Der Krieg der Welten

Roman

H.G. Wells

(23)
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Beschreibung


Neu übersetzt und kommentiert von Lutz-W. Wolff

Seit Jahrhunderten blicken die Menschen sehnsüchtig zu den Sternen – ohne zu ahnen, dass auch sie beobachtet werden. Die Marsianer, eine hochintelligente Spezies, haben ihre Rohstoffreserven aufgebraucht und sind auf der Suche nach neuen Lebensräumen. Ihrer Invasion kann das irdische Militär nichts entgegensetzen. Bis ihm ungeahnte Verbündete zu Hilfe kommen.

"Ein toller SF-Klassiker nicht nur für Fans des Genre."
Kerstin Tacke, lovelybooks.de 15.02.2017 "Ein toller SF-Klassiker nicht nur für Fans des Genre."
Kerstin Tacke, lovelybooks.de 15.02.2017

H(erbert) G(eorge) Wells wurde am 21.9.1866 in Bromley/Kent geboren und starb am 13.8.1946 in London. Nach einer Kaufmannslehre absolvierte er ein naturwissenschaftliches Studium mit Prädikatsexamen; nach nur wenigen Jahren als Dozent lebte er als freier Schriftsteller. Sein Gesamtwerk umfaßt etwa hundert Bände. Zu Weltruhm gelangte er mit seinen Romanen und Erzählungen, die ihn als Begründer der modernen Science-fiction, als genialen phantastischen Utopisten und als kritisch-humorvollen Gesellschaftssatiriker ausweisen..
Lutz-W. Wolff, geboren am 17. Juli 1943 in Berlin, schloss sein Studium in Frankfurt am Main, Bonn und Tübingen 1969 mit der Promotion über Heimito von Doderer ab. Neben seiner Tätigkeit als Lektor übersetzte er unter anderem Werke von Kurt Vonnegut, F. Scott Fitzgerald und Jack London..
Lutz-W. Wolff, geboren am 17. Juli 1943 in Berlin, schloss sein Studium in Frankfurt am Main, Bonn und Tübingen 1969 mit der Promotion über Heimito von Doderer ab. Neben seiner Tätigkeit als Lektor übersetzte er unter anderem Werke von Kurt Vonnegut, F. Scott Fitzgerald und Jack London.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Lutz-W. Wolff
Seitenzahl 328
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14547-3
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12/2,5 cm
Gewicht 313 g
Originaltitel The War of the Worlds
Übersetzer Lutz-W. Wolff

Buchhändler-Empfehlungen

Seiner Zeit weit voraus

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Es gibt vier sehr bekannte Geschichten von H.G. Wells: "Die Insel des Dr. Moreau", "Der Unsichtbare", "Die Zeitmaschine" und "Der Krieg der Welten". Unter diesen hat "Der Krieg der Welten" wohl die am wenigsten interessenten Charaktere. Die Handlung (die Erde wird von Marsianern angegriffen) ist beeindruckend, aber die Charaktere hinterlassen nicht viel Individualität. Der Zeitreisende aus "Die Zeitmaschine" hat auch keinen Namen, aber er präsentiert sich als herausragender und viel aktiver als der Protagonist hier. Aber das heißt nicht, dass "Der Krieg der Welten" es nicht verdient, der Klassiker zu sein, der es ist. Vieles, was man in Literatur über Marsianer und über außerirdische Invasionen liest, kommt aus diesem Buch, und H.G. Wells beweist sich als Visionär dank den Ideen, die er hier präsentiert. Das Ende des Konflikts ist ein Geniestreich! Ich werde "Die Zeitmaschine" immer am meisten lieben, aber "Der Krieg der Welten" ist eine Pflichtlektüre für jeden, der auch nur minimales Interesse an Sci-Fi-Literatur hat.

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Keine Verfilmung reicht an das Original heran. Wells hat mit diesem Buch Grundsteine für das ganze Sci-Fi-Genre gelegt. Über hundert Jahre alt und kein bisschen angestaubt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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Düsterer Klassiker
von NiWa am 11.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Am Mars werden die Rohstoffreserven knapp, daher greifen die Marsianer die Menschheit an. Der hochentwickelten Technik der Invasoren hat das Militär nichts entgegenzusetzen und ein gnadenloser Krieg um die Erde beginnt. „Der Krieg der Welten“ ist ein Science-Fiction-Klassiker von H. G. Wells, der erstmals 1898 erschienen is... Am Mars werden die Rohstoffreserven knapp, daher greifen die Marsianer die Menschheit an. Der hochentwickelten Technik der Invasoren hat das Militär nichts entgegenzusetzen und ein gnadenloser Krieg um die Erde beginnt. „Der Krieg der Welten“ ist ein Science-Fiction-Klassiker von H. G. Wells, der erstmals 1898 erschienen ist. Ich war schon lange Zeit auf dieses Buch neugierig, weil es für das Genre als prägende Grundlage gilt. Immerhin hat H. G. Wells den Spieß umgedreht. Er lebte in einer Zeit als sich die Menschheit an den Glauben an den Fortschritt klammert, bisher unvorstellbare technischen Höhenflüge erlebt und sich im Sinne Darwins als Krone der Schöpfung betrachtet. Aber der Autor denkt einen Schritt weiter. Er fragt sich, was geschieht, wenn eine Spezies der Menschheit überlegen ist? Damit erfindet er sozusagen die Alien-Invasion, die uns seither in ihren gewaltigen Facetten in Buch, Film und Fernsehen laufend vor Augen gehalten wird. Die Geschichte beginnt damit, dass merkwürdige Kapseln in Südengland landen und die Bevölkerung gleichermaßen fasziniert und erstaunt ist. Überheblicher Forscherdrang lässt die Gefahr vom ersten Moment an unterschätzen, bis die Welt in den Fängen der Marsianer ist. Der Autor bedient sich zweier Menschen, die das Geschehen für den Leser dokumentieren. Es wirkt dadurch wie ein Zeitzeugenbericht auf mich. Anhand dieser Figuren erzählt er, was sich in London und im ländlichen Gefilde zuträgt, während er dem Leser ein kriegerisches Schreckensszenario vom Ende der Welt vor Augen führt. Ich hatte mit einer viel verstaubteren Geschichte gerechnet und war erstaunt, wie modern das Geschehen und die Erzählung wirken. Zwar halten manche Erklärungen dem gegenwärtigen Wissen nicht stand, fügen sich dennoch exzellent in die Gesamthandlung ein. Außerdem ist es eine äußerst düstere und brutale Erzählung, die aktuelleren Versionen der Alien-Invasion um nichts nachsteht. Wells beschreibt die anfängliche Neugierde, geht darauf ein, wie überraschend die kriegerische Entwicklung des Erstkontakts aufgenommen wird, und setzt sich letztendlich mit der Flucht und dem Überlebenswillen von uns Menschen auseinander. Für die wissenschaftlichen und philosophischen Überlegungen hat er einen Gelehrten als Protagonist erwählt, der mit seinem akademischen Hintergrund die Situation analysiert. Trotzdem flieht er einem verschreckten Tier gleich vor den entsetzlichen Marsianern, weil diese deutlich überlegen sind: „Es war niemals ein Krieg, genauso wenig, wie es einen Krieg zwischen Menschen und Ameisen gibt.“ (S. 236) Damit zeigt Wells der menschlichen Spezies, dass Demut gegenüber der Natur trotz bemerkenswerter Errungenschaften des technischen Fortschritts durchaus angebracht ist. Mir hat es gut gefallen. Teilweise war ich schockiert, wie brutal manche Einzelheiten beschrieben sind, wie der Autor die Hoffnungslosigkeit, den Staub und die Trümmer zwischen den Seiten zum Leben erweckt. Letztendlich haben wir Menschen laut Wells für unseren Platz im Universum bezahlt, auch wenn die nächste Rate aktuell fällig ist: „Durch das Tribut einer Million Toter hat sich der Mensch sein Geburtsrecht auf der Erde erkauft und trotz aller Neuankömmlinge ist sie sein, und wäre es auch geblieben, wenn die Marsianer zehnmal so viel gewesen wären. Denn die Menschen leben weder, noch sterben sie vergeblich.“ (S. 262) Wer sich gern mit Endzeitszenarien, Außerirdischen und dem Ende der Welt auseinandersetzt, wird in H. G. Wells’ „Krieg der Welten“ sicherlich eine beeindruckende Grundlage entdecken, die sich in unzähligen thematischen Folgewerken finden lässt.

Ein Sci-Fi-Epos!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 26.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich musste mich anfänglich etwas an die Erzählweise gewöhnen, doch wenn man erstmal drin ist, ist es richtig cool! Muss man auf jeden Fall mal gelesen haben

Rezension zu "Krieg der Welten"
von Zsadista am 06.07.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wir schreiben das Jahr 1894. Seltsame Kapseln landen auf der Erde. Noch bevor die Menschen sich sicher darüber sind, was das sein soll, fängt die Vernichtung an. Wie alles vernichtende Götter fallen die Marsianer über die Menschen her. Der Krieg der Welten kann beginnen. Doch wer wird am Ende den Kampf gewinnen? „Krieg de... Wir schreiben das Jahr 1894. Seltsame Kapseln landen auf der Erde. Noch bevor die Menschen sich sicher darüber sind, was das sein soll, fängt die Vernichtung an. Wie alles vernichtende Götter fallen die Marsianer über die Menschen her. Der Krieg der Welten kann beginnen. Doch wer wird am Ende den Kampf gewinnen? „Krieg der Welten“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors H. G. Wells. Gleich zu Anfang ist zu bemerken, dass das Ur-Werk bereits 1898 entstanden ist. Wer das Buch liest, sollte sich dessen Alter bewusst sein. Natürlich hat der Roman nichts mit neuzeitlicher Science Fiction zu tun. Man merkt dem Werk schon sein Alter an. Auch darf man das Buch nicht mit den Filmen vergleichen. Wobei ich hierbei auch nur das ganz alte Werk „Kampf der Welten“ von 1953 und „Krieg der Welten“ von 2005 kenne. Weitere Filmteile habe ich mir erspart, da die meistens eh Schrott sind und nichts mehr mit dem eigentlichen Werk zu tun haben. Das Ur-Buch ist in dem Sinn schon nicht mit den Filmen zu vergleichen, weil es in einer komplett anderen Zeit spielt. Die Zeit ist noch vor dem ersten Weltkrieg und daher schon einmal nicht mit den Filmen identisch. Der Schreibstil ist natürlich gewöhnungsbedürftig. Es wird auch kaum gesprochen in der Story. Die Geschichte wird mehr erzählt an sich, als erzählt durch Sprechen. Es ist wirklich ein sehr ungewöhnliches Buch. Ich fand das Buch allerdings trotz allem sehr gelungen. Es lässt einem wirklich zum Nachdenken zurück. Die Marsianer vernichten uns ohne großes Nachdenken. So wie wir Menschen Insekten und andere Tiere in Massen vernichten, weil sie uns gerade ungelegen kommen. Das Buch ist zwar alt, aber könnte im Thema selbst nicht neuer sein. Und trotz dem wir das seit über 100 Jahren vorgehalten bekommen, haben wir Menschen nichts dazu gelernt. Erschreckend, aber wahr. Und gerade deswegen finde ich das Buch so gut und kann es nur weiter empfehlen.


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