Die Witwe der Brüder van Gogh

Roman

(5)
Paris im Jahr 1890: Johanna van Gogh Bonger ist mit Vincent van Goghs jüngerem Bruder Theo verheiratet, der Vincent finanziell aushält, damit dieser sich ganz seiner Kunst widmen kann. Als der Maler sich das Leben nimmt, stirbt kurz darauf auch Theo, erfüllt von tiefer Trauer. Johanna widmet sich fortan van Goghs umfangreichem Œuvre und erkennt die Bedeutung seiner Werke. Ihr Leben verändert sich von Grund auf, als sie sich in van Goghs Briefwechsel mit seinem Bruder vertieft und dessen Kunst zum Erfolg verhilft.
Portrait
Camilo Sánchez, geboren 1958 in Mar del Plata, Argentinien, studierte Journalismus und Geisteswissenschaften. Als Journalist und Herausgeber ist er für verschiedene Zeitungen und Magazine tätig. Er hat bereits mehrere Gedichtbände veröffentlicht, Die Witwe der Brüder van Gogh ist sein Debütroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 179
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-293-20725-7
Verlag Unionsverlag
Maße (L/B/H) 18,9/11,6/1,8 cm
Gewicht 200 g
Originaltitel La viuda de los Van Gogh
Auflage 1
Übersetzer Peter Kultzen
Verkaufsrang 66.823
Buch (Taschenbuch)
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Großartig erzählt, zeigt sich dem Leser eine Perspektive auf die Kunst van Goghs, die den Meisten ohne dieses Buch nicht bekannt ist! Nicht nur für Kunst-Fans interessant. Großartig erzählt, zeigt sich dem Leser eine Perspektive auf die Kunst van Goghs, die den Meisten ohne dieses Buch nicht bekannt ist! Nicht nur für Kunst-Fans interessant.

„Johanna van Gogh-Bonger - Eine außergewöhnliche Frau“

Kerstin Stegemann-Konrad, Thalia-Buchhandlung Stade

Der Roman "Die Witwe der Brüder van Gogh" von Camilo Sánchez beschreibt das Leben der jungen Witwe Johanna van Gogh-Bonger, der Schwägerin des Künstlers Vincent van Goghs. Nachdem kurz hintereinander der Maler van Gogh und dann sein Bruder Theo van Gogh sterben, sieht sich die junge Witwe mit dem Nachlass ihres Schwagers konfrontiert. Das Erbe umfasst Hunderte von Bildern, die sich in der Wohnung von Johanna stapeln. Auf sich allein gestellt übernimmt Johanna Verantwortung, wird geschäftstüchtig und macht es sich zur Lebensaufgabe das künstlerische Werk van Goghs in die Welt zu tragen.
Das kleine Buch ist weniger ein historischer Roman, sondern es beleuchtet ein interessantes Frauenleben, das dem Leser aufzeigt, das wir es dieser Frau zu verdanken haben, das wir bis heute van Gogh als außergewöhnlichen Künstler wahrnehmen.
Ein wunderbares Kleinod!
Der Roman "Die Witwe der Brüder van Gogh" von Camilo Sánchez beschreibt das Leben der jungen Witwe Johanna van Gogh-Bonger, der Schwägerin des Künstlers Vincent van Goghs. Nachdem kurz hintereinander der Maler van Gogh und dann sein Bruder Theo van Gogh sterben, sieht sich die junge Witwe mit dem Nachlass ihres Schwagers konfrontiert. Das Erbe umfasst Hunderte von Bildern, die sich in der Wohnung von Johanna stapeln. Auf sich allein gestellt übernimmt Johanna Verantwortung, wird geschäftstüchtig und macht es sich zur Lebensaufgabe das künstlerische Werk van Goghs in die Welt zu tragen.
Das kleine Buch ist weniger ein historischer Roman, sondern es beleuchtet ein interessantes Frauenleben, das dem Leser aufzeigt, das wir es dieser Frau zu verdanken haben, das wir bis heute van Gogh als außergewöhnlichen Künstler wahrnehmen.
Ein wunderbares Kleinod!

„Kunsthändlerin ,Organisatorin undbeharrliche Herausgeberin... “

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Damit Vincent Van Gogh sich ganz seiner Kunst widmen kann , wird er von seinem Bruder Theo finanziell unterstützt. 1890 nimmt sich Vincent in Paris das Leben, ein halbes Jahr verstirbt auch Theo an den Folgen seiner Trauer. Zurück bleibt eine junge Witwe mit einem kleinen Kind und Hunderte von Van Goghs Bildern, die sich in einer viel zu kleinen Wohnung stapeln. Doch Johanna erkennt den Wert und die Bedeutung dieser Bilder, achtet die Beziehung der Brüder und vertieft sich in deren hinterlassenen Briefwechsel. Sie eröffnet eine kleine Pension in den Niederlanden - die Villa Helma - um ihren Lebensunterhalt für sich und ihren Sohn zu verdienen und beginnt gleichzeitig die ersten Ausstellungen Van Goghs zu organisieren. Dabei geht sie äußerst hartnäckig und beständig vor, ihrer begonnenen kritischen Auswahl und ihrem aufmerksamen Blick ist es zu verdanken, dass wir bis heute Vincent Van Gogh als einen besonderen Künstler wahrnehmen. Ein gelungenes Porträt einer spannenden Frau vor dem Hintergrund einer aufregenden Zeit ... Damit Vincent Van Gogh sich ganz seiner Kunst widmen kann , wird er von seinem Bruder Theo finanziell unterstützt. 1890 nimmt sich Vincent in Paris das Leben, ein halbes Jahr verstirbt auch Theo an den Folgen seiner Trauer. Zurück bleibt eine junge Witwe mit einem kleinen Kind und Hunderte von Van Goghs Bildern, die sich in einer viel zu kleinen Wohnung stapeln. Doch Johanna erkennt den Wert und die Bedeutung dieser Bilder, achtet die Beziehung der Brüder und vertieft sich in deren hinterlassenen Briefwechsel. Sie eröffnet eine kleine Pension in den Niederlanden - die Villa Helma - um ihren Lebensunterhalt für sich und ihren Sohn zu verdienen und beginnt gleichzeitig die ersten Ausstellungen Van Goghs zu organisieren. Dabei geht sie äußerst hartnäckig und beständig vor, ihrer begonnenen kritischen Auswahl und ihrem aufmerksamen Blick ist es zu verdanken, dass wir bis heute Vincent Van Gogh als einen besonderen Künstler wahrnehmen. Ein gelungenes Porträt einer spannenden Frau vor dem Hintergrund einer aufregenden Zeit ...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2018
Bewertet: anderes Format

Ein sehr gutes Buch über das künstlerische Werk Vincent van Goghs. Aber vor allem auch ein tolles Portrait über seine Schwägerin, eine starke Frau, die ihren Weg geht.

Sorgfältige Darstellung
von Michael Lehmann-Pape am 16.12.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Nein, Johanna van Gogh-Bonger war nicht mit beiden van Gogh Brüdern je verheiratet, ihren Schwager Vincent hat sie auch nur drei, viermal persönlich kennengelernt. Den Schwager als Maler allerdings kannte sie umfassend und gut, denn Theo, ihr Ehemann, war der regelmäßige, fast einzige Unterstützer seines Bruders. Zumindest, was die regelmäßigen... Nein, Johanna van Gogh-Bonger war nicht mit beiden van Gogh Brüdern je verheiratet, ihren Schwager Vincent hat sie auch nur drei, viermal persönlich kennengelernt. Den Schwager als Maler allerdings kannte sie umfassend und gut, denn Theo, ihr Ehemann, war der regelmäßige, fast einzige Unterstützer seines Bruders. Zumindest, was die regelmäßigen Geldüberweisungen anging. Aber auch den festen Glauben an die Kunst seines Bruders. Johanna nun wird allerdings Schritt für Schritt die entscheidende Rolle für den Maler übernehmen. Nach dessen Freitod und nach der tiefen Depression, in die dieser ihren Mann Theo stürzen wird. Und die er nicht überleben wird. In einer Melange aus biographischer Erzählung und Tagebuchaufzeichnungen stellt Sanchez Johanna dem Leser breit und tief vor. Von der jungen Mutter mit all ihren Problemen, was das Kind angeht und was ihren Mann angeht, der noch nicht einmal mehr seine Kleidung wechselt über die luftigen Momente mit ihrem Bruder wird eine verantwortliche, kluge, belastete, aber tatkräftige Person immer deutlicher herausgearbeitet, ohne deren Wirken wohl die mannigfaltigen Bilder Vincent van Goghs der Nachwelt kaum erhalten geblieben wären. Denn mehr als hier und da einiges an Achtung hatten die Bilder bis dato nicht ausgelöst. Der Tod des Malers ist der Öffentlichkeit nur einen einzigen Artikel wert. „Um van Gogh zu begreifen, genügt es nicht, eins seiner Werke zu betrachten, man muss sie alle sehen“, schreibt Maurice Beaubourg. Nirgendwo sonst in der Presse wird der Tod des Malers erwähnt. In all dem Drama um diesen Tod, um den Tod ihres Mannes, um ihre Aufgabe als Mutter in dieser Zeit, fasst Johann Tritt und beginnt, nicht nur sich das Werk van Goghs zu erschließen, sondern dieses auch in die Öffentlichkeit zu bringen. Während sie parallel in den gesammelten Briefen zwischen ihrem Mann und seinem Bruder beide als Menschen tief kennenlernt, das Verhältnis der beiden Brüder zueinander und zu ihrer Familie entdeckt und damit einen weiteren, vertiefenden Zugang zur Person ihres Schwagers und seinem Werk erhält. Ruhig und kenntnisreich führt Sanchez dem Leser diese besondere Frau vor Augen, die in einer Zeit ihren „Mann“ stand, als das für Frauen noch lange nicht üblich war Die mit ihrer Klugheit nicht nur das Werk van Goghs erfasste, sondern auch die wichtigen ersten Schritte für eine öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses Werk setzte, die sich um den Verkauf einzelner Werke ebenso kümmerte, wie sie die Entwicklung ihres Sohnes Vincent aufmerksam begleitet und verfolgt hat. Eine sehr angenehme, sprachlich reife und informative Lektüre.