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Martin Heideggers »Schwarze Hefte«

Eine philosophisch-politische Debatte

Mit der Veröffentlichung von Martin Heideggers »Schwarzen Heften« hat sich die Debatte zur Verstrickung von Philosophie und Nationalsozialismus erneuert und verschärft. Offen antisemitische Äußerungen in diesen Denktagebüchern haben in der nichtakademischen Öffentlichkeit für Empörung gesorgt. Die entscheidende Frage ist jedoch, welche Veränderungen der Perspektive auf Heideggers Denken insgesamt sich dadurch ergeben und ob damit zugleich eine Neubewertung des Gesamtwerks eines der einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts nötig ist. Die Beiträge in diesem Band erkunden Heideggers philosophische und politische Aussagen sowie seine Selbstinszenierung und seine Verwendung von Ideologemen seiner Zeit.

Portrait

Marion Heinz ist Professorin für Philosophie an der Universität Siegen.



Sidonie Kellerer ist Wissenschaftliche Assistentin an der Universität Siegen.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Marion Heinz, Sidonie Kellerer
Seitenzahl 445
Erscheinungsdatum 11.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-29778-0
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 18/10,8/2,4 cm
Gewicht 266 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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von einer Kundin/einem Kunden am 08.12.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Seit der Entdeckung der „Schwarzen Hefte“, die Martin Heidegger in den 30er und 40er Jahre schrieb, kam es zu einer Überzahl von Publikationen, Büchern und Aufsätzen, Vorträgen, Kongresse und Tagungen, rund um die Frage: Wie antisemitisch und nationalsozialistisch war Heidegger? Ob wirklich Wesentliches in Gedanken in dieser Dis... Seit der Entdeckung der „Schwarzen Hefte“, die Martin Heidegger in den 30er und 40er Jahre schrieb, kam es zu einer Überzahl von Publikationen, Büchern und Aufsätzen, Vorträgen, Kongresse und Tagungen, rund um die Frage: Wie antisemitisch und nationalsozialistisch war Heidegger? Ob wirklich Wesentliches in Gedanken in dieser Diskussion zum Tragen kam, sei dahingestellt. Skandale gab es um Heidegger schon viele. Er war stets zu recht ein Anstoß und anstößig. Die Erkenntnis, dass Heidegger ein Antisemit und Nationalsozialist war, ist in dem Sinne tatsächlich nichts Neues. Im Vergleich zu der Diskussion, die Ende der 70er / Anfang der 80er in Frankreich um Heideggers Destruktion des Politischen stattfand, ist die aktuelle Debatte aber sehr harmlos bzw. unpolitisch, und wird wohl kaum Folgen außerhalb der Heidegger-Rezeption haben: Was sehr zu bedauern ist.