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Alle Toten fliegen hoch

Amerika

Alle Toten fliegen hoch Band 1

Der äußerst unterhaltsame Aufbruch eines Jungen ins Leben

Von der ersten Seite an folgt der Leser gebannt Meyerhoffs jugendlichem Helden, der sich aufmacht, einen der begehrten Plätze in einer amerikanischen Gastfamilie zu ergattern. Aber schon beim Auswahlgespräch in Hamburg werden ihm die Unterschiede zu den weltläufigen Großstadt-Jugendlichen schmerzlich bewusst. Konsequent gibt er sich im alles entscheidenden Fragebogen als genügsamer, naturbegeisterter und streng religiöser Kleinstädter aus – und findet sich bald darauf in Laramie, Wyoming, wieder, mit Blick auf die Prärie, Pferde und die Rocky Mountains.Der drohende Kulturschock bleibt erst mal aus, der Stundenplan ist abwechslungsreich, die Basketballsaison steht bevor, doch dann reißt ein Anruf aus der Heimat ihn wieder zurück in seine Familie nach Norddeutschland – und in eine Trauer, der er nur mit einem erneuten Aufbruch nach Amerika begegnen kann.Mit diesem hochgelobten Debüt eröffnet Joachim Meyerhoff eine große Romanreihe.
Portrait
Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, war vierzehn Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch« trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz- Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt. 2018 erhielt er für sein Prosawerk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor. Seit 2019 ist Joachim Meyerhoff Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 23.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04967-1
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20,9/13,6/3 cm
Gewicht 457 g
Auflage 3
Verkaufsrang 83159
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Überaus packend und interessant!

Marie-Elaine Müllener, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

In dem ersten Teil seiner mehrteiligen autobiografischen Romanreihe nimmt uns Herr Meyerhoff mit in seine Jugend und erzählt über interessant, was sich damals in seinem Auslandsjahr abgespielt hat. Durch seinen flüssigen Schreibstil war ich sofort ans Buch gefesselt und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Der Protagonist wird vor einigen Herausforderungen gestellt und lässt es so nie langweilig werden. Mich hat es auf jeden Fall mal zum Lachen und mal zum Grübeln gebracht. Fazit: absolut lesenswert!

Komisch, tragisch, makaber, schonungslos, trocken - dieser Roman ist ein Geschenk!

Andreas Ruhland, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Dieses Buch ist zuhauf besprochen, unzählige Male bejubelt und in den Bestsellerlisten gefeiert worden. Warum dieses Buch also noch einmal besprechen? Der Umstand, dass sich alle einig sind, wirkt auf mich zeitweise befremdlich. Zu oft haben Titel mit Massenpotenzial den Anschein des kleinsten gemeinsamen Nenners, zu oft trifft der Geschmack der breiten Masse nicht meine Interessen. Kurzum - es kostet mich stets einen gewissen Anlauf, um mich Titeln aus Bestsellerlisten zu nähern. Auch hier war es zunächst nicht anders, doch bei "Amerika" hat sich die Überwindung gelohnt! Dieses Buch ist ein Geschenk, eine Überraschung, mit der man nicht gerechnet hat! So viel Humor, so viel Melancholie, so viel Wärme. Schnell war ich in der Welt des Joachim Meyerhoff angekommen, der mit dem Zug nach Hamburg reist, um sich für einen Schüleraustausch zu bewerben, der dann auch den größten Raum dieses Bandes einnimmt, der als erster in dieser bisher vier Bände umfassenden Reihe "Alle Toten fliegen hoch" erschienen ist. Alle geschilderten Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten, was bei den Kuriositäten, die Meyerhoff widerfahren, manchmal kaum zu glauben ist. Ein Leben wie ein Roman. Komisch, tragisch, lustig, makaber, schonungslos, authentisch, trocken - dieser Roman ist ein Geschenk für jeden, der ihn liest und für jeden (!), der in seinem Leben einen Schüleraustausch erlebt oder für eine gewisse Zeit in einem anderen Land bei einer Gastfamilie gelebt hat. Meyerhoff lässt seine Leser die eigene Vergangenheit erneut erleben: so nah, so nachvollziehbar, so ungeschönt und doch romantisch verklärt teilt der Autor seine Erinnerungen und macht es einem hier wirklich leicht, sich an die Orte und in die Zeit zurückzuversetzen. Ich habe genauso viele Tränen gelacht wie ich Tränen vergossen habe. Der junge Joachim nimmt das Leben so an, wie es ihm begegnet. Ein schönes Buch über das wahre Leben. Was für ein Geschenk!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Intelligent, lustig, traurig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 03.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Leben spielt einem ja gerne mal den ein oder anderen Streich, lacht sich dabei ins Fäustchen und denkt „Mal schauen, wie er (respektive sie), die Krise oder ähnliches meistert.“ Mein Leben lacht immer noch und damit das langsam mal aufhört, schreibe ich heute nach fast 3 Monaten mal wieder eine Rezension, um zu zeigen „Ja, m... Das Leben spielt einem ja gerne mal den ein oder anderen Streich, lacht sich dabei ins Fäustchen und denkt „Mal schauen, wie er (respektive sie), die Krise oder ähnliches meistert.“ Mein Leben lacht immer noch und damit das langsam mal aufhört, schreibe ich heute nach fast 3 Monaten mal wieder eine Rezension, um zu zeigen „Ja, mich gibt´s noch und ich lass mich nicht unterkriegen!“ Ähnlich geht es auch dem Ich-Erzähler in Joachim Meyerhoff´s Debütroman „Alle Toten fliegen hoch – Amerika“, welches ich dank eines sehr lieben Menschen lesen durfte. Ich muss sagen, es war nicht unbedingt „Liebe auf die ersten Seiten“ zwischen dem Roman und mir. Der Schreib- und Erzählstil war mir anfangs etwas suspekt, einige Details wurden episch ausgebreitet, während anderes gerne ausführlicher hätte sein können. Aber das liegt immer im Auge des Betrachters und hat (im Nachhinein gesehen) auch nichts mit der Qualität des „Gesamtpakets“ zu tun. Vielleicht lag es daran, dass ich vorher versucht habe, Kafka´s Amerika-Roman zu lesen und (zunächst, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass ich´s doch noch schaffe *g*) gescheitert bin bzw. ich mich generell momentan schwer tue mit allzu „ernster“ Literatur (denn das ist Kafka zweifelsohne!). Lange Rede, (k)ein Sinn: ich war kurz davor, das Buch von Joachim Meyerhoff wieder wegzulegen. Aber dank des oben erwähnten lieben Menschen und meinem eigenen Ehrgeiz, dem Buch eine (weitere) Chance zu geben, habe ich dann doch weitergelesen und siehe da: es öffnete sich mir zusehends und nun bin ich froh, es gelesen zu haben! In teils heiteren und brüllend komischen Anekdoten über seinen Aufenthalt als Austauschschüler in Laramie (Wyoming), aber auch in sehr feinfühligen und traurigen Episoden erzählt Joachim Meyerhoff von seinem „Erwachsenwerden“, die damit verbundenen Probleme und Sorgen und über das Leben im Allgemeinen. Er stellt nicht alles als Gold dar, was glänzt, ist mitunter selbstkritisch mit sich und den amerikanischen und deutschen Lebensweisen und macht dem Leser zwischen den Zeilen Mut, etwas zu probieren, offen für neues zu sein… Und so endet nach etwas über 300 Seiten ein Potpourri an Skurrilität, Lebensweisheit, Selbstkritik und Roadmovie, das ich zum Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung :-).

Gute Unterhaltung
von Daniela P. am 26.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im 1. Teil der zumindest früher geplanten 6-teiligen Reihe (mittlerweile sind nur 4 Teile erhältich, wobei es leider bleiben soll) "Alle Toten fliegen hoch" erzählt Joachim Meyerhoff wie sein Leben als 17-Jähriger völlig auf den Kopf gestellt wurde. Er nimmt uns mit auf seinen 1-jährigen Aufenthalt bei einer amerikanischen Gastf... Im 1. Teil der zumindest früher geplanten 6-teiligen Reihe (mittlerweile sind nur 4 Teile erhältich, wobei es leider bleiben soll) "Alle Toten fliegen hoch" erzählt Joachim Meyerhoff wie sein Leben als 17-Jähriger völlig auf den Kopf gestellt wurde. Er nimmt uns mit auf seinen 1-jährigen Aufenthalt bei einer amerikanischen Gastfamilie. Eigentlich wollte er als Landei endlich mal in eine Großstadt, doch bei der Aufnahmeprüfung zum Auslandsaufenthalt gibt er sich als naturverbundener Christ aus, um gegen die ganzen Hamburger Großstadtproletarier bestehen zu können und landet so mitten in der Wildnis von Wyoming. Ein spannendes und rauschendes Jahr für ihn, das allerdings von einer traurigen Nachricht aus der Heimat getrübt wird und ihn für eine Zeit völlig aus der Bahn wirft. Joachim Meyerhoff ist ein zugleich lustiges wie tiefsinniges Buch gelungen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Für Jugendliche und junge Erwachsene, die gerne etwas abseits des Mainstreams lesen.

Meyerhoffs Amerika-Aufenthalt
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Alle Toten fliegen hoch" ist der Auftakt zu Joachim Meyerhoffs mehrteiliger Autobiographie. In seinem ersten Buch beschreibt er seinen Amerika-Aufenthalt als Jugendlicher. Mitten in dieses völlig andere Schulwesen und eine komplett andere Kultur platzt der unsichere, unerfahrene und seiner Meinung nach viel zu groß gewachsene M... "Alle Toten fliegen hoch" ist der Auftakt zu Joachim Meyerhoffs mehrteiliger Autobiographie. In seinem ersten Buch beschreibt er seinen Amerika-Aufenthalt als Jugendlicher. Mitten in dieses völlig andere Schulwesen und eine komplett andere Kultur platzt der unsichere, unerfahrene und seiner Meinung nach viel zu groß gewachsene Meyerhoff und möchte sich nur einen einzigen Traum erfüllen: Basketball spielen. Aber 1,90m sind in Amerika selbst in einer Gegend, in der Teenies mit dem Flugzeug in die Schule geflogen werden, kein automatischer Garant für die Mitgliedschaft im Basketballteam. Glücklicherweise entpuppt sich der Basketballcoach als echter Deutschland-Fan! Bei niemandem liegen Glück und Unglück näher beieinander als bei Joachim Meyerhoff!