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Im Auftrag der Väter / Louise Bonì Bd.3

Ein Fall für Louise Bonì

Louise Bonì Band 3

Oliver Bottini

(4)
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Beschreibung

An einem regnerischen, nebligen Wochenende im Oktober steht plötzlich ein Mann im Garten der Freiburger Familie Niemann. Er ist bewaffnet und versucht ins Haus einzudringen. Erst als die Niemanns die Polizei alarmieren, verschwindet er. In der Nacht kehrt der Mann jedoch zurück – und stellt ein merkwürdiges Ultimatum.
Die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì und ihre Kollegen ermitteln unter Hochdruck. Es geht das Gerücht um, dass der Täter vom Balkan stamme. Bonìs Ermittlungen führen sie in ein gefährliches Niemandsland und zu einem Verbrecher, der zu allem entschlossen scheint.

»Ein spannender Freiburg Krimi. Aber viel mehr als nur ein regionaler Roman. Bottini geht unter die Haut!«
Mechthild Stephani, THALIA-BUCHHANDLUNG FREIBURG

»Ein Krimi, der uns zurück führt in die Konflikte der 90er. Als Europa nach dem kalten Krieg ein ›Spielplatz‹ vieler krimineller Elemente wurde.«
Daniel Derpmann, THALIA-BUCHHANDLUNG MÜNSTER

»Bottini hat großartig recherchiert. […] ›Im Auftrag der Väter‹ [ist] kein Thriller um die atemlose Jagd auf einen Mörder, sondern ein feiner Roman mit Tiefgang.«
Thorsten Sauer, KRIMI-COUCH.DE

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 444
Erscheinungsdatum 19.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6313-6
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/3,5 cm
Gewicht 384 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 163002

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Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Ein spannender Freiburg Krimi. Aber viel mehr als nur ein regionaler Roman. Bottini geht unter die Haut!

Daniel Derpmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Krimi, der uns zurück führt in die Konflikte der 90er. Als Europa nach dem kalten Krieg ein "Spielplatz" vieler krimineller Elemente wurde.

Kundenbewertungen

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Louise Bonis 3ter Fall
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2020

In ihrem dritten Fall hat Louise es zunächst mit einer gefährlichen Drohung zu tun. Ein Verbrechen liegt vorerst nicht vor. Bei den Niemans handelt es sich um eine vierköpfige Familie. Sie sind vor knapp vier Jahren von München nach Freiburg im Breisgau gezogen. Vater Paul arbeitet bei einer Jobvermittlungsfirma, Mutter Henriet... In ihrem dritten Fall hat Louise es zunächst mit einer gefährlichen Drohung zu tun. Ein Verbrechen liegt vorerst nicht vor. Bei den Niemans handelt es sich um eine vierköpfige Familie. Sie sind vor knapp vier Jahren von München nach Freiburg im Breisgau gezogen. Vater Paul arbeitet bei einer Jobvermittlungsfirma, Mutter Henriette in einer kleinen Gebrauchtwarenhandlung. Sohn Philip und Tochter Caroline gehen beide noch zur Schule. An einem verregneten Oktobertag taucht ein ungepflegter, verwahrloster Mann auf der Terrasse der Niemans auf. Zuhause sind an diesem Tag neben Papa auch der Sohnemann. Der Unbekannte gestikuliert bedrohlich. Paul und Philip zitiert er dabei ein Bibelzitat. Starker russischer Akzent lässt sich seiner Aussprache entnehmen. Die Seifenpolizei vermutet in ihm zunächst einen verwirrten Obdachlosen. Außer Verschmutzung im Haus kann dem Fremden vorerst keine Straftat angelastet werden. Der vermeintliche Verbrecher stellt Familie Neumann jedoch ein sieben-Tages-Ultimatum. Dies ruft Louise Boni und ihre Kollegen auf den Plan. Die Spurensicherung rückt an und sichtet in der ganzen Wohnung nach Beweismaterial. Zunächst glaubt niemand von der Polizei an ein kurz bevorstehendes Verbrechen. Louise Boni verfügt jedoch über einen sechsten Sinn für Gefahren und gefährliche Situationen. So beginnt sie im Umkreis der Familie zu ermitteln. Immer mehr Ungereimtheiten im Familienumfeld treten zu Tage. Henriette und Paul, so scheint es zumindest zu Beginn, fristen ein beschauliches Dasein in Freiburg. Allerdings wandelt sich diese Sicht der Lage drastisch. Die beiden Eltern pflegen wenig bis keine sozialen Kontakte. Dennoch scheinen sie nicht das zurückgezogen lebende Ehepaar zu sein, das sie vorgeben zu sein. Louise Boni wurde nach Abschluss ihres letzten Falls intern befördert. Sie leitet nun eine eigene Tatortgruppe mit drei sehr unterschiedlichen Mitarbeitern. Sie erhält erstmals in ihrem Leben nicht nur von Vorgesetzten Anordnungen. Es obliegt ihr auch Aufgaben zu delegieren. Unabhängig voneinander stoßen sowohl ihre Mitarbeiter als auch sie selber auf eine Gruppe von russischen Staatsbürgern. Seit längerer Zeit halten sich diese im Großraum Freiburg auf. In welchem Zusammenhang diese Personen mit der Familie Nieman stehen ist zunächst unklar. Wie auch in den ersten Bänden sind Ortskenntnisse rund um Freiburg von Vorteil. Viele Schauplätze, Straßennamen und Örtlichkeiten entziehen sich meiner Kenntnis. Um noch besser in den Roman eintauchen zu können, sind diese angebracht. Aber auch in diesem Band tritt wieder eine ganze Menge aus Bonis Vergangenheit zu Tage. Eine gelungene Geschichte, die erneut eine Steigerung zu den beiden Vorgängern darstellt. Im ersten Band stellen sich die verschwiegenen Buddhistischen Mönche („Mord im Zeichen des Zen“) und im zweiten Band („Im Sommer der Mörder“) eine kroatische Waffenschmugglerbande als Gegner von Boni dar. So sind es im dritten Band die sehr verschwiegene Gemeinschaft der „Spätaussiedler“. Diese Aussiedler waren mir bisher nicht bekannt. Es handelt sich dabei um Zuwanderer deutscher Abstammung. Sie kommen aus dem ehemaligen Ostblock um in der Bundesrepublik ansässig zu werden. Ihr Muttersprache ist Deutsch. Ein interessantes Thema, das es verdient, sich damit auseinanderzusetzen.

Im Auftrag der Väter
von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2009
Bewertet: Taschenbuch

Ich hielt das Buch zuerst für langatmig.Doch nach kürzester Zeit fesselte es mich ungemein,so dass ich mich kaum davon lösen konnte.Nicht nur ein einfacher Krimi, sondern auch gleichzeitig lehrreiche Zeilen ueber die Vergangenheit. Nur schade, dass es kein "Happy end" gab. Aber gerade dies ist ein weiterer Punkt, der das Buch so... Ich hielt das Buch zuerst für langatmig.Doch nach kürzester Zeit fesselte es mich ungemein,so dass ich mich kaum davon lösen konnte.Nicht nur ein einfacher Krimi, sondern auch gleichzeitig lehrreiche Zeilen ueber die Vergangenheit. Nur schade, dass es kein "Happy end" gab. Aber gerade dies ist ein weiterer Punkt, der das Buch so interessant macht. Verlust, Leid, Liebe, Begehren, Probleme im privaten und beruflichen Bereich sind Grundlagen des Buches womit es mit der Gegenwart unserer Zeit verknüpft wird.


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