Kaltgestellt

Thriller. Deutsche Erstausgabe

(2)
Auszeit ohne Wiederkehr - willkommen in Ihrem schlimmsten Albtraum!

Als Staatsanwalt Stu Stark den wichtigsten Fall seiner Karriere verliert, wird er fristlos entlassen. Um sein angeschlagenes Ego aufzupolieren, lässt er sich auf einen Trip durch Alaskas Wildnis ein. Was wie ein Abenteuer beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum – denn nach einer Woche wird er nicht am vereinbarten Treffpunkt abgeholt. Man hat ihn im eisigen Polarklima zurückgelassen, wo ihm schon bald der Tod droht. Seine einzige Rettung ist ein alter Jäger, der ihn über den Winter bei sich aufnimmt. Für den ehemaligen Anwalt beginnt ein beinhartes Überlebenstraining, das er nutzen will, um sich an denjenigen zu rächen, die ihn verraten haben ...

Portrait

Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Sein erster Roman Dämliche Dämonen begeisterte weltweit unzählige Leser und war insbesondere in Deutschland ein riesiger Erfolg. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington. Kaltgestellt ist sein erster Roman für Erwachsene.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 19.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0231-8
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,9/11,8/3,8 cm
Gewicht 363 g
Originaltitel Impasse
Übersetzer Wulf Bergner
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Trip ohne Widerkehr?
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 27.01.2017

Am Anfang war ich von dem Buch sehr angetan - mir gefiel der böse, leicht schräge Humor und der arme gescheiterte Anwalt Stuart "Stu" Stark war mir sympathisch und tat mir leid. Ich freute mich auf einen spannenden Thriller, in dem der scheinbar besiegte Underdog sich gegen seine Widersacher... Am Anfang war ich von dem Buch sehr angetan - mir gefiel der böse, leicht schräge Humor und der arme gescheiterte Anwalt Stuart "Stu" Stark war mir sympathisch und tat mir leid. Ich freute mich auf einen spannenden Thriller, in dem der scheinbar besiegte Underdog sich gegen seine Widersacher durchsetzt und den Tag rettet, und der Klappentext versprach darüber hinaus den elementarsten aller Kämpfe: moderner Mensch gegen archaische Natur. Leider kommt hier ein Aber. Ein dickes Aber. Aber mehr und mehr gewann ich den Eindruck, dass "Kaltgestellt" eigentlich gar kein Thriller ist, sondern bestenfalls ein humorvoller Roman mit sparsam eingestreuten Thriller-Elementen. Das möchte ich jetzt natürlich noch begründen: Von einem Thriller erwarte ich eine ganz bestimmte Art von Hochspannung, sozusagen psychologische Daumenschrauben, gekrönt von einem unerwarteten und dennoch schlüssigen Ende. Die Hochspannung wollte sich für mich jedoch nicht so recht aufbauen. Das Buch beginnt relativ langsam mit Stuarts Hintergrundgeschichte, und danach geht es in einem Großteil der Kapitel um seinen Überlebenskampf in der Wildnis (während Frau und Partner zuhause ausnutzen, dass er nicht da ist). Das liest sich zwar interessant, aber eher wie eine Selbstfindungsgeschichte als ein Thriller, und nach ~100 Seiten Selbstfindung hatte ich auch genug davon. Der Klappentext suggeriert, Stuart würde verbissen trainieren, um sich an denen zu rächen, die ihn verraten haben, aber tatsächlich ist ihm bis fast zum Schluss gar nicht bewusst, dass er verraten wurde, denn er glaubt an ein Versehen! In meinen Augen noch fataler: die Auflösung ist unglaublich vorhersehbar. Dermaßen vorhersehbar sogar, dass ich erst davon ausging, das müsse zum perfiden Masterplan des Autors gehören. Die Spannung würde schon noch daraus entstehen, dass der Leser zuschaut, wie auch Stuart dahinterkommt und zum Gegenschlag ausholt - aber Fehlanzeige. Sogar, wenn er sozusagen mit der Nase darauf gestoßen wird, bleibt Stuart blind und taub, bis es wirklich absolut nicht mehr anders geht - und dann wurden die Geschehnisse meines Erachtens ein bisschen absurd. Stuarts Entwicklung war für mich einfach nicht glaubhaft. Die körperliche Entwicklung vom verweichlichten Anwalt zum gestählten Wildnisexperten fand ich ja noch plausibel, denn diese erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Die mentale Entwicklung vom allzu gutgläubigen, naiven Softie zum knallharten Alphatier kam mir dann jedoch zu plötzlich. Abgesehen von Stuart spielen sein Partner Clay und seine Frau Kate die wichtigsten Rollen. Aber Clay war für mich ein sehr eindimensionaler Charakter, der sich im Laufe des Buches nicht großartig weiterentwickelte, und Kates Entwicklung bestand daraus, dass sie sich mehr und mehr Clays Lebenseinstellung annäherte - und das erstaunlich schnell und unreflektiert. Zwischendurch hatte ich den Eindruck, die fehlende Spannung solle mit verruchtem Sex kaschiert werden, was für mich allerdings nicht funktionierte... Der Schreibstil hat mir an sich gut gefallen. Wie anfangs schon gesagt, mir gefiel der Humor, und auch die Formulierungen und der Sprachrhythmus kamen mir gelungen vor. Fazit: In den ersten Kapiteln war ich noch begeistert, doch dann folgte der Absturz... Spannung baute sich für mich kaum auf, das Ende fand ich unsäglich vorhersehbar, und auch die Charaktere konnten mich nur wenig überzeugen. denn die blieben entweder flach oder entwickelten sich allzu abrupt und unglaubwürdig. Wirklich schade, denn Schreibstil und Humor sprechen mich eigentlich sehr an!

Betrogen
von leseratte1310 am 19.10.2016

Staatsanwalt Stuart Stark hat den wichtigsten Fall seine Karriere. Doch es gibt eine Revision wegen Formfehlers und der Mörder wird freigesprochen. Das kostet Stu den Job. Er schlägt sich dann als Anwalt durch. Mit seinem ehemaligen Kommilitonen Clay Buchanan führt er eine Kanzlei, die aber nicht genug abwirft,... Staatsanwalt Stuart Stark hat den wichtigsten Fall seine Karriere. Doch es gibt eine Revision wegen Formfehlers und der Mörder wird freigesprochen. Das kostet Stu den Job. Er schlägt sich dann als Anwalt durch. Mit seinem ehemaligen Kommilitonen Clay Buchanan führt er eine Kanzlei, die aber nicht genug abwirft, um den luxuriösen Lebensstil zu bestreiten, den sich Stus Frau Katherine erhofft hat. Während sie unzufrieden ist, hat sich Stu arrangiert und ist sogar recht zufrieden. Als Stu Geburtstag hat, bekommt er von Clay eine gemeinsame Reise nach Alaska geschenkt. Doch kurz vorher sagt Clay ab. Aber Stu tritt die Reise an. Doch er wird nicht abgeholt und die Hütte, in der sie unterkommen sollten, gibt es gar nicht. Da ist er nun –in der eisigen Polargegend und auf sich gestellt. Nun gilt es die fünf Tag zu überleben bis er wieder abgeholt wird. Doch er wird nicht abgeholt! Er ist schon fast dem Tode nahe, als er einem Fallensteller begegnet, der ihn aufnimmt. Das Buch lässt sich zügig lesen. Es ist ziemlich vorhersehbar, wie die Geschichte weitergeht, daher kam kaum Spannung auf. Obwohl die Schilderungen in der Wildnis beeindruckend sind, wurde mir das halbe Jahr bei dem Fallensteller zu ausführlich beschrieben. Stuarts Frau hatte sich ein Leben an der Seiten eines erfolgreichen Mannes vorgestellt; erst eine Karriere als Staatsanwalt und dann folgerichtig in die Politik. Doch als sich Stuart mit dem zufrieden gibt, was er hat, ist er nur noch eine große Enttäuschung. Dagegen strebt Clay nach Höherem, auch wenn er dafür nicht ganz legal vorgehen muss. Für ihn zählt nur das Geld und der Schein nach außen. Katherine springt darauf an und lässt sich auf Clay ein. Sie vergisst ganz einfach, dass sie mit Stuart verheiratet ist. Derweil kämpft Stuart ums Überleben. Es ist ein harter Kampf, den Stuart da ausfechten muss. Er entwickelt eine Seite, die mir nicht gefällt, auch wenn ich verstehen kann, dass er sauer ist. Für mich war es nicht wirklich ein Thriller, dafür fehlte mir einfach die Spannung, denn es war sehr früh klar, wer Stu das unfreiwillige Abenteuer aufgezwungen hat.