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Jamil - Zerrissene Seele

„Es heißt, vor vielen hundert Wintern erleuchteten unzählige Sterne den Nachthimmel taghell“, begann Ashanee und deutete hinauf in die Dunkelheit. „Doch etliche Sterne sehnten sich danach, der Welt Wärme und Wandel zu schenken und lösten sich daher vom Himmel. Begierig nach Macht, wollten manche so viel Einfluss wie die strahlende Sonne und vergaßen sich darüber selbst. Sie verglühten als Feuerregen und entstiegen den Flammen als Dämonen. Erfüllt von Hass, brachten sie Krieg und Mord über die Menschen. Die ruhigeren Sterne aber hüllten sich bei ihrer Ankunft in Wasser und Nebel. Sie verglühten nicht, sondern kühlten ab und wurden so zu Geistern des Mondes, die uns Schutz und Heilung gewähren, wenn wir ihrer würdig sind.“
Jamil starrte hinaus aufs Meer, während er der Legende lauschte. Er spürte die prickelnde Kraft des Mondes auf seiner Haut … doch in seinem Inneren tobte ein fremdes, brodelndes Feuer.

Der neue Fantasyroman von Farina de Waard, in dem ein junger Mann um sein Überleben - und um Frieden zwischen zwei Kulturen kämpft.
Portrait
Farina de Waard wurde 1991 geboren un schreibt seit ihrem 14 Lebensjahr. Für den ersten Teil ihrer High Fantasy Reihe "Das Vermächtnis der Wölfe" gewann sie 2015 den 1. Platz des Indie-Autor-Preises auf der Leipziger Buchmesse. 2016 wurde sie als eines der Jurymitglieder für den nächsten Preis berufen. Mit Jamil erscheint ihr drittes Buch nach "Zähmung" und "Zorn". Teil 3 der Reihe soll ebenfalls 2016 erscheinen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 518 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783738060324
Verlag Neobooks
Dateigröße 4019 KB
Verkaufsrang 43.210
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Phänomenale Geschichte die viele Emotionen bei mir hervorgebracht haben
von engelchen aus Recklinghausen am 19.10.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Cover: Das Cover ist einfach großartig gestaltet, mich hat es sofort angesprochen, es passt hervorragend zu der Geschichte man sieht einen jungen Mann mit zwei Identitäten, einmal leuchtet das ganze in rot einmal in blau. Für mich steht das für gut und böse. Der Klappentext ist gut ausgearbeitet und hat... Cover: Das Cover ist einfach großartig gestaltet, mich hat es sofort angesprochen, es passt hervorragend zu der Geschichte man sieht einen jungen Mann mit zwei Identitäten, einmal leuchtet das ganze in rot einmal in blau. Für mich steht das für gut und böse. Der Klappentext ist gut ausgearbeitet und hat mich sofort in seinen Bann gezogen, ich wollte die Geschichte unbedingt lesen. Das ist mein erstes Buch von Farina de Waard, es wird bestimmt nicht mein letztes sein, den sie konnte mich überzeugen und begeistern. Die Geschichte ist sehr flüssig, spannend und mitreißend geschrieben und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, ich habe sie regelrecht verschlungen. Der Autorin ist es gelungen, dass mein Kopfkino sofort angesprungen ist, ich mir die Landschaft und die Protagonisten bildlich vorstellen konnte. Die zwei Hauptprotagonisten Jamil und Asha sind mir unheimlich ans Herz gewachsen ganz tolle Charaktere. Jamil ein junger warmherziger Mann und Sohn des Rätor Aldo, er möchte immer nur das beste für seine Leute, er versucht alles im Guten zu regeln, doch leider ist die Welt nicht immer nur gut! Mich hat fasziniert das sich an seine Seele, gut und böse gehängt haben und Jamil trotzdem mit einer Entschlossenheit versucht hat das Gleichgewicht zu finden. Ashanee eine junge Jägerin die von einem anderen Stamm kommt, erst einmal skeptisch Jamil gegenüber, doch sie ist als einzige bereit Jamil in seiner Lage zu helfen, sie überwindet ihre Angst und erkennt in Jamil nur das Gute. Am Anfang hat mich ein wenig gestört das Jamil kaum von seinem Standort weg kam, doch im Endeffekt fand ich die Story packend ich habe richtig mit ihm mitgefiebert und gelitten und gehofft. Auch die Nebendarsteller waren klasse ausgearbeitet auch hier gab es gut und böse. Es endet so das es vielleicht eine Fortsetzung geben könnte! Fazit: Ein außergewöhnliches, fantasievolles und spannendes Buch, ganz toller Schreibstil der einen packt, einmal angefangen muss man es in einem Rutsch durchlesen. Fantastisch ausgearbeitete Charaktere man sieht hier das es nicht immer nur gut und böse gibt. Für mich war es ein Lesegenuss, ein dickes Dankeschön der Autorin für die fantastischen Lesestunden. Für mich ein klarer Lesetipp!

Großartige Geschichte mit wichtigem Thema
von World of books and dreams am 05.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach einem Angriff auf ihre Handelsstadt Kas?Tiel bleibt Jamil und seiner Familie nichts anderes übrig, als mit einer handvoll Überlebender mit einem Schiff zu fliehen. Tagelang reisen sie mit den restlichen Überlebenden durch fremde Gewässer und suchen nach einer neuen Heimat. Kurz vor dem Verdursten und Verhungern gelingt es... Nach einem Angriff auf ihre Handelsstadt Kas?Tiel bleibt Jamil und seiner Familie nichts anderes übrig, als mit einer handvoll Überlebender mit einem Schiff zu fliehen. Tagelang reisen sie mit den restlichen Überlebenden durch fremde Gewässer und suchen nach einer neuen Heimat. Kurz vor dem Verdursten und Verhungern gelingt es den Stadtbewohnern an Land zu gehen. Hier wollen sie eine neue Heimat aufbauen und Jamil wird von seinem Vater fortgeschickt, das Land um ihre neue Heimat zu erkunden. Doch Jamil kommt nicht weit, als er heimtückisch überfallen und von vielen Pfeilen durchbohrt wird. Waren es die Einheimischen, die nicht weit von dem Ort der Stadtbewohner ihr Dorf haben? Und warum ist Jamil bei dem Sturz über die Klippen nicht ums Leben gekommen? Meine Meinung Dieses Cover ist absolut wundervoll und es passt perfekt zu dem Inhalt der Geschichte. Es macht neugierig und verlockt dazu, das Buch in näheren Augenschein zu nehmen. Auch der Einstieg in die Geschichte, bei dem die Autorin Farina de Waard den Leser umgehend ins Geschehen wirft, fällt leicht und fesselt sofort an diese. Was mir aber besonders gut gefallen hat, ist der Schreibstil der Autorin, der sich nicht nur leicht und flüssig lesen, sondern auch mit viel Liebe zum Detail Bilder und Personen lebendig werden lässt. Dabei geht es nach dem sehr spannenden und rasanten Einstieg und dem Überfall auf Jamil erst einmal ruhiger weiter. Doch auch wenn es auf dem ersten Blick ruhiger erscheint, wird es nicht langweilig, denn die Autorin konzentriert sich hier zunächst auf den Protagonisten Jamil. Mit sehr viel Gefühl arbeitet sie heraus, wie er es schaffte zu überleben, wie er und Ashanee, eine junge Frau und Jägerin der Askari, den Einwohnern des Dorfes, langsam beginnen, einander kennenzulernen und auch zu vertrauen. Ich hatte hier immer das Bild vor Augen, wie Menschen des Mittelalters aus Europa auf die Indianer treffen. Beide Seiten sind tief in ihrem Glauben verankert, es fällt schwer, den Blick auf das Fremde zu richten und zu vertrauen. Dieser Konflikt, der sich hier durch das Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Kulturen ergibt, kann man auch sehr gut auf unsere Zeit projizieren und dazu fällt mir nur ein: der Mensch hat sich bisher noch nie geändert. All das arbeitet de Waard mit viel Gefühl heraus, baut dies alles mit ein wenig Fantasy aus und doch scheint es so greifbar, als wäre dies wirklich einmal geschehen. Aus verschiedenen Perspektiven erfährt der Leser von den Ereignissen, wir erleben Jamils Zerrissenheit ganz nah und direkt, lernen aber auch Ashanee, genannt Asha, kennen. Doch nicht nur diese beiden Protagonisten werden genau gezeichnet, sondern wir erleben auch, was in den Dörfern der Beiden geschieht. Alles in allem erhält der Leser einen klaren und genauen Überblick über die Ursachen der Konflikte zwischen den Menschen. Ganz besonders herausgearbeitet sind hier die Charaktere, von denen mir sowohl Jamil als auch Ashanee sofort ans Herz wuchsen. Jamil ist ein sehr großherziger, junger Mann, bei dem ich regelrecht mitgelitten habe und dem ich auch sehr gerne geholfen hätte. Er kämpft nicht nur ums Überleben, was ihm durch die Bewohner seiner eigenen Heimat schon schwer gemacht wird, sondern muss auch mit dem Dämon in ihm kämpfen. Zerrissene Seele passt hier so perfekt zu ihm. Auch Ashanee hat mir sehr gut gefallen, sie ist nicht gleich die naive Schönheit, sondern braucht Zeit, um sich Jamil zu nähern. Ihr gesamtes Verhalten ist glaubwürdig und gut umgesetzt. Auch die Nebencharaktere der Geschichte bekommen sehr viel Leben, so dass man hier sehr schnell ein Gefühl für beide Kulturen und deren Glauben und Aberglauben erhält. Mein Fazit Ein sehr ungewöhnliches Buch mit einer Geschichte, die man wohl immer auf die Menschen anwenden kann und zur Zeit wohl auch sehr gut zur aktuellen Lage in unserem Land passt. Egal zu welcher Zeit die Menschen leben, es werden immer Konflikte zwischen ihnen entstehen, weil sie nicht in der Lage sind, sich offen mit Unbekanntem und Fremden auseinanderzusetzen. Mit viel Liebe zum Detail werden Situationen, Personen, aber auch Gefühle beschrieben. Dabei wird die Geschichte so lebendig erzählt, dass man das Buch nur schwer zur Seite legen kann. Wer aussergewöhnliche Fantasygeschichten mag, sollte unbedingt zu Jamil greifen.

Eine Geschichte, die eine Verfilmung verdient hätte
von padmanpl.blog aus Frankfurt am 17.11.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bevor es an den Inhalt geht, zunächst ein paar Worte zum besonderen Cover. Denn es handelt sich um ein Wechselbild. Je nachdem, wie man das Buch hält, sieht man entweder einen bläulichen friedlichen jungen Mann oder aber einen feurigen, düster dreinschauenden jungen Mann. Beides die Hauptfigur Jamil. Der Anfang ist... Bevor es an den Inhalt geht, zunächst ein paar Worte zum besonderen Cover. Denn es handelt sich um ein Wechselbild. Je nachdem, wie man das Buch hält, sieht man entweder einen bläulichen friedlichen jungen Mann oder aber einen feurigen, düster dreinschauenden jungen Mann. Beides die Hauptfigur Jamil. Der Anfang ist etwas schwierig, da relativ hektisch. Es fallen viele Namen, denen eine Zuordnung noch etwas schwer fällt. Die spätmittelalterliche Stadt, in der Jamil und seine Familie leben, wird angegriffen und sie müssen fliehen. Gerade so schaffen sie es auf eines der letzten verbliebenen Schiffe, die noch seetauglich sind, und stechen in See. Die lange Fahrt führt sie zu einem weit entfernten Land und einer Küste, die sie notgedrungen besiedeln. Dort ist Jamil nach weniger Zeit auf einer kleinen Erkundungstour und begegnet einer fremden jungen Frau. Er möchte sich ihr nähern, aber wird von Pfeilen getroffen und stürzt eine Klippe hinunter. Eigentlich dürfte er diesen Sturz nicht überleben, wird aber an der Küste vor den Klippen gefunden. Lebend! Eine Seherin, die ebenfalls mit Jamils Leuten auf dem Schiff war, macht ihn als Dämon aus und brandmarkt ihn metaphorisch. Seine Familie und alle anderen wenden sich von ihm ab und ihm wird nicht geholfen. Ashanee, die bereits im Klappentext erwähnt wird, ist die einzige Person, die ihm hilft. Sie gehört nicht zu den Geflohenen vom Schiff, sondern stammt aus einer kleinen Siedlung, welche bereits schon lange an diesem Ort existiert. Sie hilft ihm heimlich über einen längeren Zeitraum hinweg. Ab diesem Punkt beginnt die Geschichte, die in drei Handlungssträngen parallel verläuft. Natürlich ist eine davon die von Jamil, der mit seiner neuen Identität als Dämon zurechtkommen muss. Eine weitere handelt von Ashanee und den Siedlern des Landes während die dritte von Jamils Bruder, Balor, und den Geflohenen handelt. Gewiss überschneiden sich die Handlungsstränge immer wieder, liefern aber sehr tiefgründige Einblicke in die Zustände und Weltanschauung aller Beteiligten. Die Geschichte ist sehr durchdacht und überrascht häufiger mit unerwarteten Ereignissen oder Wendungen. Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und durchaus wortgewandt. Es ist nicht wirklich ermüdend oder anstrengend auch über eine längere Zeit hinaus zu lesen. Menschen mit einer blühenden und lebhaften Fantasie, so wie ich einer bin, werden es sehr schwer haben das Buch für einen längeren Zeitraum aus der Hand zu legen. Dabei ist es sehr hilfreich, dass Situationen recht detailliert beschrieben werden. Mir erging es tatsächlich so, dass ich in der Nacht vor dieser Rezension, als ich das Buch las, kein Auge zumachen konnte. Das Buch und die Geschichte hielten mich wach. Ich war so sehr vertieft und gebannt, dass ich sogar ungewollt meine Katze ignorierte. Wäre ich Regiesseur, würde ich sofort damit beginnen, eine Verfilmung dieses Meisterstücks aus der Feder von Farina De Waard zu planen. Aus den oben benannten Gründen, kann ich dieses tolle Buch für Fantasy-Fans absolut empfehlen.