Die Scherben der Wahrheit

(gekürzte Lesung)

(9)
Als Paul Hopwood die Schüsse hört, ist es bereits zu spät. Das Auto, auf das gefeuert wurde, kommt von der Fahrbahn ab, rast auf ihn zu und tötet ihn. Die Polizei geht davon aus, dass Paul das zufällige Opfer eines Initiationsritus wurde, wie er unter Jugendgangs keine Seltenheit ist. Doch die hochschwangere Helen kann nicht glauben, dass ihr Mann auf so sinnlose Weise ums Leben kam. Als sie eine unbekannte Nummer auf Pauls Handy entdeckt, steht Helen plötzlich vor der Frage: Wer war der Mann wirklich, mit dem sie ihr Leben geteilt hat?

Katja Danowski begibt sich fesselnd auf die Suche nach der Wahrheit im Fall Paul Hopwood.

Das gleichnamige Buch ist im Atrium Verlag erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Katja Danowski
Erscheinungsdatum 22.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 4057664030399
Verlag Goyalit
Spieldauer 322 Minuten
Format & Qualität MP3, 321 Minuten
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Insgesamt spannend und fesselnd, aber man merkt dem als neu vermarkteten Krimi an, dass Billingham sein Handwerk mittlerweile wesentlich besser beherrscht. Insgesamt spannend und fesselnd, aber man merkt dem als neu vermarkteten Krimi an, dass Billingham sein Handwerk mittlerweile wesentlich besser beherrscht.

„Scherben bleiben Scherben...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Nichts wird mehr so sein wie es einmal war nachdem Paul , Polizist nachts nach einer Feier mit Kollegen von einer Jugendgang zu Tode gefahren wird. Doch Helen seine Partnerin und hochschwanger, fallen sehr schnell einige Ungereimtheiten an der Art des Unfalls auf, die ihr keine Ruhe lassen. Helen ist ebenfalls Polizistin, sehr engagiert und eigenständig und ermittelt natürlich trotz aller Widrigkeiten auf eigene Faust. In der letzten Zeit lief es zwischen den beiden eher schlecht als recht und beruflich war Paul viel im Alleingang unterwegs ! Zeitweise fällt es schwer die persönlichen Fakten, die kritische Sozialstudie und die Mafiastrukturen auseinander zu sortieren und außerdem nimmt Mark Billingham sich viel Zeit für seine Figuren , was der Geschichte ganz und gar keinen Abbruch tut ! Die Spannung bleibt in jeder Situation erhalten und am Ende lösen sich die Fäden schon fast spektakulär und es gibt einen verblüffenden Showdown ! Nichts wird mehr so sein wie es einmal war nachdem Paul , Polizist nachts nach einer Feier mit Kollegen von einer Jugendgang zu Tode gefahren wird. Doch Helen seine Partnerin und hochschwanger, fallen sehr schnell einige Ungereimtheiten an der Art des Unfalls auf, die ihr keine Ruhe lassen. Helen ist ebenfalls Polizistin, sehr engagiert und eigenständig und ermittelt natürlich trotz aller Widrigkeiten auf eigene Faust. In der letzten Zeit lief es zwischen den beiden eher schlecht als recht und beruflich war Paul viel im Alleingang unterwegs ! Zeitweise fällt es schwer die persönlichen Fakten, die kritische Sozialstudie und die Mafiastrukturen auseinander zu sortieren und außerdem nimmt Mark Billingham sich viel Zeit für seine Figuren , was der Geschichte ganz und gar keinen Abbruch tut ! Die Spannung bleibt in jeder Situation erhalten und am Ende lösen sich die Fäden schon fast spektakulär und es gibt einen verblüffenden Showdown !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Die Scherben der Wahrheit
von dorli am 12.11.2015
Bewertet: Kunststoff-Einband

London. Paul Hopwood wird mitten in der Nacht an einer Bushaltestelle von einem Auto erfasst und stirbt. Ein Unfall, dessen zufälliges Opfer Paul wurde – so die einhellige Meinung. Als Pauls schwangere Frau Helen unbekannte Nummern auf Pauls Handy entdeckt, beginnt sie nachzuforschen und stößt schnell auf Ungereimtheiten, die... London. Paul Hopwood wird mitten in der Nacht an einer Bushaltestelle von einem Auto erfasst und stirbt. Ein Unfall, dessen zufälliges Opfer Paul wurde – so die einhellige Meinung. Als Pauls schwangere Frau Helen unbekannte Nummern auf Pauls Handy entdeckt, beginnt sie nachzuforschen und stößt schnell auf Ungereimtheiten, die den Unfall in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen… Mark Billingham beginnt „Die Scherben der Wahrheit“ an dem Abend des Unfalls. Der Initiationsritus einer Jugendgang. Schüsse aus einem Chevrolet. Die Fahrerin eines BMW verliert die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Dann dreht der Autor die Zeit um drei Wochen zurück und stellt dem Leser Paul und die weiteren Hauptfiguren vor. Man lernt die Akteure und ihr Umfeld gut kennen und bekommt schnell den Eindruck, dass Paul in dubiose Geschäfte verwickelt ist. Ich bin ein großer Fan von ausführlichen Beschreibungen und detaillierten Schilderungen und war daher ganz begeistert, wie viel Zeit Mark Billingham sich nimmt, seine Protagonisten und ihre jeweiligen Lebensumstände darzustellen. Es gibt keine klare Trennung zwischen gut und böse, meine Sympathien und Abneigungen wechseln ständig. Helen stolpert bei ihren Nachforschungen über immer mehr von Pauls Heimlichkeiten. Mit jedem weiteren aufgedeckten Puzzleteil wird ihr Bild von ihm verschwommener und sie hat das Gefühl, mit einem Fremden zusammen gelebt zu haben. Besonders intensiv beschreibt Mark Billingham die Mitglieder der Gang. Das Milieu, in dem sie sich bewegen. Ihre Hierarchie, ihre Loyalität zueinander. Man erfährt, wie jeder Einzelne tickt, lernt die Eigenheiten und Macken, die Interessen und Ziele, die Probleme und Geheimnisse kennen. Dieser Part wird von Theo erzählt. Theo wird von Mark Billingham super dargestellt – man merkt an seinem Verhalten, wie jung und unsicher er ist. Er geht nicht mit der Kälte vor, wie die anderen Bandenmitglieder. Theo war der Schütze in der Unfallnacht und er hat große Angst, denn seine Kumpane, die mit ihm in dem Chevrolet gesessen haben, werden einer nach dem anderen ermordet. Die Geschichte ist in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, die sich nach und nach zu einem großen Ganzen verbinden. Mark Billingham hat den Roman mit einigen Überraschungen und Wendungen gespickt, so dass die Handlung immer wieder neuen Schwung bekommt und bis zum Schluss spannend bleibt. Am Ende steht eine Auflösung, mit der ich nicht gerechnet habe. „Die Scherben der Wahrheit“ ist ein ausgefeilter, gut durchdachter Roman, der mich von der ersten bis zur letzen Seite fest im Griff gehabt hat – eine Geschichte, die mich mit ihrer spannenden Spurensuche prima unterhalten hat.

Gut durchdacht, aber wenig spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 08.11.2015
Bewertet: Kunststoff-Einband

Fünf Männer einer Londoner Gang, ein Auto und ein Revolver. Sie fahren mitten in der Nacht durch die Straßen des Stadtteils Hackney auf der Suche nach einem potenziellen Opfer. Einer der Männer muss nämlich diese Prüfung bestehen um wieder ein vollwertiges Mitglied zu werden. Das Ziel ist eine... Fünf Männer einer Londoner Gang, ein Auto und ein Revolver. Sie fahren mitten in der Nacht durch die Straßen des Stadtteils Hackney auf der Suche nach einem potenziellen Opfer. Einer der Männer muss nämlich diese Prüfung bestehen um wieder ein vollwertiges Mitglied zu werden. Das Ziel ist eine Frau in einem BMW. Zwei Schüsse werden abgegeben. Die Frau verreißt den Wagen und kracht in eine Bushaltestelle voller Menschen. Sie überlebt mit schweren Blessuren, aber ein Polizist, der dort auf dem Weg nach Hause war, wird getötet. Dieser Polizist war der Lebensgefährte der hochschwangeren Helen. Sie ist ebenfalls Polizistin und irgendwas kommt ihr an diesem Unfall merkwürdig vor. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und steht bald vor einer Menge ungeklärter Fragen, die ihren verstorbenen Freund betreffen. Wer war er wirklich und was hat er getan, wenn er abends mal wieder spät nach Hause gekommen ist? Das Cover ist mit seiner schwarzen Grundfarbe recht düster gehalten und die Eule, die anscheinend auf der Jagd ist, verstärkt die Stimmung noch ein wenig. Das Cover ist meiner Meinung nach gut gewählt, denn die Eule steht für verschiedene Symboliken, die das Buch beschreiben. Der Titel “Die Scherben der Wahrheit” passt ebenso zu dem Buch, da man auch in dem Buch die verschiedenen Teile der Wahrheit finden muss, um sie anschließend zu einem großen Ganzen zusammensetzen zu können. Cover und Titel gefallen mir richtig gut, besonders die Eule mag ich ganz abseits ihrer Symbolik sehr gerne, weil sie toll gestaltet ist. Das Buch hat mehrere Handlungsstränge, aber die wichtigsten sind die von Helen und Theodore, genannt T. Helen ist eine typische Polizistin, die selbst als Hochschwangere nicht von ihrem Beruf loskommt, und auf eigene Faust ermittelt. Dabei geht sie zwar gewisse Risiken ein, hat aber genug Verstand um sich und ihr ungeborenes Kind nicht in unnötige Gefahr zu bringen. Sie hat mit den üblichen Problemen einer Schwangerschaft zu kämpfen, aber auch mit ihren Schuldgefühlen Paul gegenüber. Sie hat nämlich in der Vergangenheit einen großen Fehler begangen, an dem sie immer noch zu knabbern hat. Insgesamt eine ganz nette Protagonistin, aber interessanter fand ich Theodore. Er ist ein junger Vater und erst vor kurzem mit seiner Familie wieder nach London gezogen. Obwohl er vor hatte seine alte Gang zu meiden und ehrlicher Arbeit nachzugehen, ziehen ihn seine Freunde doch wieder in den Sumpf aus Gewalt und Drogen, da er damit schnell zu Geld kommen konnte, um seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Er hatte immer Skrupel, wollte auch wieder aussteigen, aber ab einem gewissen Punkt konnte er es nicht mehr. Sein Zwiespalt ist interessant zu verfolgen und daher war dieser Handlungsstrang für mich am spannensten. Der Autor schafft es einen wirklich komplexen und gut durchdachten Fall zu kreieren und man fragt sich enorm lange, was nun mit Pauls Hintergründen ist und wie die ganze Geschichte am Ende aufgelöst werden soll. Die Handlung schafft es bis zum Ende zu überraschen und ist auch sehr tiefsinnig. Man kann eine Menge zwischen den Zeilen lesen und nicht immer ist alles so wie es scheint. Trotzdem gibt es einige Kritikpunkte: Der Anfang war durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge nämlich so verwirrend, dass ich ab und zu inne halten musste um die ganze Sache erstmal sacken zu lassen. Außerdem hat mir das niedrige Spannungslevel nicht wirklich gefallen. Wie schon erwähnt war die Handlung brillant durchdacht, aber anscheinend auf Kosten der Spannung und des Unterhaltungswertes, denn ab und zu musste ich mich regelrecht durch das Buch kämpfen. Das hat vor allem mit dem Stil zu tun, in den ich mich einfach nicht einfinden konnte. Es war mir leider unmöglich richtig in die Geschichte einzutauchen und ich fühlte mich deshalb eher als unbeteiligter Beobachter. Eigentlich sehr schade, denn das Buch hat wirklich eine Menge Potenzial. Dennoch kann ich das Buch jedem Leser empfehlen, der einen gut durchdachten Krimi lesen will und sich auch über ein oder andere Botschaft zwischen den Zeilen freut. Von mir gibt es allerdings wegen oben genannter Kritikpunkte nur 3.5 von 5 Punkten.

Wenn die Wahrheit mehr als schmerzt - ein großartiger Roman
von Kasin am 18.10.2015
Bewertet: Kunststoff-Einband

Die Eule - Symbol in vielen verschiedenen Kulturen - für Weisheit, Trauer, Tod, Verbrechen, Gewalt, Gut und Böse - als Covergestalt für dieses Buch mehr als gelungen, denn all diese Dinge spielen eine enorm wichtige Rolle. "Scherben der Wahrheit" von Autor Mark Billingham, erschienen im Atrium Verlag, ist... Die Eule - Symbol in vielen verschiedenen Kulturen - für Weisheit, Trauer, Tod, Verbrechen, Gewalt, Gut und Böse - als Covergestalt für dieses Buch mehr als gelungen, denn all diese Dinge spielen eine enorm wichtige Rolle. "Scherben der Wahrheit" von Autor Mark Billingham, erschienen im Atrium Verlag, ist als Roman deklariert, hat mich aber voll in mein Thriller- und Krimiherz getroffen. Helen und Paul, ein Polizistenpaar, im Moment eher jeder für sich als gemeinsam und doch verbindet die zwei eine besondere Liebe. Paul ist auf 'Alleingang', irgendetwas hat er vor. Die Menschen die er trifft scheinen Dreck am Stecken zu haben, aber was ist mit ihm, Paul? Hat er eine weiße Weste? Diese Frage kann er nicht mehr beantworten, denn Paul ist tot. Helen, seine Frau, eine mutige, selbstbewusste Polizistin. Zur Zeit etwas neben sich, was wohl an dem hormonellen Durcheinander liegt, denn Helen ist hochschwanger. Nun, als Witwe macht Helen sich auf die Such nach der Wahrheit, denn in ihr keimt ein Verdacht Paul betreffend. Sein Geheimnis will sie lüften, auch wenn sie davor Angst hat. Mark Billingham war mir als Autor bis dato nicht bekannt und ich bereue es noch kein anderes Buch von ihm gelesen zu haben. Mit 'Scherben der Wahrheit' hat er mich mehr als gefesselt. Sein Schreibstil ist so locker und hat dennoch eine wundervolle Tiefe. Er pendelt zwischen einzelnen Protagonisten hin und her, kurze Abschnitte nur, in denen man die Einzelnen kennenlernt und mit der Zeit erfährt das alle irgendwie miteinander zusammenhängen. Er hat es geschafft das ich Sympathie für die Unsympathischen entwickelte und den Bösen so richtig Böses an den Hals wünschte. Helen und Paul, dieser tragische Unfall, das Geheimnis, der Wunsch nach Wissen. Theodore Theo T. und sein Kumpel Easy und diese Gang die Drogen verkaufen und eine mehr als außergewöhnliche Art haben ihre Leute in die Riege der Oberen aufzunehmen. Wobei hier das Alter der Jungs zu beachten ist, Kinder noch, in einer Sozialbausiedlung am Großwerden, obwohl si sich ja selbst schon so erwachsen fühlen, mit null Perspektive und nur selten dem Wunsch daran etwas zu ändern, aber es gibt Ausnahmen, nur zu welchem Preis. Frank, Pauls Freund, wenn man ihn denn so bezeichnen kann, ein Bauunternehmer der sich mehr als nur die Hände schmutzig macht und seine so besondere Schwester Laura. Ein schweigsamer Taxifahrer, Mütter und Kinder, die Mischung hat es gemacht. Alle zusammen ergeben sie eine grandiose Story. Denn nicht nur Helen will alles aufklären, diese Ungereimtheiten, Dinge die sie nicht mehr loslassen und selbst wenn sie trotz der Morgenübelkeit, die auch mal am Nachmittag zuschlagen kann und der Furcht um ihr Ungeborenes, loszieht um nachzuhaken und zu bohren, ist da immer noch jemand. Denn eine gnadenlose Jagd hat begonnen und der Leser weiß schnell wen es treffen soll. Doch die tatsächlichen Hintergründe bleiben so lange im Nebel, bis dieser sich zum Schluss hin lichtet und für so manchen Aha-Effekt sorgt und doch ist es ein Verwirrspiel aller erster Güte. Ein bisschen Herzschmerz, viel Drama und Tragik, eine gelungene Mileustudie und so toll gezeichnete Protagonisten dass ich 5 von 5 Sternen ja fast als nicht ausreichend empfinde. Deshalb lasse ich einen 6. da, für Helens bittere sarkatische Selbstgespräche und diesen Charakter, den der Autor ihr auferlegt hat.