Gott näher als der eigenen Halsschlagader

Fromme Muslime in Deutschland

Susanne Schröter

Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
34,95
34,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 34,95 €

Accordion öffnen
  • Gott näher als der eigenen Halsschlagader

    Campus

    Sofort lieferbar

    34,95 €

    Campus
  • Normenkonflikte in pluralistischen Gesellschaften

    Campus

    Sofort lieferbar

    39,95 €

    Campus

eBook

ab 30,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Leben für Allah

Fromme Muslime, so steht es in einem Koranvers, sind "Gott näher als der eigenen Halsschlagader". Sie widmen sich in besonderem Maß ihrer Religion, verstehen das Diesseits nur als Übergangsstadium zum ewigen Leben im Paradies und versuchen die Gebote Gottes im Alltag einzuhalten. Über dieses konservative Segment des deutschen Islams, das oft als fundamentalistisch eingestuft wird, existiert nahezu kein verlässliches Wissen.

Susanne Schröter hat drei Jahre lang in Wiesbadener Moscheegemeinschaften geforscht und gibt in diesem Buch einen einmaligen Einblick in das Leben und die Gedankenwelten streng gläubiger Muslime. Darüber hinaus zeigt sie, mit welchen Programmen eine ganznormale deutsche Stadt sich seit Jahrzehnten um Integration bemüht.

Feminismus: Fehlanzeige
"[Die] Ethnologin Susanne Schröter legt eine beeindruckende Studie über fromme Muslime - vor allem Muslimas - vor." Eva Berger (taz, 21.03.2016)

Wie leben fromme Muslime in Deutschland?
"Wer wissen will, welche muslimischen Strömungen in Deutschland überhaupt aktiv sind, was sie antreibt und wie sie denken, dem hilft dieses gut recherchierte Kompendium sicher weiter. Und das tut Not, denn nur durch gegenseitige Kenntnis entstehen Verständnis und Dialog, Grundlagen eines echten Zusammenlebens!" Martin Zähringer (SWR2 Die Buchkritik, 13.04.2016)

"Wie leben gottesfürchtige Muslime in Deutschland? Professorin Susanne Schröter von der Goethe-Universität hat das Gespräch mit Gläubigen in Wiesbaden gesucht, viel über deren Denken und Lebenseinstellung erfahren und darüber ein faszinierendes Buch geschrieben." (Frankfurter Neue Presse, 02.06.2016)

"Ein profundes Buch, gut lesbar, empfehlenswert zur Vertiefung der Islamkenntnisse." (Sendbote des Heilige Antonius, 30.06.2016)

"Schröters Buch bietet einen ganz besonderen Einblick in das Leben und die Gedankenwelt strenggläubiger Muslime. Weiterhin zeigt sie auf, mit welchen Programmen eine deutsche Stadt sich seit Jahrzehnten um Integration bemüht." (UniReport, 13.10.2016)

Susanne Schröter ist Professorin für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt und Direktorin des dortigen Forschungszentrums Globaler Islam. Für ihr Buch hat sie von 2011 bis 2015 in Wiesbaden mit 130 Muslimen sowie mit Verantwortlichen aus Politik, Schulen, Jugendarbeit, Kirchen, Polizei und Verwaltung gesprochen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 402
Erscheinungsdatum 18.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-50542-8
Verlag Campus
Maße (L/B/H) 23,1/15,4/3 cm
Gewicht 649 g

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.
  • Artikelbild-0
  • Inhalt

    Vorwort 9

    Dank 13

    Teil I Muslime in Deutschland: Zwischen Stigmatisierung und Anerkennung 15

    1. Gehört der Islam zu Deutschland? 16

    2. Orientschwärmereien 17

    3. Orientwissenschaft und deutsche Geheimdienstmissionen 20

    4. Migranten und Postmigranten 23

    5. Islamkritik oder Islamophobie? 25

    6. Auf Reformkurs 33

    Teil II Muslime in Wiesbaden: Vielfältig, hybrid, transkulturell 39

    1. Religiöse Heimat unter wilhelminischen Dekors: Die Süleymaniye-Moschee 41

    2. Mitgliederstark und dennoch am Rande: DITIB 61

    3. Tulpen zum Freitagsgebet: Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs 69

    4. Süßer Tee und Herzensbildung: Sufistische Bruderschaften 85

    5. Ein Ort zum Weinen: Die Imam-Hossein-Moschee 107

    6. 100 Moscheen bauen: Die Ahmadiyya Muslim Jamaat 126

    7. Kulturell und mental europäisch: Die Islamische Gemeinschaft der Bosniaken 144

    8. Der Scharia folgen: Der Islamische Kulturverein Masjid Ali 151

    9. Im Paradies die Gewinner: Die Tauhid-Moschee 166

    10. Männer mit Bärten: Der Weg der Mitte 199

    11. Engel, Geister und die Schönheit des Gebets: Die Omar-Ibnulkatab-Moschee 210

    12. Durch Heiratsbeziehungen mit Marokko verbunden: Die Badr Moschee 244

    13 Ohne Kopftuch in die Hölle: Der Afghanische Kulturverein 254

    Teil III Debatten, Programme, Positionen 267

    1. Kommunale Interventionen 267

    2. Jugend zwischen Kicker und Gebetsraum 299

    3. Verbotenes Begehren und arrangierte Ehen 331

    Schlussbetrachtung 367

    Anmerkungen 375

    Glossar 385

    Literatur 389