Der goldene Handschuh (ungekürzt)

(ungekürzte Lesung)

(26)
Strunks schrecklicher Held heißt Fritz Honka - für in den siebziger Jahren aufgewachsene Deutsche der schwarze Mann ihrer Kindheit, ein Frauenmörder aus der untersten Unterschicht, der 1976 in einem spektakulären Prozess schaurige Berühmtheit erlangte. Mit erzählerischem Furor, historischer Genauigkeit und ungeheurem Mitgefühl zeichnet Heinz Strunk das Bild einer Welt, in der nicht nur der Täter gerichtsnotorisch war, sondern auch alle seine unglücklichen Opfer, die er aus der Hamburger 24h-Kaschemme Zum Goldenen Handschuh mitnahm. Hier treffen sich Arm und Reich zwischen Alkohol, Sex, Elend und Verbrechen: Menschen allesamt, bis zur letzten Stunde geschlagen mit dem Wunsch nach Glück.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Heinz Strunk
Erscheinungsdatum 25.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783864843327
Verlag Tacheles!
Spieldauer 379 Minuten
Format & Qualität MP3, 378 Minuten
Verkaufsrang 2.904
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Buchhändler-Empfehlungen

„Strunks bisherige Höchstleistung“

Maximilian Münzel, Thalia-Buchhandlung Bremen

In seinem literarisch bisher wohl bestem Werk gelingt es Heinz Strunk, die Abgründe seiner Charaktere schonungslos offenzulegen, ohne diese dabei selbst zu werten. Der Fall des Serienmörders Fritz Honka im Hamburg der 1970er Jahre dient dabei als Grundlage dieser Milieustudie. Wie in eigentlich jedem seiner Romane sind alle seine Protagonisten auf die ein oder andere Art und Weise "Verlierer" unterschiedlichster Couleur. Strunks teils derbe und rohe Sprache erzeugt gerade in diesem Roman nicht gerade angenehme, dafür aber harte und realistische Bilder von seinen Figuren. Und das alles zusammen macht diesen Roman so lesenswert! In seinem literarisch bisher wohl bestem Werk gelingt es Heinz Strunk, die Abgründe seiner Charaktere schonungslos offenzulegen, ohne diese dabei selbst zu werten. Der Fall des Serienmörders Fritz Honka im Hamburg der 1970er Jahre dient dabei als Grundlage dieser Milieustudie. Wie in eigentlich jedem seiner Romane sind alle seine Protagonisten auf die ein oder andere Art und Weise "Verlierer" unterschiedlichster Couleur. Strunks teils derbe und rohe Sprache erzeugt gerade in diesem Roman nicht gerade angenehme, dafür aber harte und realistische Bilder von seinen Figuren. Und das alles zusammen macht diesen Roman so lesenswert!

Anja Breulmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Schonungslose Milieustudie über den Hamburger Kiez der 70er Jahre, verknüpft mit dem Einblick in die zerütteten Verhältnisse einer Reederfamilie. Nichts für Zartbesaitete! Schonungslose Milieustudie über den Hamburger Kiez der 70er Jahre, verknüpft mit dem Einblick in die zerütteten Verhältnisse einer Reederfamilie. Nichts für Zartbesaitete!

„Ein grandioses Werk!“

Mira Koch, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Heinz Strunks ,Der goldene Handschuh' ist im Verlauf seiner ohnehin beachtlichen literarischen Karriere der bisherige Höhepunkt. Geschrieben in unglaublich wirklichskeitsnaher Sprache schafft er es , die abscheulichen Taten des Fritz Honka zu erzählen, ohne diesen moralisch zu degradieren.
Aufbauend auf der wahren Geschichte des Hamburger Serienmörders gelingt es ihm eine nicht weniger abstruse Geschichte im genau konträren sozialen Milieu , der hanseatischen Oberschicht zu konstruieren ,die es dem Leser ermöglicht, die Verwerflichkeiten an sich aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Eine Plichtlektüre!
Heinz Strunks ,Der goldene Handschuh' ist im Verlauf seiner ohnehin beachtlichen literarischen Karriere der bisherige Höhepunkt. Geschrieben in unglaublich wirklichskeitsnaher Sprache schafft er es , die abscheulichen Taten des Fritz Honka zu erzählen, ohne diesen moralisch zu degradieren.
Aufbauend auf der wahren Geschichte des Hamburger Serienmörders gelingt es ihm eine nicht weniger abstruse Geschichte im genau konträren sozialen Milieu , der hanseatischen Oberschicht zu konstruieren ,die es dem Leser ermöglicht, die Verwerflichkeiten an sich aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Eine Plichtlektüre!

Valesca Wolfgramm, Thalia-Buchhandlung Köln

Mit Strunks Stimme im Kopf liest sich der Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, nur mit Ekel. Leider grausam, aber authentisch. Tauchen Sie ab ins Hamburg der 70er Jahre. Mit Strunks Stimme im Kopf liest sich der Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, nur mit Ekel. Leider grausam, aber authentisch. Tauchen Sie ab ins Hamburg der 70er Jahre.

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein Kriminalfall , aber vor allem eine Milieustudie. Das Leben dieser Außenseiter ist derart
trostlos und brutal, das ich beim Lesen ständig einen Kloß im Hals hatte.
Empfehlung!
Ein Kriminalfall , aber vor allem eine Milieustudie. Das Leben dieser Außenseiter ist derart
trostlos und brutal, das ich beim Lesen ständig einen Kloß im Hals hatte.
Empfehlung!

„Eine wahre Schauergeschichte“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Wie mitleidlos die Gesellschaft mit Außenseitern umgehen kann, hat Fritz Honka sein Leben lang bitter zu spüren bekommen. Verlassen werden, Gewalt und Missbrauch prägen seine Kindheit. Ist es wirklich verwunderlich, was aus diesem Mann wird: ein sich selbst bemitleidender Trinker ohne Gespür und Empathie für seine Mitmenschen, ein Mann mit katastrophalem Frauenbild, der schließlich der legendäre Prostituiertenmörder von St. Pauli wird.
Auf der Grundlage dieser wahren Schauergeschichte stellt Heinz Strunk zwei gegensätzliche Milieus gegenüber: Die heruntergekommene Unterschicht St. Paulis, die ihr Leben größtenteils nur im Suff erträgt, und die hanseatische Oberschicht in Gestalt einer Reeder-Dynastie. Der ernüchternde einzige Unterschied: Die einen haben einfach nur mehr Geld - aber nicht mehr Menschlichkeit.
Mit beeindruckender Sprachkraft, die in ihrer Deutlichkeit dem Leser einiges abverlangt, inklusive schockiertem bis fassungslosem Kopfschütteln oder gelegentlichem Ekel, erzählt Strunk eine Geschichte vom nur allzu gerne verdrängten Rande unserer Gesellschaft. Ein manchmal grenzwertiges Buch - aber das zu sein ist ein Privileg großartiger Literatur.
Wie mitleidlos die Gesellschaft mit Außenseitern umgehen kann, hat Fritz Honka sein Leben lang bitter zu spüren bekommen. Verlassen werden, Gewalt und Missbrauch prägen seine Kindheit. Ist es wirklich verwunderlich, was aus diesem Mann wird: ein sich selbst bemitleidender Trinker ohne Gespür und Empathie für seine Mitmenschen, ein Mann mit katastrophalem Frauenbild, der schließlich der legendäre Prostituiertenmörder von St. Pauli wird.
Auf der Grundlage dieser wahren Schauergeschichte stellt Heinz Strunk zwei gegensätzliche Milieus gegenüber: Die heruntergekommene Unterschicht St. Paulis, die ihr Leben größtenteils nur im Suff erträgt, und die hanseatische Oberschicht in Gestalt einer Reeder-Dynastie. Der ernüchternde einzige Unterschied: Die einen haben einfach nur mehr Geld - aber nicht mehr Menschlichkeit.
Mit beeindruckender Sprachkraft, die in ihrer Deutlichkeit dem Leser einiges abverlangt, inklusive schockiertem bis fassungslosem Kopfschütteln oder gelegentlichem Ekel, erzählt Strunk eine Geschichte vom nur allzu gerne verdrängten Rande unserer Gesellschaft. Ein manchmal grenzwertiges Buch - aber das zu sein ist ein Privileg großartiger Literatur.

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Ein großartiges Buch über ein todtrauriges Leben. Meisterhafte Literatur, die Menschen eine Stimme gibt, die keine haben. Erbarmungslos, aufwühlend und grotesk. Sehr lesenswert. Ein großartiges Buch über ein todtrauriges Leben. Meisterhafte Literatur, die Menschen eine Stimme gibt, die keine haben. Erbarmungslos, aufwühlend und grotesk. Sehr lesenswert.

Julia Neubert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Strunk geht bis an die Grenzen - und darüber hinaus...
Die Geschichte des Serienmördes Fritz Honka ist abstoßend und faszinierend zugleich. Nichts für schwache Nerven!
Strunk geht bis an die Grenzen - und darüber hinaus...
Die Geschichte des Serienmördes Fritz Honka ist abstoßend und faszinierend zugleich. Nichts für schwache Nerven!

„Hier beginnt die Hölle“

Iris Rosenthal, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Der Ort, in dem sich der Abschaum von St. Pauli trifft hat einen Namen: Der goldene Handschuh. In dieser eigentlich urigen Kneipe verkehren die Gestrandeten, unter ihnen Fritz Honka, der als einer der brutalsten Mörder überhaupt in den siebziger Jahren weltweit berühmt wird. Heinz Strunk gibt diesen Menschen eine Sprache und zeichnet seine kranke Persönlichkeit für den Leser überzeugend klar. Als Leser ist man erschrocken, dass es auch viele humorvolle Szenen gibt. Doch genau die machen dieses Buch so einmalig und überaus lesenswert. Das Portrait eines grausamen Mörders und die genaue Darstellung der sozialen Verhältnisse erschrecken und fesseln gleichermaßen. Großartig!! Der Ort, in dem sich der Abschaum von St. Pauli trifft hat einen Namen: Der goldene Handschuh. In dieser eigentlich urigen Kneipe verkehren die Gestrandeten, unter ihnen Fritz Honka, der als einer der brutalsten Mörder überhaupt in den siebziger Jahren weltweit berühmt wird. Heinz Strunk gibt diesen Menschen eine Sprache und zeichnet seine kranke Persönlichkeit für den Leser überzeugend klar. Als Leser ist man erschrocken, dass es auch viele humorvolle Szenen gibt. Doch genau die machen dieses Buch so einmalig und überaus lesenswert. Das Portrait eines grausamen Mörders und die genaue Darstellung der sozialen Verhältnisse erschrecken und fesseln gleichermaßen. Großartig!!

„"Sprachlich ist dieses Buch eine brilliante Zumutung" (ttt)“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Scharfsinnig, mit einer beeindruckenden Beobachtungsgabe und dem ihm eigenen Humor, erzählt Heinz Strunk vom Frauenmörder Fritz Honka, der seine Opfer in der Hamburger Kiezkneipe "Zum goldenen Handschuh" fand.

Starker, sehr lesenswerter Tobak.
Scharfsinnig, mit einer beeindruckenden Beobachtungsgabe und dem ihm eigenen Humor, erzählt Heinz Strunk vom Frauenmörder Fritz Honka, der seine Opfer in der Hamburger Kiezkneipe "Zum goldenen Handschuh" fand.

Starker, sehr lesenswerter Tobak.

„faszinierend, abstoßend, großartig“

Katrin Knauft, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

Sollte man wirklich lesen! Sprache, Handlung, Charaktere - alles super. Tragisch und komisch, bis man merkt, worüber man da denn gerade lachen musste.
Sollte man wirklich lesen! Sprache, Handlung, Charaktere - alles super. Tragisch und komisch, bis man merkt, worüber man da denn gerade lachen musste.

Marta Gorecki, Thalia-Buchhandlung Münster

Abstoßend und faszinierend! Vielschichtige Perspektive auf eine Gesellschaft, die aus benachteiligten Menschen Opfer und Täter zugleich macht! Der reale Hintergrund schockt! Abstoßend und faszinierend! Vielschichtige Perspektive auf eine Gesellschaft, die aus benachteiligten Menschen Opfer und Täter zugleich macht! Der reale Hintergrund schockt!

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Hart, grausam, nichts für "Voyeure", die nur die Boulevardgeschichte "nachlesen" wollen. Empfehlenswert als Hörbuch, gelesen von Heinz Strunk. Super! Hart, grausam, nichts für "Voyeure", die nur die Boulevardgeschichte "nachlesen" wollen. Empfehlenswert als Hörbuch, gelesen von Heinz Strunk. Super!

Jörn Hördemann, Thalia-Buchhandlung Landau

Die Art und Weise wie Strunk die Geschichte erzählt, erzeugt eine unglaubliche Intensität. Eine Kontemplation über menschliche Abgründe. Ein düster-dumpfes Meisterwerk! Die Art und Weise wie Strunk die Geschichte erzählt, erzeugt eine unglaubliche Intensität. Eine Kontemplation über menschliche Abgründe. Ein düster-dumpfes Meisterwerk!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Die Geschichte eines Hamburger Frauenmörders und seiner Opfer. Kongenial erzählt von Heinz Strunk. Unbedingt lesen! Die Geschichte eines Hamburger Frauenmörders und seiner Opfer. Kongenial erzählt von Heinz Strunk. Unbedingt lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
20
4
0
0
2

Geschichten aus der Hölle, die es schon zu Lebzeiten gibt
von Xirxe aus Hannover am 10.01.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Wie tief Menschen sinken können, macht sich die/der DurchschnittsbürgerIn meist kaum klar. Ab und zu sieht man solche geschlagenen Existenzen auf der Straße, gelegentlich kreist eine Gruselmeldung durch die Medien, wenn verwahrloste, auch alkoholkranke Menschen aus ihren Wohnungen geholt und in eine Klinik gebracht werden. Man schaudert sich dann... Wie tief Menschen sinken können, macht sich die/der DurchschnittsbürgerIn meist kaum klar. Ab und zu sieht man solche geschlagenen Existenzen auf der Straße, gelegentlich kreist eine Gruselmeldung durch die Medien, wenn verwahrloste, auch alkoholkranke Menschen aus ihren Wohnungen geholt und in eine Klinik gebracht werden. Man schaudert sich dann wohlig beim Anblick dieser häßlichen, teils abstoßenden Gestalten und ist glücklich über das eigene, im Vergleich dazu doch schöne Leben. Doch was in diesen Menschen vorgeht, wie sie leben und fühlen, bleibt unbekannt, denn wer will schon zu solchen Personen in Beziehung treten? Heinz Strunk hat es gewagt und das Soziotop der Gaststätte 'Zum goldenen Handschuh' Mitte der Siebziger detailliert beschrieben. Hier finden sich die, die vom Alkohol bereits so zerstört sind, dass ein 'normales' Leben unerreichbar ist. Kriegsveteranen, Verlassene, Behinderte - aber auch Mancher aus der scheinbar so gut situierten Gesellschaft, wo Vieles nur Schall und Rauch ist. Allen gemeinsam ist, dass sie saufen um zu vergessen, um sich besser zu fühlen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Fritz Honka, ein erbarmungswürdiger Mensch, der zeit seines Lebens fast nur grausam misshandelt und verstümmelt wurde. Wenn er nicht arbeitet, säuft er bis knapp zur Bewusstlosigkeit im goldenen Handschuh, sodass es ihm noch gelingt, gelegentlich ein weibliches Wesen abzuschleppen, das noch weiter unten in gesellschaftlichen Skala steht (ja, das geht.) Älter sind sie, häßlich wie die Nacht und bar jeden Selbstvertrauens. Er misshandelt, missbraucht und versklavt sie, um sich selbst eine Stufe höher zu stellen. Daneben steht die Beschreibung einer alteingesessenen, ehrwürdigen Reedersfamilie, deren Glanz jedoch lange zurückliegt. Mittlerweile herrscht nur noch Gleichgültigkeit und Heuchelei und selbst der materielle Reichtum ist nur noch ein Trugbild. Der Senior ist zerfressen von Hass und Wut und wartet nur noch auf den richtigen Augenblick, um dem Allem Ausdruck zu verleihen. Sein Sohn, in einer gleichgültigen Ehe gefangen, verwaltet in der familieneigenen Reederei nur noch den Mangel und gibt sich im goldenen Handschuh regelmäßig dem Suff hin. Und sein Schwager, ein erfolgreicher lediger Rechtsanwalt, ist ein ebensolcher Alkoholiker wie Fritz Honka, von dem ihn lediglich unterscheidet, dass er ein schöneres Zuhaus und mehr Geld hat und damit besseren Alkohol und schönere Frauen bekommt. Kein sehr symphatisches Personal, das man in dieser Geschichte vorfindet. Und doch gelingt es Heinz Strunk, Mitgefühl für Fritz und die anderen Stammgäste im goldenen Handschuh zu wecken. Denn letzten Endes wollen sie nichts weiter, als ein bisschen Liebe und Respekt und wären mehr als glücklich, einen Menschen an der Seite zu haben, neben dem sie am Morgen aufwachen könnten. Es ist ein vulgäres, ordinäres und grausames Buch, und trotzdem gibt es immer wieder auch Szenen zum Lachen oder bei denen ich völlig gerührt war. Auch wenn sich das Ganze liest, als käme es von einem anderen Stern, sollte man sich klarmachen, dass wir sooo weit davon nicht entfernt sind. Wie es sich der Jüngste der Reedersfamilie denkt, als er das erste Mal im goldenen Handschuh ist: 'Wieviel davon steckt auch in mir, in jedem?...Werde ich auch so, wenn ich nur lange genug hier sitze?'

nichts für meine Ohren
von MissRichardParker am 17.08.2016

Über dieses Buch habe ich schon einiges gehört und war dementsprechend sehr gespannt darauf! Ich habe mir das Hörbuch besorgt und voller Spannung angefangen zu hören. Doch leider muss ich sagen, dass das rein gar nichts für mich ist.... Es ist nicht mal die Geschichte selber, oder weil ich... Über dieses Buch habe ich schon einiges gehört und war dementsprechend sehr gespannt darauf! Ich habe mir das Hörbuch besorgt und voller Spannung angefangen zu hören. Doch leider muss ich sagen, dass das rein gar nichts für mich ist.... Es ist nicht mal die Geschichte selber, oder weil ich es schlimm und schrecklich finde. Es war die Erzählerstimme, die mir das ganze einfach komplett verdorben hat. Es war unglaublich anstrengend sich überhaupt irgend ein Bild machen zu können, da der Sprecher wie ein Maschinengewehr spricht und die Betonung gleich null ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich bei einem anderen Sprecher durchgehalten hätte und die Geschichte vielleicht auch als so gut empfunden wie viele andere. Schade.

Nichts für zarte Gemüter
von Forti am 04.08.2016
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

"Der goldene Handschuh" von Heinz Strunk ist definitiv hörenswert! Die wahre Geschichte des Hamburger Frauenmörders Fritz Honka wird in Romanform erzählt. Absolut bewegend, traurig, drastisch, schonungslos, manchmal witzig - das Lachen blieb mir aber oft im Halse stecken. In jedem Fall ganz nah dran am Leben Honkas und der... "Der goldene Handschuh" von Heinz Strunk ist definitiv hörenswert! Die wahre Geschichte des Hamburger Frauenmörders Fritz Honka wird in Romanform erzählt. Absolut bewegend, traurig, drastisch, schonungslos, manchmal witzig - das Lachen blieb mir aber oft im Halse stecken. In jedem Fall ganz nah dran am Leben Honkas und der Subkultur der Kneipe 'Zum Goldenen Handschuh'. Auf Strunks spezielle Art und mit Hamburger Platt sehr passend vorgetragen. Das Buch und Hörbuch sind wirklich nichts für zarte Gemüter, da der Autor eine größtenteils wahre Geschichte ungeschönt und mit harten Worten berichtet.