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Trügerische Begegnung im Sommerwind

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Ein Stalker in einem beschaulichen, irischen Dorf? Lange nimmt Megan Riordan die Blumen im Haus, mysteriöse Anrufe und Mails mit Humor und freut sich über den unbekannten Verehrer. Bruder Damian und der Rest der Familie machen sich jedoch Sorgen. Noch während sie versuchen, dem geheimnisvollen Verfolger auf die Schliche zu kommen, spitzt sich die Lage dramatisch zu ...
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 342 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783739215334
Verlag Books on Demand
Dateigröße 753 KB
eBook
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Kundenbewertungen

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nette urlaubslektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2015
Bewertet: eBook (ePUB)

Megan, wohl schon durch andere Bücher der Autorin bekannt, zieht zurück in das Dorf ihrer Herkunft. Der Einstieg in den Roman ist kein Problem, die Geschichte abgeschlossen, so dass man die Vorgeschichte nicht kennen muss. Megan hatte sich von ihrem Mann getrennt, wohnte mit der Familie in Dublin. Mit... Megan, wohl schon durch andere Bücher der Autorin bekannt, zieht zurück in das Dorf ihrer Herkunft. Der Einstieg in den Roman ist kein Problem, die Geschichte abgeschlossen, so dass man die Vorgeschichte nicht kennen muss. Megan hatte sich von ihrem Mann getrennt, wohnte mit der Familie in Dublin. Mit den Söhnen bezieht sie das Haus vom Bruder, der frisch verheiratet, bei seiner Frau eingezogen war. Alles ist bekannt für Megan, aber gleichzeitig unbekannt, denn sie war lange Zeit fortgewesen. Geschickt führt Ricarda Konrad alle Figuren ins Feld, beschreibt sie liebevoll. Megan ist mürrisch und eigensinnig, ein irisches Dickköpfchen. Man braucht ein paar Seiten, um mit ihr warm zu werden. Aber genau das ist es ja, was die Tiefe der Personen ausmacht. Megan geht davon aus, dass der Unterhalt knapp werden könnte. Also macht sie sich auf Arbeitssuche. Sie hat Angst, nach so langer Zeit der Kindererziehung nicht mehr begehrt zu sein auf dem Arbeitsmarkt, auch als Frau, Angst zu versagen. Doch sie findet schnell eine Teilzeitstelle in einer Immobilienvermittlung. Sogar ein attraktiver Verehrer ist parat. Plötzlich erhält Meagan Blumensträuße. Wer mag dahinterstecken? Ihr neuer Chef, der Kunde, der an ihr persönlich interessiert ist, jemand aus dem Dorf? Die Blumen werden nicht nur abgegeben, sie stehen auch auf ihrem Küchentisch. Nun wird es unheimlich. Ricarda Konrad beschreibt in ihrem Gesellschaftsroman das Drama einer Beziehung, in der man sich noch versteht, aus der aber die Luft heraus ist. Sie beschreibt das dörfliche Wohnen, mit Klatsch und gleichzeitigem Verständnis, Sicherheit in einem Dorfgefüge und gefährliche Nähe. Sie zeigt Freundschaft und Verbundenheit und auch, dass Mütter nicht immer richtig handeln, wenn sie nur das Beste wollen. Nebenbei läuft die Stalkingaktion, die aber nicht der zentrale Punkt der Story ist. Zentral ist Megan, die sich in ihrem Leben allein zurechtfinden muss, die ihre Vorbehalte gegen dies oder jenen revidieren muss. Insgesamt ist es sanfter Roman, den man entspannt verschlingen kann. Punktabzug für die Füllwörter und Wiederholungen an manchen Stellen nerven. Es ist aber nicht sehr störend im Lesefluß wie in anderen Werken. Ich habe mich nur gefragt, weshalb Megan ihre Türen nicht absperrt, obwohl sie Angst bekommt, nachdem mehrmals ein Blumenstrauß auf ihrem Tisch stand. Das wäre doch das Erste, was man täte. Insgesamt ein Buch, das man als Urlaubslektüre empfehlen kann.