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Mississippi Jam

Ein Dave-Robicheaux-Krimi, Band 7

Ein Dave Robicheaux-Krimi Band 7

James Lee Burke

(2)
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Beschreibung

Vor der Küste Louisianas sinkt ein U-Boot der Nazis. Jahrzehnte später erhält Dave Robicheaux von Hippo Bimstine den Auftrag, die Lage des Schiffes auf dem Meeresgrund zu lokalisieren. Der Geschäftsmann will das U-Boot bergen und daraus ein Casino als Touristenattraktion machen. Dave verspürt wenig Lust auf den Job, aber er braucht das Geld, um seinem Freund Batist zu helfen, der wegen Mordverdachts verhaftet wurde.
Doch Bimstine ist nicht der Einzige, der sich für das U-Boot interessiert. Ein Mann namens Buchalter will es um jeden Preis. Schnell muss Robicheaux erkennen, dass dieser nicht nur ein übler Rassist, sondern auch ein gefährlicher Psychopath ist, der vor nichts zurückschreckt. Auch nicht davor, Daves Familie zu terrorisieren. Ihr Leben gerät völlig aus den Fugen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 22.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86532-527-3
Verlag Pendragon
Maße (L/B/H) 21,5/14,1/5 cm
Gewicht 782 g
Originaltitel Dixie City Jam
Übersetzer Jürgen Bürger
Verkaufsrang 117842

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Southern Noir

Bodo Volle, Thalia-Buchhandlung Laatzen

In "Sturm über New Orleans" zeigte uns Burke auf eindrucksvolle Weise, das nicht die Natur das Übel ist, sondern der Mensch - gerade wenn er sich nicht mehr im Mantel der Zivilisation einhüllt oder einhüllen muß. Nun, es braucht keinen Sturm diesen Mantel zu verwehen. Das erschreckende in dieser Geschichte ist tatsächlich die fast vollständige Abwesenheit des Guten. Niemand, auch nicht die Hauptfigur, ist tatsächlich reinen Herzens - die einzige Ausnahme sind tatsächlich seine Frau und sein Kind. Wenn also diese Nullinie des Bösen der Richtwert ist, was kann uns Leser dann noch erschrecken? Hier bringt der Autor die Figur des Buchalter ins Spiel, ein wahres Destillat all des Bösen um ihn herum, eine Figur, die selbst aus diesem fauligen Sumpf der Schlechtigkeit noch heraussticht - nicht unähnlich dem Antagonisten der Romane "Regengötter" und "Glut und Asche". Natürlich kann man argumentieren das Robicheaux das Gesetz vertritt und somit automatisch der Guten Seite zuzurechnen ist. Er mag aufgrund seiner Vergangenheit und dem Übel, mit welchem er tagtäglich konfrontiert wird seine Illusionen verloren haben und dennoch auf der Richtigen Seite stehen. Ebenso kann man die Meinung vertreten das jemand, der den Dreck wegmacht ebenfalls dreckig wird, das jemand, der Wölfe jagt sich sicher in deren Revier bewegen muß.... All das ist sicher wahr - macht die Person aber nicht besser im moralischen Sinn, sondern allenfalls effektiver. Ähnlich wie bei Thompson und Woodrell - um nur zwei zu nennen - ist Burkes Sicht auf die Gesellschaft die er schildert äußerst pessimistisch. Der Kampf scheint aussichtslos - und vielleicht ist es genau das was Robicheaux und wenige andere doch auf der Seite des Guten verbleiben lässt: Sie haben sich entschlossen nicht aufzugeben und weiter zu kämpfen. Mag die Aussicht auf Erfolg noch so trostlos sein, die Gewissheit aufgegeben zu haben ist noch um einiges trostloser. James Lee Burke macht aus dem Noir-Roman ein Epos einer griechischen Tragödie gleich, wie es bisher niemand der in diesem Genre schreibt getan hat. Trotz aller Länge ist das von ihm erdachte Handlungsgeflecht außerordentlich dicht und treibt mit einer ungeheuren Kraft vorwärts, niemals angetrieben von billigen literarischen Tricks wie Cliffhangern und ähnlichem. Es ist auch nicht die Auflösung am Ende welche uns atemlos Seite um Seite umblättern lässt - es ist diese nächste Seite, und die ihr folgende, die wir nicht abwarten können.

Karsten Rauchfuss, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Knallhart unspannend geschriebene Story um die Jagd auf ein versunkenes U-Boot.

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