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Die Stimme meines Herzens

Britische Kolonien, Massachusetts, 1763. Susanna ist die Tochter einer wohlhabenden Pfarrersfamilie, die in vornehmen Kreisen verkehrt. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck und unterrichtet die Töchter armer Witwen. Doch ihr scharfer Verstand sehnt sich nach höherer Bildung, die ihr als Frau verwehrt blieb, und ihr Herz nach einem ebenbürtigen Gesprächspartner. Da wird ihr Benjamin vorgestellt, ein mittelloser Anwalt mit unkonventionellen Ansichten. Susanna gerät in höchste Gefahr, als sie seine heimlichen Aktivitäten gegen die britische Kolonialmacht unterstützt. Doch während die Vertrautheit zwischen ihnen wächst, scheint der Abgrund zwischen ihren Welten immer größer zu werden …
Portrait
Jody Hedlund lebt mit ihrem Mann, den sie als ihren größten Fan bezeichnet, in Michigan. Ihre 5 Kinder werden zu Hause unterrichtet. Die Zeit, die ihr neben dieser Tätigkeit noch bleibt, widmet sie dem Schreiben.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 01.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86827-561-2
Verlag Francke-Buchhandlung
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/3 cm
Gewicht 386 g
Originaltitel Rebellious heart
Übersetzer Silvia Lutz
Verkaufsrang 100916
Buch (Taschenbuch)
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14,95
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Die Stimme meines Herzens
von dorli am 30.06.2016

In ihrem historischen Roman „Die Stimme meines Herzens“ entführt Jody Hedlund den Leser in das Jahr 1763 nach Massachusetts und wartet nicht nur mit einer spannend erzählten Geschichte und einer großen Portion Romantik auf, sondern geht auch intensiv auf die Historie der ehemaligen britischen Kolonie ein. Susanna Smith wächst... In ihrem historischen Roman „Die Stimme meines Herzens“ entführt Jody Hedlund den Leser in das Jahr 1763 nach Massachusetts und wartet nicht nur mit einer spannend erzählten Geschichte und einer großen Portion Romantik auf, sondern geht auch intensiv auf die Historie der ehemaligen britischen Kolonie ein. Susanna Smith wächst in einer Familie auf, in der Vermögen und gesellschaftliches Ansehen einen hohen Stellenwert haben. Sie sehnt sich nach höherer Bildung, doch ihre Mutter hält das für Zeitverschwendung und hat schon einen standesgemäßen Ehemann für Susanna im Blick. Der mittellose Anwalt Benjamin Ross möchte in die besseren Bostoner Kreise aufsteigen und beabsichtigt, seinen gesellschaftlichen Status durch Heirat mit der reichen Hannah Quincy anzuheben. Susanna macht im Verlauf der Handlung eine enorme Entwicklung durch. Sie wehrt sich gegen die ihr auferlegten Regeln und Erwartungen und verfolgt schließlich ihre eigenen Ziele. Und auch Ben erkennt nach und nach, dass das Herz und der Charakter eines Menschen wichtiger sind, als Geld und Ruhm. Jody Hedlund bringt eine Menge Spannung in ihre Geschichte, indem sie ihre Protagonisten gegen das damals geltende Recht verstoßen lässt. Während Ben in Schmuggelaktivitäten verwickelt ist, versteckt Susanna eine geflohene Schuldmagd. Beide haben denselben erbarmungslosen Gegenspieler: Lieutenant Wolfe. Der Offizier will mit brutaler Hand sowohl die Gesetzgebung der britischen Krone wie auch seine eigenen Interessen durchsetzen. Jody Hedlund ist eine vielschichtige und vor allen Dingen sehr glaubwürdige Darstellung des Lebens der Kolonisten im 18. Jahrhundert in Massachusetts gelungen. Sie greift nicht nur Themen wie die Sklaverei, die Schuldknechtschaft und die Willkür der britischen Soldaten auf, sondern hat auch reale Vorbilder für ihre Hauptdarsteller gewählt und aus den Biografien des amerikanischen Präsidenten John Adams und seiner Frau Abigail eine Vorgeschichte des Ehepaares kreiert. „Die Stimme meines Herzens“ ist ein angenehm zügig zu lesender, sehr spannender Roman, der mit interessanten Charakteren und einer tiefgründigen Handlung überzeugt.

ein wirklich tolles Buch
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 03.05.2016

Buchinhalt: Massachusetts 1763: Susanna lernt den jungen Anwalt Ben kennen, doch beide stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und so missbilligt Susannahs Mutter den näheren Kontakt. Susannah, die die Töchter armer Witwen unterrichtet, setzt sich alsbald für die misshandelte Dotty ein und gerät immer weiter zwischen... Buchinhalt: Massachusetts 1763: Susanna lernt den jungen Anwalt Ben kennen, doch beide stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und so missbilligt Susannahs Mutter den näheren Kontakt. Susannah, die die Töchter armer Witwen unterrichtet, setzt sich alsbald für die misshandelte Dotty ein und gerät immer weiter zwischen die Fronten der britischen Kolonialmacht und der Nächstenliebe ihres Herzens: denn auch Ben agiert heimlich gegen die Briten und die Strafe dafür ist hoch…. Persönlicher Eindruck: Dies ist nicht mein erster Roman der Autorin und auch dieses Mal war ich wieder hellauf begeistert. Die geschichtlichen Hintergründe zum 18. Jahrhundert sind prima recherchiert und beim Lesen kommt sofort absolutes Kopfkino auf. Das Setting ist bildhaft und plastisch und man fühlt sich schon nach wenigen Seiten an Ort und Stelle versetzt. Die Figuren haben Profil und Tiefe, Susannah als Hauptfigur hat das Herz auf dem rechten Fleck und vermittelt wahre Nächstenliebe, wie sie sich um ihre Schülerinnen und um die arme Dotty kümmert. Die Gepflogenheiten dieses fernen Jahrhunderts, die Art und Weise, wie man damals lebte und die Konventionen der damaligen Zeit kommen einwandfrei rüber – mir hat der Roman aus der Zeit der Kolonisierung Amerikas jedenfalls sehr gefallen. Kein leuchtender Held ohne den passenden Bösewicht: Lieutenant Wolfe als Gegenpart ist zwar ein Ekel par Excellence, aber dadurch wird die Gefahr, in der Susannah und auch Ben schwebt erst richtig deutlich. Der christliche Aspekt des Buches ist zwar nur rudimentär vorhanden, aber wird angenehm in das tägliche Leben der Menschen eingeflochten. Ein rundum befriedigender historischer Liebesroman mit Stoff zum Nachdenken, den ich absolut weiterempfehlen kann!

Rebellion in den Kolonien... Und im Herzen...
von Damarel am 19.04.2016

Susanna Smith wächst in einer Zeit auf, als Bildung für Frauen verpönt war und über einfaches Rechnen und Lesen nicht hianusging. Das Idealbild einer Frau beinhaltete vor allem Gehorsam. Doch nichtsdestotrotz verbringt Susanna ihre Zeit lieber mit einem guten Buch (heimlich natürlich) als auf Partys, wo man sich einen Mann ange... Susanna Smith wächst in einer Zeit auf, als Bildung für Frauen verpönt war und über einfaches Rechnen und Lesen nicht hianusging. Das Idealbild einer Frau beinhaltete vor allem Gehorsam. Doch nichtsdestotrotz verbringt Susanna ihre Zeit lieber mit einem guten Buch (heimlich natürlich) als auf Partys, wo man sich einen Mann angeln kann. Und genau bei solch einer Gelegenheit, als sie sich vor ihren gesellschaftlichen Pflichten drückt, trifft sie auf einen alten Bekannten aus ihrer Kinderzeit. Benjamin Ross ist ein Sohn aus armen Hause, der sich mit Zielstrebigkeit und Intelligenz hochgearbeitet hat. Der Harvard-Absolvent und angehender Anwalt, verkörpert all das, was Susannas willensstarke Mutter verachtet. Und so nimmt eine Geschichte ihren Lauf, in der Susanna immer wieder in den Konflikt zwischen anerzogenen Werten und gesellschaftlichen Regeln und ihrer eigenen Charakterüberzeugung gerät. Die Geschichte um Susanna und Ben besticht vor allem durch einen dichten und atmosphärischen Schreibstil, der einen ins Geschehen saugt. Sei es nun ein Picknick am Strand oder konspirative Treffen in einer kleinen Taverne, man hat immer das Gefühl direkt zwischen den Protagonisten zu sitzen. Besonders bemerkens- und lohnenswert sind aber vor allem die historischen Informationen, die mir bspw. eine ganz neue Seite der US-Geschichte und die Hintergründe zum Unabhängigkeitskrieg geliefert haben. Auch die Charaktere und ihr Handeln sind der Zeit größtenteils angemessen und haben Ecken und Kanten, was sie zwar manchmal etwas unverständlich für heutige Maßstäbe macht, aber glaubhaft in ihrer Zeit agieren lässt. Lediglich die körperliche Annäherung am Anfang der Geschichte ging mir für die damalige, überkorrekte Zeit etwas zu schnell vonstatten. Auch wirken Susanna und Ben als Liebespaar authentisch und man kann sehr gut nachvollziehen, was die beiden aneinander fasziniert. Wie es sich für einen Liebesroman gehört, gibt es auch den ein oder anderen kitschigen Moment, den man durchaus genießen kann. Lediglich gegen Ende, als die Geschichte auf ihren Höhepunkt zuschreitet, wurde es mir dann etwas zu viel an an Hin und Her und rührseligen Bekenntnissen. Es ist noch zum Aushalten, aber etwas weniger wäre mehr gewesen. Was auch auf manche Wiederholungen zutrifft. Gewisse Aspekte werden während der Geschichte einfach einmal zu oft wiederholt und bremsen so etwas die Handlung aus. Gerade bei Susannas Komplexen in Bezug auf ihre Schwester oder die endlos wiederholte Tatsache, dass sie mit ihrem Verhalten ihre Lieben in Gefahr bringt, haben mich irgendwann immer wieder denken lassen: Ja doch! Ich hab's ja kapiert, können wir jetzt weitermachen und zum Punkt kommen? Dazu kann das Buch mit einem interessanten Krimiplot auwarten, auch wenn der in Sachen Spannung und Tiefgründigkeit der Bösewichte noch etwas Luft nach oben hätte. Da es in dem Buch aber nicht primär um den Krimi geht, tut es der Geschichte keinen Abbruch. Der christliche Aspekt wird in diesem Buch eher aus dem Handeln und den Einstellungen der Protagonisten ersichtlich, als aus der Darstellung ihres Glaubens an Gott, war für mich aber während der ganzen Lektüre stark spürbar. Alles in allem war "Die Stimme meines Herzens" eine interessante Lektüre, die ich vor allem für den geschichtlichen Hintergrund schätze und allein deswegen schon weiterempfehlen würde.