Tod in Blau

Kriminalroman

dtv großdruck Band 2

Susanne Goga

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Beschreibung


Berlin in den »Golden Twenties«

Berlin, 1922. Der Maler Arnold Wegner erregt mit seinen provokanten Bildern Bewunderung – und Abscheu. Als er tot in seinem Atelier gefunden wird, führt eine erste Spur Kommissar Wechsler zur dubiosen Asgard-Gesellschaft. Gibt es eine Verbindung zu dem geheimnisvollen Toten, den man kurz zuvor aus dem Landwehrkanal gezogen hat?

Susanne Goga lebt als Autorin und Übersetzerin in Mönchengladbach. Sie ist Mitglied des deutschen PEN-Zentrums. Außer ihrer Krimireihe um Leo Wechsler hat sie mehrere historische Romane veröffentlicht und wurde mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Goldenen HOMER für ›Mord in Babelsberg‹ und dem Silbernen HOMER für ›Nachts am Askanischen Platz‹.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-25380-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12/3,2 cm
Gewicht 401 g

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Buchhändler-Empfehlungen

Spannender historischer Roman

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Mit Leo Wechsler schickt die Autorin einen klugen Kommissar ins Rennen, der vor der Kulisse der 'Goldenen Zwanziger' in Berlin erkennen muss, dass die Zeiten doch nicht so golden war. In seinem zweiten Fall gibt ihm der Tod eines umstrittenen Künstlers einige Rätsel auf, denn Tatverdächtige gibt es genug. Spannend bis zur letzten Seite, gut recherchierter historischen Hintergrund bis zur feinen Lovestory gibt es hier alles, was eine gute Geschichte ausmacht. Mit schnörkelloser Sprache erweckt Susanne Goga die damalige Zeit zum Leben.

Der zweite Fall für Leo Wechsler

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Vor einiger Zeit habe ich Ihnen an dieser Stellen bereits die Krimis von Susanne Goga mit Leo Wechsler als ermittelnden Kommissar im Berlin der zwanziger Jahre vorgestellt. Der erste Fall „Leo Berlin“ wurde vom dtv Verlag bereits als Taschenbuch im neuen Design herausgebracht. Endlich sind nun alle Fälle als Taschenbuch bei dtv erschienen. „Tod in Blau“ spielt genau wie „Leo Berlin“ 1922. Gerade hat Leo Wechsler mit seinen Kollegen den Fall um den ermordeten Wunderheiler gelöst, erhält er schon wieder einen neuen Fall. Ein junger Verkäufer wird tot im Landwehrkanal aufgefunden. Schnell scheidet Selbstmord aus. Aber ist es ein einfacher Raubmord oder ist es eine politische motivierte Tat, denn bei dem Ermordeten wurden Schriften einer obskuren Vereinigung mit Namen „Asgard-Gesellschaft“ gefunden. Vordergründig beschäftigt sich diese Gesellschaft mit wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Wikinger. Aber die Mitglieder sind alles hohe Militärs mit sehr deutschnationalen Ansichten. Kurz darauf passiert ein weiterer Mord. Der im Moment sehr angesagte Maler Arnold Wegner wird ermordet. Und auch hier führt eine Spur zur „Asgard-Gesellschaft“. Hängen die beiden Fälle zusammen? Leo Wechsler ermittelt in die unterschiedlichsten Richtungen. Eine junge Tänzerin, ein Junge aus dem ärmsten Milieu Berlins und die Ehefrau des Ermordeten sind wichtige Zeugen oder gar Verdächtige. Susanne Goga baut ihre Krimis immer sehr interessant auf. Im ersten Fall kannten wir den Mörder bereits, denn wir konnten seinen Gedanken und Beweggründen folgen, aber den Namen kannten wir noch nicht. Trotzdem waren wir dem Ermittler eher einen Schritt voraus. In diesem zweiten Fall lernen wir den Maler noch lebend kennen und wissen diesmal deshalb eher um das Motiv als Leo Wechsler. Trotzdem ist der Krimi wieder sehr spannend erzählt. Susanne Goga führt uns auch dieses Mal wieder in die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und Milieus. Diese beschreibt sie ausgesprochen lebhaft und bildreich, so dass man wirklich meint, in diese Zeit eingetaucht zu sein. Menschen, die Berlin kennen, werden auch viele Schauplätze wiedererkennen können, auch wenn vieles im Krieg zerstört wurde. Ich freue mich schon sehr auf ihren vierten Fall, der gerade erschienen ist und werde Ihnen auch von diesem Krimi wieder an dieser Stelle berichten.

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Spannender Krimi und Sittengemälde zugleich
von Monika Schulte aus Hagen am 20.03.2021

Susanne Goga entführt den Leser auch in diesem zweiten Fall mit Kommissar Leo Wechsler ins Berlin der 20er Jahre. Ein Maler, dessen Bilder provoziert haben und der tot in seinem Atelier aufgefunden wird. Eine geheimnisvolle Asgard-Gesellschaft und ein zwölfjähriger, etwas zurück gebliebener Junge. Was haben die Personen mit dem ... Susanne Goga entführt den Leser auch in diesem zweiten Fall mit Kommissar Leo Wechsler ins Berlin der 20er Jahre. Ein Maler, dessen Bilder provoziert haben und der tot in seinem Atelier aufgefunden wird. Eine geheimnisvolle Asgard-Gesellschaft und ein zwölfjähriger, etwas zurück gebliebener Junge. Was haben die Personen mit dem Toten zu tun? Susanne Goga beschreibt die damalige Zeit alles andere als golden. Menschen, die in Armut leben, die Hunger leiden, die ihre Kinder misshandeln. Sie versteht es hervorragend, den Leser die damalige Zeit nahe zu bringen, der froh sein wird, in der heutigen Zeit leben zu dürfen. "Tod in Blau" - spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Nicht nur ein Krimi, sondern ein Sittengemälde der damaligen Zeit. Unbedingt lesen!

Intelligenter Krimi im spannenden Umfeld
von Igelmanu66 aus Mülheim am 07.02.2020

»Mir scheint, der junge Mann hegte ziemlich eindeutige politische Vorlieben. Fragt sich nur, ob er deswegen im Landwehrkanal gelandet ist.« Berlin, im September 1922. Kriminalkommissar Leo Wechsler und sein Team können sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Gerade versuchen sie noch, den Tod eines jungen Mannes aufzukläre... »Mir scheint, der junge Mann hegte ziemlich eindeutige politische Vorlieben. Fragt sich nur, ob er deswegen im Landwehrkanal gelandet ist.« Berlin, im September 1922. Kriminalkommissar Leo Wechsler und sein Team können sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Gerade versuchen sie noch, den Tod eines jungen Mannes aufzuklären, dessen Leiche aus dem Landwehrkanal gezogen wurde, da grätscht schon der nächste Mordfall rein. Arnold Wegner, ein provokant arbeitender Künstler, liegt tot in seinem Atelier. Gehören die beiden Fälle womöglich zusammen? Dieser Krimi hat mir sehr gefallen! Der Autorin ist es gelungen, das Bild der damaligen Zeit mit all ihren Kontrasten darzustellen. Luxus, Vergnügen und Kunst auf der einen Seite, große Armut, Not und hungernde Kinder auf der anderen. Während einige Menschen in den schönen Dingen des Lebens schwelgen, leiden andere immer noch unter der düsteren Vergangenheit. Und was sich politisch entwickelte, sollte heute jedem Leser präsent sein. Interessant sind auch die möglichen Rahmenumstände der Todesfälle. Da gibt es Spuren, die zu einer rechtsextremen Asgard-Gesellschaft führen. Und was Wegner in seinen Kunstwerken zeigt, wäre ein paar Jahre später als „entartet“ bezeichnet worden. Aber bringt man einen Maler wegen seiner Kunst um? Leo Wechsler hat ordentlich was zu ermitteln. Es gibt ganz unterschiedliche Ansätze und durch einige Nebenstränge tun sich falsche Fährten auf, was ich wirklich unterhaltsam fand. Leider war nicht alles am Ende ganz rund. Das mag gewollt sein, im Leben bleiben ja auch immer wieder Dinge ungeklärt, aber im Buch hätte ich persönlich gerne alle Fragen beantwortet. Dazwischen gibt es ein bisschen private Nebenhandlung bei Wechsler, von der Menge her genau richtig dosiert. Ich finde es wichtig, dass der Ermittler einem menschlich nah kommt, gleichzeitig diese privaten Aspekte aber nicht dominieren. Im Zentrum sollte die Krimihandlung stehen und das ist hier der Fall. Fazit: Intelligenter Krimi, eingebettet in ein spannendes und gut getroffenes Bild der damaligen 20er Jahre, die nicht für jeden golden waren. Der Folgeband kommt jetzt auf meine Liste.

Tod in Blau
von einer Kundin/einem Kunden aus Grünstadt am 29.09.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Kommt nicht an den ersten Band -Leo Berlin- heran, man sollte seine Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Hat einige Kaugummiphasen.

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