Der Tanz der Schäfflerin

Historischer Roman

Yngra Wieland

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Beschreibung

Eine historische Geschichte von Verrat, Verlust, Hoffnung und Liebe!

München im Jahre 1634 - Jakoba, die Tochter des Schäfflermeisters Wilhelm Neuburg, erlebt als kleines Mädchen den Schäfflertanz nach einer Bedrohung durch die Pest als überwältigendes Ereignis. Fortan hat sie keinen sehnlicheren Wunsch, als einmal diesen traditionellen Tanz der Fassmacher mitzutanzen. Doch dies ist ausschließlich den Gesellen der Zunft erlaubt.

Als in München erneut die Pest ausbricht, überredet Jakoba ihren Vater dazu, den Schäfflertanz wieder aufleben zu lassen, um den Menschen Mut zu machen, wie es schon ihre Ahnen taten. Unerlaubt beobachtet sie, wie die Gesellen proben, übt im Geheimen die Schritte und Abfolgen. Doch die boshafte Bäckerstochter Agnes, die es auf Jakobas Verlobten Quirin abgesehen hat, verrät sie. Für ihr lästerliches Verhalten wird die Schäfflertochter der Hexerei bezichtigt. Jakoba bleibt schließlich nichts anderes übrig als zu fliehen.

Auf der Flucht lernt sie den Schäfflergesellen Sylvester kennen, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Gemeinsam beschließen sie, Jakobas Traum vom Tanz der Schäffler wahr werden zu lassen. Koste es, was es wolle...

Yngra Wieland eröffnet den Lesern mit ihrer tragischen und mitreißenden Geschichte um die Heldin Jakoba faszinierende Einblicke in die Tradition der Schäffler und das Leben in München im siebzehnten Jahrhundert.

Mit einem Vorwort von Christian Baumann (Fachverein der Schäffler Münchens)

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 24.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783943531466
Verlag Burgenwelt Verlag
Dateigröße 815 KB
Verkaufsrang 19490

Kundenbewertungen

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Super Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 13.07.2017

Sehr spannend und flüssig geschrieben. Bin von der Autorin begeistert. Werde mir den zweiten Teil auch noch zulegen und hoffe auf mehr Bücher von Yngra Wieland. Absolut empfehlenswert!

Die Schäfflerin
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergheim am 18.10.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Tanz der Schäflerin Yngra Wieland **** Sterne Jakoba ist die Tochter eines Schäfflermeisters. Da ihre Mutter früh gestorben ist, hat sie die Rolle dieser übernommen. Da es keinen Sohn in der Familie gibt, soll Jacoba heiraten. Doch Quirin ist so gar nicht Jacobas Geschmack. Er ist grob und hat keine hohe Meinung von ... Der Tanz der Schäflerin Yngra Wieland **** Sterne Jakoba ist die Tochter eines Schäfflermeisters. Da ihre Mutter früh gestorben ist, hat sie die Rolle dieser übernommen. Da es keinen Sohn in der Familie gibt, soll Jacoba heiraten. Doch Quirin ist so gar nicht Jacobas Geschmack. Er ist grob und hat keine hohe Meinung von Frauen. Im Dorf ist wieder die Pest ausgebrochen. Die Menschen verstecken sich in ihren Häusern, sind schlecht drauf und haben nicht mehr viel Hoffnung. Als damals schon einmal die Pest ausgebrochen ist, haben die Schäffler ihren Schäfflertanz aufgeführt um den Menschen wieder ein wenig Frede und Hoffnung zu geben. Es hat damals geholfen. Jacoba überredet ihren Vater, dies zu wiederholen. Sie ist von dem Tanz so fasziniert, das sie am liebsten selber mit tanzen würde. Doch das ist nur den Schäfflern vorbehalten. So begnügt sie sich damit, sich in einem Nebenraum zu verstecken und heimlich die Proben zu beobachten. Doch sie wird dabei erwischt und soll in ein Kloster gebracht werden um da auf ihren Prozess zu warten. Auf dem Weg dorthin flieht Jacoba und ab da ist nichts mehr wie es war Sie ist allein und dem rauen Leben ausgesetzt. Sie ist nicht darauf vorbereitet, was sie nun da draußen erwartet. Das Buch ist gut geschrieben. Der Schreibstil ist klar und man kann allem gut folgen. Bei der Geschichte geht es um Mut, Familie und auch darum, sich mal über Regeln hinweg zu setzen. Das man manchmal Menschen vertrauen muss, die man kaum kennt. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Leben, lieben und leiden im 17.Jahrhundert
von Miss Norge am 23.01.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eindringlich und beklemmend beschreibt Yngra Wieland die Zeit des Pestausbruchs, die vielen Toten, die tagelang Dahinsiechenden und das einfache Leben der normalen Bürger. Man leidet förmlich mit Jakoba, die einem sofort zu Beginn des Buches ans Herz wächst. Leider kommen auch die gemeinen Charaktere nicht zu kurz, die einem ... Eindringlich und beklemmend beschreibt Yngra Wieland die Zeit des Pestausbruchs, die vielen Toten, die tagelang Dahinsiechenden und das einfache Leben der normalen Bürger. Man leidet förmlich mit Jakoba, die einem sofort zu Beginn des Buches ans Herz wächst. Leider kommen auch die gemeinen Charaktere nicht zu kurz, die einem beim Lesen schonmal zur Weißglut treiben können und somit auch als sehr gut beschrieben in der Geschichte ihr Unwesen treiben. Beängstigend beim Lesen sind auch die Gräueltaten, die Foltermethoden und der Umgang mit Frauen, die einfach benutzt und missbraucht wurden. Aber das kann man leider nicht beschönigen, denn es gehörte zur damaligen Zeit und wurde in die Geschichte mit eingeflochten. Wer einen historischen Roman, mit gut recherchierten Fakten, mit Liebe, Spannung, Verrat und Tradition mag, kommt mit diesem Buch voll auf seine Kosten.

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