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Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!

Wie ich der deutscheste Jude der Welt wurde

Shahak Shapira

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Beschreibung

Silvester 2015 wurde ein junger Israeli in der Berliner U-Bahn von antisemitische Parolen grölenden Kerlen zusammengeschlagen. Ein Mediengewitter war die Folge, PEGIDA solidarisierte sich, aus Israel kam die Empfehlung heimzukehren. Aber Shahak Shapira wehrte sich weiter: Rassismus sei immer schlimm, egal gegen wen, im Übrigen fühle er sich in Berlin sauwohl. Danach war die Hölle los, Zeitungen weltweit berichteten. Nun schreibt er über sein Leben: lustig über seine Jugend als einziger Jude im tiefsten Sachsen-Anhalt, sehr ergreifend über seine Familie und nachdrücklich in seiner Botschaft: dass jeder selbst entscheidet, ob er ein rassistisches Arschloch ist oder nicht.

Wenn nun ausgerechnet dieser scheinbar ganz normale junge Berliner mit seinen Witzen auf Diskriminierungen aller Art aufmerksam macht, wenn er tabulos über kulturelle Unterschiede herzieht, aber ernsthaft böse wird, sobald in simplem Schwarzweiß gedacht wird, folgt das einer biographischen Logik.

Shahak Shapira (1.4.88) wuchs in Israel auf und immigrierte 2002 mit seiner Familie nach Deutschland. Er ist Satiriker, Autor und Künstler. Großes Aufsehen erregte er beispielsweise Anfang 2017 mit seinem Projekt YOLOCAUST, mit dem er eine Debatte über die Erinnerungskultur der Jugend auslöste. Seine kritische Auseinandersetzung mit der Online-Gesellschaft zieht sich durch sein gesamtes Werk. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 21.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-63146-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/2,4 cm
Gewicht 327 g
Abbildungen mit 15 schwarzweissen Illustrationen
Auflage 2. Auflage

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