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Die Maschine steht still

Mit einem Vorwort von Jaron Lanier

E. M. Forster

(7)
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Beschreibung

In E. M. Forsters Dystopie leben die Menschen in einer unterirdischen, abgekapselten Welt mit allem Komfort: Das ganze Leben ist durch die Dienstleistungen der »Maschine« perfekt geregelt. Die Menschen haben kein Bedürfnis mehr nach persönlichen Begegnungen, man kommuniziert nur über die Maschine, die über allem wacht. Ihr Handbuch ist zu einer Art Bibel geworden, die Menschen sind gefangen in ihrer absoluten Abhängigkeit von der Technik, die sie nicht mehr kontrollieren können. Doch nach und nach geht das Wissen, das hinter der Maschine steckt, verloren und das System wird anfällig für Pannen ...
E. M. Forsters visionäres Werk wirft Fragen auf, die von großer Aktualität sind: Wie kann der Mensch seine Selbstbestimmung wahren gegenüber Maschinen, die immer stärker unser Leben bestimmen?

"In der dystopischen Welt von E. M. Forsters Erzählung leben alle Menschen sehr vernetzt und gleichzeitig sehr vereinzelt in honigwabenartigen Einzelzellen unter der Erde." 5.11.2016 Die Welt, Marc Reichwein

E. M. Forster (1879–1970) gehört zu Englands bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, Romane wie Wiedersehen in Howards End oder Zimmer mit Aussicht sind Klassiker der Moderne. In seinem Roman Maurice behandelte er das zu damaliger Zeit tabuisierte Thema der Homosexualität. Forster hielt den Roman, der erst postum erschien, fast ein halbes Jahrhundert geheim. Seine dystopische Erzählung Die Maschine steht still ist erst vor kurzem im englischsprachigen Raum von Lesern wiederentdeckt worden..
Gregor Runge, geboren 1981, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und anschließend an der Hochschule für Film und Fernsehen München. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen F. Scott Fitzgerald, E.M. Forster, Angharad Price und Eoin McNamee.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-40571-2
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 19,3/12,4/1,2 cm
Gewicht 134 g
Auflage 1
Übersetzer Gregor Runge
Verkaufsrang 17360

Buchhändler-Empfehlungen

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Obwohl bereits vor über 100 Jahren geschrieben ist diese Kurzgeschichte von E.M. Forster beklemmend aktuell! Der Autor zeigt sich von einer ganz anderen Seite, die nicht mit seinen ebenso grandiosen Romanen zu vergleichen ist. Ein schmales Buch mit großem Nachhall!!!

Erschreckende Aktualität

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Nichts geht mehr ohne technische oder elektronische Hilfsmittel. Der Mensch hat sich abhängig gemacht... Diese Dystopie aus dem Jahre 1909 (!) hält uns heute tatsächlich einen Spiegel vor das Gesicht und es ist ziemlich erschreckend, wie realitätsnahe E.M. Forster für uns heute ist! Ein kleines, schmales Schätzchen - nicht nur für Männer!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Hörspiel - SciFi/Fantasy.
von kvel am 24.10.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Inhalt, gemäß Verlagshomepage: Platz 2 der hr2-Hörbuchbestenliste Oktober 2019. E.M. Forsters »Die Maschine steht still« als Hörspiel mit Achim Buch, Susanne Sachsse, Rafael Stachowiak u. v. a. Auf der Erde herrscht das Chaos, das menschliche Leben wurde unter die Erdoberfläche verlagert. Dort leben die Menschen in winzig... Inhalt, gemäß Verlagshomepage: Platz 2 der hr2-Hörbuchbestenliste Oktober 2019. E.M. Forsters »Die Maschine steht still« als Hörspiel mit Achim Buch, Susanne Sachsse, Rafael Stachowiak u. v. a. Auf der Erde herrscht das Chaos, das menschliche Leben wurde unter die Erdoberfläche verlagert. Dort leben die Menschen in winzigen Waben, interagieren nur noch über telematische Verbindungen und lassen ihre Lebensfunktionen durch »Die Maschine« regulieren, die angebetet wird wie eine Gottheit. Was niemand zu bemerken scheint: Das Summen der Maschine scheint sich zu verflüchtigen … Der Audio Verlag veröffentlicht das Hörspiel zu E. M. Forsters »Die Maschine steht still«, das bei den ARD-Hörspieltagen 2018 den Publikumspreis gewann: Von Felix Kubin fulminant inszeniert und musikalisiert und mit hochkarätiger Besetzung ist die NDR-Produktion ein Muss für Sci-Fi-Fans und Liebhaber aufwendig produzierter Hörspiele! »#0048 – alles schläft, einsam wacht« Bereits 1906 entwarf E.M. Forster eine erschreckende Dystopie, die heute als überspitzte Version unserer Realität erscheint: Reale Begegnungen gelten als unhygienisch, Sonnenlicht wird gefürchtet und alltägliche Bedürfnisse werden ausschließlich per Knopfdruck befriedigt. Von Daseinsängsten und unnötigen Gedanken befreit die »narkoleptische Pause«, eine täglich von der Maschine herbeigeführte künstliche Ohnmacht, die eine seelische Regeneration bewirken soll. Doch der maschinierten Welt steht eine Katastrophe bevor: Als der rebellische Kuno erkennt, dass die Maschine bald stillstehen wird, wagt er das Undenkbare. Die NDR-Produktion mit Achim Buch, Susanne Sachsse, Rafael Stachowiak u. v. a. Achim Buch, Susanne Sachsse, Rafael Stachowiak und viele andere erwecken E. M. Forsters erschütterndes Zukunftsszenario in der Produktion des NDR vor einer eindrucksvollen Soundkulisse von Felix Kubin zum Leben. Und machen deutlich, dass »Die Maschine« längst Einzug in unsere Gegenwart gefunden hat. Vom ersten Moment an tauchen die Hörer in eine Welt ein, die es zu verhindert gilt. Ein brillant inszenierter Denkanstoß.»Die Maschine steht still« ist bei DAV erhältlich und umfasst 1 CD. Anmerkung: Der CD ist ein Booklet beigelegt, welches man am besten bereits vor dem Hören lesen sollte. Wichtig: Dieses enthält auch ein „Glossar zu den im Hörspiel genutzten Interjektionen (= Ausrufewort, Empfindungswort) in Maschinensprache“. Meine Meinung: Die Vorlage aus dem Jahre 1909 kenne ich nicht. Es war eine dystopische Erzählung, welche erst im Jahre 1971 erschien ist und 2016 ins Deutsche übersetzt wurde. Diese Adaptierung als Hörspiel finde ich mit einer Laufzeit von ca. 1 ¼ Stunden doch an der einen oder anderen Stelle als zu kurz gefasst. Prinzipiell finde ich dies ein sehr gut gesprochenes Hörbuch. Jedoch fragte ich mich, warum kann ein Hörspiel nicht einfach ein Hörspiel sein. Warum muss darin unbedingt ein Chor vorkommen?! Mir hatte dieses Hörspiel somit eher den Eindruck eines modernen Theaters vermittelt. Was meiner Meinung nach, der Sache nicht gut getan hat. Also ich hätte jedenfalls gut darauf verzichten können. Bezeichnung gemäß dem Booklet als „Arien einer retrofuturistischen Steampunk-Pop-Oper“. Auszug aus dem Booklet: „Gänzlich anders als E.M. Forster lässt Kubin die Maschine nicht nur summen, er verleiht ihr sogar Stimmen und lässt sie eine Antwort auf ihre Konstrukteure, die Menschen, formulieren: 'Die Maschine als technologische Mutter muss an einem bestimmten Punkt ihre Parasiten abwerfen, um sie wieder in einen erwachsenen Zustand zu versetzten, sie zurück 'in die Welt' zu werfen.' - so Kubin. Seine mit kühler Vernunft handelnde Maschine stellt in einem ihrer Monologe fest, dass die Wabenbewohner an ihren unkontrolliert wuchernden Archiven und der zunehmenden Regungslosigkeit ihrer Kultur scheitern. Trotz der Leistungsfähigkeit der Technologie verstopfen die Systeme an der Seichtigkeit und Masse der Informationen, die Menschheit degeneriert sozial. Neben dieser systemkritischen Betrachtung ist Kubins entschiedenstes Text-Update eine Neuformatierung des Endes: Die Bewohner der unterirdischen Welt werden im Hörspiel nicht in einem zerstörerischen Blutbad ertränkt, sondern von der Maschine in einen endlosen Schlaf versetzt.“ Fazit: Thematisch gut, aber man muss nicht alles Alte auf Modern aufarbeiten.

Die Maschine steht still
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 28.03.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Unglaublich dass dieses Buch immer noch so aktuell ist. Eine sehr bedrückende Aussicht auf eine mögliche Zukunft, in der die Menschen alles nur noch über "die Maschine" regeln und keine Möglichkeit mehr haben, selbstbestimmt zu leben.

Wer benutzt hier was? Die Maschine uns oder wir die Maschine?
von einer Kundin/einem Kunden am 12.08.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In - Die Maschine steht still - begegnen wir zwei Protagonisten - Vashti und ihrem Sohn Kuno. Sie leben an entgegengesetzten Enden der Welt und im Gegensatz zu ihrem Sohn ist sie mit ihrem Leben, das wie der meisten Menschen darin besteht, endlos Ideen aus zweiter Hand zu entwickeln und zu diskutieren. Kuno überredet seine Mutte... In - Die Maschine steht still - begegnen wir zwei Protagonisten - Vashti und ihrem Sohn Kuno. Sie leben an entgegengesetzten Enden der Welt und im Gegensatz zu ihrem Sohn ist sie mit ihrem Leben, das wie der meisten Menschen darin besteht, endlos Ideen aus zweiter Hand zu entwickeln und zu diskutieren. Kuno überredet seine Mutter auf eine persönlichen Interaktion und will sich nicht über - Die Maschine - unterhalten. Als sie bei Kuno ankommt - erzählt er ihr schier Unglaubliches. Wer gerne ScienceFiction liest, sollte sich auch irgendwann in seinem Leben den Anfängen jener widmen - um eben die Romane der Gegenwart - die sich mit der Zukunft beschäftigen - besser und intensiver zu verstehen. Die ganze Bandbreite guter ScienceFiction und Fantasyliteratur liegt in den Anfängen des vorigen Jahrhunderts verborgen und hier begegnet man den Welten von Wells, Asimov, Huxley oder eben die von Verne. Der breiten Masse wird E. M. Forster eher durch seinen posthum erschienenen Roman - Maurice - bekannt sein und ferner von seinem Kurzgeschichte - Die Maschine steht still, die im November 1909 das erste Mal erschienen ist. Er hat sie als Reaktion auf H. G. Wells Zeitmaschine geschrieben und beschreibt darin klar und detailiert - allerdings mit anderen Namen versehen - das Internet und das Computerzeitalter. Es ist zu einer Zeit geschrieben worden, wo man davon allerdings noch gar nichts wissen konnte - und deswegen hat mich diese Geschichte, trotz ihrer Kürze, lange nach dem Lesen noch nicht losgelassen. Es ist seine Version einer Zukunft, einer dystopischen Zukunft, in der wir einige Dinge hineindeuten können und die für uns bereits Alltag sind. Wir streamen Musik, lesen Literatur auf eReadern die wir ebenfalls aus dem Internet laden, huldigen dem Smartphone und laufen als Smombie(=Kofferwort aus den Begriffen "Smartphone" und "Zombie") durch die Gegend. Hier fällt mir ein Zitat aus Frankenstein ein, als das Monster zu Frankenstein sagte, "Du bist mein Schöpfer, doch ich bin dein Herr, gehorche!" Das ist unsere Zeit und ich würde sie mit all ihrer Technologie nicht missen wollen - allerdings sollten wir nicht zum Sklaven unserer eigenen Schöpfung werden. Uns sollte bewusst sein - dass wir die Maschine benutzen sollten und nicht die Maschine uns. Meiner Meinung nach würde - Die Maschine steht still - eine sehr gute Schullektüre abgeben.

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