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Der Kaffeedieb

Gekürzte Lesung

(52)
Wir schreiben das Jahr 1683. Ob Philosophen in London oder Dichter in Paris: Sie lieben es alle. Das neue Mode-Getränk in Europa heißt Kaffee. Er ist immens begehrt – und teuer, denn die Osmanen haben das Monopol darauf und wachen streng darüber. Wer es wagt, ihn außer Landes zu schmuggeln, wird mit dem Tod bestraft. Aber ein junger Engländer hat einen waghalsigen Plan: Mit finanzieller Unterstützung der Vereinigten Ostindischen Compagnie stellt er eine Truppe internationaler Spezialisten zusammen, um den Türken den Kaffee zu klauen. Die spektakuläre Reise scheint zunächst zu gelingen, doch dann sind immer mehr Mächte hinter ihnen her …
Portrait
Sprecher: Hans Jürgen Stockerl ist neben seiner Theater- und Fernsehkarriere ein sehr gefragter Hörbuch- und Hörfunksprecher, der es meisterhaft versteht, den Zuhörer in atemlose Spannung zu versetzen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Hans J. Stockerl
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 11.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783956390791
Genre Belletristik
Verlag Audio media GmbH
Auflage 1
Spieldauer 675 Minuten
Verkaufsrang 1.703
Hörbuch (MP3-CD)
13,09
bisher 16,99

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Buchhändler-Empfehlungen

„Die Nacht ist die Braut des Cambrioleurs“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Nur wenn er wie ein Uhrwerk abläuft und jeder seine Aufgabe zur richtigen Zeit erfüllt, kann er funktionieren, der Plan. Tja, der Plan ... Naturphilosophen, Generäle, Diebe, Musketiere, Spione und Verräter bevölkern eine interessante historische Szenerie zwischen London, Amsterdam, Smyrna, Aden und Paris. Gutes Garn wird gesponnen. Spruch: Lever duad üs slav. Nur wenn er wie ein Uhrwerk abläuft und jeder seine Aufgabe zur richtigen Zeit erfüllt, kann er funktionieren, der Plan. Tja, der Plan ... Naturphilosophen, Generäle, Diebe, Musketiere, Spione und Verräter bevölkern eine interessante historische Szenerie zwischen London, Amsterdam, Smyrna, Aden und Paris. Gutes Garn wird gesponnen. Spruch: Lever duad üs slav.

Marcel Armlich, Thalia-Buchhandlung Düren

Genehmigen Sie sich eine Tasse Kaffee und tauchen Sie ein in ein authentisches und spannendes Abenteuer am Ende des 17. Jahrhunderts. Die Reise kann beginnen... Genehmigen Sie sich eine Tasse Kaffee und tauchen Sie ein in ein authentisches und spannendes Abenteuer am Ende des 17. Jahrhunderts. Die Reise kann beginnen...

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamm

Sehr guter Diebesroman angesiedelt im 17. Jahrhundert. Sehr gut durchdacht und wunderbar ausgeführt! Sehr guter Diebesroman angesiedelt im 17. Jahrhundert. Sehr gut durchdacht und wunderbar ausgeführt!

„Heiße Ware Kaffee“

Kristin Pein, Thalia-Buchhandlung Weimar

Kaffee - für viele von uns unverzichtbar für den Start in den Tag. Tom Hillenbrands spannender Roman erzählt von einer waghalsigen Expedition, mit deren Hilfe die Niederlande im 17. Jh. das Monopol der Osmanen auf das begehrte Getränk zu brechen versuchen.
Beauftragt mit der Durchführung wird der junge englische Lebemann Obediah Chalon. Er heuert eine bunte Truppe von Haudegen an, um in einem waghalsigen Abenteuer zum ersten Mal in der Geschichte Kaffeepflanzen nach Europa zu bringen. Das Gelingen des Vorhabens hängt auch davon ab, ob sie es rechtzeitig schaffen, die verschiedenen Mächte, die ein Interesse an ihrem Scheitern haben, abzuhängen...
Ein gelungener, temporeicher Historienroman (einige von Obediahs Einfällen sind von geradezu unverschämter Dreistigkeit und sorgen beim Leser gerade dadurch für heimliche Freude, wenn die Geniestreiche gelingen) und eine Leseempfehlung meinerseits!
Kaffee - für viele von uns unverzichtbar für den Start in den Tag. Tom Hillenbrands spannender Roman erzählt von einer waghalsigen Expedition, mit deren Hilfe die Niederlande im 17. Jh. das Monopol der Osmanen auf das begehrte Getränk zu brechen versuchen.
Beauftragt mit der Durchführung wird der junge englische Lebemann Obediah Chalon. Er heuert eine bunte Truppe von Haudegen an, um in einem waghalsigen Abenteuer zum ersten Mal in der Geschichte Kaffeepflanzen nach Europa zu bringen. Das Gelingen des Vorhabens hängt auch davon ab, ob sie es rechtzeitig schaffen, die verschiedenen Mächte, die ein Interesse an ihrem Scheitern haben, abzuhängen...
Ein gelungener, temporeicher Historienroman (einige von Obediahs Einfällen sind von geradezu unverschämter Dreistigkeit und sorgen beim Leser gerade dadurch für heimliche Freude, wenn die Geniestreiche gelingen) und eine Leseempfehlung meinerseits!

Sonja Köln, Thalia-Buchhandlung Vechta

Für mich eher ein langatmig und ins Detail verliebt geschriebener Abenteuerroman. Erst in der Mitte des Buches etwas packender danach eher wieder so lala...Hatte mehr erwartet. Für mich eher ein langatmig und ins Detail verliebt geschriebener Abenteuerroman. Erst in der Mitte des Buches etwas packender danach eher wieder so lala...Hatte mehr erwartet.

Christel Cader, Thalia-Buchhandlung bonn

Beim lesen dieses Schelmenromans begibt man sich auf historische Handelswege und begegnet sehr seltsamen Zeitgenossen. Die Geschichte des Kaffees ist spannend, interessant erzählt. Beim lesen dieses Schelmenromans begibt man sich auf historische Handelswege und begegnet sehr seltsamen Zeitgenossen. Die Geschichte des Kaffees ist spannend, interessant erzählt.

Helene Ewald, Thalia-Buchhandlung Dallgow

Wir schreiben das Ende des 17. Jahrhunderts und der Kaffeerausch bricht aus. Ein sagenhaftes Buch und Tom Hillenbrand versteht sich auf detailgetreue Beschreibungen! Wir schreiben das Ende des 17. Jahrhunderts und der Kaffeerausch bricht aus. Ein sagenhaftes Buch und Tom Hillenbrand versteht sich auf detailgetreue Beschreibungen!

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Ein historischer Roman, der Fiktion und Wirklichkeit miteinander verknüpft. Spannend, mitreißend und unglaublich informativ! Ein lesenswertes Buch! Ein historischer Roman, der Fiktion und Wirklichkeit miteinander verknüpft. Spannend, mitreißend und unglaublich informativ! Ein lesenswertes Buch!

M. Immisch, Thalia-Buchhandlung Halle

Im Stil von "Ocean's Eleven" aber historisch im 17. Jh spielend.
Ein einziger Tauchgang von der ersten bis zur letzten Seite
- bildgewaltig, geschichtstreu und voller Witz & Tempo!
Im Stil von "Ocean's Eleven" aber historisch im 17. Jh spielend.
Ein einziger Tauchgang von der ersten bis zur letzten Seite
- bildgewaltig, geschichtstreu und voller Witz & Tempo!

„Nach Mokka geht die Reise“

Thomas Coenen, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Wie kam der Kaffee nach Europa? Durch ein Gaunerstück ersten Ranges. Der "Kaffeedieb" ist ein vergnüglicher historischer Roman der einen durch Europa und das Osmanische Reich führt. Lesenswert! Wie kam der Kaffee nach Europa? Durch ein Gaunerstück ersten Ranges. Der "Kaffeedieb" ist ein vergnüglicher historischer Roman der einen durch Europa und das Osmanische Reich führt. Lesenswert!

Martin Russer, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Tauchen Sie mit diesem spannenden und abenteuerlichen Wirtschaftskrimi ein in eine magische Welt orientalischer Metropolen und europäischer Kaffeehäuser des 17. Jahrhunderts! Tauchen Sie mit diesem spannenden und abenteuerlichen Wirtschaftskrimi ein in eine magische Welt orientalischer Metropolen und europäischer Kaffeehäuser des 17. Jahrhunderts!

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein bildgewaltiger Abenteuerroman über die wachsende Bedeutung von Kaffee in der Geschichte. Der Kaffeedieb begeistert durch schwungvolles Erzähltempo und historische Genauigkeit. Ein bildgewaltiger Abenteuerroman über die wachsende Bedeutung von Kaffee in der Geschichte. Der Kaffeedieb begeistert durch schwungvolles Erzähltempo und historische Genauigkeit.

„Eine spannende Reise gegen Ende des 17. Jahrhunderts“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts schwappt der Kaffee nach Europa und jeder der etwas auf sich hält, verbringt von nun an seine Zeit in Kaffeehäusern. Der Nachteil an diesem Getränk ist jedoch sein Preis. Die Osmanen haben das Monopol und geben es nicht freiwillig auf. Wer den Kaffee aus der Stadt Mocha herausschmuggeln will, wird mit dem Tode bestraft.
Obediah Chalon, seines Zeichens Spekulant, Händler, aber gelegentlich auch Betrüger und Fälscher versucht das Unmögliche. Nachdem er an der Börse Schiffbruch erlitten hat, kann ihn nur noch ein ganz großes Geschäft retten. Mit eigens für diese Operation rekrutierten Spezialisten und mit finanzieller Unterstützung der Vereinigten Ostindischen Compagnie, begibt sich Chalon auf eine abenteuerliche Reise ins osmanische Reich...

Autor Tom Hillenbrand, bekannt durch seine kulinarischen Krimis mit Protagonist Xavier Kieffer und seinen Thriller „Drohnenland“, wandelt hier auf dem Pfad des historischen Romans. Er vermischt seine fiktive Handlung mit Historie und hat hierzu sehr gut recherchiert. Die Konflikte gegen Ende des 17. Jahrhunderts sind wunderbar in die Handlung eingearbeitet und er hat ein paar großartige Charaktere erschaffen, mit denen er seine Geschichte voran treibt. Die Sprache ist eine Mischung aus alt und modern, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Hier vereinen sich Abenteuer-, Spionage-, Wissenschafts- und Historienroman in einer sehr spannenden und unterhaltsamen Geschichte, die sich am Besten bei einer guten Tasse Kaffee genießen lässt!
Gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts schwappt der Kaffee nach Europa und jeder der etwas auf sich hält, verbringt von nun an seine Zeit in Kaffeehäusern. Der Nachteil an diesem Getränk ist jedoch sein Preis. Die Osmanen haben das Monopol und geben es nicht freiwillig auf. Wer den Kaffee aus der Stadt Mocha herausschmuggeln will, wird mit dem Tode bestraft.
Obediah Chalon, seines Zeichens Spekulant, Händler, aber gelegentlich auch Betrüger und Fälscher versucht das Unmögliche. Nachdem er an der Börse Schiffbruch erlitten hat, kann ihn nur noch ein ganz großes Geschäft retten. Mit eigens für diese Operation rekrutierten Spezialisten und mit finanzieller Unterstützung der Vereinigten Ostindischen Compagnie, begibt sich Chalon auf eine abenteuerliche Reise ins osmanische Reich...

Autor Tom Hillenbrand, bekannt durch seine kulinarischen Krimis mit Protagonist Xavier Kieffer und seinen Thriller „Drohnenland“, wandelt hier auf dem Pfad des historischen Romans. Er vermischt seine fiktive Handlung mit Historie und hat hierzu sehr gut recherchiert. Die Konflikte gegen Ende des 17. Jahrhunderts sind wunderbar in die Handlung eingearbeitet und er hat ein paar großartige Charaktere erschaffen, mit denen er seine Geschichte voran treibt. Die Sprache ist eine Mischung aus alt und modern, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Hier vereinen sich Abenteuer-, Spionage-, Wissenschafts- und Historienroman in einer sehr spannenden und unterhaltsamen Geschichte, die sich am Besten bei einer guten Tasse Kaffee genießen lässt!

Oliver Rosenland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ein historisches Agenten-Abenteuer aus der Frühzeit der Globalisierung. Wahnsinnig gut geschrieben, spannend und sehr atmosphärisch. Lesen! Ein historisches Agenten-Abenteuer aus der Frühzeit der Globalisierung. Wahnsinnig gut geschrieben, spannend und sehr atmosphärisch. Lesen!

Friederike Gärtner, Thalia-Buchhandlung Wildau

Ein wunderbar spannender und gut geschriebener historischer Roman, der nicht nur Kaffeeliebhaber begeistern wird. Ein wunderbar spannender und gut geschriebener historischer Roman, der nicht nur Kaffeeliebhaber begeistern wird.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
28
15
8
0
1

Hochspannend!
von Belle*in.a*book am 05.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vom Autor der Xavier Kieffer Krimis: ein spannender, gut recherchierter Abenteuerroman über die Verbreitung des Kaffees in Europa. Unbedingt lesen!

Das schwarze Gold
von Eliza am 26.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Cover ist eine absolute Wucht, es erinnert sofort an die alten niederländischen Meister und fängt das Flair der Zeit wunderbar ein. Der Klappentext bietet eine gute und knappe Zusammenfassung des Inhalts, sodass man als Leser Lust auf mehr bekommt. Chalon und sein Team von Dieben ist eine Truppe,... Das Cover ist eine absolute Wucht, es erinnert sofort an die alten niederländischen Meister und fängt das Flair der Zeit wunderbar ein. Der Klappentext bietet eine gute und knappe Zusammenfassung des Inhalts, sodass man als Leser Lust auf mehr bekommt. Chalon und sein Team von Dieben ist eine Truppe, die man sofort, jeder auf seine Art und Weise, ins Herz schließt. Jeder hat spezielle Fähigkeiten die für den heiklen Auftrag den sie ausführen sollen, von Nutzen sein werden. Als Leser braucht man eine gewisse Portion Geduld und analytische Begabung, um bei der Fülle an handelnden Personen auf diesen 460 Seiten die Orientierung zu behalten. Die Verwicklungen von Adel und Handel, sowie deren agieren über die Landesgrenzen hinweg, entwickelt sich nicht nur zu einem spannenden historischen Roman, nein es wird ein Abenteuerroman daraus, sodass man das Buch innerhalb kürzester Zeit liest. Der Roman wird zeitlich stringent aus mehreren Perspektiven erzählt und durch die vielen erzählenden Personen nimmt der Roman immer mehr an Fahrt auf. Auch die Briefe, die Teile der Geschichte erzählen, tragen dazu bei, dass der Roman eine eigene Dynamik entwickelt. Insgesamt ist der Roman in sechs Teile unterteilt. Die Handlung ist komplex, aber logisch nachvollziehbar, sodass die Taten der Protagonisten stets verständlich sind. Das Spionagenetz, welches innerhalb dieses Romans thematisiert wird, ist außerordentlich beachtlich und es macht sehr viel Spaß als Leser den Spionen über die Schulter zu schauen. Tom Hillenbrand verwendet eine Sprache die den Leser dazu auffordert aufmerksam zu sein, viele französische, lateinische Ausdrücke und Redewendungen fließen in seinen Roman ein. Auch das passende Fachvokabular hat sich der Autor für seinen Roman angeeignet, sodass das Glossar im Anhang unabdingbar ist. Aber auch die Karte, der Anhang sowie eine Auflistung aller „Dramatis Personae“ runden den positiven Eindruck von diesem Buch ab. Diesen Roman kann ich nur allen empfehlen, die gerne anspruchsvollere historische Romane lesen. Als Leser sollte man allerdings bereit sein, sich auf die wirtschaftlichen und adeligen Verstrickungen einzulassen. Ein historischer Roman, der zugleich ein Wirtschaftskrimi ist und von seinen Leser volle Aufmerksamkeit fordert. Eine klare Leseempfehlung!

Äußerst gut recherchierter historischer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Soden am 09.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

1683, Obediah Chalon hat spekuliert und alles verloren. Er versucht es nun mit gefälschten Wechseln und fliegt auf. Die VOC, die Vereenigde Oostindische Compagnie, bietet ihm einen Ausweg, indem er für sie in das ferne Mocha reist und Kaffeepflanzen stiehlt. Ein riskantes Unterfangen, denn sollten die Türken ihn erwischen,... 1683, Obediah Chalon hat spekuliert und alles verloren. Er versucht es nun mit gefälschten Wechseln und fliegt auf. Die VOC, die Vereenigde Oostindische Compagnie, bietet ihm einen Ausweg, indem er für sie in das ferne Mocha reist und Kaffeepflanzen stiehlt. Ein riskantes Unterfangen, denn sollten die Türken ihn erwischen, droht ihm die Todesstrafe. Er stellt eine Truppe zusammen, jeder Spezialist auf seinem Gebiet, und macht sich auf den Weg. Der Kaffeedieb ist ein äußerst gut recherchierter historischer Roman. Die Fülle an Details ist manchmal ein wenig überwältigend, was sich leider auch auf den Lesefluss auswirkt. Auch die vielen anderssprachigen Ausdrücke, auf niederländisch, französisch oder arabisch, bringen den Leser manchmal ins Straucheln. Trotzdem verleihen die vielen Details dem Buch einen deutlichen Mehrwert. Wer einen seichten Räuberroman erwartet, wird gewiss enttäuscht, aber Leser, die Hintergründe, sei es politisch, gesellschaftlich oder nur aus dem Alltag des Mittelalters, erfahren wollen, werden hier fündig. Ein Großteil des Buches beschäftigt sich mit der Vorbereitung der Reise. Der eigentliche Raub wird fast nur am Rande erwähnt, was wirklich Schade ist. Der erste Teil, wie es mit Obediah abwärts geht, sowie der letzte Teil, der sich um den Raub und die Heimreise dreht, sind sehr spannend und flüssig geschrieben. Der mittlere Teil zieht sich ein wenig. Trotzdem lohnt es sich durch zu halten. Obwohl man sehr viel über Obediah erfährt, bleibt er für mich doch ein Rätsel. Ganz schlau werde ich nicht aus dem Mann, genauso wenig aus den anderen Teilnehmern der Expedition. Wirklich menschlich wird er für mich nur am Ende der Geschichte. Insgesamt ist der Kaffeedieb eine wunderbare Geschichte, lehrreich und spannend, aber nichts für mal so zwischendurch.