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Totenkind

Psychothriller

Belinda Bauer

(2)
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Beschreibung

Fünf Fußspuren im Beton - das ist alles, was Anna Buck von ihrem kleinen Sohn Daniel geblieben ist. Vor ein paar Monaten stahl sich der Junge unbemerkt über den noch feuchten Zement davon, weil sein Vater die Haustür offen stehen ließ. Seitdem ist Daniel wie vom Erdboden verschluckt. Tagtäglich putzt Anna die kleinen Abdrücke, poliert den Boden unter ihren Füßen, den sie längst verloren hat. Als eines Tages ein Hellseher Hilfe verspricht, ergreift die verzweifelte Mutter ihre letzte Chance. Doch ist der Mann der, der er zu sein vorgibt? Anna lässt sich auf das angebliche Medium ein und erlebt einen Albtraum ...

»Belinda Bauer katapultiert den Psychothriller auf ein neues Level.«

Belinda Bauer wuchs in England und Südafrika auf. Sie arbeitete als Journalistin und Drehbuchautorin und wurde mit dem renommierten Bafta Award for Young British Screenwriters ausgezeichnet. Ihr Romandebüt legte sie mit dem von Kritikern wie Lesern gefeierten Werk »Das Grab im Moor« vor, das als bester Spannungsroman des Jahres mit dem Gold Dagger ausgezeichnet wurde. Auch mit ihren weiteren Romanen wurde Belinda Bauer ihrem Ruf als Ausnahmetalent immer wieder aufs Neue gerecht. Die Autorin lebt in Wales.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641187330
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Shut Eye
Dateigröße 1930 KB
Übersetzer Marie-Luise Bezzenberger
Verkaufsrang 21256

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
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Naja ...
von Röhrs Simone am 15.08.2020

Fünf kleine Fußabdrücke in Beton... Na, schon neugierig? Was soll ich sagen. Es sind eher gemischte Gefühle, die Geschichte währe an sich glaube ich nicht schlecht aber durch den Aufbau und den zu vielen Charakteren die irgendwie so gar nicht harmoniert haben, hat es mich nicht wirklich überzeugen können. Man las insgesamt von... Fünf kleine Fußabdrücke in Beton... Na, schon neugierig? Was soll ich sagen. Es sind eher gemischte Gefühle, die Geschichte währe an sich glaube ich nicht schlecht aber durch den Aufbau und den zu vielen Charakteren die irgendwie so gar nicht harmoniert haben, hat es mich nicht wirklich überzeugen können. Man las insgesamt von 3 Verbrechen und kennt sich bis zum Schluss des Buches noch immer nicht so richtig aus. Ja ich las es bis zum Schluss und war wirklich kurz vor dem Abbruch. Ich konnte einfach nicht durchblicken und warm werden mit dem Buch. Auch das Ende war für mich nicht ganz ersichtlich wer nun aller wer war. Aber jetzt ein bisschen zum Inhalt- Anna schrubbt jeden Tag aufs neue den Gehsteig aus Beton sauber und poliert ihn auf Hochglanz. Niemand sah zu ihr herab, sie gingen immer nur an ihr vorbei, beachteten sie nicht. Wenn sie hinsehen, dann nur kurz, hätten sie länger hingesehen, hätten sie vlt. erkannt, was genau sie putzt. Fünf kleine Fußabdrücke die in Beton verewigt wurden. Fünf kleine Fußabdrücke die von den Häusern wegführen. Doch wohin gehen diese? Diese Abdrücke sind der einzige Beweis, dass ihr Sohn je existierte. Ich finde es schade das mich die Geschichte zu Anna und ihrem Sohn nicht wirklich packen konnte und auch etwas verwirrte. Doch, auch wenn ich nicht so ganz warm mit diesem Buch wurde hat es mir ein paar verwirrende Lesestunden beschert. Von mir leider keine lese Empfehlung ...

Einen Abdruck im Walk of Fame der Psychothriller wert
von NiWa am 19.09.2016
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Daniel ist weg. Was bleibt sind fünf Fußspuren im Beton, die seine Mutter Anna wie wahnsinnig auf Hochglanz poliert. Seit ihr Mann versehentlich die Haustür offen gelassen hat, ist der kleine Daniel verschwunden und diese Fußabdrücke sind alles, was von ihm geblieben ist. Aber Anna gibt die Hoffnung nicht auf und wendet sich an ... Daniel ist weg. Was bleibt sind fünf Fußspuren im Beton, die seine Mutter Anna wie wahnsinnig auf Hochglanz poliert. Seit ihr Mann versehentlich die Haustür offen gelassen hat, ist der kleine Daniel verschwunden und diese Fußabdrücke sind alles, was von ihm geblieben ist. Aber Anna gibt die Hoffnung nicht auf und wendet sich an die Kirche eines Hellsehers, wovon sie sich Hilfe verspricht. Inhaltsbeschreibung und Klappentext lassen auf einen 08/15-Thriller schließen. Ich dachte sofort an eine verzweifelte Mutter, ein Medium und einen abgerissenen Cop, die im Unterfangen Daniel zu finden, eine Gemeinsamkeit haben. Aber dieser Thriller ist so viel mehr und so ungewöhnlich, dass er mich regelrecht begeistert hat. Ja, es gibt den abgerissenen Cop. Aber so ganz verzweifelt ist er nicht. Sein Name ist Marvel und er hat mit Daniels Fall gar nichts am Hut. Eigentlich ist er auf der Suche nach einem anderen vermissten Kind. Dafür ist das ein Fall, der ihm keine Ruhe lässt, aber zu erkalten beginnt. Marvel ist neben Anna die Hauptfigur. Er ermittelt in diesem Vermisstenfall, hat den nächsten Karriereschritt im Visier und bemüht sich seiner Frau ein guter Mann zu sein, was ihm aber allesamt nicht so recht gelingen will. Anna Buck ist die Mutter des verschwundenen Daniels. Bei diesem Schicksalsschlag haben sich bei ihr wohl ein paar Rädchen zu viel gedreht und man erkennt in ihr eine hilflose Neurotikerin, die so richtig verzweifelt ist. Das Medium ist nur eine Nebenfigur, die aber sehr interessant eingeflochten ist. Man weiß bis zum Ende hin nicht, was man von ihm halten soll. Ist er ein Betrüger? Hat er es auf das Geld anderer Leute abgesehen? Oder hat er doch die Gabe, mit den Toten zu reden, und bietet einfach seine Hilfe an? Alle handelnden Charaktere sind überzeugend und realistisch ausgearbeitet. Sie geben Rätsel auf, handeln nicht immer logisch und zeigen damit umso mehr, wie menschlich sie sind. Die Handlung ist sicher nicht neu, aber sie ist wahnsinnig gut umgesetzt. Zuerst denkt man, dass man in einem Klischee versinkt, wird aber sofort eines besseren belehrt. Ich hatte zwar relativ früh einen Verdacht, wer wohl hinter den Ereignissen steckt, der sich so auch bestätigt hat, aber mit den Beweggründen hat mich Belinda Bauer schon fast schockiert und mir am Ende - trotz mancher Vermutungen - eine Überraschung beschert. Schreib- und Erzählstil der Autorin sind meiner Meinung nach bemerkenswert. Obwohl der Thriller in einem überwiegend ruhigen Ton geschrieben ist, zog mich die Autorin richtig in ihre Geschichte rein. Ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen, weil ich wissen musste, wie es weitergeht. Durch geschickte Perspektivenwechsel werden mehrere Geschichten erzählt, die sich zu einer meisterlichen Gesamthandlung zusammenfügen, die einen bis zum Ende nicht zur Ruhe kommen lässt. Meiner Meinung nach ist Belinda Bauers „Totenkind“ einen Abdruck im Walk of Fame der Psychothriller wert. Mich hat das Buch gebannt, mit seinen Figuren und der meisterlichen Umsetzung der Handlung vollkommen überzeugt, sodass ich es begeistert an Thriller-Leser weiterempfehlen kann.


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