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Im Schatten der Königin

Ein Tudor-Roman

Die Welt der Tudors Band 2

Elizabeth Fremantle

(9)
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Beschreibung

Wir schreiben das Jahr 1554: Edward VI. stirbt überraschend jung und bestimmt die sechzehnjährige Jane Grey zur Königin, er bestimmt die Änderung der Erbfolge, um Mary als Königin zu verhindern. Doch Janes Regentschaft dauert nicht einmal zwei Wochen, da hat Mary die unerfahrene Jane entmachtet und enthaupten lassen. Doch was geschieht mit Janes jüngeren Schwestern Katherine und Mary? Dass königliches Blut in ihren Adern fließt, wird ihnen zum Fluch, denn die kinderlose Queen Mary fühlt sich schon allein durch ihre Existenz bedroht.

Elizabeth Fremantle lässt auch in ihrem zweiten Roman die wechselvolle Tudorzeit überraschend lebendig werden.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.05.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641159047
Verlag Random House ebook
Originaltitel Sisters of Treason
Dateigröße 1940 KB
Übersetzer Sabine Herting
Verkaufsrang 43589

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Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Hier zeichnet die Autorin ein düsteres Bild der Tudorzeit.Sowohl die "bloody Mary" als auch Elizabeth I.bestimmen über das Leben der Grey-Schwestern wie Figuren auf dem Schachbrett

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Ein gelungener Ausflug in die Zeit der Tudors. Wer sich für englische Geschichte interessiert, und einen schönen Schmöker sucht, der ist hier genau richtig.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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So macht Geschichte Spaß
von einer Kundin/einem Kunden aus Waldorf am 01.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein weiteres Buch der Autorin, in dem Geschichte spannend und korrekt "aufbereitet" ist. Ein bisschen davon im Geschichtsunterricht der Schulen und viel mehr Kinder fänden "Geschi" nicht nur langweilig. Und auch für die heutige Zeit ist es erhellend, wie politische Ränke das Leben bestimmen. Einfach lesenswert, diese Autorin.

kaum Spannungsbögen und war sehr langatmig
von drei Lockenköpfe am 14.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Autorin Elizabeth Fremantle entführt ihre Leser in eine vergangene Zeit. Mit "Im Schatten der Königin" bekommt der Leser einen Einblick in das Leben am Hof während der Tudor Zeit. Ich bin ein grosser Fan der Tudor Zeit und kann weder von Büchern noch von Filmen dieser Zeit genug bekommen. Dies war der erste Roman den i... Die Autorin Elizabeth Fremantle entführt ihre Leser in eine vergangene Zeit. Mit "Im Schatten der Königin" bekommt der Leser einen Einblick in das Leben am Hof während der Tudor Zeit. Ich bin ein grosser Fan der Tudor Zeit und kann weder von Büchern noch von Filmen dieser Zeit genug bekommen. Dies war der erste Roman den ich von der Autorin Elizabeht Fremantle gelesen habe. Sie hat es durch ihre hervorragende Recherchearbeit geschafft, mich in die damalige Zeit zu versetzen. "Im Schatten der Königin" ist die Fortsetzung des Debütromanes "Spiel der Königin". Beide Bände sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Lieder hat mich dieser Roman dennoch nicht überzeugt. Die Story war platt und hatte weder höhen noch tiefen. Häufig wechselt die Szene mitten im Geschehen. Mir war der Wechsel oft zu sprunghaft. Das Leben am Hof war eine anstrengende Angelegenheit. Ewig Andauernde Machtspiele. Intrigen, Verrat aber auch Liebe wird uns geboten. Der Glaube wird hier häufig vorgeschoben um den Machenschaften einen Grund zu geben. Dennoch hat dieses Buch viele Längen und kaum Spannung, so das mir das Lesen keine wirkliche Freude bereitete. Der Schreibstil holpert. Abwechselnd erzählen die Schwestern Katherine und Mary sowie die Freundin der Familie Levina, aus ihrer Sicht. Die historischen Ereignisse dieser Zeit sind interessant und sehr gut recherchiert. Auch die Charaktere hätten etwas besser ausgearbeitet werden können. Die Hauptfiguren bleiben farblos, sodass es mir beim Lesen schwer fiel eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Verwirrend fand ich die Tatsache das viele Figuren der damaligen Zeit die selben Namen trugen. Diese Tatsache hat die Autorin Elizabeth Fremantle durch Spitznamen seriös gelöst. Mir hat "Im Schatten der Königin" nur bedingt gefallen. Es hatte kaum Spannungsbögen und war allgemein sehr langatmig, dennoch vermittelte die Story interessantes Wissen über diese Epoche.

Bildgewaltiger historischer Roman, der ein faszinierendes und düsteres Bild der Tudor-Epoche zeichnet
von Selection Books am 22.05.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Schon nach ein paar Seiten hat mich die Geschichte gefesselt. Elizabeth Fremantle ist es gelungen, ein Stück Geschichte zum Leben zu erwecken und ein faszinierendes Portrait der damaligen Zeit zu zeichnen. Als Edward VI im Jahr 1554 überraschend stirbt, bestimmt er die 17-jährige Jane Grey zur Königin. Doch nach weniger als z... Schon nach ein paar Seiten hat mich die Geschichte gefesselt. Elizabeth Fremantle ist es gelungen, ein Stück Geschichte zum Leben zu erwecken und ein faszinierendes Portrait der damaligen Zeit zu zeichnen. Als Edward VI im Jahr 1554 überraschend stirbt, bestimmt er die 17-jährige Jane Grey zur Königin. Doch nach weniger als zwei Wochen auf dem Thron wird Jane von Mary, der Halbschwester des verstorbenen Königs, entmachtet. Die Geschichte spielt zu einer Zeit, in der es in Mode war, Menschen enthaupten zu lassen oder auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen. Auch der jungen Jane droht dieses Schicksal, da sie ihrem Glauben nicht abschwören will und Mary Tudor keine Gnade walten lässt. Nach Janes Tod geraten ihre zwei kleinen Schwestern in tödliche Gefahr, denn in ihren Adern fließt ebenfalls königliches Blut. Allein ihre Existenz bedroht den Thron von Königin Mary. Der Einstieg in das Buch ist mir durch den bildgewaltigen Sprachstil von Elizabeth Fremantle sehr leicht gefallen. Beim Lesen entstehen direkt Bilder im Kopf und hauchen der Geschichte Leben ein. Man hat alles sofort vor den Augen: Die Protagonisten, das höfische Leben und die Kleidung der damaligen Zeit. Die Autorin beschreibt alles so detailliert, dass sie tatsächlich ein Stück Geschichte lebendig erscheinen lässt. Der Dreh- und Angelpunkt des Buches sind zwei Schwesternpaare. Zum einen Mary Tudor, die Tochter von Katharina von Aragon und König Heinrichs VIII, und zum anderen Elizabeth Tudor, Tochter von Anne Boleyn und König Heinrichs VIII. Diese beiden Halbschwestern beherrschen das Schicksal der Geschwister Katherine Grey und Mary Grey. Nachdem Mary Tudor die junge Königin Jane Grey vom Thron stürzte und hinrichten ließ, leben die Schwestern Mary und Katherine Grey in ständiger Angst. Denn sollten sie den Thron von Mary Tudor bedrohen, würde ihnen das gleiche Schicksal blühen wie Jane. Im Gegensatz zu Katherine kann Mary Grey ein relativ angstfreies Leben führen, denn sie ist klein und missgestaltet. Zwar lebt sie unter ständigem Hohn, Missachtung und Spott, doch keiner würde ein krüppeliges Mädchen wie sie auf den Thron setzen. Katherine hingegen ist jung und schön. Im Gegensatz zu ihrer Schwester ist sie nicht sonderlich vernünftig und lässt sich von ihrem Temperament und ihrem Herz leiten, wodurch sie häufig in Schwierigkeiten gerät. Das junge, lebenslustige Mädchen hat keinerlei Interesse am Thron, doch immer mehr Menschen wollen Mary Todor stürzen und sehen in Katherine eine Alternative. Unter der Herrschaft von Mary werden die Menschen zum Katholismus gezwungen und Ketzer gnadenlos verfolgt und verbrannt. In wenigen Jahren verbrennen fast zweihundertfünfzig Menschen als Ketzer auf dem Scheiterhaufen. Dieser blutige Fanatismus brachte Mary in der Geschichtsschreibung den Namen „Bloody Mary (die Blutige) ein. Als schließlich Marys Halbschwester Elizabeth den Thron besteigt, können Mary und Katherine Grey für kurze Zeit aufatmen. Doch auch diese Herrschaft hat ihre Schattenseiten. Die Grey-Schwestern müssen erkennen, dass sie nichts weiter als Spielbälle der Monarchie sind. Niemals wird es ihnen möglich sein, ein eigenbestimmtes Leben zu führen, nur weil in ihren Adern königliches Blut fließt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Mary und Katherine Grey erzählt, wodurch man einen tiefen Einblick in deren Leben bekommt. Zwischenzeitlich erhält der Leser einen weiteren Blickwinkel auf die Handlung durch die Schilderung aus Sicht von Levina Teerlinc. Sie ist mit der Mutter der Grey-Schwestern befreundet und versucht Mary und Katherine zu beschützen, wann immer es ihr möglich ist. Ihre Loyalität für die Familie Grey steht für sie an erster Stelle, noch vor ihrer eigenen Familie. Levina arbeitet als Porträtmalerin und lernt durch ihren Beruf viele Menschen kennen. Dementsprechend kommt ihr auch viel zu Ohren, was sie zu ihrem Vorteil nutzen kann. Elizabeth Fremantle zeichnet durch ihren bildgewaltigen Sprachstil ein fulminantes Bild der Tudor-Zeit. Dabei gelingt es ihr perfekt, den Leser in der englischen Tudor-Epoche im Leben am Hofe mitsamt seinen Intrigen versinken zu lassen. Die Atmosphäre des Buches ist düster, voller Angst und wenig Licht am Horizont. Der Leser bekommt ein bedrückendes Gefühl für die Rolle der Frauen zur damaligen Zeit. Selbst königliches Blut schützte nicht davor, wie ein Bauer auf dem Schachbrett hin – und hergeschoben zu werden. Wenn es der Königin diente, konnte ein Bauer, egal von welchem Geblüt, auch schnell entsorgt werden. Die Handlung wird durch die Vielzahl an Charakteren mit ihren verschiedenen Zielen und Motiven besonders einprägsam. Die mannigfaltigen Protagonisten wurden hervorragend und facettenreich ausgearbeitet. Überlieferung und Fiktion ergeben zusammen ein authentisches und einprägendes Bild aller Charaktere. Insgesamt sind Schreibstil, Story und Charaktere sind einfach vollkommen stimmig. Ich bin absolut begeistert und kann "Im Schatten der Königin" allen Lesern empfehlen, die gerne in historischen Romanen versinken, die nahe an der Realität gehalten werden. Fazit: "Im Schatten der Königin" von Elizabeth Fremantle ist ein bildgewaltiger historischer Roman, der ein faszinierendes und düsteres Bild der Tudor-Epoche zeichnet. Das turbulente Leben der Grey-Schwestern zieht den Leser vollkommen in seinen Bann. Authentisch und realitätsnah erweckt Elizabeth Fremantle ein Stück Geschichte zum Leben. Schreibstil, Story und Charaktere sind vollkommen stimmig und ergeben ein fesselndes Portrait der damaligen Zeit.

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