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Judas

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Inhalt und Details


Im Winter 1959 kommt der junge Schmuel Asch nach Jerusalem, um seine Magisterarbeit zu schreiben. Allein und ohne finanzielle Unterstützung, braucht er dringend eine Nebenbeschäftigung. Eine Anzeige führt ihn ins Haus eines eigentümlichen alten Mannes namens Wald; nachts liest er ihm vor und unterhält sich mit ihm – über die Ideale des Zionismus, über die jüdisch-arabischen Konflikte.

Und dort trifft er auf die geheimnisvolle Atalja Abrabanel, deren verstorbener Vater einer der maßgeblichen Anführer der zionistischen Bewegung war. Sogleich ist Schmuel gefesselt von der Schönheit und Unnahbarkeit dieser Frau. Nach und nach gelingt es Schmuel, ihr Geheimnis zu enthüllen – und damit auch das des alten Wald.

Amos Oz hat einen Liebesroman geschrieben und zugleich ein Buch über das geteilte Jerusalem vor dem Sechs-Tage-Krieg, eine Geschichte seines Landes mit all seinen Konflikten, seinen Hoffnungen und seiner Verzweiflung.

Amos Oz wurde am 4. Mai 1939 in Jerusalem geboren und starb am 28. Dezember 2018 in Tel Aviv. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Amos Oz war Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now) und befürwortete eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensichen Konflikt. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1992, dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005 und dem Siegfried Lenz Preis 2014. Sein bekanntestes Werk Eine Geschichte von Liebe und Finsternis wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 als Film adaptiert..
Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, war eine der namhaftesten Übersetzerinnen des Hebräischen. Sie übersetzte Werke von Aharon Appelfeld, Lizzie Doron, Batya Gur und David Grossman. Ihre große, sprachlich wie literarisch weite Erfahrung war von größtem Wert auch für die Erschließung der israelischen Lebenswelt, wie Amos Oz sie überliefert. Für die Übersetzung von Oz’ Roman Judas erhielt sie 2015 den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt. Pressler starb am 16. Januar 2019 in Landshut.
  • Einband

    Taschenbuch

  • Seitenzahl

    331

  • Erscheinungsdatum

    11.04.2016

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-518-46670-4

  • Verlag Suhrkamp

Beschreibung & Medien


Im Winter 1959 kommt der junge Schmuel Asch nach Jerusalem, um seine Magisterarbeit zu schreiben. Allein und ohne finanzielle Unterstützung, braucht er dringend eine Nebenbeschäftigung. Eine Anzeige führt ihn ins Haus eines eigentümlichen alten Mannes namens Wald; nachts liest er ihm vor und unterhält sich mit ihm – über die Ideale des Zionismus, über die jüdisch-arabischen Konflikte.

Und dort trifft er auf die geheimnisvolle Atalja Abrabanel, deren verstorbener Vater einer der maßgeblichen Anführer der zionistischen Bewegung war. Sogleich ist Schmuel gefesselt von der Schönheit und Unnahbarkeit dieser Frau. Nach und nach gelingt es Schmuel, ihr Geheimnis zu enthüllen – und damit auch das des alten Wald.

Amos Oz hat einen Liebesroman geschrieben und zugleich ein Buch über das geteilte Jerusalem vor dem Sechs-Tage-Krieg, eine Geschichte seines Landes mit all seinen Konflikten, seinen Hoffnungen und seiner Verzweiflung.

Amos Oz wurde am 4. Mai 1939 in Jerusalem geboren und starb am 28. Dezember 2018 in Tel Aviv. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Amos Oz war Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now) und befürwortete eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensichen Konflikt. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1992, dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005 und dem Siegfried Lenz Preis 2014. Sein bekanntestes Werk Eine Geschichte von Liebe und Finsternis wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 als Film adaptiert..
Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, war eine der namhaftesten Übersetzerinnen des Hebräischen. Sie übersetzte Werke von Aharon Appelfeld, Lizzie Doron, Batya Gur und David Grossman. Ihre große, sprachlich wie literarisch weite Erfahrung war von größtem Wert auch für die Erschließung der israelischen Lebenswelt, wie Amos Oz sie überliefert. Für die Übersetzung von Oz’ Roman Judas erhielt sie 2015 den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt. Pressler starb am 16. Januar 2019 in Landshut.

Artikeldetails

  • Einband

    Taschenbuch

  • Seitenzahl

    331

  • Erscheinungsdatum

    11.04.2016

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-518-46670-4

  • Verlag Suhrkamp
  • Maße (L/B/H)

    19/12/3 cm

  • Gewicht

    308 g

  • Originaltitel Habesorah al pi Yehuda
  • Auflage

    4. Auflage

  • Übersetzer

    Mirjam Pressler

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Jerusalem 1959. Schmuel Asch schmeißt sein Studium hin. Seine Freundin hat ihn verlassen, seine Eltern sind pleite und können ihn nicht mehr unterstützen, seine wissenschaftliche Arbeit stockt. Da nimmt er eine Stelle als Unterhalter bei einem alten Mann an und aus anfänglicher Zurückhaltung wird Freundschaft. Ihre Streitgespräc... Jerusalem 1959. Schmuel Asch schmeißt sein Studium hin. Seine Freundin hat ihn verlassen, seine Eltern sind pleite und können ihn nicht mehr unterstützen, seine wissenschaftliche Arbeit stockt. Da nimmt er eine Stelle als Unterhalter bei einem alten Mann an und aus anfänglicher Zurückhaltung wird Freundschaft. Ihre Streitgespräche kreisen um Verrat und Freundschaft, Liebe und Tod und die schwierige Staatsgründung Israels. Und was hat die geheimnisvolle Atalja zu verbergen, in die er sich verliebt? Omos Oz beweist mit diesem klugen, eindruckvollen Buch einmal mehr seine iterarische Meisterschaft.

Angenehm, hoher Wohlfühlfaktor.
von Io am 02.07.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine große Anzahl interessanter Details über die Figur, die zum Archetyp des Verräters wurde. Hoffentlich stimmt alles.

Judas
von einer Kundin/einem Kunden aus Seengen am 06.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Interessantes Buch, auch in Deutsch treffende Wortbilder, mit verstecktem Humor. Anfangs etwas schwierig, da viele jüdische Schriftgelehrte zitiert werden. Sehr lesenswert!

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