Die Reise mit Charley

Auf der Suche nach Amerika

John Steinbeck

(4)
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Beschreibung

Zum 100. Geburtstag des Nobelpreisträgers erscheint Steinbecks berühmter Roman in neuer Übersetzung von Burkhart Kroeber. Wie kein anderer hat Steinbeck auch in diesem Buch die Vielfalt und die Widersprüchlichkeit seines Landes dargestellt. 1960 macht sich der damals 58-jährige noch einmal "auf die Suche nach Amerika" und fährt in Begleitung seines Pudels Charley elf Wochen quer durch 34 Bundesstaaten. Ironische Beobachtungen, skurrile Begegnungen und hellsichtige Diagnosen vermischen sich zu einem einzigartigen Reisebuch eines modernen Tramps - ein unverstellter Blick ins Innere von Amerika.

John Steinbeck, amerikanischer Erzähler deutsch-irischer Abstammung, geboren am 27. Februar 1902 in Pacific Grove bei Salinas, Kalifornien, gestorben 1968 in New York. Studierte Naturwissenschaften in Stanford. Gelegenheitsarbeiter, später Reporter und im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichterstatter. Für sein erzählerisches Werk wurde er unter anderem mit dem Pulitzerpreis und dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 18.02.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05778-4
Verlag Zsolnay, Paul
Maße (L/B/H) 21,1/13/2,6 cm
Gewicht 461 g
Originaltitel Travels with Charley. In Search of America
Übersetzer Burkhart Kroeber

Kundenbewertungen

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Einblick in die USA - etwa 60 Jahre alt und noch immer Interessant!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 10.01.2021

Wie erwartet zeigt Steinbeck auch hier sein großes "handwerkliches Können" als Schriftsteller. Wichtiger noch sind seine Eindrücke aus den USA - seinen USA - abseits der großen Metropolen. Unbedingt lesenswert und wohl teilweise (manchmal leider) immer noch gültig und erhellend.

Amerika im Kalten Krieg
von Norbert aus Düsseldorf am 23.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach dem gescheiterten Versuch der Niederschrift der Artussage wollte John Steinbeck sich und der Welt beweisen, dass er noch zum Schreiben in der Lage war. Mit seinem Pudel Charley durchquerte er in einem Camper elf Wochen lang die USA. Seine Beobachtungen und Gespräche mit den Menschen geben dabei episodenhaft die Stimmung vor... Nach dem gescheiterten Versuch der Niederschrift der Artussage wollte John Steinbeck sich und der Welt beweisen, dass er noch zum Schreiben in der Lage war. Mit seinem Pudel Charley durchquerte er in einem Camper elf Wochen lang die USA. Seine Beobachtungen und Gespräche mit den Menschen geben dabei episodenhaft die Stimmung vor Kubakrise und Vietnamkrieg wieder. Steinbecks Reisebericht ist vor allem als Dokument seiner Zeit interessant, ähnlich wie Bölls Irisches Tagebuch von 1957 in Deutschland. So manchen US-Amerikaner beschlich Anfang der 60er Jahre die Angst vor einem nuklearen Schlagabtausch zwischen der UdSSR und den USA und der Autor sinniert im Buch darüber, dass die Wüste möglicherweise der letzte Rückzugsort des Lebens sein könnte. Während die Reise von der Ostküste bis nach Kalifornien noch relativ detailliert beschrieben und kurzweilig ist, flacht das Buch auf der Rückfahrt von West nach Ost ab. Man merkt, dass der Schriftsteller nach Hause wollte.

Ein Leser aus Baden-Württemberg
von einer Kundin/einem Kunden am 14.02.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

John Steinbeck's Schreibstil ist für jemanden, der ihn zum ersten Mal liest eher "gewöhnungsbedürftig", was aber absolut nicht negativ gemeint ist. Er schafft es, mit seinen Anekdoten, so am Rande, seinen für ihn typischen kleinen Abschweifungen und seinem Humor immer den roten Faden zu behalten. Und seine bildhafte Beschreibung... John Steinbeck's Schreibstil ist für jemanden, der ihn zum ersten Mal liest eher "gewöhnungsbedürftig", was aber absolut nicht negativ gemeint ist. Er schafft es, mit seinen Anekdoten, so am Rande, seinen für ihn typischen kleinen Abschweifungen und seinem Humor immer den roten Faden zu behalten. Und seine bildhafte Beschreibung der einzelnen Szenarien auf seiner Reise quer durch Amerika der 60-er/70-er Jahre geben einem stellenweise das Gefühl, man sitze selbst, anstelle seines Begleiters CHARLEY auf dem Beifahrersitz. Und, so komisch es auch klingen mag, viele seiner Schilderungen und Begebenheiten sind (leider) auch heute noch aktuell. Sehr lesenswert.


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