Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Schattwald

Roman

(18)
Als Anne Südhausen nach Innsbruck reist, um den Nachlass ihrer verstorbenen Großmutter Charlotte zu regeln, macht sie eine Entdeckung: Tagebücher aus dem Zweiten Weltkrieg, die von Charlottes Zeit im Nervensanatorium Schattwald erzählen – einem Ort, an dem schreckliche Dinge geschahen, die das Leben der Großmutter für immer veränderten. Auch in der Gegenwart passiert Unerwartetes: Ein außergewöhnlicher Mann tritt in Annes Leben, einige Personen entwickeln plötzlich großes Interesse an den Tagebüchern und Anne gerät immer mehr in Gefahr ...
Rezension
»Spannende Spurensuche zur Zeit des Nationalsozialismus.«, BÜCHER Magazin
Portrait
Barbara Dribbusch arbeitet seit 1993 als Redakteurin bei der taz und hat bereits ein Sachbuch veröffentlicht. Ihre Freizeit widmete sie in den letzten Jahren den Recherchen zu ihrem ersten Roman »Schattwald«, insbesondere zur Geschichte der Psychiatrie in den 1920er- und 1930er-Jahren sowie im Nationalsozialismus.
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783492972444
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 1228 KB
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

„Die im Dunkeln ...“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Die Journalistin Anne fliegt nach Innsbruck um den Haushalt ihrer verstorbenen Großmutter Charlotte aufzulösen und die Beerdigung zu organisieren.
Im Flieger lernt sie einen charismatischen Mann kennen, der zu einer Konferenz unterwegs ist. Sie verabreden ein Wiedersehen ....
Im Haus der Großmutter, einer Gletscherforscherin, findet sie deren Tagebuch und nachdem sie die organisatorischen Dinge erledigt hat, fängt sie an zu lesen. Plötzlich ist die Großmutter in einem ganz anderen Kontext und Anne ist einer unglaublichen Geschichte auf die Spur gekommen. Der charismatische Mann aus dem Flieger, der sie zum Essen einlädt, hat plötzlich sehr konkrete Absichten auf das Tagebuch ...... Warum?
Eine sehr spannende Geschichte um ein Sanatorium, dessen Bewohner und Ärzte allen Mut aufbringen mussten um das 3.Reich zu überleben.
Die Journalistin Anne fliegt nach Innsbruck um den Haushalt ihrer verstorbenen Großmutter Charlotte aufzulösen und die Beerdigung zu organisieren.
Im Flieger lernt sie einen charismatischen Mann kennen, der zu einer Konferenz unterwegs ist. Sie verabreden ein Wiedersehen ....
Im Haus der Großmutter, einer Gletscherforscherin, findet sie deren Tagebuch und nachdem sie die organisatorischen Dinge erledigt hat, fängt sie an zu lesen. Plötzlich ist die Großmutter in einem ganz anderen Kontext und Anne ist einer unglaublichen Geschichte auf die Spur gekommen. Der charismatische Mann aus dem Flieger, der sie zum Essen einlädt, hat plötzlich sehr konkrete Absichten auf das Tagebuch ...... Warum?
Eine sehr spannende Geschichte um ein Sanatorium, dessen Bewohner und Ärzte allen Mut aufbringen mussten um das 3.Reich zu überleben.

„Besonders“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Faszinierendes Buch, spannend und eindringlich zugleich. Die Story packt und lässt recht nachdenklich zurück, da es eine neue Perspektive auf die Grauen des dritten Reiches bietet. Faszinierendes Buch, spannend und eindringlich zugleich. Die Story packt und lässt recht nachdenklich zurück, da es eine neue Perspektive auf die Grauen des dritten Reiches bietet.

Eva-Maria Brinks, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Spannende und unterhaltsame Spurensuche, auf zwei Zeitebenen spielend. Wobei der Part, der in den 40er Jahren im Sanatorium spielt, der deutlich stärkere und interessantere ist. Spannende und unterhaltsame Spurensuche, auf zwei Zeitebenen spielend. Wobei der Part, der in den 40er Jahren im Sanatorium spielt, der deutlich stärkere und interessantere ist.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Spannende Familiengeschichte und Spurensuche auf zwei Zeitebenen. Unterhaltsam und kurzweilig! Spannende Familiengeschichte und Spurensuche auf zwei Zeitebenen. Unterhaltsam und kurzweilig!

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ein spannender Roman über ein Nervensanatorium vor vielen Jahren. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein spannender Roman über ein Nervensanatorium vor vielen Jahren. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Toller Krimi in toller Atmosphäre. Top! Toller Krimi in toller Atmosphäre. Top!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
9
6
3
0
0

Toller Roman mit kleiner Schwäche
von Karlheinz aus Frankfurt am 01.05.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Journalistin Anne Südhausen muss nach dem Tod Ihrer Großmutter nach Innsbruck um dort die Beerdigung und den Nachlass zu regeln. Sie hatte lange Zeit keinen Kontakt zu ihr und befindet sich nach der Trennung von ihrem Mann in keiner guten seelischen Verfassung. Bei der Durchsicht der Unterlagen ihrer... Die Journalistin Anne Südhausen muss nach dem Tod Ihrer Großmutter nach Innsbruck um dort die Beerdigung und den Nachlass zu regeln. Sie hatte lange Zeit keinen Kontakt zu ihr und befindet sich nach der Trennung von ihrem Mann in keiner guten seelischen Verfassung. Bei der Durchsicht der Unterlagen ihrer Großmutter findet sie mehrere Tagebücher die das Leben der Großmutter im Sanatorium Schattwald im Jahre 1943 widerspiegeln. Anne taucht in die Zeit ein und lernt so eine andere Seite ihrer Großmutter und ihrer Vergangenheit kennen. Die ganzheitliche Handlung wechselt stets zwischen den Jahren 2014 und 1934, sie spitzt sich bis zum Ende hin immer mehr zu, was für spürbare Spannung sorgt. Obwohl sie geradlinig ist, enthält sie überraschende und spannende Wendungen, so dass ich zu keinem Zeitpunkt das Ende voraussagen konnte. Der Schreibstil passt toll zum Geschehen, er ist recht unspektakulär, was ich durchaus positiv in diesem Fall verstehe. Das Buch ist angenehm zu lesen, es ist klar geschrieben. Einzig hatte ich mir ein wenig mehr von den Tagesbucheintragungen erwartet. Diese sind in der dritten Form geschrieben und eher eine Erzählung als ein Tagesbucheintrag. Hier hätte die Autorin deutlich mehr Möglichkeiten gehabt. Die Protagonistin ist das eigentliche Highlight, denn sie hat eine gewisse Tiefe und wirkt realistisch, so dass der Leser sich in sie hinein versetzen kann und mit ihr von den ersten bis zur letzten Seite mitfühlt. Das Thema drittes Reich und der Umgang in den Krankenhäusern bzw. psychologischen Sanatorien ist anschaulich dargestellt, hier wird nichts beschönigt, aber auch nicht künstlich hochstilisiert, alles bleibt sachlich und das macht den Roman aus. Fazit: Ein Roman der mir von Anfang bis Ende gut gefallen hat, wenn die Tagesbucheinträge besser ausgearbeitet wären und dadurch authentischer gewirkt hätten, denn wären es fünf Sterne geworden, so sind es gute vier.

zu oberflächlich
von Marakkaram aus dem Emsland am 06.03.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

>> Nach dem Abtrocknen riskierte ich einen Blick in den Spiegel. Ich sah aus wie aus der Welt gefallen. (...) Ich war so verhärmt. Wer konnte so jemanden lieben? >> 2014: Die Journalistin Anne wurde kürzlich von ihrem Freund verlassen und versinkt in Selbstmitleid. Da erhält sie die Nachricht, dass... >> Nach dem Abtrocknen riskierte ich einen Blick in den Spiegel. Ich sah aus wie aus der Welt gefallen. (...) Ich war so verhärmt. Wer konnte so jemanden lieben? >> 2014: Die Journalistin Anne wurde kürzlich von ihrem Freund verlassen und versinkt in Selbstmitleid. Da erhält sie die Nachricht, dass ihre Großmutter Charlotte plötzlich gestorben ist, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Anne nutzt diesen traurigen Anlass für eine kurze Auszeit. Sie reist nach Innsbruck, um den Nachlass der alten Dame zu regeln. Dabei fallen ihr alte Tagebücher von Charlotte in die Hände.... >> “Die Traurigen müssen ins Eis.” Das hatte Carl immer gesagt. >> 1943: Die junge Charlotte kommt mit dem Tod ihres Zwillingsbruders Robert nicht zurecht. Sie magert ab, trägt seine Sachen und vermisst ihn schmerzlich. Ihre wohlhabende Familie schickt sie nach Österreich in das Sanatorium Schattwald. In der dortigen Gemeinschaft, wird ihr sehr schnell klar, wie wichtig Menschlichkeit in den Zeiten des Krieges ist. Ich hatte mich unheimlich auf diesen Roman gefreut, da mich das Thema Heilanstalten im Allgemeinen und während des dritten Reiches insbesondere, sehr interessiert. Wahrscheinlich war ich deswegen über die Oberflächlichkeit umso enttäuschter, denn bei dieser Thematik erwartet man Tiefe. Die Autorin ist Redakteurin bei der taz und hat bereits ein Sachbuch veröffentlicht. “Schattwald” ist ihr erster Roman und das merkt man. Hat mich der Roman unterhalten? Ja, gar keine Frage und ich will jetzt auch nicht sagen: aber auf Groschenroman-Niveau, aber fast. Der Schreibstil ist - vor allem im Teil der heutigen Zeit - ziemlich hölzern und fast schon ein wenig ungelenk. Auch die Protagonisten sind nicht sonderlich gut ausgearbeitet und so habe ich zu Anne kaum ein Gesicht. Zudem habe ich mich schwer getan Sympathie für sie zu entwickeln. In ihrem Kopf dreht sich alles nur um Anerkennung von Männern (heiss und begehrt zu sein). Immer mit der Autorin-Ausrede, dass sie grad von ihrem Mann verlassen wurde und ihr Selbstbewusstsein im Keller sei. Das hat irgendwann ganz gewaltig genervt. Vor allem, da nicht eine Träne über den Tod der Großmutter geflossen ist. Und auch Charlottes Vergangenheit stand bei ihr nicht wirklich im Fokus, ganz im Gegenteil benimmt sie sich noch sehr überheblich zu deren Nachbarinnen und Freundinnen. Ich empfand sie als sehr egozentrisch und unsympathisch. Am Liebsten hätte ich ihre holprigen Passagen übersprungen. Charlottes Geschichte konnte mich da schon mehr begeistern, obwohl sie ziemlich vorhersehbar ist und leider nur an der Oberfläche kratzt. Dennoch war der Schreibstil besser und man konnte merken, dass sich die Autorin intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hat - nur konnte sie es nicht umsetzen. Bisweilen kam bei mir das Gefühl auf, die Autorin wusste zwar wo sie hinwollte, hatte aber keine Ahnung, wie sie das anstellen sollte und kam dann auf sehr konstruierte Ideen. Und da wären wir wieder bei den Feinheiten im Schreibstil und Kniffen beim Geschichten erzählen. Beides noch ausbaufähig. Im Endeffekt versprechen Cover und Klappentext mehr als das Buch letztendlich halten kann. Schade, aber das wird mir nicht lang in Erinnerung bleiben.

Nachdenklich
von Xanaka aus Berlin am 13.11.2016
Bewertet: Taschenbuch

Anne Südhausen, erfolgreiche Journalistin eines Frauenmagazins aus Hamburg könnte zufrieden und glücklich sein. Und doch ist sie es nicht. Ihr Mann hat sich gerade für eine Jüngere von ihr getrennt. Mit diesem Verlust kommt sie nicht richtig klar. Dann kommt auch noch der Anruf. Ihre Großmutter Charlotte ist in... Anne Südhausen, erfolgreiche Journalistin eines Frauenmagazins aus Hamburg könnte zufrieden und glücklich sein. Und doch ist sie es nicht. Ihr Mann hat sich gerade für eine Jüngere von ihr getrennt. Mit diesem Verlust kommt sie nicht richtig klar. Dann kommt auch noch der Anruf. Ihre Großmutter Charlotte ist in Innsbruck verstorben. Als einzige Erbin muss sie sich um den Nachlass kümmern. Sie hat ihre Großmutter viele Jahre nicht gesehen und hatte jahrelang auch keinen Kontakt zu ihr. Im Haus von Charlotte findet sie deren Tagebücher aus dem Jahre 1943 und beginnt darin zu lesen. Schon beim Lesen der Tagebücher wird ihr klar, dass sie Charlotte gar nicht richtig gekannt hat und viele wichtige Details aus ihrem Leben ihr gar nicht bekannt sind. Aber scheinbar sind auch Andere an den Tagebüchern interessiert. Erst verschwinden die beiden letzten Hefte der Tagebücher, dann findet sie Fußspuren in der Wohnung. Anne versucht die Hinterlassenschaft und die Rätsel um die Tagebücher ihrer Großmutter zu lösen. Barbara Dribbusch hat die Geschichten von Anne und Charlotte in zwei Zeitebenen angesiedelt. Wir erfahren von Anne und dem Fund der Tagebücher. Parallel wird uns durch die Tagebücher angesiedelt im Zeitraum 1943 die Geschichte Charlottes erzählt. Deren Einweisung in eine Nervenheilanstalt zu dieser Zeit war schon etwas Besonderes. Charlotte ist durch den Tod ihres Zwillingsbruders Robert schwer traumatisiert und dadurch nicht mehr in der Lage am Leben teilzunehmen. Ein Aufenthalt in der Klinik "Schattwald" soll Besserung und Heilung bewirken. Jedoch befindet man sich gerade mitten im Krieg und so ist ihr Aufenthalt in der Klinik nicht mit einem normalen Kuraufenthalt zu vergleichen. Die Autorin hat sich hier einem Thema angenommen, über das ich nur sehr wenig wusste. Euthanasie im deutschen Reich ist schon bekannt, aber dass man auch Menschenversuche an psychisch Kranken unternommen hat, darüber wusste ich nicht so viel. Sie hat dieses Thema in eine spannende Geschichte verpackt, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Gut verpackt in eine Familiengeschichte ist hier ein düsterer Rückblick mit einigen Überraschungen und Wendungen geschrieben worden. Mir hat das Buch gefallen - es hat mich zum Nachdenken angeregt. Von mir gibt es verdiente 5 Lesesterne und natürlich eine Leseempfehlung.