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Meister und Margarita

Hörspiel

Sammlung Luchterhand 62093

(9)
Zum 125. Geburtstag am 15. Mai 2016

Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine Parabel – ein russischer Faust: Das Leben in Moskau steht Kopf in dieser Groteske um den Teufel und sein Gefolge, um Jesus und Pontius Pilatus, um einen gemütskranken Schriftsteller, der sich Meister nennt, und Margarita, die Frau, die ihn liebt. In der überbordenden Hörspielinszenierung von Klaus Buhlert auf Grundlage der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg wird Bulgakows Jahrhundertroman zu einem vielstimmigen Großstadtpoem.

(2 mp3-CDs, Laufzeit: 10h 4)

Portrait
Michael Rotschopf (erster Erzähler), geboren 1969 in Lienz (Österreich), erhielt seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und wurde bereits während seiner Ausbildung ans Wiener-Burgtheater geholt. 1996 bekam er den O.E. Hasse-Preis der Berliner Akademie der Künste verliehen und arbeitete mit Theaterregisseuren wie Hans Hollmann, Adolf Dresen, Michael Simon und Matthias Hartmann zusammen. Peter Stein engagierte Rotschopf für seine Inszenierungen von "Faust" (2000), "Wallenstein" (2007) und "Der zerbrochne Krug" (2008–2012). Längst ist Michael Rotschopf auch als Sprecher in Konzerten, Hörspielen und Hörbuchproduktionen sehr gefragt.

Valery Tscheplanowa (Margarita), geboren 1980 in Kasan (Sowjetunion), kam als Kind nach Deutschland und wuchs in Kiel und Lübeck auf. Nachdem sie zunächst Tanz an der Palucca Schule Dresden studierte und drei Semester Puppenspiel an der Hochschule Ernst Busch in Berlin, absolvierte sie dort eine Schauspielausbildung. Von 2006 bis 2009 war sie festes Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin, ab der Spielzeit 2009/10 bis 2013 auch am Schauspiel Frankfurt. Im Mai 2013 gab sie in München ihr Debüt am Residenztheater ("Zement", inszeniert von Dimiter Gotscheff). Fernsehzuschauer kennen Valery Tscheplanowa vor allem durch ihre Rolle als Gina Lombard in der Fernsehserie "Doktor Martin". Sie spielte in "Whisky mit Wodka" und "Im Angesicht des Verbrechens" (beide 2009), in "Über uns das All" (2011) und "Der Turm" (2012). Außerdem tritt sie als Sängerin auf und wirkt in Hörspielproduktionen mit.

Manfred Zapatka (zweiter Erzähler), geboren 1942 in Bremen, studierte an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Nach ersten Engagements in Freiburg und Essen kam er 1972 an das Staatstheater Stuttgart unter der Intendanz von Claus Peymann. Über zwanzig Jahre war er an den Münchner Kammerspielen engagiert und spielte u. a. in Goethes "Clavigo" und "Torquato Tasso", Büchners "Dantons Tod" oder Shakespeares "Der Sturm". Seit den achtziger Jahren ist Zapatka auch im Fernsehen präsent. Herausragend war seine Darstellung des Altkanzlers Helmut Schmidt in Heinrich Breloers mehrfach ausgezeichnetem Doku-Drama "Todesspiel" (1997). Mit "Lola blau" von Georg Kreisler lieferte Zapatka 2003 sein Debüt als Theaterregisseur. Manfred Zapatka wirkte in zahlreichen Hörspielen mit, darunter Hermann Hesses "Der Steppenwolf", in Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften. Remix", Frank Schätzings "Der Schwarm" sowie "Ulysses" von James Joyce. Für seine Lesung der "Ilias" wurde er 2009 mit dem deutschen Hörbuchpreis als bester Interpret ausgezeichnet.

Werner Wölbern (Azazello), geboren 1961, absolvierte seine Ausbildung an der Folkwang-Schule in Essen. Es folgten Theaterengagements am Schauspielhaus Düsseldorf, dem Thalia Theater Hamburg, dem Burgtheater Wien und bei den Salzburger Festspielen. Er wirkte in vielen Film- und Fernsehproduktionen mit, u.a. in dem Kinofilm "Der Campus". Er ist in Christa Wolfs "Medea" sowie in "Bel Ami" von Guy de Maupassant zu hören. In Franz Fühmanns "Prometheus" spricht er die Titelrolle, in Hermann Hesses "Der Steppenwolf" den Neffen.

Gottfried Breitfuss (Behemoth), geboren 1958 in Maishofen/Salzburg erhielt seine Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg. Nach dem Schauspielstudium erhielt er Theaterengagements in München, Berlin, Basel, Stuttgart und Zürich. Im Jahr 2005 verkörperte er in Heinrich Breloers Doku-Drama "Speer und Er" MArton Bormann. 2003 wurde er mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Valery Tscheplanowa, Karl Markovics, Felix von Manteuffel
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 08.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783844521153
Genre Gesellschaftsroman, nach 1945, Gegenwartsliteratur
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 604 Minuten
Übersetzer Alexander Nitzberg
Hörbuch (MP3-CD)
21,99
bisher 27,99

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Eine absolut prall gefüllte Geschichte, in der der Teufel höchstpersönlich für jede Menge Chaos in Moskau sorgt. Herrlich spritzige Satire. Mehr wird nicht verraten...lesen!!! Eine absolut prall gefüllte Geschichte, in der der Teufel höchstpersönlich für jede Menge Chaos in Moskau sorgt. Herrlich spritzige Satire. Mehr wird nicht verraten...lesen!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
7
0
1
0
1

Meister und Margarita
von einer Kundin/einem Kunden aus Steinberg-Dörfl am 03.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sehr innonativ und einfühlsam Beschreibung der russischen Entwicklung. Die Sprache ist sehr ausdrucksvoll und ansprechend geschrieben

Gekünstelte Übersetzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Dielsdorf am 27.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Übersetzung von Alexander Nitzberg, die gemäss Klappentext von einer Rezensentin als «Sensationell! Kongenial!» gepriesen wird, ist völlig misslungen. Nach sechzig Seiten und einem guten Dutzend Leseflussbremsen war für mich Schluss.

Lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 27.01.2015
Bewertet: Klappenbroschur

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen! Bulgakow seziert auf brilliante Art und Weise den Zeitgeist des damaligen Russlands! Charmanter Witz kommt dabei nicht zu kurz. Großartig! Diese Ausgabe selbst hält (aus meiner Sicht) was sie verspricht. Gut leserlich. Liegt angenehm in der Hand.