Der Limes

Geschichte einer Grenze

C. H. Beck Wissen

Weitere Formate

Den Begriff Limes - im Sinne einer militärisch besetzten Grenze - verwendete erstmals der lateinische Autor Tacitus Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. in seinem Werk Germania. Tatsächlich markierte einst der Limes die Ränder des Imperium Romanum. Er erstreckte sich von Britannien aus über Germanien und Raetien weiter bis in die Donauprovinzen, den Osten Kleinasiens, die römisch kontrollierten Gebiete des Orients hinaus bis nach Nordafrika. So verwundert es nicht, dass sich bis heute allenthalben archäologische Reste dieses gewaltigen Bodendenkmals erhalten haben. Im Jahr 2005 wurde der Obergermanisch-Raetische Limes in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz sogar in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Mit Egon Schallmayer erläutert einer der international besten Kenner der Archäologie und Geschichte des Limes in dem vorliegenden Band Entstehung, Entwicklung und Zweck des Limes als Reichsgrenze, informiert über seinen Verlauf, seine Ausbauphasen sowie über Bauwerke und Truppen am Limes und skizziert zudem die Phasen seiner Erforschung.
Portrait
Professor Dr. phil. Egon Schallmayer war Direktor des Römerkastells Saalburg - Archäologischer Park, Landesarchäologe von Hessen und bekleidete eine Honorarprofessur für Provinzialrömische Archäologie an der Universität zu Köln; er hat zahlreiche archäologische Ausgrabungen am Limes durchgeführt und darüber hinaus einschlägige Veröffentlichungen zur Geschichte des Limes und zur Provinzialrömischen Archäologie vorgelegt.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 136 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783406693328
Verlag C. H. Beck
Dateigröße 3886 KB
eBook
eBook
7,99
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
1
0
0
0

Der Limes in Deutschland und anderswo
von einer Kundin/einem Kunden am 04.07.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Limes, das größte von Menschenhand in Europa geschaffene Bodendenkmal ist ein Monument der größten Zivilisation der Antike: die Römer. Über eine Strecke von über 1000 Kilometer erstreckt er sich von Schottland über Deutschland bis an das schwarze Meer. 2005 wurde dieses Zeugnis einer überlegenen Zivilisation zum UNESCO Weltk... Der Limes, das größte von Menschenhand in Europa geschaffene Bodendenkmal ist ein Monument der größten Zivilisation der Antike: die Römer. Über eine Strecke von über 1000 Kilometer erstreckt er sich von Schottland über Deutschland bis an das schwarze Meer. 2005 wurde dieses Zeugnis einer überlegenen Zivilisation zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Durch die Aufwertung seitens der UNESCO trat der teilweise in Vergessenheit geratene Limes in seiner vollen Pracht wieder in das Licht der Öffentlichkeit. Die Erforschung der einzelnen Teilabschnitte erfolgt durch die Länder die Anteil an seinem Verlauf haben. Während einige Nationen kaum Interesse an der Wiederentdeckung dieser „ersten Teilung Europas“ haben, ist die Limesforschung in Ländern wie Deutschland laut dem Autor weit verbreitet. Egon Schallmayr, ein in seinen Fachkreisen anerkannter Forscher legt mit diesem Band einen kurzen und prägnanten Gesamtüberblick über den Limesverlauf, die Geschichte und seiner Funktionen dar. Lange Zeit war man ja der Meinung das es sich beim Limes um eine Dekantanationslinie handelte. Dh er diente zum Schutz der Römer vor den feindlichen Stämmen, größtenteils „Wilde Völker“ in den Augen der Römer. Das der Limes allerdings noch eine Reihe ganz anderer Funktionen hatte, zeigt Schallmayr mehrmals auf. Hier liegt auch die kleine Schwäche des Buches. Vermuchtlich aus Angst ja nichts wichtiges zu vergessen hat das Werk an einigen Stellen gleich doppelte Wiederholungen. Das ist sicher als Grundeinführung nicht schlecht, wenn man aber so wie ich schon einiges zum Thema gelesen hat, auf Dauer etwas anstrengend. Auch das dass Hauptaugenmerk auf den deutschen Teil des Limes liegt, finde ich etwas zu kurz gedacht. Ansonsten eine knappe und knackige Einführung in ein sehr komplexes Thema.