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Meine Sehnsucht ist noch unterwegs

Ein Leben auf Reisen

Walter Kaufmann

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Beschreibung

»Meine Sehnsucht ist noch unterwegs« ist ein Album von Ausschnitten aus dem Leben Walter Kaufmanns. Er reiste immer an Orte des Wandels und epochalen Geschehens: als junger Schriftsteller in Japan nach dem Abwurf der Atombomben. Als Jude, der seine Eltern in Auschwitz verlor und selbst den Nazis entfliehen musste, im jungen, gewaltgeprägten Israel. Als Journalist inmitten der Bomben des Nordirlandkonflikts oder als Sozialist in den USA auf den Spuren des KKK während der Zeit der antikommunistischen Hexenjagd und der Bürgerrechtsbewegung. Mehr als nur Biografie, schaffen die Geschichten und Berichte, die sein bewegtes Leben in Stationen rund um den Globus widerspiegeln, einen einmaligen, authentischen Zugang zu Menschen und Stimmung an bewegenden Schauplätzen der Zeit­geschichte.

Walter Kaufmann, geboren 1924, flüchtete als 15-Jähriger vor den Nazis nach England und wurde 1940 nach Australien deportiert. Dort wurde er Soldat, dann Schriftsteller und Seemann, später auch Journalist. 1957 siedelte er in die DDR über und bereiste weiterhin die Welt. Davon inspiriert, entstanden zahlreiche Romane, Reportagen und Kurzgeschichten.
Walter Kaufmann war Generalsekretär des PEN-Zentrums der DDR und wurde u.a. mit dem Heinrich-Mann-Preis, dem australischen Mary Gilmore Award und dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 29.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-355-01847-0
Verlag Neues Leben
Maße (L/B/H) 21,3/12,8/3 cm
Gewicht 374 g
Auflage 1. Auflage

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MEINE SEHNSUCHT IST NOCH UNTERWEGS - Reiseerinnerungen des Schriftstellers Walter Kaufmann
von j.h. aus Berlin am 13.02.2016

In seinem nunmehr 92-jährigen Leben hat Walter Kaufmann übermäßig viel erlebt: die Judenverfolgung im Dritten Reich, eine Kriegsgefangenschaft als Jugendlicher in Australien (dessen Staatsbürgerschaft er noch heute hat), das vom Atombombenabwurf geprägte Japan der 1950-er, die Bomben des IRA-Terrors in Irland und die Rassendiskr... In seinem nunmehr 92-jährigen Leben hat Walter Kaufmann übermäßig viel erlebt: die Judenverfolgung im Dritten Reich, eine Kriegsgefangenschaft als Jugendlicher in Australien (dessen Staatsbürgerschaft er noch heute hat), das vom Atombombenabwurf geprägte Japan der 1950-er, die Bomben des IRA-Terrors in Irland und die Rassendiskriminierung in den USA zur Hochzeit des Ku-Klux-Klan. Und seit 1957 lebte Walter Kaufmann in der DDR, mit der er auch große Hoffnungen verknüpfte. Natürlich wurde Kaufmann die Entscheidung mit Beibehaltung seiner australischen Staatsbürgerschaft auch leicht gemacht. Das vorliegende Buch beginnt mit einer Auseinandersetzung im englischen Internat 1939, wo der junge Walter behauptet, durch die Welt gereist zu sein und alle Länder zu kennen. Natürlich eine Lüge - aber auch ein Ansporn für ein abenteuerliches Leben als Weltreisender. Besonders breiten Raum nehmen die Aufenthalte im von Gewalt geprägten jungen Staat Israel, dem sich der Jude Kaufmann natürlich besonders verbunden fühlte und die Aufenthalte in den USA ein. Hier gelingt es Kaufmann - ohne es direkt zu formulieren - anklagend auf verheerende Armut und Rassendiskriminierung in "Gottes eigenem Land" hinzuweisen. Das mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung im VERLAG NEUES LEBEN erschienene Buch braucht einen aufmerksamen Leser, der mit faszinierenden Erlebnissen belohnt wird. Einige Kenntnisse der Biografie des Autors sind durchaus hilfreich.


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