Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

Roman

(13)
Willkommen bei den Cookes, einer scheinbar völlig normalen Familie: Vater, Mutter, die pausenlos plappernde kleine Rosemary, ihr großer Bruder Lowell und ihre ungestüme Schwester Fern. In Kindertagen ist Fern Rosemarys engste Gefährtin. Doch als die beiden etwa sechs Jahre alt sind, verschwindet Fern plötzlich. Ein Ereignis, das alles verändert. Später, als junge Frau, ist Rosemary still geworden und einsam, ihre Familie ist zerbrochen. Langsam enthüllt Rosemary nun das Rätsel um ihre ganz besondere Kindheit, entfernt alle Masken und erzählt Ferns Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was ihre fabelhafte Schwester nie konnte ...

Portrait
Karen Joy Fowler ist in Bloomington, Indiana, geboren und aufgewachsen. Seit sie mit dreißig Jahren beschloss, Schriftstellerin zu werden, hat sie zahlreiche Kurzgeschichten und Romane verfasst, darunter den Bestseller "Der Jane Austen Club", verfilmt mit Emily Blunt und Hugh Dancy. Ihr jüngstes Werk, "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke", wurde 2014 mit dem renommierten PEN/Faulkner Award sowie dem California Book Award ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize. Karen Joy Fowler lebt mit ihrem Mann in Santa Cruz, Kalifornien. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 13.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48438-6
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 19/12,6/3,2 cm
Gewicht 367 g
Originaltitel We Are All Completely Beside Ourselves
Übersetzer Marcus Ingendaay
Verkaufsrang 35.167
Buch (Klappenbroschur)
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Sehr außergewöhnlicher Roman mit unerwarteter Handlung. Eine Familiengeschichte, die völlig anders ist. Sehr außergewöhnlicher Roman mit unerwarteter Handlung. Eine Familiengeschichte, die völlig anders ist.

Kristin Schenk, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Ein Familienroman mit überraschenden Wendungen, der in seiner Erzählweise viel zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt. Ein Familienroman mit überraschenden Wendungen, der in seiner Erzählweise viel zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt.

„Fabelhaft!“

Andrea Spindler, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Eine junge Frau, mitte zwanzig,nicht angekommen im Leben, taucht ab in die lückenhaften Erinnerungen ihrer Kindheit.Humorvoll und doch einfühlsam ensteht daraus die Familiengeschichte der Cookes mit vielen Höhen und Tiefen.Ein wunderbares Geflecht aus familiärer Prägung, Geschwisterliebe, Verdrängung und kindlicher Wahrnehmung.Berührend zieht dieses Buch den Leser in seinen Bann. Eine junge Frau, mitte zwanzig,nicht angekommen im Leben, taucht ab in die lückenhaften Erinnerungen ihrer Kindheit.Humorvoll und doch einfühlsam ensteht daraus die Familiengeschichte der Cookes mit vielen Höhen und Tiefen.Ein wunderbares Geflecht aus familiärer Prägung, Geschwisterliebe, Verdrängung und kindlicher Wahrnehmung.Berührend zieht dieses Buch den Leser in seinen Bann.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Berührend und mitreißend bis zur letzten Seite!
von Maren Mähnß aus Trier am 02.06.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rosemarys Familie ist nicht normal. Was ihre Schwester Fern, ihren Bruder Lowell und ihre Eltern allerdings so außergewöhnlich macht, deckt sie dem Leser erst nach und nach auf. Ein mitreißender Roman voller Überraschungen, über Freundschaft und Eifersucht, Menschen und Tiere und darüber, wie unsere Familie uns prägt.

Eine unerwartete und nicht ganz so fabelhafte Geschichte wie erwartet
von Fibi Gramatowski aus Berlin am 13.09.2016

Inhalt: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr großer Bruder Lowell – sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte verspeist, den perfekten Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge. Jahre nach Ferns Verschwinden... Inhalt: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr großer Bruder Lowell – sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte verspeist, den perfekten Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge. Jahre nach Ferns Verschwinden erzählt Rosemary nun deren Geschichte. Textauszug: Für mich war Fern der Anfang der Welt. Ich war gut einen Monat alt, als sie in mein Leben trat, sie selbst knapp drei Monate. Wer ich davor war, weiß ich eigentlich gar nicht. Sie schlang immer von hinten ihre Pfeifenreiniger-Arme um mich und drückte sich fest an mich, wenn ich ging – was dann aussah, als wären wir eine einzige Person. Und vereint konnten wir fast alles. Cover: Das Cover ist recht unscheinbar und schlicht gehalten, dennoch finde ich , dass es zum Titel passt. Es regt einen zum Nachdenken an und was genau hinter diesem unscheinbaren Cover wohl stecken mag. Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen. An sich viel es mir nicht schwer das Buch zu lesen, doch kam ich leider nicht so richtig in die Geschichte rein. Dies wurde im laufe der Kapitel leider nicht besser. Hin und wieder fand ich es interessant, was Rosemary zu erzählen hatte, allerdings waren einige Zeitsprünge unübersichtlich und verwirrend. Ich möchte nicht zu viel verraten. Die Grundidee der Geschichte fand ich eigentlich ganz gut. Eine kaputte Familie mit einem Geheimnis, dass wohl keiner erahnen würde. Der tragische Verlust von Fern und die Auswirkungen auf die Familie, die noch Jahre nach dem Ereignis, Rosemarys Persönlichkeit und Alltag beeinflusst. Fazit: Ich habe etwas ganz anderes erwartet. Wie gesagt , fand ich die Grundidee der Geschichte nicht schlecht , allerdings wurde ich emotional nicht angesprochen und mitgerissen. Ich bin für viele Themen und Genres offen , allerdings konnte ich für die recht oberflächlichen Charaktere keine Gefühle aufbauen und richtig mitfiebern oder mitleiden. Ich hatte mir etwas mehr erwartet.

Viel Geplapper, dahinter versteckt sich ein unerwartetes Experiment!
von sommerlese am 27.07.2016

"Schuld daran ist die Sprache, denn sie tut der Erinnerung etwas an. Sie vereinfacht, sie konkretisiert, kodifiziert und mumifiziert das bloß Erinnerte. Eine oft erzählte Geschichte ist wie ein Foto in einem Familienalbum. Igendwann ersetzt es den Moment, den es eigentlich nur festhalten sollte." Zitat Seite 70 Die Rezension enthält... "Schuld daran ist die Sprache, denn sie tut der Erinnerung etwas an. Sie vereinfacht, sie konkretisiert, kodifiziert und mumifiziert das bloß Erinnerte. Eine oft erzählte Geschichte ist wie ein Foto in einem Familienalbum. Igendwann ersetzt es den Moment, den es eigentlich nur festhalten sollte." Zitat Seite 70 Die Rezension enthält Spoiler! Es handelt sich um eine Art von Familienroman, der sich zwar um das Zerbrechen einer Familie, aber mit ungewöhnlichen Gründen aufwartet. Die Autorin lässt Rosemary als Ich-Erzählerin berichten, was in ihrer Familie geschah. Die Erinnerungen lassen Rosemary zwischen den Jahren hin und her schweifen, die chronologisch ungeordnet sind. Rosemarys Vater ist ein Psychologe an der Uni von Indiana und führt ein Experiment mit den Schwestern durch. Ihre Fähigkeiten in der Kommunikation und die allgemeine Entwicklung werden getestet. Rosemary und Fern hängen zusammen wie Zwillinge. Rose wird eines Tages zu ihren Großeltern geschickt und als sie wieder nach Hause zurück kehrt, ist Fern verschwunden. Dieses Ereignis ist für Rose ein echter Schock, ein Bruch in ihrem Leben. Ihre Schwester fehlt ihr. Denn ihr Verhalten wurde durch sie geprägt, nun muss sie mit anderen Kindern Kontakt halten. Das fällt ihr schwer, auch im Studium findet sie nur schwer Freunde. Allmählich bekommt der Leser die volle Wahrheit mit: Rosemary redet wie ein Buch, Fern kann das nicht, denn sie ist eine Schimpansin. Der Roman zeigt eine Familie, die nach dem Fehlen von Fern in sich zerbricht. Der Vater ist Wissenschaftler und untersucht, wie sich beim Zusammenleben Affen- und Menschenkinder gegenseitig fördern oder beeinflussen. An die emotionale Bindung wird bei diesem Experiment nicht gedacht. Auch die körperliche Entwicklung kann Probleme bereiten. So gelten Bonobos als sexuell besonders aktiv und das schon in sehr jungen Jahren. Sie haben auch ein anderes Aggressionspotential als Menschen. Die Familie nimmt jedenfalls Schaden, denn Fern fehlt allen ungemein. Als dann auch noch Rosemarys Bruder verschwindet, fällt die Familie wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Für mich heißt die Quintessenz dieses Romans: Nicht alle Experimente sind in der Praxis ohne Nachteile durchführbar. Selbst wenn wichtige Erkenntnisse gewonnen werden können, ziehen diese auch Probleme nach sich, die Probanden seelischen und körperlichen Schaden zufügen können. Mich hat dieses unaufhörliche Erzählen von Rosemary nicht mitgenommen, eher genervt. Ich konnte auch kein Interesse für die sehr oberflächlich dargestellten Personen aufbringen. Es entsteht bei mir der schale Geschmack einer traurigen Geschichte, die ich nicht nachvollziehen kann. Dieses Buch wird viel gelobt und hat einige Preise erhalten. Leider kann ich das nicht nachvollziehen. Ein Buch über wissenschaftliche Experimente, die nicht immer Nutzen bringen, sondern auch den Betroffenen schaden können.