Metro 2035

Roman

Metro-Romane Band 3

Dmitry Glukhovsky

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Beschreibung


Der Held einer ganzen Generation ist zurück – in METRO 2035 macht sich Artjom erneut auf die gefährliche Reise durch das Dunkel der Moskauer Metro

Seit ein verheerender Atomkrieg zwanzig Jahre zuvor die Erde verwüstet hat, haben die Menschen in den Tiefen der Metro-Netze eine neue Zivilisation errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei Jahre, nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, gefährden Seuchen die Nahrungsmittelversorgung, und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt noch möglich? Wider alle Vernunft begibt sich Artjom auf eine lebensbedrohliche Reise durch eine Welt, deren mysteriöses Schweigen ein furchtbares Geheimnis birgt …

"Ein sehr lesenswertes Buch, eine großartige Metapher, ein schreckliches Märchen." Alf Haubitz, HR2 Kulturgespräch

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 784
Erscheinungsdatum 11.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31555-6
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,6/13,4/5,5 cm
Gewicht 785 g
Originaltitel МЕТРО 2035
Übersetzer M. David Drevs
Verkaufsrang 26952

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Der Held der Metro kehrt zurück!

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Die Erde wurde durch einen Atomkrieg verwüstet und ein paar der Überlebenden haben sich unter die Erde, in das Netz der Moskauer Metro zurück gezogen. Hier wurde eine neue Zivilisation aufgebaut, die sich aber auch 2 Jahre nach Artjoms erstem Einsatz nicht zum Besseren entwickelt hat. Das Leben unter der Erdoberfläche gerät nun erneut in Gefahr, denn ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen, doch ist so etwas überhaupt möglich? Artjom begibt sich erneut auf eine gefährliche Reise durch die Metro... Mit seinem ersten Band „Metro 2033“ hat mich Dmitry Glukhovsky damals uneingeschränkt begeistert. Der Nachfolger konnte mich nicht mehr in diesem Maße in seinen Bann ziehen, war aber immer noch sehr gut. Der nunmehr dritte Band trifft wieder voll ins Schwarze! Im Gegensatz zum zweiten Teil, ist diesmal erneut Artjom der Protagonist, der Leser trifft aber auch andere alte Bekannte wieder, wie zum Beispiel Homer, der sich in „Metro 2034“ einen Namen machen durfte. Thematisch entfernt sich Glukhovsky nicht sehr von den ersten beiden Teilen, denn die Kritik an der Gesellschaft und den unterschiedlichen ideologischen Ansätzen ist immer noch sehr stark vertreten und wunderbar in die Geschichte eingebettet. Der Plot schließt nahtlos an die beiden Vorgänger an und lässt die Moskauer Metro wieder einmal lebendig werden. Artjom will einfach nicht aufgeben und sucht weiterhin nach Überlebenden der Atomkatastrophe, die sich möglicherweise an einem anderen Ort eine neue Zivilisation errichtet haben. Zudem ist er aber auch auf der Suche nach einer Möglichkeit wieder an die Oberfläche zurück zu kehren. Im zweiten Band waren mir die Monster und Mutanten zu allgegenwärtig, doch das hat sich geändert. Hier sind die Menschen die Monster und die „richtigen“ Monster spielen eine sehr untergeordnete Rolle. Seine Reise durch das Netz der Metro konfrontiert Artjom erneut mit Leid, Krankheit, Mutationen, aber auch immer wieder mit festgefahrenen Ideologien: „Ein Regime kann man umbringen, Imperien werden alt und gehen zugrunde, aber Ideologien sind wie Pestbazillen. Sie trocknen ein in den Leichen, die sie auf dem Gewissen haben, und überdauern so locker fünf Jahrhunderte. Dann gräbt sich irgendwer irgendwo einen Tunnel, stößt plötzlich auf einen Pestfriedhof...berührt die alten Knochen...und schon spielt es keine Rolle mehr, welche Sprache er spricht und woran er glaubt. Dem Bazillus ist alles recht.“ (S. 177). Die unterirdische Welt, die Glukhovsky erschaffen hat, dient nicht nur der Unterhaltung, sondern bietet dem Autor zudem eine Plattform aktuelle Missstände aufzuzeigen, die er in seinem Zukunftsroman verarbeitet. Der Mensch gibt sich nur zu gerne seinem Schicksal hin und verschließt seine Augen vor den unangenehmen Dingen des Lebens, er unterwirft sich gerne, damit er selbst nicht zu viel denken muss. Glukhovsky setzt sich dadurch nicht nur mit den Zuständen in seiner Heimat auseinander, sondern prangert auch andere politische Systeme an. Er schafft es zudem seine Kritik so zu verpacken, dass sie spannende Unterhaltung für Science-Fiction-Fans bietet, die nach einem Roman mit Anspruch suchen. Ein großartiger Spagat zwischen Unterhaltung und Anspruch, eine packende Reise in eine durchaus mögliche Zukunft und ein sehr lesenswerter Roman!

Artjom ist wieder da!

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Endlich ist der alte Held aus der Metro-Reihe Artjom wieder am Start und hat gleich allerhand düstere Geheimnisse zu lüften und muss sich wieder mit jeder Menge zwielichtige Gestalten rumschlagen. Gelungen und konsequent setzt der Autor die Reihe Metro fort. Es gibt viel Neues zu entdecken und manch überraschende Wendung sorgt für eine gelungene Spannung. Fans der Reihe werden auch mit diesem Buch ihre Freude haben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
8
4
0
2
1

von einer Kundin/einem Kunden aus Koblenz am 04.07.2020
Bewertet: anderes Format

Nachdem ich mich so in Metro 2033 verliebt habe, hatte ich keine Wahl mehr, als mir auch die anderen Beiden sofort ins Regal zu stellen und loszulesen. Wo der 2. Band noch ganz gut war, konnte Band 3 meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Für SciFi-Fans trotzdem ein Muss!

Gefällt mir
von einer Kundin/einem Kunden aus Engelburg am 21.02.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Ich finde die Geschichte super! Alle 3 Hörbücher waren für mich von Anfang an bis Ende durchgehend spannend und das troz der enormen Länge! Auch der Sprecher macht seine Sache sehr gut, hat eine angenehme Stimme und ruhige Lesensart!

von einer Kundin/einem Kunden aus Siegburg am 07.02.2018
Bewertet: anderes Format

Artjom ist wieder da, wieder muss er die Menschheit retten, bedroht durch Seuchen und Konflikte untereinander scheint der einzige Ausweg wieder an die Oberfläche zurückzukehren.

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