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Amerika vor Kolumbus

Die Geschichte eines unentdeckten Kontinents

Charles C. Mann

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Beschreibung

Kolumbus’ Ankunft in Amerika veränderte den Kontinent fundamental. Zwei Zivilisationen trafen aufeinander, die bis dahin nichts voneinander wussten und deren Historie und Kultur unterschiedlicher nicht hätten sein können. Mit der Ankunft der Europäer rafften Masern, Pocken und die Grippe einen Großteil der Ureinwohner dahin, Kriege entmachteten sie. Charles C. Mann erzählt in Amerika vor Kolumbus vom Ende einer Ära und schreibt die erste Geschichte des vorkolumbischen Amerikas. Er räumt auf mit verbreiteten Mythen und zeigt, dass die indianischen Kulturen oftmals weiter entwickelt waren als die europäische. Ihre Boote waren schneller und wendiger, ihre Städte größer als das damalige Paris, und von unberührter Natur kann keine Rede sein: Ihre Mais-, Kürbis- und Kartoffelanbauflächen prägen noch heute weite Teile des Kontinents. Amerika vor Kolumbus ist ein wichtiges, mitreißend erzähltes Buch, das uns überraschende Einblicke in die Lebensweise der amerikanischen Ureinwohner gewährt. Es wurde von der amerikanischen Presse hymnisch gefeiert, und verkaufte sich mehr als eine Million mal, die National Academy of Sciences zeichnete es als bestes Buch des Jahres aus.

Faszinierend. Ein bahnbrechendes Buch, das ein tief verwurzeltes Klischee nach dem anderen über das koloniale Amerika widerlegt. The Boston Globe

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 720
Erscheinungsdatum 21.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-04536-4
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 22,1/14,7/4,3 cm
Gewicht 833 g
Originaltitel 1491. New Revelations of the Americas Before Columbus
Abbildungen zahlreiche schwarzweisse Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Bernd Rullkötter
Verkaufsrang 96368

Buchhändler-Empfehlungen

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Mann räumt in gerade für Sachbücher ungewohnt locker geschriebener Weise mit einigen Fakten auf, die man über die Ureinwohner Amerikas zu wissen glsubte. Ein faszinierendes Buch!

Jenseits vom Mythos "Indianer"

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Das Buch räumt mit unseren Klischees vom Jäger- und Sammlerdasein der Indianer auf! In Südamerika gab es ähnliche Hochkulturen wie auf dem Alten Kontinent. In den USA erhielt das Buch den Preis "Bestes Buch des Jahres" von der National Society of Science! Spannend, erhellend und uns einen ganz neuen Blick auf den Kontinent Amerika vor der Eroberung durch die Spanier und deren verheerenden Einfluss gebend.

Kundenbewertungen

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Die große Zivilisationskatastrophe...
von S.A.W aus Salzburg am 05.12.2017

...war die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus. Zumindest aus der Sicht der Indianer. Von denen gab es 1492 80 Millionen, ihre Städte waren größer, ihre Feldfrüchte nahrhafter als alles was es in der alten Welt gab. Das ist noch heute so: Mais, Kürbis, Tomaten, Bohnen, Kartoffel, Kakao, Maniok - das alles verdanken wir Jahrtausen... ...war die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus. Zumindest aus der Sicht der Indianer. Von denen gab es 1492 80 Millionen, ihre Städte waren größer, ihre Feldfrüchte nahrhafter als alles was es in der alten Welt gab. Das ist noch heute so: Mais, Kürbis, Tomaten, Bohnen, Kartoffel, Kakao, Maniok - das alles verdanken wir Jahrtausende dauernder Züchtung durch Indianer. 90 % der Indianer starben innerhalb von 30 Jahren durch Pocken und Masern, gegen die das Immunsystem der Indianer machtlos war. Die Gemüsefelder Nordamerikas und die Orchards des Amazonasgebiets fielen brach. Hatte Orellana bei der Entdeckung des Amazonas noch von blühenden Städten berichtet, so fand der nächste Entdecker dort niemand mehr. Die terra negra an den Flüssen bezeugt aber noch heute die hohe Gartenbaukultur, die es dort gab. Was die Pocken überließen, dem machten Cortez und Pizarro den Garaus. Tenochtitlan wurde niedergebrannt, das Gold der Inka eingeschmolzen. Ein riesiger Reichtum an Wissen ging verloren, manches konnte mühsam rekonstruiert werden, die Kunst, Zyklopenmauern zu bauen, ist aber für immer dahin. Durch Krankheit und Unterdrückung dezimiert, ihrer Kultur und ihres Wissens beraubt, erschienen dann die Indianer endlich als Wilde, die man ungestraft töten konnte. Dabei waren die Wilden wir Europäer. Ein Buch, das nachdenklich macht. siehe auch: Opelt, R: Die Kinder des Tantalus

von einer Kundin/einem Kunden am 08.02.2017
Bewertet: anderes Format

Aufgrund des reißerischen und unwissenschaftlichen Schreibstils für mich leider unlesbar. Schade.


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