Kühn hat zu tun

Roman

Martin Kühn Band 1

Jan Weiler

(45)
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Beschreibung

Martin Kühn ist 44, verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort eine Munitionsfabrik, aber was es damit auf sich hatte, weiß er nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Warum von seinem Gehalt als Polizist ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Ob er sich ein Rendezvous mit seiner Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist.

Da wird hinter Kühns Garten ein alter Mann erstochen aufgefunden. Und plötzlich hat Kühn sehr viel zu tun.

Weilers Art zu schreiben ist einzigartig. Voller Biss, Humor, wortgewandt, fesselnd und manchmal abründig. Wer 'Kühn hat zu tun' liest, hat auf einmal selbst viel zu tun: Denn dieses Buch will man nicht mehr aus der Hand legen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 21.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26682-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,9/2,7 cm
Gewicht 283 g
Abbildungen mit 2 1-farbigen Illustrationen
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 24433

Weitere Bände von Martin Kühn

Buchhändler-Empfehlungen

Dirk Lengersdorf , Thalia-Buchhandlung Heinsberg

Kein klassischer Krimi, aber ein guter, bisweilen humorvoller Gesellschaftsroman mit Spannungselementen, bei dem es vor allem um den überforderten Kommissar und Familienvater in der Midlifekrise geht. Unterhaltsam!

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein gut geschriebener Gesellschaftsroman über einen Polizisten, der sich mit diversen Problemen herumschlagen muss: humorvoll (nicht witzig) und sehr unterhaltsam.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
22
15
6
1
1

Kurzweilig, spannend und unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 30.11.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Unterhaltsamer "Krimi-Gesellschafts-Roman", den ich in wenigen Tagen durchgelesen habe. Kein klassischer Krimi, dafür wirklich unterhaltsam. Jan Weiler schreibt wie gewohnt pointiert und skizziert seine Charaktere liebevoll und detailliert. Ich kann den Roman als relativ leichte Lektüre, die dennoch über genügend Spannung und Hu... Unterhaltsamer "Krimi-Gesellschafts-Roman", den ich in wenigen Tagen durchgelesen habe. Kein klassischer Krimi, dafür wirklich unterhaltsam. Jan Weiler schreibt wie gewohnt pointiert und skizziert seine Charaktere liebevoll und detailliert. Ich kann den Roman als relativ leichte Lektüre, die dennoch über genügend Spannung und Humor verfügt, nur empfehlen. Werde mir die Folge-Bände ebenfalls bestellen.

Jo mei
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 06.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Anfangs ein sehr gelungener sarkastischer Bogen von der Hinterlassenschaft eines Munitionsfabrikbesitzers zum Ende des Dritten Reiches bis zu den dadurch fatalen Folgen für die stolzen frischen Eigentümer einer Neubausiedlung. Kühn hat dann jedoch etwas zu lange damit zu tun, sich seiner Sinn- und Lebenskrise leidvoll hinzuge... Anfangs ein sehr gelungener sarkastischer Bogen von der Hinterlassenschaft eines Munitionsfabrikbesitzers zum Ende des Dritten Reiches bis zu den dadurch fatalen Folgen für die stolzen frischen Eigentümer einer Neubausiedlung. Kühn hat dann jedoch etwas zu lange damit zu tun, sich seiner Sinn- und Lebenskrise leidvoll hinzugeben. Eine Art von Erleuchtung nach einem Zusammenbruch führt gegen Ende des Buches sehr rasch zur Auflösung des Falles. Beinahe alle zuvor aufgestauten Konflikte mit seinem Umfeld lösen sich dadurch ebenfalls im Eilzugstempo in Wohlgefallen auf. Nach Zuklappen des Buches kam kein Bedürfnis auf, Kühn ein weiteres Mal zu begleiten.

Etwas langatmig, trotz gutem Anfang und abruptem Ende
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 01.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Obwohl der Anfang des Buches genauso wie der Schluss wieder spannender war, musste ich mich hin und wieder fragen, welcher Mensch Kühn hier darstellt: ein Polizist mit Burnout, oder mit einer Depression? Verheiratet, Familie und trotzdem total unzufrieden? Sogar die Arbeit wird zum Problem! Dann wird er selbst noch unberechenba... Obwohl der Anfang des Buches genauso wie der Schluss wieder spannender war, musste ich mich hin und wieder fragen, welcher Mensch Kühn hier darstellt: ein Polizist mit Burnout, oder mit einer Depression? Verheiratet, Familie und trotzdem total unzufrieden? Sogar die Arbeit wird zum Problem! Dann wird er selbst noch unberechenbar für Andere. Es folgen unzählige Aufzählungen von Problemen, die rund um einen Mord und einer eigenartigen „Entführung“ auftreten und irgendwann langweilig zu lesen sind. Die Erklärungen zu seinem eigenartigen Verhalten werden erst zum Schluss und für mich dann etwas zu rasch mit „Happyend Garantie“ für Kühn geliefert. Ein „Wunder“ geschieht etwas zu überraschend, nach der Vielzahl an Problemen kaum nachvollziehbar. Über Kommissar Kühn nach diesem Buch mehr wissen zu wollen, erübrigt sich daher für mich. Totale Authentizität erwartet man nicht bei einem Krimi, aber dennoch etwas mehr Realitätssinn.


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