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Der dritte Mann

(ungekürzte Lesung)

(6)
Wien nach dem Zweiten Weltkrieg, der Schwarzmarkt blüht. Der Autor Rollo Martins kommt in die Stadt, um seinen Jugendfreund Harry Lime zu besuchen, der sich mittlerweile als Schieber verdingt. Als Martins eintrifft, ist sein Freund tot. Angeblich wurde er Opfer eines Autounfalls. Eine Erklärung, die Martins skeptisch macht. Er beginnt nachzuforschen, und immer wieder kreuzt dabei ein ominöser dritter Mann seine Wege. Graham Greenes faszinierender Thriller, kongenial verfilmt mit Orson Welles und Joseph Cotten, erscheint erstmals als Lesung mit Hanns Zischler. Ungekürzte Lesung mit Hanns Zischler
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Hanns Zischler
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783862317653
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 233 Minuten
Format & Qualität MP3, 233 Minuten
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Buch wie ein Film“

Jana Ehresmann, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Aus seinem Drehbuch zum gleichnamigen Film zeichnet Graham Greene eine weitere klassische Kriminalgeschichte à la Film Noir. Mit seiner klaren Sprache gelingt es Greene ohne viel Aufhebens einen undurchsichtigen Plot im besetzten Wien 1945 zu erschaffen, in welchem sich eine fein durchdachte Kriminalhandlung entspinnt: clever, geschickt und unterhaltsam! Dieser Autor gehört zu 'den Großen' der Kriminalliteratur - und in jedes Bücherregal. Aus seinem Drehbuch zum gleichnamigen Film zeichnet Graham Greene eine weitere klassische Kriminalgeschichte à la Film Noir. Mit seiner klaren Sprache gelingt es Greene ohne viel Aufhebens einen undurchsichtigen Plot im besetzten Wien 1945 zu erschaffen, in welchem sich eine fein durchdachte Kriminalhandlung entspinnt: clever, geschickt und unterhaltsam! Dieser Autor gehört zu 'den Großen' der Kriminalliteratur - und in jedes Bücherregal.

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Das Buch zum Klassiker der Filmgeschichte.
Ein spannender Kriminalfall im Wien der Nachkriegszeit und zurecht Kult.
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1945: Von der höchsten Gondel des Prater-Riesenrads bis zur Kanalisation: Wien bleibt düster s/w und die Figuren bewegen sich in allen Grau-Schattierungen. Vorzüglicher Noir-Roman 1945: Von der höchsten Gondel des Prater-Riesenrads bis zur Kanalisation: Wien bleibt düster s/w und die Figuren bewegen sich in allen Grau-Schattierungen. Vorzüglicher Noir-Roman

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Atmosphärisch dichter Krimi der uns Wien von einer ganz anderen Seite kennen lernen lässt. Atmosphärisch dichter Krimi der uns Wien von einer ganz anderen Seite kennen lernen lässt.

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Ein großartiger Thriller/Krimi aus den Zeiten des Kalten Krieges. Als Buch grandios, als Verfilmung auch. Beides lesen und gucken! Ein großartiger Thriller/Krimi aus den Zeiten des Kalten Krieges. Als Buch grandios, als Verfilmung auch. Beides lesen und gucken!

Kundenbewertungen

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Wer ist der dritte Mann?
von NiWa aus Euratsfeld am 21.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nachkriegszeit in Wien. Die Stadt ist in vier Besatzungszonen eingeteilt, notwendigste Güter sind rar und es ist genau die richtige Zeit, um sich am Schwarzmarkt eine goldene Nase zu verdienen. Rollo Martins wird von seinem Freund Harry Lime in dieses Wien eingeladen, allerdings kommt er nur mehr zu dessen... Nachkriegszeit in Wien. Die Stadt ist in vier Besatzungszonen eingeteilt, notwendigste Güter sind rar und es ist genau die richtige Zeit, um sich am Schwarzmarkt eine goldene Nase zu verdienen. Rollo Martins wird von seinem Freund Harry Lime in dieses Wien eingeladen, allerdings kommt er nur mehr zu dessen Begräbnis zurecht. „Der dritte Mann“ ist ein Filmklassiker, den viele allein aufgrund der berühmt-berüchtigten Filmmusik - der Zither-Melodie - kennen. Deshalb hat es mich gejuckt, zur Buchvorlage zu greifen und dem Tod von Harry Lime auf den Grund zu gehen. Tragende Themen sind natürlich die Nachkriegszeit, der Schwarzmarkt, die Besatzer und welche Konsequenten diese Konstellation für die Menschen bedeuten. Denn für Gauner und Ganoven sind Zeiten des Mangels die Gelegenheit, um als Schieber am eigenen Vermögen zu arbeiten. Gepaart mit einem Hauch Agenten-Charme und einer Prise Emotion ergibt sich daraus ein interessanter Krimi, der sich nicht nur sehen sondern auch lesen lässt. Rollo Martin kommt also nach Wien, um seinen Freund Harry Lime aufzusuchen. Allerdings ist Harry Lime zu diesem Zeitpunkt schon tot und wird am Wiener Zentralfriedhof beigesetzt. Der schockierte Rollo Martin kann den Unfalltod seines besten Freundes nicht einfach so hinnehmen und geht eine eigene Untersuchung an. Schnell stellt sich heraus, dass ein mysteriöser dritter Mann beteiligt war, den Rollo unbedingt finden will. Besonders gut gefällt mir, wie Graham Greene das komplizierte Wesen dieser Zeit einfängt. Wien ist von Amerikanern, Briten, Franzosen und Russen besetzt, und allein die Verständigung der Alliierten untereinander ist eine wahre Herausforderung. Ermittlungstätigkeiten sind meist nur in der eigenen Zone möglich, Kooperationen werden rigoros abgelehnt, es wird der eigene Wille durchgesetzt und wenn es hart auf hart kommt, wird lapidar die Sprachbarriere mit einem Schulterzucken als Ursache vorgeschoben. In diesem Wien versucht Rollo Martin den Tod seines Freundes aufzuklären, weil er nicht fassen kann, dass dieser nicht mehr am Leben ist. Dabei kommt er Schmugglern auf die Spur und landet kurzerhand selbst in der Gefahrenzone. Außerdem nimmt die Handlung sehr charmante Züge an, weil Rollo Martin in interessante Situationen schlittert, die er für sich nutzen kann. Leider merkt man diesem Buch an, dass es von Vornherein als Filmvorlage geschrieben wurde. Es ist zwar nicht unbedingt als Drehbuch verfasst, trotzdem sind mir viele Passagen zu skizzenhaft. Graham Greene geht nur auf Schlüsselszenen besonders ein, die Umgebung wird großteils vernachlässigt und die Tiefe der Figuren ist teilweise mangelhaft. Meist habe ich es als Aneinanderreihung von Filmszenen empfunden, obwohl die Geschichte an sich großartig ist. Greene geht schon im Vorwort auf diesen Umstand ein, sodass der Erzählstil eigentlich keine Überraschung ist: „Der dritte Mann wurde nicht geschrieben, um gelesen, sondern nur, um gesehen zu werden.“ (S. 9) Ich finde es sehr schade, dass „Der dritte Mann“ dadurch an Atmosphäre und Tiefe verliert, weil es eine wahnsinnig gute, spannende Geschichte ist. Sie lebt von der Nachkriegszeit, dem Agenten-Charme und von der Wiener Szenerie, wobei die Stadt an sich nicht unbedingt gut wegkommt: „Ich habe Wien zwischen den Kriegen nicht gekannt, und ich bin zu jung, um mich an das alte Wien mit seiner Strauß-Musik und seinem verlogenen oberflächlichen Charme zu erinnern; für mich ist es einfach eine Stadt aus würdelosen Ruinen …" (S. 16) Nichtsdestotrotz kann ich diese Buchvorlage zu „Der dritte Mann“ jedem ans Herz legen, der diesen Filmklassiker im ganz persönlichen Kopfkino erleben will, weil sie trotz mancher Abstriche durch und durch lesenswert ist.