Der Kaffeedieb

Roman

Tom Hillenbrand

(59)
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Beschreibung

Ein historischer Abenteuerroman, farbenprächtig und spannend - ganz großes Kino

Wir schreiben das Jahr 1683. Europa befindet sich im Griff einer neuen Droge. Ihr Name ist Kahve. Sie ist immens begehrt - und teuer, denn die Osmanen haben das Monopol darauf. Und sie wachen streng darüber. Aber ein junger Engländer hat einen waghalsigen Plan: Er will den Türken die Kaffeebohnen abluchsen ...

Lange haben die Europäer das Heidengebräu verschmäht und lieber Bier getrunken, aber am Ende des 17. Jahrhunderts verfällt Europa dem Kaffee. Philosophen in London, Gewürzhändler in Amsterdam und Dichter in Paris: Sie alle treffen sich in Kaffeehäusern und konsumieren das Getränk der Aufklärung.

Aber Kaffee ist teuer. Und wer ihn aus dem jemenitischen Mokka herausschmuggeln will, wird mit dem Tod bestraft. Der Mann, der es trotzdem wagen will, ist der junge Obediah Chalon, Spekulant, Händler und Filou. Er hätte allen Grund sich umzubringen, nachdem er an der Londoner Börse Schiffbruch erlitten hat. Nur ein großes Geschäft, ein ganz großes, könnte ihn vor dem Ruin bewahren. Und so geht er aufs Ganze: Mit finanzieller Unterstützung der Vereinigten Ostindischen Compagnie stellt er eine Truppe internationaler Spezialisten zusammen, um den Türken den Kaffee zu klauen. Die spektakuläre Reise scheint zunächst zu gelingen, doch dann sind immer mehr Mächte hinter ihnen her ...

»Eine mitreißende Geschichte mit allen Elementen eines gelungenen Geheimdienst-Thrillers, mit interessanten und widersprüchlichen Charakteren und überraschenden Wendungen. Mit politschen Intrigen und Kaffeehäusern als Zentren des Nachrichtenaustauschs. Gekonnt in die Zeit vor 330 Jahren gepackt.«

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783462315608
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 4098 KB
Verkaufsrang 3785

Buchhändler-Empfehlungen

Ein richtig schöner Schmöker

Kerstin Harding , Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieses Buch liest sich wie die historische Antwort auf die Filme der "Ocean's Eleven"-Reihe: Ein junger, gewitzter Spekulant stellt eine Truppe internationaler Spezialisten und genialer Betrüger zusammen, um den Türken die Vorherrschaft über den Kaffee abspenstig zu machen und erstmals (verbotenerweise!) Kaffeepflanzen nach Europa zu importieren. Eine mitreißend erzählte Geschichte mit allen Elementen eines Geheimdienst-Thrillers. Farbenprächtig und extrem unterhaltsam.

Wie der Kaffee nach Europa kam ...

Marion Wittkop, Thalia-Buchhandlung Hildesheim

Europa, spätes 17. Jahrhundert: Das neue Modegetränk „Kahve“ ist teuer, denn die Osmanen halten das Monopol darauf. Um dieses zu umgehen, erhält ein junger Engländer den Auftrag, einige dieser Pflanzen aus Mokka herauszuschmuggeln. Fazit: Ein anspruchsvoller, historischer Abenteuerroman, der dabei noch überaus unterhaltsam ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
59 Bewertungen
Übersicht
32
17
8
1
1

Da kann man den Kaffeeduft direkt riechen
von einer Kundin/einem Kunden am 27.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Aus diesem Buch schlägt einem der Kaffeegeruch direkt entgegen. Die plastische Erzählung führt uns ins 17. Jahrhundert mit all seinen Unzulänglichkeiten, Schäbigkeiten und der doch großen Faszination. Der Lesende sitzt mit dem Protagonisten Obediah Chalon quasi mit im Kaffeehaus, leidet mit ihm unter den Schlägen und T... Aus diesem Buch schlägt einem der Kaffeegeruch direkt entgegen. Die plastische Erzählung führt uns ins 17. Jahrhundert mit all seinen Unzulänglichkeiten, Schäbigkeiten und der doch großen Faszination. Der Lesende sitzt mit dem Protagonisten Obediah Chalon quasi mit im Kaffeehaus, leidet mit ihm unter den Schlägen und Torturen und fiebert mit ob das Husarenstück des Diebstahls von Kaffeepflanzen von den Türken gelingen wird. Alles andere als freiwillig lässt er sich auf die gefährliche Expedition ein. Die Handlung ist sehr spannend, teilweise ist die Erzählung vielleicht etwas langatmig. Schade nur, dass man die weiblichen Schlüsselfiguren vermisst. Dennoch ist das Buch für Liebhaber des historischen Romans ein echter Leckerbissen die einen für viele spannende Lesestunden in einer vergangene Epoche entführt.

Da wäre mehr drin gewesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Aholming am 16.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich fand die Thematik spannend. Das ist definitiv mal etwas anderes. Nach einem guten Anfang wurde es dann erzähltechnisch aber rasch dünner und für mich zeigte sich deutlich, dass der Autor in die ersten Seiten deutlich mehr Zeit und Arbeit investierte, als in den Rest des Buchs. Das ist schade. Denn die Geschichte hatte durcha... Ich fand die Thematik spannend. Das ist definitiv mal etwas anderes. Nach einem guten Anfang wurde es dann erzähltechnisch aber rasch dünner und für mich zeigte sich deutlich, dass der Autor in die ersten Seiten deutlich mehr Zeit und Arbeit investierte, als in den Rest des Buchs. Das ist schade. Denn die Geschichte hatte durchaus Potential, das aber nicht genutzt wurde. Besonders enttäuschend fand ich, dass der Kaffeediebstahl - der eigentliche Kernkonflikt der Geschichte, der durchaus Spannung versprach - zwar über viele Seiten hinweg vorbereitet wird, dem Leser dann aber einfach unterschlagen wird.

Wenn der Kaffee Europa überrollt...
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidelberg am 18.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kaffee - Heute unabdingbar und in so gut wie jedem Haushalt vorhanden. 1963 sah das natürlich ganz anders aus. Der Kaffee überrollt Europa wie eine Droge - eine unbeschreiblich teure Droge. Ihn stehlen wird sogar mit dem Tode bestraft... Doch es gibt Menschen, die dies wagen - so wie der junge Obediah Chalon... Tom Hillenbrand ... Kaffee - Heute unabdingbar und in so gut wie jedem Haushalt vorhanden. 1963 sah das natürlich ganz anders aus. Der Kaffee überrollt Europa wie eine Droge - eine unbeschreiblich teure Droge. Ihn stehlen wird sogar mit dem Tode bestraft... Doch es gibt Menschen, die dies wagen - so wie der junge Obediah Chalon... Tom Hillenbrand entführt uns ins frühe Europa und erzählt die Geschichte eines waghalsigen jungen Mannes. Der Roman ist unglaublich gut recherchiert und lässt sich einfach flüssig und leicht lesen ohne das je die Spannung genommen wird. Wirklich toll!


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