Anders

Thriller

(12)
Wie gut kennen wir die, die uns am nächsten sind, wirklich?Alma Meester, ihr Mann Linc und die beiden Kinder Iris und Sander sind eine ganz normale, glückliche Familie. Bis zu dem Tag, als der elfjährige Sander zusammen mit einem Freund während eines Ferienlagers spurlos verschwindet. Der andere Junge wird kurz darauf tot aufgefunden, doch Sander bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Sechs Jahre später meldet sich ein junger Mann bei einer deutschen Polizeistation. Er sei der verschwundene Sander Meester. Die Familie ist überglücklich, doch nach und nach kommen der Mutter Zweifel. Ist der Junge wirklich ihr Sohn? Und was ist in der Nacht damals tatsächlich passiert?
Portrait
Die niederländische Schriftstellerin Anita Terpstra, geboren 1975, studierte Journalismus und Kunstgeschichte und arbeitete danach als freie Journalistin für einige Zeitschriften.Nach Anders ist Die Braut ihr zweiter Roman bei Blanvalet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0257-8
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,9/12,1/3,2 cm
Gewicht 324 g
Übersetzer Jörn Pinnow
Verkaufsrang 83.073
Buch (Klappenbroschur)
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Ein spannender Plot mit einer noch viel besseren Umsetzung und einem fesselnden Schreibstil.Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen, weil es so fesselnd war. Ein spannender Plot mit einer noch viel besseren Umsetzung und einem fesselnden Schreibstil.Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen, weil es so fesselnd war.

„Es läuft einem kalt den Rücken runter..“

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Ein gelungenes Debüt von Frau. Terpstra aus den Niederlanden.
Stellen sie sich vor ihr Kind taucht nach 6 Jahren einfach so wieder auf und jeder in ihrem Umfeld ist skeptisch.
Ein Buch mit vielen Wendungen und überraschendem Ende.
Ein gelungenes Debüt von Frau. Terpstra aus den Niederlanden.
Stellen sie sich vor ihr Kind taucht nach 6 Jahren einfach so wieder auf und jeder in ihrem Umfeld ist skeptisch.
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Ein verschwundenes Kind verwandelt sich kurzerhand in ihren persönlichen Albtraum, der sie auch nach sechs Jahren nicht aus seinen Klauen lässt. Ein verschwundenes Kind verwandelt sich kurzerhand in ihren persönlichen Albtraum, der sie auch nach sechs Jahren nicht aus seinen Klauen lässt.

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Zwei Jungen verschwinden, einer wird tot aufgefunden, von dem anderen keine Spur. Doch sechs Jahre später kehrt dieser plötzlich zurück. Geht unter die Haut. Sehr, sehr spannend! Zwei Jungen verschwinden, einer wird tot aufgefunden, von dem anderen keine Spur. Doch sechs Jahre später kehrt dieser plötzlich zurück. Geht unter die Haut. Sehr, sehr spannend!

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Am Verschwinden von Sander zerbricht die Familie Meester. Als er sechs Jahre später wieder auftaucht, ist Mutter Alma zunächst überglücklich, doch mehr und mehr beschleichen sie Zweifel. Tochter Iris verhält sich zudem sehr abweisend Sander gegenüber und wird regelrecht panisch, als er sie filmen möchte.
Die Bedrohung ist allgegenwärtig und überfällt einen doch hinterrücks.
Dieses Buch ist beides: Familientragödie und Thriller in einem und das Ende hallt noch lange nach.
Superspannend!
Am Verschwinden von Sander zerbricht die Familie Meester. Als er sechs Jahre später wieder auftaucht, ist Mutter Alma zunächst überglücklich, doch mehr und mehr beschleichen sie Zweifel. Tochter Iris verhält sich zudem sehr abweisend Sander gegenüber und wird regelrecht panisch, als er sie filmen möchte.
Die Bedrohung ist allgegenwärtig und überfällt einen doch hinterrücks.
Dieses Buch ist beides: Familientragödie und Thriller in einem und das Ende hallt noch lange nach.
Superspannend!

Petra Worm, Thalia-Buchhandlung Kleve

Spannendes Debüt aus den Niederlanden. Ein Thriller, der mir als Mutter unter die Haut gegangen ist. Wie gut oder schlecht kennt man sein Kind? Lesenswert. Spannendes Debüt aus den Niederlanden. Ein Thriller, der mir als Mutter unter die Haut gegangen ist. Wie gut oder schlecht kennt man sein Kind? Lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Spurlos verschwunden - die Hoffnung stirbt zuletzt
von Sandra Matteotti aus Zürich am 10.04.2017

Zwei Jungen verschwinden in einem Ferienlager bei einer Nachtwanderung. Der eine wird bald darauf tot aufgefunden, vom andern, von Sander, fehlt jede Spur. Das Leben der bislang glücklichen Familie Meester ist aus den Fugen. Trotzdem die Jahre ins Land ziehen, verschwindet die Hoffnung, Sander zu finden, nicht ganz –... Zwei Jungen verschwinden in einem Ferienlager bei einer Nachtwanderung. Der eine wird bald darauf tot aufgefunden, vom andern, von Sander, fehlt jede Spur. Das Leben der bislang glücklichen Familie Meester ist aus den Fugen. Trotzdem die Jahre ins Land ziehen, verschwindet die Hoffnung, Sander zu finden, nicht ganz – und dann meldet sich plötzlich nach sechs Jahren ein junger Mann auf einer Polizeistation und sagt, er sei Sander. Nach anfänglichem Glück kommen mehr und mehr Zweifel auf: Ist es wirklich Sander? Zu viele Reaktionen erscheinen vor allem der Mutter komisch. Beurteilung Eine gute Geschichte mit authentischen Figuren, feinen, leisen Tönen und einem geschickten Umgang mit wichtigen Themen wie Kindsmissbrauch, Konstellationen in Familien, Umgang mit einem Unglück. Gerade die Themen und auch die Art, wie Anita Terpstra diese behandelt, machen aus dem Buch mehr als nur einen spannenden Thriller. Es regt zum nachdenken an, es bleibt etwas hängen. Schade war, dass (mir?) von Anfang an klar war, wie alles zusammen hängt, so dass die Spannung des Whodunit weg war, es blieb allein die Frage nach der Aufklärung. Auch waren gewisse Passagen gar langatmig, so dass ich versucht war, diese zu überblättern. Zu guter Letzt merkte man dem Buch an, dass es eine Übersetzung ist, kein deutsches Original. Das ist nicht per se schlecht, führte einfach teilweise zum Gefühl, dass die Sprache nicht echt ist. Das mag nun nach grosser Kritik klingen, gar danach, dass ich das Buch nicht empfehle. Dem ist nicht so. Wenn man Krimis mag, die ohne grosse Gewalt und blutrünstige Szenen auskommen, wenn man Geschichten schätzt, die Tiefe haben und nicht einfach plakativ den Zeigefinger auf die Wunden halten, wenn man gerne zum Nachdenken angeregt wird und nicht nur möglichst viel Spannung bei der Tätersuche will, ist man mit diesem Buch sicher gut bedient. Es ist eine gute Lektüre für einen entspannten Sonntagnachmittag, durch das teilweise Überfliegen gewisser Passagen kommt man auch gut voran. Fazit: Ein Thriller der leisen Töne, der zum Nachdenken anregt, bei dem die Spannung aber nicht an oberster Stelle steht. Empfehlenswert.

wirklich "anders" ...
von Unsere Bücherwelt am 04.03.2017

Meine Meinung Ich liebe ja Bücher, die mich gleich zu Beginn mitten ins Geschehen hinein katapultieren... So ist es auch hier bei „Anders“. Die Story startet mitten in der Suchaktion des verschwundenen Jungen Sander und wir erleben beim Lesen hautnah die Gefühlswelt der Mutter Alma mit, wie sie es sich ausmalt,... Meine Meinung Ich liebe ja Bücher, die mich gleich zu Beginn mitten ins Geschehen hinein katapultieren... So ist es auch hier bei „Anders“. Die Story startet mitten in der Suchaktion des verschwundenen Jungen Sander und wir erleben beim Lesen hautnah die Gefühlswelt der Mutter Alma mit, wie sie es sich ausmalt, ihren Sohn im Wald geschändet oder gar ermordet vorzufinden. Der Alptraum einer jeden Mutter! Nach der kurzen aber sehr ergreifenden Einleitung gibt es einen Zeitsprung von 6 Jahren und Sander kehrt nach Hause zurück! Von da an werden die Kapitel regelmäßig aus anderen Sichtweisen erzählt. Mal ist es Mutter Alma und mal die Schwester Iris, die ihre Gefühle zum Besten geben und wir einen Einblick in das Leben der Familie Meester erhalten, die allesamt unterschiedlich mit der Wiederkehr des verlorenen Sohnes und Bruders umgehen! Da wäre einmal Mutter Alma, eine sehr selbstbewusste Frau, die ihren Sohn bedingungslos liebt und in all den Jahren nie die Suche nach Sander aufgegeben hat! Ihre Freude ist natürlich grenzenlos, als ihr Kind wieder zu Hause ist nach der langen Zeit. Der Vater Linc hingegen ist mittlerweile ein gebrochener und medikamentenabhängiger Mann, den das Verschwinden seines Sohnes psychisch traumatisiert hat. Und da wäre Iris, die Schwester von Sander. Von allen war sie für mich am Wenigsten zu durchschauen. Sie zieht von der Stadt wieder nach Hause aufs Land zurück, tut dies mit offensichtlichem Widerwillen und tritt ihrem, wieder nach Hause gekehrtem Bruder von Anfang an mit absoluter Skepsis entgegen. Die Story an sich beinhaltet 12 Tage, die Sander wieder zu Hause ist nach seinem Verschwinden. Wir begeben uns mitten in das Familienleben der Meesters und lösen das Geheimnis rund um Sanders 6-jähriges Fernbleiben auf. Dass die eigentlich ganz normale Familie eine Menge Geheimnisgrämereien und psychische Probleme mit sich herum schleppt, spürt man gleich von Anfang an! Mehr wird nicht verraten! Diesen Weg müsst und solltet ihr schon selbst antreten! ;-) Der Schluss hat es definitiv in sich! Im letzten Drittel wurde die Auflösung dann lichter und ich dachte: „das war`s, cooles Ende!“ Doch dann kam mit dem ALLERLETZTEN Satz des Buches, nochmal ein kleiner „Abschluss-Schocker“, der mich für einen kleinen Moment innehaltend und leicht schockiert zurück gelassen hat … Ich muss sagen, dass ich bereits mit den ersten Zeilen des Buches absolut in der Geschichte drin war, sie für mich sehr greifbar, durchweg fesselnd und mitfühlend erzählt wurde und ich bis zum Schluss nicht wirklich wusste, was die eigentliche Lösung des großen Ganzen ist. Sämtliche Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und beschrieben und allesamt sind sie sehr unterschiedlicher Natur, was ich immer sehr mag. Es gibt nichts Schlimmeres, als ein Buch mit charakterschwachen Protagonisten zu lesen. Ich liebe übrigens das Cover! Es passt ganz wunderbar zum Inhalt des Buches. Jedes Mal, wenn ich nur nach dem Buch gegriffen habe um zu lesen, hat mir der Blick auf den Buchumschlag, den sofortigen Wiedereinstieg absolut erleichtert! Wenn ich den Thriller in ein Unterthema einstufen müsste, dann würde er in die Schublade „Familientragödie mit psychologischem Hintergrund- gediegenes Erzähltempo“ schlüpfen! Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! Fazit Wer gerne der Lösung eines Familiendramas auf die Spur kommen möchte und dies NICHT in einem rasant erzählten Thriller erwartet, der hat hiermit sein nächstes Buch gefunden, welches von mir eine absolute Leseempfehlung erhält!

guter Thriller
von MonesBlogWelt aus Münsterland/NRW am 10.02.2017

***ACHTUNG***Spoilergefahr*** Das Buch dreht sich um Familie Meester, welche aus Mutter Alma, Vater Line, der 15 jährigen Tochter Iris und dem 11 jährigen Sohn Sander besteht... Anfang Juni versschwinden der 11 jährige Sander und sein Freund Maarten bei einer Nachtwanderung im Feriencamp. Dort war er zusammen mit seine Schwester Iris und... ***ACHTUNG***Spoilergefahr*** Das Buch dreht sich um Familie Meester, welche aus Mutter Alma, Vater Line, der 15 jährigen Tochter Iris und dem 11 jährigen Sohn Sander besteht... Anfang Juni versschwinden der 11 jährige Sander und sein Freund Maarten bei einer Nachtwanderung im Feriencamp. Dort war er zusammen mit seine Schwester Iris und seinem Vater Line, der als ehremamtlicher Helfer mit dabei war. Maarten wird tod aufgefunden, doch von Sander fehlt jede Spur, einzig seine Blutverschmierte Jacke wird gefunden. Sechs Jahr später taucht er plötlich bei der Polizei in Deutschland auf und behauptet all die Jahre mit seinem Entführer im Wald gelebt zu haben und als dieser gestorben sei, habe er endlich gehen können. Seine Familie ist überglücklich, doch für alle ist es alles andere als leicht, wieder in ein normales Leben zurück zu finden. Vieles hat sich seit damals geändert. Vater Line wurde damals verdächtigt, Maarten getötet zu haben, wurde arbeitslos und verfiel in Depressionen. Die Eltern sind mittlerweile getrennt und es gibt einen kleinen Bruder. Die erste Zeit, geht Sander kaum aus dem Haus und auch seine Schwester Iris weiß nicht, an was er sich noch von früher so erinnern kann. Rückblickend in die Vergangenheit, war das Zusammenleben mit ihm alles andere als einfach und er war mehr ein Problemkind. Der Tote "Entführer" wird gefunden und seine Identität kann geklärt werden, somit gehen die Ermittlungen endlich weiter. Vater, Tochter und und deren Freund Christiaan, scheinen irgendetwas zu verbergen zu haben, und auch Sander verheimlicht was. Mutter Alma kommen erste Zweifel, ob es überhaupt wirklich ihr Sohn ist. Alles scheint merkwürdig und verwirrend und sie merkt, das der Rest der Familie mehr wissen muss. Dann taucht die Schwester des Entführers auf und klärt auf, das es nicht ihr Sohn Sander ist. Aber wer ist er dann? Und was ist mit dem echten Sander passiert???... FAZIT: Puuhhhh, das war ein echt packender Thriller. Die Autorin schafft es die Spannung oben zu halten und das man sich problemlos in die Lage der Familie reinversetzen kann. Das Drama geht echt unter die Haut und ist teilweise ganz schön psycho. Man rätselt und fiebert echt mit, was wirklich damals im Feriencamp passiert ist und die Auflösung gegen Ende des Buches ist ein super Finale der ganzen Geschichte. Die knappen 400 Seiten reichen auch aus, um es nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Mir hat es jedenfalls gut zugesagt und ich empfehle es gerne weiter...