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Bone Tomahawk

Richard Jenkins, Kurt Russell, David Arquette, Patrick Wilson, Matthew Fox

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Beschreibung

Das Jahr 1800. Irgendwo in der Nähe der Grenze zwischen Texas und Mexiko. Unwissentlich führt ein Gesetzloser eine Gruppe kannibalischer Höhlenbewohner in die friedliche Westernstadt Bright Hope. Dort verschwinden nach und nach einzelne Siedler, darunter auch die Frau des örtlichen Rinderbarons. Dieser begibt sich, trotz seines verletzten Beins, gemeinsam mit dem Sheriff, seinen alternden Deputys und einem zu allem entschlossenen Revolverhelden auf Rettungsmission. Was folgt ist die Hölle auf Erden, die durch die Brutalität der furchtbaren Gegner keine Gnade kennt...

Einziges Extra zum Hauptfilm ist immerhin der Filtrailer, der geschickt in der Trailershow versteckt wurde. Jene „Show“ enthält dann noch diverse Vorschauen auf bereits erhältliche Titel des Anbieters.

BONE TOMAHAWK transportiert das Subgenre des Kannibalenhorrors in die Westernzeit. Was zunächst interessant klingt ist letztlich aber lediglich eine visuell etwas andere Fassade. Wie für einen Western üblich, gibt es tolle, weite Landschaftsaufnahmen und solche von Reitern, die durch die weite Steppe galoppieren oder gemütlich traben. Noch eine Handvoll geheimnisvoller, zwielichtiger Figuren und der insgesamt etwas dreckige, farblich entsättigte Look mit vielen sandigen Tönen und fertig ist das Western-Gewand für die eigentliche Schlachteplatte. Wäre alles schön und gut, wenn der Film nicht über zwei Stunden dauern würde und nicht beinahe anderthalb davon dafür draufgehen würden durch ausführlichste Darstellung der belanglosen Begleitumstände - die im Übrigen auf dem Backcover gerade mal einen Satz von einem Dutzend Wörter wert sind - ein Mitfühlen und Mitfiebern für die ebenso belanglosen Figuren zu erheischen. Es gibt kaum ein Detail in der bis dahin erzählten Geschichte, die einen auch nur irgendwie im Anschluß mit der Augenbraue zucken lässt, wenn eine dieser Figuren ins Gras beißt oder besser Körperteile verliert. Immerhin ist das Geschehen dieser fast 90 Minuten stimmungsvoll eingefangen und es gibt einige wirklich gute Shots, die an die guten Western der letzten 50 Jahre erinnern. Wer die ganze Zeit auf Splatter und Gore wartete, durfte bis dahin nur wenige Mini-Häppchen davon goutieren, die zudem häufig im Dunkel des Bildes verschwinden und nur ansatzweise erkennbar sind – immerhin sind diese Stellen effektvoll „schmatzend“ vertont.

Die letzten 40 Minuten geht es dann richtig zur Sache, wenn die vier Reiter, die die Entführten im wahrsten Sinne des Wortes aus den Zähnen der Kannibalen befreien sollen auf jene Kreaturen treffen, die sie in einen Hinterhalt locken und ihnen das Leben zur Hölle machen oder eben qualvoll nehmen. Die eingeborenen Indianer, die sich abgeschottet in den Höhlen zu Kannibalen „verwandelten“, haben allerdings eigentlich nur zwei gruselige Eigenschaften auf ihrer Seite. Zum Einen greifen sie praktisch lautlos an und sind dermaßen stark und effektiv, dass selbst Schusswaffen nur wenig ausrichten, dafür aber deren Waffen umso mehr Schaden anrichten. Zum Anderen haben die Anführer der Kannibalen eine körperliche Abnormität entwickelt, die ihnen eine wirklich gruselige Stimme verpasst (an die Predatoren aus der gleichnamigen Filmreihe erinnernd). Wie das zustande kommt wird im Film eindrucksvoll durch einen der Protagonisten aufgedeckt…

Der Film funktioniert auf jeder der beiden Ebenen an sich ganz gut. So lange er nur Western ist lebt er vom stimmungsvoll eingefangenen Western-„Milieu“ mit guten Sets und Kostümen und den tollen Landschaftsaufnahmen. Der Horrorpart an sich ist auch ordentlich, bietet solide Gore-Effekte und ein wenig Spannung, wenngleich die Handlung an sich natürlich praktisch komplett vorhersehbar ist – einige überraschende Details gibt es aber doch, die dann auch durchaus eklig anzuschauen sind, sofern es die Filmemacher hinsichtlich der Setbeleuchtung zulassen. Beide Teile zusammen wollen aber nicht so recht zueinander kommen und der Wechsel erfolgt auch mindestens eine halbe Stunde zu spät – durch den langen Westernteil hat man dann die meisten gewillten Zuschauer wohl schon verloren – der Streifen ist ein echtes Geduldsspiel! Wer so lange ausharrt wird bedingt entlohnt. Letztlich wird sich wahrscheinlich niemand durchweg spannend und gut unterhalten fühlen, was hinsichtlich der Story-Ausgangslage schade ist!

Nicht wirklich wichtig, aber schon komisch: Auf dem Backcover wird als Handlungsjahr 1800 angegeben, in Minute 42 wird jedoch ein Grabstein gezeigt mit einem Sterbedatum in 1891, d.h. der Film müsste also mindestens in diesem Jahr spielen…peinlich…na ja, wahrscheinlich nicht, sondern eher nur ähnlich „lieblos“ wie die Ausstattung der Disc: Der Film bietet keinerlei Untertitel und als einziges Extra gibt es den Filmtrailer – ist quasi eine Vanilla Disc, was bei dem Speicherangebot geradezu töricht anmutet! Die Technik hingegen passt, obwohl auch die den Speicher kaum ausreizt und durchaus mit noch geringer Komprimierung bei Bild und Ton ein noch besseres Ergebnis hätte bieten können!

Fans beider Genres sollten den Film leihen und entscheiden, ob sie mit dem nicht vollends gelungenen Mix etwas anfangen können…wer nach einem gelungeneren Crossover von Western und Horror sucht sollte es imho mit dem schon etwas betagteren JOHN CARPENTERS VAMPIRES versuchen – da gibt es zwar keine Kannibalen, aber Vampire mit fiesen Fratzen!

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 18 Jahren
Erscheinungsdatum 21.01.2016
Regisseur S. Craig Zahler
Sprache Deutsch
EAN 4011976330882
Genre Horror;Western
Studio Constantin Film AG
Spieldauer 132 Minuten
Bildformat HD, Widescreen (2,40:1)
Tonformat Deutsch: DTS HD 5.1, Englisch: DTS HD 5.1, Deutsch: DD 2.0
Verkaufsrang 1878
Produktionsjahr 2015

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