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Mein Name ist Leon

(12)
Leon ist neun und ziemlich dunkelhäutig, sein Halbbruder Jake dagegen ganz blond und erst sechs Monate alt. Als ihre Mutter Sandra mal wieder richtig Pech mit einem Kerl hat, bleibt sie einfach im Bett liegen. Und Leon muss sich um Jake kümmern, ihn wickeln, etwas zu Essen besorgen.
Das fliegt natürlich irgendwann auf, das Sozialamt schaltet sich ein. Es bringt die beiden Jungs erst einmal bei Pflegemutter Maureen unter: übergewichtig, rothaarig, etwas nah am Wasser gebaut - man muss sie schon ein bisschen kennenlernen, um zu merken, was für ein riesengroßes Herz Maureen hat. Bald findet sich auch eine richtige Adoptivfamilie. Allerdings nur für Jake, denn der ist ja klein und blond. Leon weiß nicht mehr ein und aus vor Schmerz. Und er fasst einen Plan. Einen gefährlichen Plan, in diesem heißen Londoner Sommer 1981 …
Rezension
Dieser Roman ist authentisch und schön, wichtig und ehrlich, und er macht, was nur die besten Romane können: Er nistet sich leise im Herzen der Leser ein. Am Ende der Geschichte konnte ich das Buch kaum zuklappen, weil es sich anfühlte, als würde ich Leon alleinlassen. Ich weiß, es wird vielen Lesern so gehen.
Portrait
Kit de Waal

Kit de Waal wurde in Birmingham als Tochter einer Irin und eines karibischen Vaters geboren. Fünfzehn Jahre arbeitete sie in der Familienhilfe, sie ist Coach und Spezialistin für Familienrecht und Adoptionsfragen. Daneben studierte Creative Writing in Oxford. Ihr erster Roman, «Mein Name ist Leon» war ein Riesenerfolg und wurde 2017 mit dem wichtigsten irischen Literaturpreis ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.05.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783644552111
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1087 KB
Übersetzer Katharina Naumann
Verkaufsrang 51.408
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Die Haut des neunjährigen Leon ist dunkel. Als Waisenkind hat man damit keine Chance. Außer man hat ein Löwenherz wie Leon und kämpft um seine Zukunft !!!
Bewegend und schön !!
Die Haut des neunjährigen Leon ist dunkel. Als Waisenkind hat man damit keine Chance. Außer man hat ein Löwenherz wie Leon und kämpft um seine Zukunft !!!
Bewegend und schön !!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Ein Buch, dass mich ratlos aber verdammt gut unterhalten zurückgelassen hat. Ein Buch, dass mich ratlos aber verdammt gut unterhalten zurückgelassen hat.

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Leon hat nicht wirklich eine Kindheit denn ihm wird früh alles genommen was er liebt.
Aber Leon ist ein kleiner Kämpfer und er versucht sein Leben, in seinem Leben zu finden.
Leon hat nicht wirklich eine Kindheit denn ihm wird früh alles genommen was er liebt.
Aber Leon ist ein kleiner Kämpfer und er versucht sein Leben, in seinem Leben zu finden.

Lisa Franzkowiak, Thalia-Buchhandlung Köln

Geht ans Herz und lässt einen nicht mehr los. Spannend geschrieben und regt zum Nachdenken an. Geht ans Herz und lässt einen nicht mehr los. Spannend geschrieben und regt zum Nachdenken an.

In schwierigste Verhältnisse geboren kommt Leon- ein toller, verantwortungsbewusster kleiner Junge und liebevoller großer Bruder- von seiner Mutter weg zur Pflege. Sehr bewegend! In schwierigste Verhältnisse geboren kommt Leon- ein toller, verantwortungsbewusster kleiner Junge und liebevoller großer Bruder- von seiner Mutter weg zur Pflege. Sehr bewegend!

„"Nur ich kann mich richtig um ihn kümmern!"“

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Leon ist 9 Jahre alt, als seine Mutter ein Baby bekommt. Obwohl der kleine Junge anders aussieht als er, merkt Leon sofort, dass sein kleiner Bruder ihn braucht. Oft muss er sich alleine um den Säugling kümmern. Seine Mutter liegt tagelang im Bett, weder Geld noch Essen sind da, Leons Papa ist weg und der Vater vom kleinen Jake lässt sich auch nie blicken.
Als die beiden schließlich zu einer Pflegemutter kommen, vermisst Leon zwar seine Mama, aber ist froh sich nicht mehr ganz alleine um seinen Bruder kümmern zu müssen. Er hofft, dass die drei irgendwann wieder eine ganz normale Familie sein können. Doch eines Tages wird Jake von einem jungen Paar adoptiert. Für Leon, der schon zu alt und dunkelhäutig ist, besteht keine Chance mitgenommen zu werden.
Das Jugendamt verspricht ihm Fotos von Jake und auch Briefe zu schicken. Auch seine Mutter soll er öfter sehen.
Mit der Zeit merkt Leon, dass keine der Versprechen eingehalten werden. Er wohnt immer noch bei Maureen, der Pflegemutter,und obwohl er sie gern hat, will er nichts mehr, als wieder mit Jake und seiner Mutter zusammen zu sein. So macht er einen Plan...
Ein wahnsinnig schönes Buch für jung und alt. Leon ist naiv und gleichzeitig berechnend, dadurch erhält die Erzählweise einen ganz besonderen Charme. Die Liebe zu seinem Bruder hat mich oft zu Tränen gerührt. Gleichzeitig übt die Autorin Kritik an Rassismus, ohne dabei wertend zu sein. Ein toller Roman!
Leon ist 9 Jahre alt, als seine Mutter ein Baby bekommt. Obwohl der kleine Junge anders aussieht als er, merkt Leon sofort, dass sein kleiner Bruder ihn braucht. Oft muss er sich alleine um den Säugling kümmern. Seine Mutter liegt tagelang im Bett, weder Geld noch Essen sind da, Leons Papa ist weg und der Vater vom kleinen Jake lässt sich auch nie blicken.
Als die beiden schließlich zu einer Pflegemutter kommen, vermisst Leon zwar seine Mama, aber ist froh sich nicht mehr ganz alleine um seinen Bruder kümmern zu müssen. Er hofft, dass die drei irgendwann wieder eine ganz normale Familie sein können. Doch eines Tages wird Jake von einem jungen Paar adoptiert. Für Leon, der schon zu alt und dunkelhäutig ist, besteht keine Chance mitgenommen zu werden.
Das Jugendamt verspricht ihm Fotos von Jake und auch Briefe zu schicken. Auch seine Mutter soll er öfter sehen.
Mit der Zeit merkt Leon, dass keine der Versprechen eingehalten werden. Er wohnt immer noch bei Maureen, der Pflegemutter,und obwohl er sie gern hat, will er nichts mehr, als wieder mit Jake und seiner Mutter zusammen zu sein. So macht er einen Plan...
Ein wahnsinnig schönes Buch für jung und alt. Leon ist naiv und gleichzeitig berechnend, dadurch erhält die Erzählweise einen ganz besonderen Charme. Die Liebe zu seinem Bruder hat mich oft zu Tränen gerührt. Gleichzeitig übt die Autorin Kritik an Rassismus, ohne dabei wertend zu sein. Ein toller Roman!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
4
5
3
0
0

von Gina Samuelsen aus Kaiserslautern am 06.04.2018
Bewertet: anderes Format

Das Buch hat mich zu Beginn sehr bewegt. Leider lässt es aber der Mitte ziemlich nach. Die zweite Hälfte wurde dadurch leider ziemlich lang.

Mein Name ist Leon
von Charlotte Peuker am 18.07.2017
Bewertet: Taschenbuch

Originaltitel: My Name is Leon (UK) Autorin: Kit De Waal Genre: Belletristik Seiten: 320 Seiten Verlag: Rowohlt Verlag Kaufen? Paperback: 14,99€ / Taschenbuch: 9,99€ / Ebook: 9,99€ Klappentext: Leon ist neun und ziemlich dunkelhäutig, sein Halbbruder Jake dagegen ganz blond und erst sechs Monate alt. Als ihre Mutter Sandra mal wieder richtig Pech mit einem Kerl... Originaltitel: My Name is Leon (UK) Autorin: Kit De Waal Genre: Belletristik Seiten: 320 Seiten Verlag: Rowohlt Verlag Kaufen? Paperback: 14,99€ / Taschenbuch: 9,99€ / Ebook: 9,99€ Klappentext: Leon ist neun und ziemlich dunkelhäutig, sein Halbbruder Jake dagegen ganz blond und erst sechs Monate alt. Als ihre Mutter Sandra mal wieder richtig Pech mit einem Kerl hat, bleibt sie einfach im Bett liegen. Und Leon muss sich um Jake kümmern, ihn wickeln, etwas zu Essen besorgen. Das fliegt natürlich irgendwann auf, das Sozialamt schaltet sich ein. Es bringt die beiden Jungs erst einmal bei Pflegemutter Maureen unter: übergewichtig, rothaarig, etwas nah am Wasser gebaut - man muss sie schon ein bisschen kennenlernen, um zu merken, was für ein riesengroßes Herz Maureen hat. Bald findet sich auch eine richtige Adoptivfamilie. Allerdings nur für Jake, denn der ist ja klein und blond. Leon weiß nicht mehr ein und aus vor Schmerz. Und er fasst einen Plan. Einen gefährlichen Plan, in diesem heißen Londoner Sommer 1981 … (Quelle: Rowohlt Verlag) Meine Meinung: Nach "Niagara Motel" habe ich nun einen ganz ähnlichen Vertreter vom Rowohlt Verlag bekommen und war nun sehr gespannt! Das Cover war für mich ein bisschen verwirrend und man versteht erst ab dem letzten Drittel des Buches die besondere Bedeutung dahinter. Nämlich, das sich nie ganz zu Hause fühlen von Leon in dem Buch und die ständige (auch unfreiwillige) Suche, nach einem neuen Zuhause. Leon ist 9, als sein kleiner Bruder Jake geboren wird und seine Mutter in eine tiefe Depression fällt. Daraufhin kommen die Geschwister in eine Pflegefamilie. Aber Leon vermisst seine Mutter. Kurz daraufhin wird Jake auch noch adoptiert. Keiner scheint Leon zuhören zu wollen oder sich für ihn einzusetzen. Daraufhin sucht seinen eigenen Weg... Das Buch folgt Leon mit der Perspektive und bleibt dabei sehr dem kindlichen Trotz verbunden. Ich konnte so Leon wirklich in seinen Gedanken verfolgen, auch wenn es nicht aus seiner direkten Sicht erzählt wurde, hat das ziemlich gut funktioniert. Die Geschichte fängt vielversprechend an und entwickelt sich auch in einem angenehmen Tempo, sodass ich nach und nach in Leons Leben reingerutscht bin. Er ist schon sehr selbstständig, hilft im Haushalt und kümmert sich Tag und Nacht um seinen Bruder. Mir gefallen Bücher dieses Genres sehr und auch mit einem jungen Protagonisten. Leons Verlassen seines bekannten Terrains und die Übersiedlung zu Maureen ist sehr gelungen! Die Gefühle waren sehr eindrücklich, haben die Situation gut erfasst, weshalb sich der Rest der Geschichte eher langatmig gestaltet hat. Denn danach passiert nicht mehr wirklich viel. Die Kapitel haben sich in einem gleichbleibenden Einklang fortgesetzt und erst die letzten 20 Seiten haben nochmal ein wenig Spannung aufgebracht. Ich hatte nichts Actiongeladenes erwartet, doch leider war das ganze Buch eher langweilig gestaltet und ohne ein erkennbares Ziel geschrieben, weshalb es auch leider keinem bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Leon ist selbstlos. Das beweist er vor allem am Anfang, wenn es um die Fürsorge seines kleinen Bruder geht. Aber er hats ich auch das Kindliche behalten. Spielt mit Action-Figuren und sieht die Welt durch Kinderaugen, so wie es auch sein sollte. Sein Gedanken werden im Buchverlauf immer undurchdringlicher und einsichtiger, auch bedingt durch sein Umfeld, das sich so oft wechselt, hat stark dazu beigetragen. So konnte ich viele seiner Entscheidungen nur noch schwer nachvollziehen. Kit De Waal hat mit ihrem kindbetonten Schreibstil versucht viel Gefühl rüberzubringen, was sie zeitweise schafft, aber am Ende ist leider zu viel gewollt und zu wenig geschafft, was mich sehr enttäuscht hat. Fazit: Mit gutem Start, zieht sich "Mein Name ist Leon" gegen Ende zu viel in die Länge und hat sein Potential nicht komplett ausschöpfen können. Note: 3-

Eine Geschichte die ans Herz geht!
von Lisa Kleinwächter aus Bad Zwischenahn am 03.12.2016
Bewertet: Einband: Paperback

Leon ist scheint ein ganz normaler 9 jährige Junge zu sein. Er lebt zusammen mit seiner Mutter Carol - die nie Glück mit den Männern hat - und seinem kleinen Bruder Jake - der gerade mal 6 Monate alt ist - zusammen in London. Doch eins unterscheidet die... Leon ist scheint ein ganz normaler 9 jährige Junge zu sein. Er lebt zusammen mit seiner Mutter Carol - die nie Glück mit den Männern hat - und seinem kleinen Bruder Jake - der gerade mal 6 Monate alt ist - zusammen in London. Doch eins unterscheidet die beiden Brüder gewaltig, Leon ist schwarz und Jake ist weiß. Nach dem Carol nach langer Zeit ihr Bett nicht mehr verlässt, muss Leon alles in die Hand nehmen und sich nicht nur um seinen kleinen Bruder kümmern, sondern auch um seine Mutter. Diese Umstände bleiben nicht lange unentdeckt und das Sozialamt schaltet sich ein. Leon und Jake müssen zu Maureen, einer Pflegemutter mit einem riesen Herzen für Kindern. Sie kümmert sich liebevoll um die Brüder bis eine Familie gefunden wird, die die beiden adoptieren möchte. Doch nur für Jake findet sich eine Familie, denn der kleine Mann mit den blauen Augen und den blonden Haaren hat die besten Voraussetzungen. Leon bleibt alleine bei Maureen zurück, muss kurzerhand zu ihrer Schwester Silvia ziehen und beschließt seinen kleinen Bruder wiederzufinden.