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Der Verbrecher aus verlorener Ehre. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext

Reclam XL - Text und Kontext Band 19241

Friedrich Schiller

(3)
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Beschreibung

Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Oft wird behauptet, Schiller habe mit seiner Erzählung der »wahren Geschichte« des berüchtigten Verbrechers Johann Friedrich Schwan, genannt der Sonnenwirt, das Genre der Kriminalgeschichte erfunden. Das hat er zwar nicht, dennoch ist das Werk ein frühes und besonders erfolgreiches Beispiel für die überaus beliebte literarische Gattung, die Unterhaltung mit frühen Formen von Sozialpsychologie verband und dabei gleichzeitig juristisches Wissen, z. B. über Tatmotive und Zurechnungsfähigkeit, verbreiten wollte.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.

Friedrich Schiller (seit 1802: von; 10. 11. 1759 Marbach a. N. – 9. 5. 1805 Weimar) bildet mit Goethe den Kern der Weimarer Klassik, der bedeutendsten deutschen Literaturepoche. Schiller begann als Aufsehen erregender Sturm-und-Drang-Dichter und prägte seit 1795 als Publizist, Theoretiker, Dramatiker und Lyriker das berühmte klassische Weimarer Jahrzehnt. Schillers Dramen gehören noch heute zu den meistgespielten der deutschen Literatur, seine Gedichte, z. B. die Balladen, zählten im 19. Jahrhundert und darüber hinaus zum festen kulturellen Kanon der deutschen Literatur.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Yomb May, Friederike Braun
Seitenzahl 68
Erscheinungsdatum 16.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019241-2
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 17,2/11,6/0,7 cm
Gewicht 59 g
Abbildungen 6 schwarzweisse Fotos
Unterrichtsfächer Deutsch

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Kundenbewertungen

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Schillers Geisterseher als Graphic Novel
von ML aus Basel am 07.04.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ansprechend mysteriös umgesetzt und in gedeckten Farben koloriert von Andrea Grosso Ciponte, adaptiert in passender Sprachwahl und Intensität von Dacia Palmerino, hat mich die Umsetzung des grossen Klassikers von Schiller sehr überzeugt. Ich muss gestehen, bisher habe ich erst wenige Graphic Novels gelesen. Diese hier hat mir s... Ansprechend mysteriös umgesetzt und in gedeckten Farben koloriert von Andrea Grosso Ciponte, adaptiert in passender Sprachwahl und Intensität von Dacia Palmerino, hat mich die Umsetzung des grossen Klassikers von Schiller sehr überzeugt. Ich muss gestehen, bisher habe ich erst wenige Graphic Novels gelesen. Diese hier hat mir speziell gut gefallen. Gut umgesetzt und so atmosphärisch, dass sich die Beklemmung fast greifbar macht.

für eine Schullektüre ganz gut
von Twins am 03.06.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Grundkurs der 12ten Klasse eines Gymnasiums musste ich "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" lesen. Obwohl ich normalerweise überhaupt nicht gerne solche klassischen Erzählungen lese, war ich diesmal sehr positiv überrascht. Der Text war sehr gut verständlich und man konnte sich super schnell in das Buch hineinlesen. Ein klein... Im Grundkurs der 12ten Klasse eines Gymnasiums musste ich "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" lesen. Obwohl ich normalerweise überhaupt nicht gerne solche klassischen Erzählungen lese, war ich diesmal sehr positiv überrascht. Der Text war sehr gut verständlich und man konnte sich super schnell in das Buch hineinlesen. Ein kleiner Tipp für andere Schüler; man darf sich nicht von der langen, etwas langweiligen Einleitung, einschüchtern lassen. Als Schullektüre kann ich "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" nur weiterempfehlen. Privat würde ich es nicht freiwillig lesen. ;-)

Genial
von einer Kundin/einem Kunden aus Arbing am 18.08.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist erstaunlich wie sich Friedrich Schiller darauf verstand die Abgründe des menschlichen Seins zu erläutern,in einer Zeit in der es die Psychologie noch nicht in dem heutigen Sinn gab. Die Geschichter der Verbrecher aus verloren Ehre beruht auf einer wahren Begebenheit, wenn Schiller auch so manches geändert haben dürfte, N... Es ist erstaunlich wie sich Friedrich Schiller darauf verstand die Abgründe des menschlichen Seins zu erläutern,in einer Zeit in der es die Psychologie noch nicht in dem heutigen Sinn gab. Die Geschichter der Verbrecher aus verloren Ehre beruht auf einer wahren Begebenheit, wenn Schiller auch so manches geändert haben dürfte, Namen und dergleichen. Die Taten des Verbrechers kann man nachvollziehen, wenn auch nicht verstehen. Er hadert mit seinem Schicksal, das er doch schon besieglet glaubt, versucht das Beste daraus zu machen, tut aber das Falsche ehe er sich zu etwas anderem entscheidet, das ihn zwar nicht retten, aber auf gewisse weise erlösen kann. 33 Seiten lang, werden die Gefühle eines Menschen erklärt, sein Seelenleben erörtert, wobei alles in eine Geschicht eingebttet ist. Nach dieser hat man das Gefühl den Mensch ein bisschen besser zu verstehne. Schiller erklärt das was wir schon wussten, aber nicht in Worte fassen konnten


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  • Der Verbrecher aus verlorener Ehre

    Anhang
    1. Zur Textgestalt
    2. Anmerkungen
    3. Leben und Zeit
    4. Stoff- und Entstehungsgeschichte
    4.1 Schillers Drama Die Räuber
    4.2 Friedrich Schwahn, genannt der Sonnenwirt
    4.3 Die Haft des Zeitgenossen Christian Friedrich Daniel Schubart
    4.4 Erste Veröffentlichung in der Zeitschrift Thalia
    5. Räuberbanden um 1800: Der Schinderhannes
    6. Kritik und Kunst
    6.1 Zeitgenössische Kritiken
    6.2 Hermann Kurz, Der Sonnenwirt
    7. Gattungsfragen
    7.1 Kriminalerzählung oder Verbrecherliteratur?
    7.2 Erzählung oder Novelle?
    8. Verbrecher und Verbrechen in der Literatur des 19. Jahrhunderts
    8.1 Fjodor Dostojewskijs Schuld und Sühne
    8.2 Heinrich von Kleists Michael Kohlhaas
    9. Verbrecher und Verbrechen: Opfer und Täter im 21. Jahrhundert
    10. Literaturhinweise