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Liebe, Sexualität und Matriarchat. Beiträge zur Geschlechterfrage

Der Sammelband "Liebe, Sexualität und Matriarchat" versammelt die wichtigsten Beiträge Erich Fromms zur Genderfrage. Tatsächlich ist Erich Fromm mit seinen Arbeiten zum Mutterrecht und mit seiner Kritik an der Vorherrschaft des Mannes ein wichtiger Vordenker des Feminismus und der Gleichberechtigung der Geschlechter.
Fromm interessiert nicht so sehr die Tatsache des anatomischen und biologischen Unterschieds der Geschlechter, auch nicht die überlebenswichtige Funktion der Sexualität, sondern vielmehr die Funktionalisierung der Genderfrage im Laufe der Menschheitsgeschichte. Die sexuelle Anziehungskraft des jeweils anderen Geschlechts hat dabei offensichtlich nur eine sehr begrenzte Bedeutung und konnte den Menschen nicht daran hindern, den Geschlechtsunterschied zur Ausübung von Herrschaft zu benutzen.
Den Sozialpsychologen Fromm interessiert dabei vor allem die Frage, wie sich die gesellschaftlich geprägte Genderfrage in der psychischen Strukturbildung (Charakter) widerspiegelt und wie sie die Liebesfähigkeit und die Funktion der Sexualität beeinflusst. Über all dies gibt dieser Sammelband umfassend Auskunft.

Aus dem Inhalt
- Bachofens Entdeckung des Mutterrechts
- Die sozialpsychologische Bedeutung der Mutterrechtstheorie
- Die männliche Schöpfung
- Robert Briffaults Werk über das Mutterrecht
- Die Bedeutung der Mutterrechtstheorie für die Gegenwart
- Geschlecht und Charakter
- Mann und Frau
- Sexualität und Charakter. Psychoanalytische Bemerkungen zum Kinsey-Report
- Selbstsucht und Selbstliebe
- Die Faszination der Gewalt und die Liebe zum Leben
Portrait
Erich Fromm, Psychoanalytiker, Sozialpsychologe und Autor zahlreicher aufsehenerregender Werke, wurde 1900 in Frankfurt am Main geboren. Der promovierte Soziologe und praktizierende Psychoanalytiker widmete sich zeitlebens der Frage, was Menschen ähnlich denken, fühlen und handeln lässt. Er verband soziologisches und psychologisches Denken. Anfang der Dreißiger Jahre war er mit seinen Theorien zum autoritären Charakter der wichtigste Ideengeber der sogenannten „Frankfurter Schule“ um Max Horkheimer.

1934 emigrierte Fromm in die USA. Dort hatte er verschiedene Professuren inne und wurde 1941 mit seinem Buch „Die Furcht vor der Freiheit“ weltbekannt. Von 1950 bis 1973 lebte und lehrte er in Mexiko, von wo aus er nicht nur das Buch „Die Kunst des Liebens“ schrieb, sondern auch das Buch „Wege aus einer kranken Gesellschaft“. Immer stärker nahm der humanistische Denker Fromm auf die Politik der Vereinigten Staaten Einfluss und engagierte sich in der Friedensbewegung.

Die letzten sieben Jahre seines Lebens verbrachte er in Locarno in der Schweiz. Dort entstand das Buch „Haben oder Sein“. In ihm resümierte Fromm seine Erkenntnisse über die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. Am 18. März 1980 ist Fromm in Locarno gestorben.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Herausgeber Rainer Funk
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 139 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.12.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783959121286
Verlag Edition Erich Fromm
Dateigröße 1459 KB
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