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Lügenmauer. Irland-Krimi

Kriminalroman

Ein Emma-Vaughan-Krimi 1

(91)
Irland, die grüne Insel. Voller Mythen, Dichter und Musik. Doch Emma Vaughan, Inspector bei der Mordkommission in Sligo an der verregneten irischen Nordwestküste, kriegt von diesem Irland der Touristenbüros nicht viel mit. Als Protestantin und geschiedene, alleinerziehende Mutter weckt sie in einem zutiefst katholischen, männlichen Polizeicorps meist nur Misstrauen. Ausgerechnet in dem Mord an einem hochrangigen Mitglied der Kirche soll Emma ermitteln. Die Spur führt in ein Kloster, in dem in den Sechzigerjahren junge Mütter ihre unehelichen Kinder zur Welt brachten. Ein dunkles Kapitel der irischen Geschichte. Was aber passierte mit den Kindern? Emmas Fragen treffen nur auf eisiges Schweigen. Um der unglaublichen Wahrheit auf die Spur zu kommen, muss Emma sich auch den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit stellen.
Portrait
Barbara Bierach ist eine bekannte Journalistin und Sachbuchautorin. Sie leitete jahrelang die Management-Berichterstattung der WirtschaftsWoche. Nach Jahren als Auslandskorrespondentin in New York und Sydney lebt sie heute im irischen Sligo, wo auch ihr erster Krimi Die Lügenmauer spielt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843713078
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 1807 KB
Verkaufsrang 29.363
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ohne Lämmer geht in Irland gar nichts“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Sligo, eine irische Symphonie aus Grün und Grau, aus Armut und Bigotterie, wo die Kirche lange Arme hat: Als Charles das Schwein tot aufgefunden wird, ist die IRA eigentlich aus dem Spiel, zumal vieles auf eine alte Weibergeschichte hindeutet. An der leitenden Ermittlerin von der Garda nagt derweilen das schlechte Gewissen, alles wächst ihr über den Kopf. Einsicht: Manchmal muss mal einfach heulen. Sligo, eine irische Symphonie aus Grün und Grau, aus Armut und Bigotterie, wo die Kirche lange Arme hat: Als Charles das Schwein tot aufgefunden wird, ist die IRA eigentlich aus dem Spiel, zumal vieles auf eine alte Weibergeschichte hindeutet. An der leitenden Ermittlerin von der Garda nagt derweilen das schlechte Gewissen, alles wächst ihr über den Kopf. Einsicht: Manchmal muss mal einfach heulen.

„Für Krimi und Irland Fans“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Eine protestantische Ermittlerin im katholischen Irland und ein brutaler Mord, der weit in die dunkle Vergangenheit der Kirche und irischen Geschichte zurückreicht. Sehr spannend! Eine protestantische Ermittlerin im katholischen Irland und ein brutaler Mord, der weit in die dunkle Vergangenheit der Kirche und irischen Geschichte zurückreicht. Sehr spannend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
91 Bewertungen
Übersicht
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Lügen und viele Geheimnisse
von Streiflicht am 09.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Emma Vaughan hat es nicht leicht. Sie ist nicht nur bei der Polizei als einzige Frau unter Männern, sondern auch noch geschieden, alleinerziehend, in Amerika geboren und hat die falsche Religion im traditionsverhafteten Irland. Sie weiß aber ganz genau, was sie will und ist daher zielstrebig und hart im... Emma Vaughan hat es nicht leicht. Sie ist nicht nur bei der Polizei als einzige Frau unter Männern, sondern auch noch geschieden, alleinerziehend, in Amerika geboren und hat die falsche Religion im traditionsverhafteten Irland. Sie weiß aber ganz genau, was sie will und ist daher zielstrebig und hart im Nehmen. Nun soll sie den Mord an einem protestantischen Pfarrer aufklären und der Fall zeigt sich als immer verworrener und rätselhafter. Scheinbar war der alte Mann nicht der, der er hätte sein sollen und er hatte große Angst und sogar Schlösser an den Fenstern. Geholfen hat ihm das aber nicht... Mir hat dieser erste Roman der Autorin und Journalistin Barbara Bierach sehr gut gefallen. Sie lebt selbst im irischen Sligo, das auch Ort des Geschehens ihres Irland-Krimis ist. Man merkt, dass sie Land und Leute mag und dass sie die Eigenheiten der Iren und ihrer wunderschönen Natur kennt. Das fand ich gut und macht den Roman zu etwas Besonderem. Man merkt auch, dass sie gut recherchieren kann, denn das kann auch ihre Hauptfigur Emma sehr gut. Gleichzeitig kann Barbara Bierach auch erzählen und Spannung schaffen. Der Sprung zwischen Vergangenheit in den 60ern und Gegenwart und dem Geschehen ein Jahr zuvor war gut gemacht und hat nochmal extra Spannung und Interesse reingebracht. Emma ist eine ganz normale Frau mit Schwächen, Ecken und Kanten und gerade das hat sie mir so sympathisch gemacht. Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit ihr und bin froh, dass ich den zweiten Band schon hier liegen habe.

Mord im Pfarrhaus
von Fredhel am 19.10.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im beschaulichen Hafenstädtchen Sligo an der Nordwestküste Irlands wird der protestantische Reverend Dean Fitzpatrick erdrosselt aufgefunden. Leitung der Mordermittlung hat Inspector Emma Vaughan. Die sympathische junge Frau, selbst auch Protestantin, hat einen schweren Stand im bigott katholischen Umfeld. Sie ist geschieden, alleinerziehend, in einer Männerdomäne erfolgreich berufstätig, und natürlich... Im beschaulichen Hafenstädtchen Sligo an der Nordwestküste Irlands wird der protestantische Reverend Dean Fitzpatrick erdrosselt aufgefunden. Leitung der Mordermittlung hat Inspector Emma Vaughan. Die sympathische junge Frau, selbst auch Protestantin, hat einen schweren Stand im bigott katholischen Umfeld. Sie ist geschieden, alleinerziehend, in einer Männerdomäne erfolgreich berufstätig, und natürlich der falschen Konfession zugehörig, zumindest auf dem Papier. Tatsächlich hat sie mit Religion so gar nichts am Hut. Das Mordopfer war ein Unsympath erster Güte, ein Weiberheld, machtgierig und rücksichtslos. Emma verfolgt mehrere Lösungsansätze. Sollte die IRA die Hände im Spiel haben oder ist das Motiv eher in der Familie zu suchen? Emma ist eine Karrierefrau, sie arbeitet korrekt und umsichtig. Mir gefällt, wie sie sich im entscheidenden Moment zwischen Recht und Gerechtigkeit entscheidet, auch wenn es für sie berufliche Konsequenzen haben wird. Der Charakter von Emma ist gut ausgearbeitet, wie überhaupt die Personen in dem Roman sehr lebendig wirken. Für meinen Geschmack nimmt der politische Aspekt etwas zu viel Raum ein. Auch kam nicht so recht das Irland-Feeling beim Lesen auf, das man beim Betrachten des hübschen Covers erwartet hat. Man merkt doch, dass die Autorin eine Deutsche ist. Die Handlung ist spannend aufgebaut, auch wenn man schon früh eine Ahnung hat, wo der Mörder zu suchen ist. "Lügenmauer" von Barbara Bierach bietet dennoch solide Krimiunterhaltung.

Die Sünden der Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 12.10.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Emma Vaughan ist leitende Ermittlerin bei einem Mord an einem hochrangigen Mitglied der protestantischen Kirche. Sie selbst ist (nicht praktizierende) Protestantin, geschieden und alleinerziehend und hat einen eher schweren Stand im zutiefst katholisch und männlich geprägten Polizeicorps. Dann gibt es noch die verborgene Geschichte einer Vergewaltigung durch einen angesehenen... Emma Vaughan ist leitende Ermittlerin bei einem Mord an einem hochrangigen Mitglied der protestantischen Kirche. Sie selbst ist (nicht praktizierende) Protestantin, geschieden und alleinerziehend und hat einen eher schweren Stand im zutiefst katholisch und männlich geprägten Polizeicorps. Dann gibt es noch die verborgene Geschichte einer Vergewaltigung durch einen angesehenen Kirchenmann ca. 40 Jahre zuvor. Hat sie etwas mit diesem Mord zu tun? Und welche Rolle spielt das Haus, in dem Reverend Dean Charles Fitzpatrick zusammen mit seinen Geschwistern aufgewachsen ist? Zunächst gibt es kaum Ansätze, die die Ermittlungen weiterbringen. Doch dann beginnt Emma zu ahnen, welches Geheimnis hier verborgen liegt. Gleich der Prolog dieses Buches erzeugt viel Spannung, wenn es um die Vergewaltigung geht und darum, dass das Opfer keine Chance hat in dieser zutiefst religiös geprägten Gemeinschaft. Auch die Zutaten für diesen Krimi im eher kargen County Sligo sind sehr klug gewählt, so dass die Spannung weiter erhalten bleibt. Dennoch erscheint mir die Ermittlerin Emma Vaughan nicht wirklich glaubwürdig, ist sie doch wegen einem Unfall vor mehreren Jahren tablettensüchtig, weil sie die Schmerzen anders nicht ertragen kann. Nach und nach verspielt sie meiner Meinung nach den Bonus der erfolgreichen Ermittlerin, um dann zum Schluss im Alleingang die richtigen Schlüsse zu ziehen und nebenbei selbst in Lebensgefahr zu kommen. Letztendlich ist sie ja selbst in der Opferrolle, wurde sie doch von ihrem Ex-Mann verprügelt, wenn er schlechte Laune hatte, und dennoch ist in der äußerst patriarchalischen Welt ihr Ex-Mann angeblich weiter im Recht und sie muss sogar kurz befürchten, das Sorgerecht für ihren Sohn zu verlieren. Die Auflösung kommt daher eher hölzern zustande, die Motive des Täters sind nachvollziehbar, aber doch fehlt mir letztendlich ein Quentchen mehr an Überzeugungskraft. Allerdings ahnte ich schon eine Weile, welcher Täter mit welcher Motivation dahintersteckte. Letztendlich hat mich dieser Krimi eine Weile gut unterhalten, wirklich überzeugt hat er mich nicht. Dabei klang der Titel sehr vielversprechend, und auch das Cover hat mein Interesse geweckt. Es steckt mehr Potential in dieser Geschichte, schade, dass dieses nicht ausgeschöpft wurde.