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Lügenmauer. Irland-Krimi

Kriminalroman

Ein Emma-Vaughan-Krimi Band 1

Barbara Bierach

(91)
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Beschreibung

Irland, die grüne Insel. Voller Mythen, Dichter und Musik. Doch Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo an der verregneten irischen Nordwestküste, kriegt von diesem Irland der Touristenbüros nicht viel mit. Als Protestantin und geschiedene, alleinerziehende Mutter weckt sie in einem zutiefst katholischen, männlichen Polizeicorps meist nur Misstrauen. Ausgerechnet in dem Mord an einem hochrangigen Mitglied der Kirche soll Emma ermitteln. Die Spur führt in ein Kloster, in dem in den Sechzigerjahren junge Mütter ihre unehelichen Kinder zur Welt brachten. Ein dunkles Kapitel der irischen Geschichte. Was aber passierte mit den Kindern? Emmas Fragen treffen nur auf eisiges Schweigen. Um der unglaublichen Wahrheit auf die Spur zu kommen, muss Emma sich auch den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

Barbara Bierach ist eine bekannte Journalistin und Sachbuchautorin. Sie leitete jahrelang die Management-Berichterstattung der WirtschaftsWoche. Nach Jahren als Auslandskorrespondentin in New York und Sydney lebt sie heute im irischen Sligo, wo auch ihr erster Krimi Die Lügenmauer spielt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 15.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61306-2
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12,1/2,7 cm
Gewicht 271 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 88290

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Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Eine protestantische Ermittlerin im katholischen Irland und ein brutaler Mord, der weit in die dunkle Vergangenheit der Kirche und irischen Geschichte zurückreicht. Sehr spannend!

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Lügen und viele Geheimnisse
von Streiflicht am 09.06.2018

Emma Vaughan hat es nicht leicht. Sie ist nicht nur bei der Polizei als einzige Frau unter Männern, sondern auch noch geschieden, alleinerziehend, in Amerika geboren und hat die falsche Religion im traditionsverhafteten Irland. Sie weiß aber ganz genau, was sie will und ist daher zielstrebig und hart im Nehmen. Nun soll sie de... Emma Vaughan hat es nicht leicht. Sie ist nicht nur bei der Polizei als einzige Frau unter Männern, sondern auch noch geschieden, alleinerziehend, in Amerika geboren und hat die falsche Religion im traditionsverhafteten Irland. Sie weiß aber ganz genau, was sie will und ist daher zielstrebig und hart im Nehmen. Nun soll sie den Mord an einem protestantischen Pfarrer aufklären und der Fall zeigt sich als immer verworrener und rätselhafter. Scheinbar war der alte Mann nicht der, der er hätte sein sollen und er hatte große Angst und sogar Schlösser an den Fenstern. Geholfen hat ihm das aber nicht... Mir hat dieser erste Roman der Autorin und Journalistin Barbara Bierach sehr gut gefallen. Sie lebt selbst im irischen Sligo, das auch Ort des Geschehens ihres Irland-Krimis ist. Man merkt, dass sie Land und Leute mag und dass sie die Eigenheiten der Iren und ihrer wunderschönen Natur kennt. Das fand ich gut und macht den Roman zu etwas Besonderem. Man merkt auch, dass sie gut recherchieren kann, denn das kann auch ihre Hauptfigur Emma sehr gut. Gleichzeitig kann Barbara Bierach auch erzählen und Spannung schaffen. Der Sprung zwischen Vergangenheit in den 60ern und Gegenwart und dem Geschehen ein Jahr zuvor war gut gemacht und hat nochmal extra Spannung und Interesse reingebracht. Emma ist eine ganz normale Frau mit Schwächen, Ecken und Kanten und gerade das hat sie mir so sympathisch gemacht. Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit ihr und bin froh, dass ich den zweiten Band schon hier liegen habe.

Ohne Lämmer geht in Irland gar nichts
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 06.02.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sligo, eine irische Symphonie aus Grün und Grau, aus Armut und Bigotterie, wo die Kirche lange Arme hat: Als Charles das Schwein tot aufgefunden wird, ist die IRA eigentlich aus dem Spiel, zumal vieles auf eine alte Weibergeschichte hindeutet. An der leitenden Ermittlerin von der Garda nagt derweilen das schlechte Gewissen, alle... Sligo, eine irische Symphonie aus Grün und Grau, aus Armut und Bigotterie, wo die Kirche lange Arme hat: Als Charles das Schwein tot aufgefunden wird, ist die IRA eigentlich aus dem Spiel, zumal vieles auf eine alte Weibergeschichte hindeutet. An der leitenden Ermittlerin von der Garda nagt derweilen das schlechte Gewissen, alles wächst ihr über den Kopf. Einsicht: Manchmal muss mal einfach heulen.

Mord im Pfarrhaus
von Fredhel am 19.10.2016

Im beschaulichen Hafenstädtchen Sligo an der Nordwestküste Irlands wird der protestantische Reverend Dean Fitzpatrick erdrosselt aufgefunden. Leitung der Mordermittlung hat Inspector Emma Vaughan. Die sympathische junge Frau, selbst auch Protestantin, hat einen schweren Stand im bigott katholischen Umfeld. Sie ist geschieden, al... Im beschaulichen Hafenstädtchen Sligo an der Nordwestküste Irlands wird der protestantische Reverend Dean Fitzpatrick erdrosselt aufgefunden. Leitung der Mordermittlung hat Inspector Emma Vaughan. Die sympathische junge Frau, selbst auch Protestantin, hat einen schweren Stand im bigott katholischen Umfeld. Sie ist geschieden, alleinerziehend, in einer Männerdomäne erfolgreich berufstätig, und natürlich der falschen Konfession zugehörig, zumindest auf dem Papier. Tatsächlich hat sie mit Religion so gar nichts am Hut. Das Mordopfer war ein Unsympath erster Güte, ein Weiberheld, machtgierig und rücksichtslos. Emma verfolgt mehrere Lösungsansätze. Sollte die IRA die Hände im Spiel haben oder ist das Motiv eher in der Familie zu suchen? Emma ist eine Karrierefrau, sie arbeitet korrekt und umsichtig. Mir gefällt, wie sie sich im entscheidenden Moment zwischen Recht und Gerechtigkeit entscheidet, auch wenn es für sie berufliche Konsequenzen haben wird. Der Charakter von Emma ist gut ausgearbeitet, wie überhaupt die Personen in dem Roman sehr lebendig wirken. Für meinen Geschmack nimmt der politische Aspekt etwas zu viel Raum ein. Auch kam nicht so recht das Irland-Feeling beim Lesen auf, das man beim Betrachten des hübschen Covers erwartet hat. Man merkt doch, dass die Autorin eine Deutsche ist. Die Handlung ist spannend aufgebaut, auch wenn man schon früh eine Ahnung hat, wo der Mörder zu suchen ist. "Lügenmauer" von Barbara Bierach bietet dennoch solide Krimiunterhaltung.


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