Kernstaub

Über den Staub an Schmetterlingsflügeln

Marie Grasshoff

(9)
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Beschreibung

»Wir haben nach neuen Welten gesucht, aber keine gefunden. Also nahmen wir die unsere und versuchten, sie schöner und leuchtender zu machen. Doch je mehr Licht wir ihr gaben, umso tiefer wurden ihre Schatten.«

Mara hat vergessen, dass sie bereits seit Hunderten von Leben vor den Wächtern des ewigen Systems flieht. Durch den Mord an ihr wollen sie den Weg aller Seelen zur Perfektion ebnen.

Ihr Dasein wird in diesem Leben lediglich von ihrer immensen Angst vor Uhren bestimmt. Doch als die Wächter sie erneut aufspüren, um sie aus dem Kreislauf der Wiedergeburten zu tilgen, verschiebt sich das Gleichgewicht der Dimensionen: Uralte Erinnerungen kehren zurück, eine längst vergessene Liebe erwacht von Neuem und Kriege spalten den Planeten.

Und über allem schwebt die Frage: Wenn die ganze Welt dich hasst, würdest du dich trotzdem für sie opfern?

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 980
Erscheinungsdatum 01.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95991-701-8
Verlag Drachenmond Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/6 cm
Gewicht 1386 g
Illustrator Andrea Grautstück
Verkaufsrang 122282

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Ich bin Kernstaub, nehme einen Teil der Weltasche und warte auf das Nebelecho. (S.171)
von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2021

Nach diesem Buch hat man zwei Sachen erreicht: das Entdecken einer unfassbar komplexen und spannenden Welt und der Aufbau von Armmuskeln. Letzteres ist kein Scherz, denn das Buch ist ein richtiger Klopfer und wiegt ziemlich viel, also sind Armmuskeln inklusive. :) Aber Spaß beiseite, bitte lasst Euch nicht von der Länge abschrec... Nach diesem Buch hat man zwei Sachen erreicht: das Entdecken einer unfassbar komplexen und spannenden Welt und der Aufbau von Armmuskeln. Letzteres ist kein Scherz, denn das Buch ist ein richtiger Klopfer und wiegt ziemlich viel, also sind Armmuskeln inklusive. :) Aber Spaß beiseite, bitte lasst Euch nicht von der Länge abschrecken. Lange stand das Buch bei mir nur im Regal herum, doch nachdem ich letztes Jahr der "Neon-Birds-Trilogie" verfallen bin, wollte ich dringend auch die anderen Bücher von Marie Graßhoff lesen. Das Cover: gefällt mir wirklich gut. Es wurde passend zum Genre und der Geschichte gestaltet und verspricht gleich eine epische Science-Fiction Geschichte. Mich hat es gleich angesprochen. Handlung und Schreibstil: Ich möchte gar nicht den Klappentext noch einmal in meinen Worten wiedergeben, da ich wirklich nur empfehlen kann diesen NICHT vorher zu lesen. Ich hatte das Buch schon so lange in meinem Regal stehen, dass ich den Klappentext nicht mehr im Kopf hatte - und somit hat sich mir ein ganz anderes Leseerlebnis ermöglicht. Nach und nach hat sich eine unfassbar komplexe und fantastische Welt entwickelt, die ich zusammen mit Mara, unserer Protagonistin, erkunden durfte. Die Geheimnisse und ausschlaggebenden Hinweise auf das System wurden nur häppchenweise der lesenden Person serviert, sodass die Spannung bis zum Ende hin aufrechterhalten wurde. Ganz langsam entfaltet sich hier ein unfassbares Universum- das Worlbuilding hat mich schlichtweg umgehauen. Die Handlung lohnt sich wirklich! Charaktere: diese haben mich im Vergleich zur Handlung teilweise etwas kalt gelassen. Mit unseren Protagonist:innen Mara und Juan bin ich leider bis zum Ende nicht wirklich warm geworden. Maras Entwicklung empfand ich noch ausbaufähig und sympathisiert habe ich nie so richtig mit ihr. Juan hätte ich im Laufe der Handlung gerne regelmäßig geschüttelt (Ich denke aber auch, dass das durchaus beabsichtigt war, dass er solche Gefühle bei den Leser:innen auslösen sollte). Dafür habe ich Glen und Sia ins Herz geschlossen und sogar den mürrischen Nero. Diese haben, im Vergleich zu den Protagonist:innen, eine unfassbare Charaktertiefe aufgewiesen und waren zwar nicht die typischen Sympathieträger:innen, aber dennoch konnte man einen besseren Bezug zu ihnen aufbauen. Der Schreibstil war für mich das Highlight, neben der Handlung. Marie hat hier einen sehr nachdenklichen Science-Fiction-Roman geschaffen. Ihr poetischer Schreibstil mit sozialkritischen Fragen regt durchaus zum Nachdenken an und hat mir wirklich gut gefallen. Das hat diesen Roman auch etwas von anderen Romanen in seinem Genre abgehoben. Hier ein Beispiel: "Erinnerungen sind blind, denn kein Auge hat den Anfang der Zeit in der Kruste je gesehen, kein Ohr je die Sprache gehört, denn kein Mund konnte sie sprechen. Die ewige Substanzlosigkeit." (S.483) "Kernstaub" überzeugte mich mit seinem wunderbaren Schreibstil und einer inhaltsschweren Geschichte. Jedoch hätte ich etwa mehr von Mara und Juan erwartet. Gleichzeitig hat mich auch die Liebesgeschichte im Buch nicht wirklich überzeugt. Man hat viele Rückblenden, in der Gegenwart entwickelt sie sich sehr langsam (was ich persönlich eigentlich ganz gerne mag) und kaum gab es eine Szene der Verbundenheit ging plötzlich alles ganz schnell. Das hat für mich das vorherige langsame Herantasten etwas über Board geworfen. Ebenso ist auf den letzten Seiten so vieles gleichzeitig passiert, sodass ich teilweise etwas verwirrt zurückblieb. Da hätte man den Showdown ruhig über mehrere Kapitel passieren lassen können. Aber nichtsdestotrotz bin ich sehr froh endlich zu dem Buch gegriffen zu haben, denn sonst wäre mir definitiv etwas entgangen. Der 2. Band steht schon griffbereit. Von mir gibt es 4/5 Sternen.

World-Building at its best – Marie Graßhoff hat mich auch hier wieder vollkommen von sich überzeugt
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2021

Das Cover von Kernstaub hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Es ist düster, die gezeigten Elemente kommen auch in der Geschichte vor und es ist ein absoluter Eyecatcher. Der Schreibstil von Marie Graßhoff ist auch in diesem Buch wieder phänomenal. Sie verwendet eine bildhafte Sprache, durch die man sich die Welt und die Ch... Das Cover von Kernstaub hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Es ist düster, die gezeigten Elemente kommen auch in der Geschichte vor und es ist ein absoluter Eyecatcher. Der Schreibstil von Marie Graßhoff ist auch in diesem Buch wieder phänomenal. Sie verwendet eine bildhafte Sprache, durch die man sich die Welt und die Charaktere noch besser vorstellen kann. Wie auch in ihrer „Neon-Birds-Trilogie“ sind auch hier einige poetische Passagen enthalten. Trotzdem empfand ich die Welt und damit auch den Schreibstil oft als eher komplex, daher sollte man schon konzentriert lesen, um alles genau verstehen zu können. Man lernt in „Kernstaub“ unfassbar viele Charaktere und deren Sichten kennen. Auch hier erfährt man erst durch das Lesen, aus welcher Sicht das jeweilige Kapitel geschrieben ist. Das gefällt mir wirklich gut, denn so muss man auch selbst sein Gehirn noch ein wenig einsetzen. Die Protagonistin der Geschichte ist Mara. Sie wurde sozusagen komplett aus ihrer Welt herausgerissen und musste sich in eine neue eingliedern. Ihre Entwicklung empfand ich als sehr realistisch und auch echt krass. Anfangs war sie noch schüchtern und zurückhaltend und am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, eine komplett andere Person in ihr zu sehen. Sie war selbstbewusst, selbstsicher und mutig. Der Weg, den sie gegangen ist, wahr so unfassbar interessant mitanzusehen. Der männliche Protagonist ist Juan, welcher für mich tatsächlich über das gesamte Buch eher etwas blass wirkte. Ich habe, meiner Meinung nach, zu wenige Informationen über ihn bekommen, wodurch ich ihn und seine Handlungen oft nicht ganz nachvollziehen konnte. Zum Ende des Buches habe ich ihn aber trotzdem gemocht, da er dann für mich ein wenig greifbarer geworden ist. Die Nebencharaktere Glen, Sia, Nero, Ciar und noch so viele mehr haben die Geschichte rund gemacht. Jeder Nebencharakter hat etwas zur Story beigetragen. Zuerst einmal muss ich sagen, dass die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, einfach unfassbar komplex ist. Ich finde es Wahnsinn, wie sie sich das alles ausdenken und zu Papier bringen konnte. Das Buch ist mit 974 Seiten das bisher dickste Buch, welches ich bis jetzt gelesen habe. Trotz dieser Länge hat es sich aber nicht gezogen. Die Story erschien mir schlüssig und spannend. Außerdem sind auch einige Plottwists dabei gewesen, die mich sprachlos gemacht haben. Tatsächlich fällt es mir echt schwer, den groben Inhalt einfach so zusammenzufassen, da es echt komplex aufgebaut ist. Ich kann nur so viel sagen, dass man im Laufe der Geschichte genau erfährt, wie die Welt funktioniert. Abschließend möchte ich aber noch erwähnen, dass es mir teilweise echt schwergefallen ist, der Geschichte richtig zu folgen. Ich habe jeden Tag in diesem Buch gelesen und hatte trotzdem irgendwie das Gefühl, nicht richtig hinterherzukommen. Am Anfang war es für mich auch relativ schwierig, in das System der Welt einzutauchen. Das hat sich im Laufe des Buches aber auf jeden Fall verbessert. Tatsächlich ist dies kein Buch, was man mal so einfach nebenbei lesen kann. Man muss wirklich mit dem Kopf dabei sein, sonst verliert man bestimmt schnell den Anschluss. Ich kann wirklich nur eine klare Empfehlung für Marie-Graßhoff-Fans und Dystopie/Sci-Fi-Fans aussprechen. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil „Weltasche“ und hoffe, dass mir dieses Buch auch so gut gefallen wird. Daher gebe ich 4,5 Sterne für dieses tolle Buch.

Kernstaub
von Tamara am 03.12.2018

Der Inhalt Mara ist ein ganz normales Mädchen, nimmt man mal ihre panische Angst vor Uhren außer Acht. Ihre Eltern sind verstorben und eigentlich lebt sie mit ihrem Bruder und den angestellten in einem hübschen Herrenhaus. Alles ist normal, bis es eben nicht mehr so ist und Mara in eine andere Welt verschleppt wird. ACHTUNG S... Der Inhalt Mara ist ein ganz normales Mädchen, nimmt man mal ihre panische Angst vor Uhren außer Acht. Ihre Eltern sind verstorben und eigentlich lebt sie mit ihrem Bruder und den angestellten in einem hübschen Herrenhaus. Alles ist normal, bis es eben nicht mehr so ist und Mara in eine andere Welt verschleppt wird. ACHTUNG SPOILER Alles beginnt damit, dass der Bruder ihrer Besten Freundin sie vor ihrem Butler rettet der kurz davor war sie zu vergewaltigen. Und dann passiert alles schlag auf Schlag. Glenn, ein völlig unbekannter reißt die beiden aus ihrer Welt, eine Sphäre in die richtige Welt, die aktuelle Gegenwart, in der es kein natürliches Leben mehr gibt. Kein Licht & keine Pflanzen. Für Mara ist das alles zu viel und dann hat sie auch noch bei dem Übertritt ihren Arm verloren. Und wer ist sie eigentlich? Ist sie wirklich der Kernstaub, das versucht Glenn ihr zumindest einzureden. Aber was bedeutet es Kernstaub zu sein? Meine Meinung Ich bin nicht sicher was ich von Kernstaub erwartet habe… Ich habe es eigentlich nur wegen dem großartigen Cover gekauft. So gesehen, selbst schuld. Also, ich gebe zu, es hat mir nicht gefallen. Ich habe das Buch zwar beendet, aber hauptsächlich, weil mich Glenn’s Geschichte interessiert hat. Mara und ihr „Lover“ haben mich so genervt. Dieses ganze hin und her und vor allem sie. Erst war sie ja cool, typischer Teenie mit Uhren-Problem aber ansonsten netter Charakter, etc. Aber plötzlich war sie wie eine kleine Heulsuse, die sich nur versteckt hat und nichts auf die Reihe bekommt, eingeigelt, eine Versagerin. Gut, ja, sie hat ihren Arm verloren, aber sie hat doch einen neuen bekommen…. Am meisten gestört hat mich das sie so wenig anpassungsfähig war. Und die ganze Zeit irgendwie nicht wirklich präsent obwohl sich, wortwörtlich, die ganze Welt nur um sie drehte. Die Flashbacks waren allerdings immer recht cool, Mara war darin cool. Ihr Wächter/ Beschützer ist darin genauso nervig wie in der Gegenwart. So ein unsympathischer Typ *kotz*. Nicht so ein cooler Bad Boy, sondern einfach nur Alles beginnt damit, dass `n blöder Idiot. Ihr sagt jetzt vielleicht „Du musst auch seine Vergangenheit berücksichtigen, er hatte es jetzt nun wirklich nicht leicht“, aber nein sorry, er kommt jetzt nicht so gebrochen rüber wie man es erwarten würde, so hart kann es also nicht gewesen sein & er gibt selbst mehr oder weniger zu das er es gerne macht. Glenn war wirklich der einzige den ich sympathisch und interessant fand. Und ansonsten? Der Schreibstil war ok, glaube ich, ich war die meiste Zeit damit beschäftigt, mich zum weiterlesen zu animieren. Das Buch an sich ist zu dick, wenn die Geschichte anders gewesen wäre, hätte ich sie besser gefunden. Mir fehlte die Spannung und das Komplettpaket. Ich fand es unfassbar anstrengend Kernstaub zu lesen, als würde man ein Mosaik Stück für Stück zusammensetzten ohne zu wissen welches Muster dabei herauskommen soll. Dabei ist die Idee echt gut. Ich finde vor allem die Welt/ die Gegenwart fantastisch, ebenso wie der Weg, der die Menschen dorthin geführt hat (siehe Glenn`s Geschichte!!). Mein Fazit Ich werde um die Fortsetzungen einen riesen Bogen machen. Es tut mir ja auch wirklich leid, so eine negative Bewertung zu schreiben, aber noch so ein Buch schaff ich nicht. Das Leseerlebnis war für mich wirklich wie der versuch nicht zu ertrinken, als würde man sich immer wieder nach oben kämpfen und von der nächsten Welle runter gedrückt werden. So ein anstrengendes Buch, dabei absolut wirr und nervig. Außer Glenn! Der war cool!


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