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Digitale Hysterie

Warum Computer unsere Kinder weder dumm noch krank machen

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Mit Schreckensszenarien wird allerorts vor den Gefahren der digitalen Welt für Kinder und Jugendliche gewarnt. Kritisch und ohne die Risiken zu verschweigen beleuchtet der erfahrene Psychotherapeut Georg Milzner ihren Umgang mit Smartphone & Co und stellt fest: Computerkinder sind viel gesünder, sozialer und intelligenter als ihr Ruf!

Statt weiter zu verunsichern, plädiert Georg Milzner für Augenmaß und Offenheit, denn in vielen Familien verbirgt sich hinter dem Computerproblem ein Beziehungsproblem, das alle Seiten belastet. Er beantwortet die wichtigsten Fragen zum Medienkonsum, die Eltern Sorgen machen, und informiert über die Kompetenzen, die Kinder und Jugendliche heute brauchen, um in der digitalen Welt zurechtzukommen. Ohne starre Verbote gemeinsam einen angemessenen Umgang mit den neuen Medien erarbeiten — das schweißt Familien zusammen und macht Kinder und Jugendliche kompetent und zukunftsfähig.
Rezension
»Psychologe Georg Milzner plädiert für eine "neue Aufmerksamkeitsethik" im Computerzeitalter: Eltern sollten ihren Kindern die Fähigkeit vermitteln, zwischen Wichtigem und Unwichtigem zu unterscheiden und Wichtigem ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.« Tagespiegel, 26.2.2016

»"Die Kinder rüsten sich für die Zukunft". Der Psychotherapeut Georg Milzner gibt Entwarnung: Computer machen weder dumm noch krank.« Ulla Hanselmann, Stuttgarter Zeitung, 27.2.2016

»Kinder zocken stundenlang am PC, verlieren Freunde, lassen in der Schule nach. Viele Eltern fürchten das so sehr, dass sie mit rigiden Verboten gegensteuern. Dabei müssten sie ihren Kindern Partner sein – auch beim Spielen.« Dorothee Krings, rp-online.de, 25.2.2016

»Insgesamt liefert der Autor viele, weniger aus der Fachdiskussion und mehr aus der eigenen klinischen Erfahrung gewonnene Gegenargumente gegen die "digitale Hysterie". […] Nach der Lektüre ist man optimistischer, was die sinnvolle Beschäftigung mit der digitalen Welt anbelangt. Es ist eben wie überall der richtige Gebrauch, auf den es ankommt!« Dr. Franz Sedlak, Schule.at, 28.2.2016

»Dabei findet ja jede Zeit und jede Kultur neue Formen, in denen Kindheit stattfindet. Auch weil Kinder heute tendenziell behüteter aufwachsen, weniger äußere Freiräume haben, erschließen sie sich neue Zonen – auch digitale.« Verena Carl, Eltern family, 1.4.2016

»Psychologische "Krankheitsbilder" wie die oft zitierte Computersucht gibt es für Milzner nicht. […] Sachliche Argumente aus Studien und anschauliche Fallbeispiele aus seiner Arbeit rücken das Thema in ein anderes Licht und regen den Leser zur Selbstreflektion an. […] Georg Milzner räumt alte Vorurteile auf und findet heraus, dass unsere Jugend sozialer, intelligenter und gesünder ist, als ihr Ruf und die öffentliche Wahrnehmung vermuten lassen.« schau-hin.info, 8.2.2016

»Ohne die Risiken zu verschweigen, zeigt der erfahrene Psychotherapeut Georg Milzner, welche großartigen Chancen im souveränen Umgang der Digital Natives mit den neuen Medien liegen, und das Computer per se weder dumm noch krank machen.« Bücherschau, 3-4/2016

»Wohltuend sachlich und im besten Sinne aufklärend!« Öko-Test-Magazin, 1.4.16

»›Intelligent, aber anders‹ - auf diese Formel bringt der Psychologe seine entspannte These.« Andrej Priboschek, Grundschule, 3.2016

»In zehn Kapiteln macht der Autor Mut zur geistigen Beweglichkeit und vor allem dazu, sich den technologischen Veränderungen unserer Zeit zu stellen und die Kinder angemessen beim Umgehen damit zu begleiten.« Detlef Träbert, Humane Schule, 5.2016

»[…] eine reflektierte Auseinandersetzung mit dem höchstaktuellen und kontrovers diskutierten Themenkomplex.« Jana Schröpfer, Merz Publikationen, 10.2016

»Ein geniales Buch für interessierte und moderne Eltern.« kellerbande, 11.2016
Portrait
Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen. Als Hypnotherapeut und Autor beschäftigt ihn das Thema des Unbewussten seit vielen Jahren. Zudem forschte und schrieb er zu schweren seelischen Störungsbildern und zum Einfluss der digitalen Medien auf den Menschen. Der Vater von vier Kindern arbeitet in Münster, wo er mit seiner Familie wohnt, und in Düsseldorf.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783407222442
Verlag Beltz
Dateigröße 3039 KB
eBook
17,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Unfassbarer Schwachsinn
von Christian Rose aus Wuppertal am 05.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe die Leseprobe gelesen und bin entsetzt. Ein Psychotherapeut, der den Rat gibt die Zukunft nicht gestalten zu wollen, sondern sich an eine fremdbestimmte Zukunft schon mal zu gewöhnen. Ein Therapeut der pathologische Symptome als zukünftige Schlüsselkompetenzen verkauft und den Niedergang von komplexer Sprache befürwortet. Wer Mensch... Ich habe die Leseprobe gelesen und bin entsetzt. Ein Psychotherapeut, der den Rat gibt die Zukunft nicht gestalten zu wollen, sondern sich an eine fremdbestimmte Zukunft schon mal zu gewöhnen. Ein Therapeut der pathologische Symptome als zukünftige Schlüsselkompetenzen verkauft und den Niedergang von komplexer Sprache befürwortet. Wer Mensch ist und bleiben will, sollte dieses Buch meiden.

Mein Eindruck
von Ghostreader am 08.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch von Georg Milzner versucht auf über 250 Seiten und 10 Kapiteln, den Beweis anzutreten, das der Computer, oder der Umgang mit dem PC, die Beschäftigung damit, unsere Kinder weder krank noch dumm machen soll. In seiner Einleitung will er Antworten auf die Computerisierung der Kinder... Das Buch von Georg Milzner versucht auf über 250 Seiten und 10 Kapiteln, den Beweis anzutreten, das der Computer, oder der Umgang mit dem PC, die Beschäftigung damit, unsere Kinder weder krank noch dumm machen soll. In seiner Einleitung will er Antworten auf die Computerisierung der Kinder und Jugendlichen geben und uns Eltern die Angst vor der Technisierung und die Veränderungen die bereits vor unserer Tür stehen, nehmen. Die Sorgen der Eltern, warum die Kids einen so hohen Zeitaufwand für Computerspiele und Facebook unterwegs sind, ausräumen. Die ersten 20 Seiten klingen verheißungsvoll, versprechen Antworten und zeigen Wege auf. Aus seiner Sicht ist das Computerproblem eigentlich ein Beziehungsproblem. Auch die Möglichkeit einer Computersucht wird vom Autor untersucht, wobei es an sich schon sehr komplex ist, wie eine Sucht generell definiert wird, diese Definition wird intensiv untersucht und zahlreiche Beispiele werden aufgezeigt , die alle Gewöhnungscharakter haben aber keinesfalls Suchtcharakter aufweisen. Berühmtheiten wie Goethe oder die Beatles kommen ins Spiel, in Verbindung mit ihren Drogen- und Alkoholkonsum, aber ohne Suchtveranlagung. Doch auch Netzwerke wie Facebook & Co. Kommen unter die Lupe, mit deren Auswirkungen und Gefahren. Am Schluss gibt es noch Anmerkungen zu jedem der zehn Kapitel, plus zahlreiche weiterführende Literaturhinweise. Ein Buch, das sehr in die Tiefe geht, doch wie überall ist alles nur eine Frage der Betrachtung und Bewertung. Worin sehen Sie die Gefahr?