen mit ihr leben, lieben und lachen" - oder so in der Art. Schaut man dann noch das Cover an merkt man, dass es wirklich aufs Wesentliche reduziert wurde. Kein großartiges Farbchaos, keine versteckten Hinweise auf die Geschichte, nicht wirklich viel zum hineininterpretieren. Eben minimalistisch und doch ansprechend. Vielleicht hätte ich da schon ahnen können, was auf mich zukommt. Greta erzählt aus ihren einzelnen Kapiteln im Leben und die sind randvoll mit Geschichten über Sex (oder ihre Anfänge darüber), Alkohol(exzesse), ihre Freunde, Liebschaften und ihre Trauer über den zu frühen Tod ihres Vaters. Die Trauerbewältigung ist bei ihr in vielen Kapiteln vorhanden. Auf unterschiedlichste Art und Weise nähert sie sich ihr, lässt sich von ihr umarmen, wehrt sich, denkt zurück an die Zeiten mit ihrem Vater, aber lässt auch nicht die dunklen Kapitel aus dem letzten Lebensabschnitt ihres Vaters aus. Nicht alles ist rosig. Sterben ist nicht schön. Schon gar nicht, wenn man von Paranoia heimgesucht wird und hinter allem und jedem das Schlechte vermutet. Natürlich hat sie diese Zeit stark mitgenommen und wohl auch in ihrem weiteren Leben geprägt. In meinen Augen nicht zum Positiven. Ich war mehr als geschockt über einige (nicht nur) literarische Ausgüsse von ihr - vielleicht, weil ich einfach nicht so bin? Und so kommen wir auch auf den Titel des Buches "So bin ich nicht" - ich kann mit Bestimmtheit sagen: ich habe das Buch gelesen, habe die Gedanken der Protagonistin (und auch der Autorin) und deren Geschichte kennen gelernt und ich kann gewiss behaupten: so bin ich nicht! Und das mag wohl auch einer der Gründe sein, weswegen mir das Buch nicht sonderlich gut gefallen hat. Als es sich dem Ende näherte, war ich wirklich sehr froh drum. Klar, einige witzige oder einfach nur geistreiche Szenen waren vertreten, doch nicht solche, die mich als Leser dazu bewegen könnten, das Buch erneut in die Hand zu nehmen oder es weiter zu empfehlen. Am Ende musste ich mich wirklich zwingen, die restlichen Kapitel zu lesen.