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Wintergäste

Die Familie-Boysen-Reihe Band 1

Sybil Volks

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Beschreibung

Die Nachricht von Inge Boysens Tod war eine Falschmeldung. Doch die Kinder und Kindeskinder sind bereits auf dem Weg ins Elternhaus, um gemeinsam Abschied zu nehmen. Sie kommen zusammen in dem kleinen Haus hinter dem Deich, wo sie kurz vor dem Jahreswechsel ein Schneesturm von der Außenwelt abschneidet. Während es draußen eisig kalt ist, kochen im Inneren alte und neue Feindseligkeiten, Geheimnisse und Sehnsüchte hoch. Drei Generationen erleben innerhalb weniger Tage die ganze Tragik, Komik und Magie des Lebens.

Marion Elskis nimmt die Hörerinnen und Hörer mit auf eine emotionsgeladene Reise ans Meer.

Das gleichnamige Buch ist bei der dtv Verlagsgesellschaft erschienen.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Marion Elskis
Spieldauer 336 Minuten
Erscheinungsdatum 18.12.2015
Verlag Goyalit
Format & Qualität MP3, 336 Minuten
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 4057664039934

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Buchhändler-Empfehlungen

Familienroman mit friesischem Charme!

S. Beverungen, Thalia-Buchhandlung Höxter

Familie Boysen ist eine Familie mit Ecken und Kanten. Mal berührend und warmherzig, mal schroff und ein bisschen verrückt. Volks gelingt es wunderbar, allen Mitgliedern ein eigenes Gesicht zu geben: ihren Träumen und Wünschen, Ängsten und Hoffnungen. Ein wunderbarer Familienroman mit friesischem Charme! Sie wollen mehr? Die ebenfalls wunderschöne und gelungene Fortsetzung "Die Glücksreisenden" wartet schon auf Sie!

Reif für die Insel

Michael Flath, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Eigentlich sollte die Familie ja nicht zu Weihnachten in Mutters „Haus Tide“ zusammenkommen. In dem abgelegenen Friesenhaus auf der Insel in der Nordsee. Doch erstens kommt es anders... „Wintergäste“ ist eine gut konstruierte Familiengeschichte, ein bunter Strauß Geschichten aus dem Leben der Familienmitglieder, deren Schicksale von „stinknormal“ bis äußerst ungewöhnlich reichen. Prall gefüllte gut 400 unterhaltsame Seiten, an deren Ende dann irgendwie doch nicht Ende ist, denn es bleibt offen. Fortsetzung folgt...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
44 Bewertungen
Übersicht
13
18
9
2
2

Familientreffen an der Nordsee mit offenen Konflikten - Familiengeschichte mit tragischen, aber auch komischen Elementen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 11.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inge Boysen ist tot. Davon geht zumindest Schwiegertochter Kerrin aus, die zusammen mit Ehemann Enno mit ihr unter einem Dach in einem Reethaus an der Nordsee wohnt und alarmiert alle Kinder und Enkel von Inge. Noch bevor der Irrtum aufgeklärt werden kann, haben sich ihre nächsten Verwandten bereits auf den Weg gemacht oder sind... Inge Boysen ist tot. Davon geht zumindest Schwiegertochter Kerrin aus, die zusammen mit Ehemann Enno mit ihr unter einem Dach in einem Reethaus an der Nordsee wohnt und alarmiert alle Kinder und Enkel von Inge. Noch bevor der Irrtum aufgeklärt werden kann, haben sich ihre nächsten Verwandten bereits auf den Weg gemacht oder sind schon vor Ort. Nachdem die Familie an Weihnachten nicht zusammen gekommen war, freut sich Inge darüber, dass kurz vor dem Jahreswechsel alle ihre Lieben bis auf Sohn Boy bei ihr versammelt sind. Der vermeintliche Tod hat die Kinder und Enkel schockiert, die Frage nach dem Erbe wird laut, aber vor allem treten all die Probleme in Erscheinung, die die Kinder und Kindeskinder persönlich bewegen. Die Trennung Gesas von ihrem Mann Jochen ist belastend, insbesondere da die 46-Jährige von ihrem neuen Freund Matteo schwanger ist. Enno befürchtet selbst todkrank und der nächste auf dem Sterbebett zu sein, schweigt sich jedoch aus. Berit hat Sorgen sich beruflich über Wasser zu halten und wird zusätzlich noch von ihrer Lebenspartnerin unter Druck gesetzt. Kerrin und Ennos Tochter Inka hat daran zu knabbern, adoptiert zu sein und rebelliert gegen ihre beiden Adoptiveltern, die diese jedoch über alles lieben und die Tochter in ihrem Goth-Look nicht mehr verstehen. Es prallen unterschiedliche Welten auf engstem Raum aufeinander, so dass alte und neue Konflikte unweigerlich zutage treten, während Inge das Bettchen hütet und beobachtet. Die Enge und das Gefühl, ausgeliefert zu sein, verstärkt sich noch, als sich das Wetter verschlechtert und Eisregen und Sturm eine Abreise unmöglich machen. Ich hatte die "Die Glücksreisenden" von Sybil Volks gelesen, bevor ich wusste, dass es sich dabei um die Fortsetzung von "Wintergäste" handelt. Beide Romane können unabhängig von einander gelesen werden, wobei ich bei der Lektüre selbstverständlich empfehle, die Reihenfolge einzuhalten. Die Szenarien sind in beiden Büchern ähnlich. Die gesamte Familie Boysen kommt mehr oder weniger freiwillig im Haus Tide an der Nordsee zusammen und versucht die gemeinsamen Tage zu überstehen, ohne sich dabei zu entzweien. Wintergäste sind Vögel, die im Winter eine Zeit lang ihr Quartier aufschlagen, bevor sie wieder dort hinziehen, wo ihr Lebensraum ist, an dem sie brüten. Diese Symbolik wird in dem Roman umgesetzt, als Inge Boysens Nachkommen zwischen den Feiertagen bei ihr eintreffen. Es ist eine Familiengeschichte mit sehr lebendig und individuell gezeichneten Charakteren. Wechselnd wird aus der Sicht eines Protagonisten die Situation vor Ort beschrieben, wobei auch die Hintergründe jedes einzelnen mit seinen Sorgen, Problemen und Geheimnissen immer klarer werden. Jeder einzelne reflektiert sein bisheriges Leben und seine Beziehungen, hängt unausgelebten Träumen nach. Die Geschichte ist dadurch abwechslungsreich erzählt und durch das Personenverzeichnis zu Beginn nicht verwirrend, auch wenn die Perspektivwechsel nicht durch einzelne Kapitel gekennzeichnet sind und durch die fließenden Übergänge Konzentration gefragt ist. Die winterliche Stimmung, das Eingeschlossensein und die Ausweglosigkeit schaffen eine passende Atmosphäre für die Situation und die Verhältnisse in dem Haus, das für alle Gäste zu klein ist. Der Roman enthält humorvolle, aber auch tragische Elemente und erzählt viele Einzelgeschichten, die durch das Setting im Haus hinterm Deich ein Ganzes ergeben. Auch wenn mich nicht jedes einzelne Schicksal und die Gedankengänge der Person dazu durchgängig fesseln konnte, überzeugte mich der stimmige Erzählton und die durchaus realistische Darstellung einer Familie, die sich nur selten in dieser Konstellation sieht und zu einem Familientreffen zusammenfindet, wo sich übliche, aber auch besondere Konflikte unter Geschwistern und Paaren ergeben. "Die Glücksreisenden" hat mir als Nachfolger noch besser gefallen, aber als Einstieg in das Leben der Familie Boysen empfehle ich "Wintergäste" gerne weiter.

Wintergäste
von einer Kundin/einem Kunden am 27.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nachdem die Leseprobe mein Interesse geweckt hatte, freute ich mich auf eine lustige Geschichte um eine Familie in einem uralten Haus auf einer Nordseeinsel. Ein konservativer Ort, eine konservative Familie. Weit gefehlt. Es gelang mir leicht, Zugang zur Geschichte und den Personen zu finden. Die Übersicht über die Protagonisten... Nachdem die Leseprobe mein Interesse geweckt hatte, freute ich mich auf eine lustige Geschichte um eine Familie in einem uralten Haus auf einer Nordseeinsel. Ein konservativer Ort, eine konservative Familie. Weit gefehlt. Es gelang mir leicht, Zugang zur Geschichte und den Personen zu finden. Die Übersicht über die Protagonisten half dabei und die Sprünge von einer erzählenden Person zur nächsten waren für mich überschaubar und nachvollziehbar. Was mir allerdings fehlte, war einen Bezug zu den Protagonisten aufbauen zu können. Es ist der Autorin in meinen Augen nicht gelungen, den Charakteren Tiefe zu verleihen. Ich blieb seltsam unbeteiligt, habe das Buch aber innerhalb von zwei Tagen verschlungen, weil ich immer noch auf MEHR hoffte. Auch dass plötzlich ein Bezug zur Tagespolitik (Flüchtlinge und AFD) hergestellt werden musste und auch die obligatorische Homosexualität nicht nur eines Charakters hat mich meiner "Traumwelt" entfremdet. Was aber schlimmer ist, als ein kitschiges und billiges Happy End ist: ein offenes Ende! Die ganze Handlung über wird wie ein Mantra heruntergebetet, dass man Entscheidungen treffen muss, auch wenn es weh tut, auch wenn man sich unbeliebt macht, auch wenn man seine Komfortzone verlassen muss. Und dann ist das Buch zu Ende und man erfährt NIX. Kein einziger Protagonist trifft wirklich eine Entscheidung. Alles ist offen. Keine Chance, dass ich das ein zweites Mal lesen würde oder einer Freundin als Lesetipp mitgeben würde.

von einer Kundin/einem Kunden aus Siegburg am 30.05.2018
Bewertet: anderes Format

Die Mutter ist tot, die Familie reist an und wird eingeschneit. Nun kommen alle Familiengeheimnisse ans Licht. Tolles Familienportrait: realistisch, verrückt, warmherzig.

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