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„Wir lieben das Informieren!“ / KAPITEL W: Vorspiel – Sehnsucht, ein Theaterstück

Kapitel W: Vorspiel – Sehnsucht, ein Theaterstück

„Wir lieben das Informieren!“ Band 8

Helmut Hansch

Schulbuch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Ähnlich der Vatikanischen Heiligsprechung, sollte man Diplome, Doktor- und Professortitel erst mit dem Nachweis eines Wunders erteilen. Diese Wunder sind in der Bildung zumindest immer auf Seiten der Lehrer, Schul- und Kultusfunktionäre ausgeblieben. Welche „Denkprozesse“ wären seit dem 08. Mai 1945 in die Klassen und Schüler „zu leiten“ gewesen. NPD … Republikaner … Pegida … AfD … die lauteren Pädagogen machen es möglich. Die Ideen zur Reihe „Wir lieben das Informieren“ waren einerseits im Zuge der Beschäftigung mit besonders erschütternden Vorkommnissen an deutschen Schulen entstanden. Die vier Hinweise in der Einleitung bezeichnen keine Ausnahmen von der Regel, sondern die Spitze des Eisberges. Die Schüler der Klasse um den Fall der Romandiskussion „Der Vorleser“ entschlossen sich einen kompetenten Gegenvorschlag einer Interpretation als Resolution zu publizieren. Sie bezeichnen hiermit und hierin zugleich einen wesentlichen Grund für die langanhaltende wie diskrete Konservierung des Rechtsextremismus in Deutschland. Die Schule ist Ursprungsort dieses positiven Rechtsextremismus. Offenbar verfügen die meisten Pädagogen an den allgemein- und berufsbildenden Schulen und Hochschulen weniger über Bildung, als sie an selektiver Blindheit leiden und den „Gorilla“ (siehe insbesondere: Christopher Chabris‘ und Daniel Simons’ „Gorilla-Experiment“) der Gewalttätigkeit unter uns nie gesehen haben – wollen. Was in den allgemein- und berufsbildenden Schulen und Hochschulen gelehrt und vermittelt wird, ist nicht annähernd identisch mit der latent operierenden Wirklichkeit im Sinne der „Ideen der Politik-, Handels- und Rechtstreibenden“ – besonderes Bedauern muß vor allem jenen institutionalisierten Gendern gelten, deren fehlgeleitetes Rollenverständnis den althergebrachten Machtchauvinismus imitiert, neu interpretiert und dies als „Emanzipation“ wähnt.

DIE BEGUTACHTER EINES EINZELNEN WERDEGANGES –NENNEN WIR IHN ‚EINZELFALL‘ – ERWARTEN IN DER REGEL DESSEN HOMOGENITÄT UND KONFORMITÄT IM EINKLANG MIT EINEM FRAGWÜRDIGEN „KONSENS AUS BRÄUCHEN, NORMEN UND SITTEN DER GESELLSCHAFT“. DIESE GÜTEPRÜFER VERGESSEN, WIE SEHR DIE HISTORISCH PROTOKOLLIERTE PHÄNOMENOLOGIE IHRER GESELLSCHAFT – NENNEN WIR SIE 'GESELLSCHAFTSFALL' – EINE CHRONOLOGIE GRAVIERENDER DISKONTINUITÄTEN VERDEUTLICHT, ZU SOLCHEN ERWARTUNGEN NICHT ZU BERECHTIGEN. DIESE INSPEKTEURE BEGEHEN EIN KAVALIERSDELIKT – SAGEN WIR: – EINER FRAU/EINEM HERRN AUS DEUTSCHLAND VORZUHALTEN, DER LEBENSLAUF SEI DURCHSETZT, OBGLEICH HISTORIKER DAS ABNORME CURRICULUM DEUTSCHER GESCHICHTE UND ERINNERUNGSLÜCKEN RETROSPEKTIV AUSSCHÄUMEN, ALS HABE ES SICH: UM EINE GEPLANTE KONTINUITÄT DES GUTEN GEHANDELT.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 92
Altersempfehlung 0 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 31.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7375-8778-5
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 29,7/21/0,5 cm
Gewicht 298 g
Auflage 3. Auflage
Unterrichtsfächer Informatik, ITG

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