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Deutschland - Ein Wintermärchen

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Deutschland. Ein Wintermärchen zeigt Heines bilderreiche poetische Sprache in enger Verbindung mit sarkastischer Kritik an den Zuständen in seiner Heimat. Der Autor stellt seine liberale gesellschaftliche Vision dem trüben „Novemberbild“ des reaktionären Heimatlandes gegenüber. Er kritisiert vor allem den deutschen Militarismus und reaktionären Chauvinismus gegenüber den Franzosen, deren Revolution er als Aufbruch in ein sozialeres Europa versteht. Er bewundert Napoleon als Vollender der Revolution und Verwirklicher der Freiheit. Sich selbst sieht er nicht als Feind Deutschlands, sondern als patriotischen Kritiker aus Vaterlandsliebe: Pflanzt die schwarz-rot-goldne Fahne auf die Höhe des deutschen Gedankens, macht sie zur Standarte des freien Menschtums, und ich will mein bestes Herzblut für sie hingeben. Beruhigt euch, ich liebe das Vaterland eben so sehr wie ihr.Heine verknüpft seine Reisebeschreibung anhand regionaler, historischer und autobiografischer Fakten mit politischen und philosophischen Betrachtungen. Dabei stellt der Ich-Erzähler seine „illegalen“ Gedanken in den Vordergrund, die er sozusagen versteckt als „Konterbande“ (Schmuggelgut), wider das Verbot, mit sich führte.
Portrait
Heinrich Heine, 1797 in Düsseldorf geboren, kam im April 1821 nach Berlin, wo er sich zwei Jahre lang aufhielt. 1829 kehrte er noch einmal hierher zurück, bevor er Deutschland 1831 für immer verließ. 1856 ist er in Paris im Exil gestorben.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 23.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9788892521056
Verlag Heinrich Heine
Dateigröße 4139 KB
Verkaufsrang 74.560
eBook
0,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Mein Tipp für trübe Regentage
von Jan-Pieter Forssmann aus Berlin am 18.08.2010
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Wie war das noch früher mit den Gedichten in der Schule? Auswendig lernen, vor die Klasse treten, runterleiern. Den meisten war das wohl eher unangenehm, schön anzuhören war es nicht. Dabei kann Lyrik unvergleichlich anregend sein, heiter und mitreißend, vor allem wenn sie von einer so großartigen Schauspielerin wie... Wie war das noch früher mit den Gedichten in der Schule? Auswendig lernen, vor die Klasse treten, runterleiern. Den meisten war das wohl eher unangenehm, schön anzuhören war es nicht. Dabei kann Lyrik unvergleichlich anregend sein, heiter und mitreißend, vor allem wenn sie von einer so großartigen Schauspielerin wie Katharina Thalbach vorgetragen wird. Man merkt der Vorleserin ihre ganze Freude an jedem einzelnen Wort dieses satirischen Versepos von Heinrich Heine wahrhaftig an. Dabei vermittelt das „Wintermärchen“ einen tiefen Einblick in die deutschen Verhältnisse der Restaurationszeit, als reaktionäre Zensoren noch mit der Schere hinter den subversiven Schriften kritischer Literaten herjagten, um jegliche Art der freien Meinungsäußerung rigoros zu beschneiden, was von dem Dichter freilich nur mit größtem Spott quittiert werden konnte: Die Gedanken sind schließlich frei! Unter diesem Motto stichelte der aus Frankreich heimgekehrte Exilant gekonnt gegen verkrustete monarchische Herrschaftsstrukturen und rückwärtsgewandte Mentalitäten, gegen den preußischen Militarismus, ironisierte die chauvinistischen Tendenzen des aufkommenden Nationalismus und bekannte sich deshalb nicht weniger emphatisch zur eigenen emotionalen Verbundenheit mit dem Vaterland. Und immer wieder trifft Thalbach genau den richtigen Ton, wenn es darum geht, die ambivalenten Gefühle und Gedanken sowie den ganzen Charme und Witz dieser grandiosen Dichtung wiederzugeben. Mein Tipp für trübe Regentage: Tee aufsetzen, Kerzen anzünden, CD einwerfen, zuhören!

Lyrische Spitzenleistung!
von Zitronenblau am 27.03.2008
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Wintermärchen ist ein lyrisches Meisterwerk und verdient höchste Achtung! Hr. Heine, was soll man da noch groß schreiben! Natürlich nur dann empfehlenswert, wenn Lyrik genossen werden kann!