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Ich bin dann mal ganz anders

Als 28-jährige Studentin noch bei ihrer Mutter zu wohnen, ist für die liebenswerte Chaotin Anna alles andere als ein Vergnü- gen. Nicht nur, dass sie der Kuppelwut ihrer Frau Mama schutz- los ausgeliefert ist, sie muss sich auch noch an ihrer Schwester Sabine messen lassen, die ein Leben in Perfektion lebt – etwas, von dem die tollpatschige Anna nur träumen kann. Nach einer katastrophalen Familienfeier beschließt Anna: Ein neues Le- ben muss her! Schließlich möchte auch sie einmal ihre Mutter stolz machen und auf der Sonnenseite des Lebens stehen, einen Mann haben und einen Job, um den sie alle beneiden. Um alle Ansprüche zu erfüllen, beginnt Anna kurzerhand, sich drei ganz neue Leben zu ‚erschwindeln’: eines für ihre Mutter, eins für die Karriere und eines für sich selbst. Doch als ihr Traummann Max auftaucht, wird es kompliziert...
Portrait
Jennifer Schreiner, geboren 1976, ist Magister der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Geschichte und Pädagogik. Seit 2001 publizierte sie zahlreiche Kurzgeschichten und Romane in den Genres Erotik und Fantasy, u.a. bei den Verlagen Droemer Knaur, Plaisir d’Amour und Klett Cotta.
2010 gründete sie den Verlag Elysion-Books, der auf erotische und phantastische Titel spezialisiert ist.
Schreiners Texte wurden mehrfach prämiert. So erzielte sie etwa den 1. Platz bei der Ausschreibung „Lohengrin” der Festspielnachrichten der Bayreuther Festspiele (Ellwanger Verlag) sowie ebenfalls den 1. Platz bei der Ausschreibung „Eindringling” des Corona Magazins.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 358
Erscheinungsdatum 17.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-939990-17-8
Verlag Pro Talk Verlags GmbH
Maße (L/B/H) 20,5/12,9/2,2 cm
Gewicht 404 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Ich bin dann mal ganz anders...
von Mel aus Hiddenhausen am 17.01.2017

Zugegeben, am Anfang wollte das mit der Anna und mir nicht so recht was werden. Ihre pessimistische Art machte es mir nicht leicht, sie ins Herz zu schließen. Allerdings auch nicht Anna's Verwandtschaft, die kein gutes Haar an der armen lässt und sie bevormundet, wo es nur eben geht. Doch... Zugegeben, am Anfang wollte das mit der Anna und mir nicht so recht was werden. Ihre pessimistische Art machte es mir nicht leicht, sie ins Herz zu schließen. Allerdings auch nicht Anna's Verwandtschaft, die kein gutes Haar an der armen lässt und sie bevormundet, wo es nur eben geht. Doch im Laufe der Geschichte erlangte Anna zu immer mehr Selbstbewusstsein und wuchs quasi über sich hinaus. Auf diese Entwicklung hatte ich gehofft und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch bzw. die Geschichte kommt ohne das ein oder andere Klischee zwar nicht aus, trotzdem hat es mir Spaß gemacht "Ich bin dann mal ganz anders" zu lesen. Auch wenn manche Szenen und Reaktionen von Personen etwas unglaubwürdig waren. Mein Fazit Kurzweilige Geschichte für zwischendurch, zum Schmunzeln und zum Abschalten.

Ich bin dann mal ganz anders
von dorli am 01.03.2016

Die 28-jährige Studentin Anna wirkt auf den ersten Blick chaotisch und tollpatschig. Ihr Selbstwertgefühl ist im Keller – kein Wunder, hat sie doch eine perfekte Schwester, der einfach alles zu gelingen scheint. Fettnäpfchen-Hüpferin Anna beschließt daher, dass eine neue Identität her muss. Sie stülpt sich kurzerhand Perücken auf den... Die 28-jährige Studentin Anna wirkt auf den ersten Blick chaotisch und tollpatschig. Ihr Selbstwertgefühl ist im Keller – kein Wunder, hat sie doch eine perfekte Schwester, der einfach alles zu gelingen scheint. Fettnäpfchen-Hüpferin Anna beschließt daher, dass eine neue Identität her muss. Sie stülpt sich kurzerhand Perücken auf den Kopf und kreiert sich so zwei zusätzliche Leben – grandiose Idee oder größtes Fettnäpfchen aller Zeiten? „Ich bin dann mal ganz anders“ ist frisch-fröhlich geschrieben und kommt humorvoll und mit einer guten Portion Romantik daher. Annas Perücken-Persönlichkeitswechselspiel steckt voller Situationskomik. Was anfangs noch witzig ist und mich gut unterhalten hat, wird irgendwann zu einem Kuddelmuddel, das ich nicht mehr durchschaut habe. Anna geht es ähnlich, nach und nach wächst ihr ihr Identitäten-Hin-und-Her über den perückten Kopf und alles endet mit einem großen Knall. Die große Frage: Macht eine andere Haarfarbe/eine Perücke einen neuen Menschen? Bei Anna wirkt es und ich vermute sogar, dass man sich tatsächlich für kurze Zeit selbst täuschen kann, aber es scheint mir unmöglich, alle anderen mit diesem Wechselspiel zu übertölpeln. Genau das ist es aber, was in dieser Geschichte passiert, selbst Mutter und Schwester fallen bis zum Schluss auf Annas kleine Maskerade herein – dadurch wird die Handlung leider sehr unglaubwürdig. „Ich bin dann mal ganz anders“ ist eine turbulente Komödie, die mir insgesamt zu überdreht und zu unrealistisch war.

Chaotisch und unrealistisch
von Yvonne Hantschel am 28.02.2016

„Ich bin dann mal ganz anders“ ist ein Roman von Jennifer Schreiner, der im Pro-Talk- Verlag im Dezember 2015 erschien und 358 Seiten umfasst. Die Handlung könnte chaotischer nicht sein, denn die 28-jährige Studentin Anna hat eigentlich noch nichts in ihrem Leben erreicht - sehr zum Missfallen ihrer... „Ich bin dann mal ganz anders“ ist ein Roman von Jennifer Schreiner, der im Pro-Talk- Verlag im Dezember 2015 erschien und 358 Seiten umfasst. Die Handlung könnte chaotischer nicht sein, denn die 28-jährige Studentin Anna hat eigentlich noch nichts in ihrem Leben erreicht - sehr zum Missfallen ihrer Mutter, die als Vergleich immer Anna´s Schwester heranzieht, die in Kürze heiratet und erfolgreich als Ärztin arbeitet. Und da Anna auch noch bei Mutti zu Hause wohnt, muss sie so einiges an Verkupplungsversuchen über sich ergehen lassen. Doch irgendwann beschließt Anna, dass es genug ist, zieht aus und erschwindelt sich mehr oder weniger ganze 3 neue Leben, in denen sie einen gut aussehenden Freund hat, einen gut bezahlten Job, ab und an sogar ein Kind und überhaupt ein absolut tolles Leben führt, damit ihre Mutter endlich auch stolz auf sie sein kann und sich keine Sorgen mehr um die jüngere Tochter machen muss. Nur leider hat sie nicht damit gerechnet, dass der Chef aus Leben Nummer 3 in die Galerie von Leben Nummer 2 zur Ausstellung geht und Leben Nummer 1 nur noch mit roten Haaren funktioniert und überhaupt alles auf einmal ganz schön kompliziert unter einen Hut, besser gesagt, unter eine Perücke, zu bekommen ist. Da nimmt natürlich das Chaos seinen Lauf…… Auf dem Cover steht „Bridget Jones für Fortgeschrittene“ und so was in der Art hatte ich dann eigentlich auch erwartet. Dies trifft für das Buch aber nur bedingt zu und den Vergleich konnte ich daher nicht wirklich nachvollziehen. Irgendwie war das Buch Chaos pur für mich. Man musste schon genau lesen, um mitzubekommen, in welchem Leben Anna denn nun gerade agiert. Ist sie grad blond oder brünett oder trägt sie keine Perücke und ist die rothaarige Version gerade angesagt? Es war etwas arg durcheinander und spätestens bei der Szene, als sie auf die Vernissage ihrer Chefin geht, ihre Mutter dort ist, der andere neue Chef mit dem Sohn Max, ihre Tochter, die keine Tochter ist und die Schwester mit ihrem Verlobten noch auftauchen, habe ich den Überblick verloren. So oft, wie Anna dort Perücke blond gegen Perücke brünett austauschen muss, um Anna Nummer 1,2 oder 3 vorzuspielen, war mir dann einfach zu unglaubwürdig und ich empfand es weder humorvoll noch amüsant, sondern eher nervend. Zumal eine andere Haarfarbe ja nicht gleich einen anderen Menschen ausmacht und ich mich frage, wie „blond“ eigentlich die anderen alle sind, dass sie nicht merken, dass es sich hier um ein und die selbe Person handelt. Einen Menschen macht ja optisch nicht nur die Haarfarbe aus, sondern auch Mimik, Gestik, Aussprache, Gang usw. und das alles kann Anna nicht mal eben so schnell verändern. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr locker geschrieben und das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt. Die Handlung ist irgendwie vorhersehbar und so war für mich auch wenig Spannung vorhanden, ahnte man doch sehr schnell, in welches Desaster sich Anna als nächstes hinein manövriert. An einigen Stellen entlockte mir das Buch dann auch hin und wieder ein Schmunzeln. Die Wandlung von Anna am Ende des Buches fand ich gelungen und ich hatte es ehrlich gesagt herbeigesehnt, denn auf diese Art und Weise hätte Anna ihre 3 vorgetäuschten Leben nicht mehr lange aufrecht erhalten können. Insgesamt ist das Buch aber leider keine Lektüre, die mich überzeugen konnte, weil die Handlung einfach viel zu unrealistisch ist. „Ich bin dann mal ganz anders“ bekommt von mir 3 Sterne.