Anders

Thriller

Anita Terpstra

(15)
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Beschreibung

Wie gut kennen wir die, die uns am nächsten sind, wirklich?

Alma Meester, ihr Mann Linc und die beiden Kinder Iris und Sander sind eine ganz normale, glückliche Familie. Bis zu dem Tag, als der elfjährige Sander zusammen mit einem Freund während eines Ferienlagers spurlos verschwindet. Der andere Junge wird kurz darauf tot aufgefunden, doch Sander bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Sechs Jahre später meldet sich ein junger Mann bei einer deutschen Polizeistation. Er sei der verschwundene Sander Meester. Die Familie ist überglücklich, doch nach und nach kommen der Mutter Zweifel. Ist der Junge wirklich ihr Sohn? Und was ist in der Nacht damals tatsächlich passiert?

»Der Thriller verzichtet komplett auf blutige Gewaltszenen und wirkt durch seine faszinierend böse Atmosphäre…[…] Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.«

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641171520
Verlag Random House ebook
Dateigröße 1700 KB
Übersetzer Jörn Pinnow
Verkaufsrang 23948

Buchhändler-Empfehlungen

Marina Mangiarano, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Immer seltener schaffen Thriller es, mich richtig zu überraschen am Ende. Genau das hat "Anders" aber getan! Diese Auflösung können Sie sich nicht vorstellen, die müssen Sie lesen!

Saskia Hoppe, Thalia-Buchhandlung Emden

Ein spannender Plot mit einer noch viel besseren Umsetzung und einem fesselnden Schreibstil.Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen, weil es so fesselnd war.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Spannender Psychothriller- raffiniert schafft es die Autorin aus einem eigentlich freudigen Ereignis ein beängstigendes Szenario aufzubauen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 20.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bei einer Nachtwanderung während eines Ferienlagers verschwinden die beiden elfjährigen Jungen Sander und Maarten. Während Maarten noch in derselben Nacht tot aufgefunden wird, bleibt Sander verschollen. Auch wenn seine Eltern Alma und Linc noch ein weiteres Kind bekommen, zerbricht die Familie an der Tragödie. Nach sechs Jahren... Bei einer Nachtwanderung während eines Ferienlagers verschwinden die beiden elfjährigen Jungen Sander und Maarten. Während Maarten noch in derselben Nacht tot aufgefunden wird, bleibt Sander verschollen. Auch wenn seine Eltern Alma und Linc noch ein weiteres Kind bekommen, zerbricht die Familie an der Tragödie. Nach sechs Jahren erscheint ein junger Mann bei der Polizei und berichtet, von einem Pädophilen in einer Hütte im Wald festgehalten worden zu sein. Der Mann sei gestorben, weshalb er nun habe fliehen können. Zurück in seinem Elternhaus verhält sich Sander distanziert. Er ist zu keiner Psychotherapie bereit und möchte auch mit seiner Familie nicht über seine Erlebnisse im Wald sprechen. Seine Mutter Alma versucht einen Zugang zu ihm zu finden und wühlt dabei die Vergangenheit auf, die nicht immer einfach war. Sander und seine ältere Schwester Iris hatten sich häufig gestritten. Iris wirft ihrer Mutter noch heute vor, sich stets auf die Seites ihres Sohnes gestellt zu haben und beobachtet ihren wieder aufgetauchten Bruder argwöhnisch. "Anders" ist ein spannender Psychothriller, dessen Handlung zwölf Tage nach der Rückkehr von Sander umfasst. Nach der Wiedersehensfreude ist die Stimmung in der Familie angespannt. Sander ist kein elfjähriger Junge mehr, sondern ein fremder junger Mann, der sich vor allen verschließt und keine Hilfe annehmen möchte. Es ist unklar, was in der Nacht seines Verschwindens passiert ist und was er in den Jahren im Wald durchgemacht haben mag. Es kann nur spekuliert werden, ob Sander Schuld am Tod seines Entführers ist. Durch alte Videoaufnahmen und Erinnerungen von Iris und Alma kommen Details aus Sanders Kindheit ans Licht, die seinen Charakter in Frage stellen. Auch wenn zu spüren ist, dass Sander schon als Kind nicht einfach war und seine Grenzen mehrfach überschritten hat, ist trotzdem nicht klar, ob sein Verhalten als Kind mit der Entführung und seiner Rückkehr in Zusammenhang gebracht werden können. Die Handlung fesselt durch die düstere Atmosphäre und die Undurchschaubarkeit von Sander. Durch immer mehr Details aus der Vergangenheit vor der Entführung, die sich verdichten, entwickelt der Thriller eine Sogwirkung, um herauszufinden, wer Sander wirklich ist und wie viel Opfer bzw. Täter wirklich in ihm steckt. Auf raffinierte Weise schafft es die Autorin aus einem eigentlich freudigen Ereignis, das einem Wunder gleicht, ein beängstigendes Szenario voller dunkler Geheimnisse aufzubauen.

Anders - einfach WOW
von Gelinde am 22.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Anders, von Anita Terpsrtra Cover: Ein gutes Bild für einen Thriller. Inhalt: Als der elfjährige Sander bei einer Nachtwanderung in einem Ferienlager spurlos verschwindet, zerbricht die Familie. Sechs Jahre später meldet sich ein junger Mann bei einer Polizeistation. Er sei der verschwundene Sander. Die Familie ist... Anders, von Anita Terpsrtra Cover: Ein gutes Bild für einen Thriller. Inhalt: Als der elfjährige Sander bei einer Nachtwanderung in einem Ferienlager spurlos verschwindet, zerbricht die Familie. Sechs Jahre später meldet sich ein junger Mann bei einer Polizeistation. Er sei der verschwundene Sander. Die Familie ist überglücklich, doch nach und nach kommen Zweifel auf. Ist der Junge wirklich der, für den er sich ausgibt? Und was ist damals in der verhängnisvollen Nacht wirklich passiert? Meine Meinung: WOW! Ich bin begeistert. Was für ein Thriller. Was für Abgründe. Ein toller Einstig, es geht gleich richtig los und dann entspinnt sich immer mehr eine Geschichte in der die Gänsehaut von alleine kommt. Ich ahne, bzw. werde in eine Richtung gelenkt die einfach unglaublich ist. Die Spannung steigt ins unermessliche, und dann gibt es doch tatsächlich noch eine unglaubliche, verblüffende und alles über den Haufen werfende Wendung dazu. Der Schreibstil ist einfach super spanenden und flüssig. Die Protagonisten sind durchweg alle total vielschichtig und vor allem glaubwürdig. Genauso wie die Handlung selber auch. Autorin: Die niederländische Schriftstellerin Anita Terpstra, geboren 1975, studierte Journalismus und Kunstgeschichte und arbeitete danach als freie Journalistin für einige Zeitschriften. Mein Fazit: Ein Thriller der mich mal wieder vom Hocker gehaut hat. Ganz klar 5 Sterne.

Spurlos verschwunden - die Hoffnung stirbt zuletzt
von Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 10.04.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei Jungen verschwinden in einem Ferienlager bei einer Nachtwanderung. Der eine wird bald darauf tot aufgefunden, vom andern, von Sander, fehlt jede Spur. Das Leben der bislang glücklichen Familie Meester ist aus den Fugen. Trotzdem die Jahre ins Land ziehen, verschwindet die Hoffnung, Sander zu finden, nicht ganz – und dann me... Zwei Jungen verschwinden in einem Ferienlager bei einer Nachtwanderung. Der eine wird bald darauf tot aufgefunden, vom andern, von Sander, fehlt jede Spur. Das Leben der bislang glücklichen Familie Meester ist aus den Fugen. Trotzdem die Jahre ins Land ziehen, verschwindet die Hoffnung, Sander zu finden, nicht ganz – und dann meldet sich plötzlich nach sechs Jahren ein junger Mann auf einer Polizeistation und sagt, er sei Sander. Nach anfänglichem Glück kommen mehr und mehr Zweifel auf: Ist es wirklich Sander? Zu viele Reaktionen erscheinen vor allem der Mutter komisch. Beurteilung Eine gute Geschichte mit authentischen Figuren, feinen, leisen Tönen und einem geschickten Umgang mit wichtigen Themen wie Kindsmissbrauch, Konstellationen in Familien, Umgang mit einem Unglück. Gerade die Themen und auch die Art, wie Anita Terpstra diese behandelt, machen aus dem Buch mehr als nur einen spannenden Thriller. Es regt zum nachdenken an, es bleibt etwas hängen. Schade war, dass (mir?) von Anfang an klar war, wie alles zusammen hängt, so dass die Spannung des Whodunit weg war, es blieb allein die Frage nach der Aufklärung. Auch waren gewisse Passagen gar langatmig, so dass ich versucht war, diese zu überblättern. Zu guter Letzt merkte man dem Buch an, dass es eine Übersetzung ist, kein deutsches Original. Das ist nicht per se schlecht, führte einfach teilweise zum Gefühl, dass die Sprache nicht echt ist. Das mag nun nach grosser Kritik klingen, gar danach, dass ich das Buch nicht empfehle. Dem ist nicht so. Wenn man Krimis mag, die ohne grosse Gewalt und blutrünstige Szenen auskommen, wenn man Geschichten schätzt, die Tiefe haben und nicht einfach plakativ den Zeigefinger auf die Wunden halten, wenn man gerne zum Nachdenken angeregt wird und nicht nur möglichst viel Spannung bei der Tätersuche will, ist man mit diesem Buch sicher gut bedient. Es ist eine gute Lektüre für einen entspannten Sonntagnachmittag, durch das teilweise Überfliegen gewisser Passagen kommt man auch gut voran. Fazit: Ein Thriller der leisen Töne, der zum Nachdenken anregt, bei dem die Spannung aber nicht an oberster Stelle steht. Empfehlenswert.

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