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Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?

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Ein Manifest des »trotz alledem«
Helena, die ihrer kleinen Tochter Elisabeth eine kurze Geschichte von einer Welt erzählt, die einmal war und nie wieder sein wird. Helena, die im Frühling 1960 zusammen mit Elisabeth einem Hinweis auf mögliche Verwandte nachgeht, vergeblich und zum allerletzten Mal. Helena, die auf Anraten der Lehrerin einen Hahn, eine Katze und einen Untermieter aufnimmt, damit das Mädchen nicht ohne die Wärme von Tieren und den Schutz eines Mannes heranwächst.
Mit Witz und Trauer erinnert sich Lizzie Doron an ihre Mutter, die mit widerständiger Energie, Einfallsreichtum und Überlebenswillen eine Existenz für sich und ihre Tochter in Israel aufbaut.

Portrait
Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman ›Ruhige Zeiten‹ wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeannette Schocken Preis. In der Begründung der Jury heißt es: »Lizzie Doron schreibt über Menschen, die von ›dort‹ kommen, die den Holocaust überlebten und nun zu leben versuchen. In Israel. Fremd, schweigend, versehrt - und stets ihre Würde wahrend. Mit großer Behutsamkeit nähert die Autorin sich ihren Figuren und mit großem Respekt wahrt sie Distanz.«
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14545-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12/1,7 cm
Gewicht 159 g
Originaltitel Lama lo bat lifne ha-milchama
Übersetzer Mirijam Pressler
Verkaufsrang 44.958
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Berührend und beeindruckend
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2017

Lizzie Doron schildert als Elisabeth autobiographisch die Geschichte ihrer Mutter Helena, die den Holocaust überlebte und nach Israel auswanderte. In den einzelnen Kapiteln beschreibt sie Situationen aus dem Alltag, die Helena als teils verrückte, aber dennoch mutige und kämpferische Frau darstellen. Zwischen scheinbar lückenhaften Erzählungen, steckt die schreckliche Vergangenheit.... Lizzie Doron schildert als Elisabeth autobiographisch die Geschichte ihrer Mutter Helena, die den Holocaust überlebte und nach Israel auswanderte. In den einzelnen Kapiteln beschreibt sie Situationen aus dem Alltag, die Helena als teils verrückte, aber dennoch mutige und kämpferische Frau darstellen. Zwischen scheinbar lückenhaften Erzählungen, steckt die schreckliche Vergangenheit. Doron gelingt es eindrucksvoll und konzentriert ein Portrait ihrer Mutter voller Würde zu zeichnen. Mit teilweise naiven-ironischen Sarkasmus bringt sie trotz ernsthaftem Thema viel Witz in die Geschichte und erzählt liebevoll von einer etwas ungewöhnlichen Mutter-Tochter-Beziehung.

Über Mütter und deren Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden am 25.06.2017

"Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen" von Lizzie Doron ist ein großartiges Buch und hat mir sehr sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt nüchtern und ist in ihrer Ausdrucksweise sehr klar. Oberflächlich gesehen eine leichte Lektüre- aber man muss bei diesem Buch als LeserIn zwischen den Zeilen... "Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen" von Lizzie Doron ist ein großartiges Buch und hat mir sehr sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt nüchtern und ist in ihrer Ausdrucksweise sehr klar. Oberflächlich gesehen eine leichte Lektüre- aber man muss bei diesem Buch als LeserIn zwischen den Zeilen lesen. Denn wichtig sind nicht nur die Dinge, welche erzählt werden, sondern vor allem jene, die Doron nicht niederschreibt. Für mich machen genau diese "sichtbaren Blindstellen" Lizzie Doron zu einer außergewöhnlichen Schriftstellerin mit großem Talent. Mit sehr viel Offenheit aber auch Rücksicht & Mitgefühl teilt die Autorin mit uns LerserInnen die Geschichte ihrer Mutter- einer Überlebenden, einer Kämpferin aber auch einem Opfer der Vergangenheit.

Ein wunderbares Buch!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Rüeggisberg am 06.02.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?" ist etwas vom Besten, was ich je zum Thema der Überlebenden der Shoa gelesen habe. Es hat mich sehr, sehr tief bewegt!! Ich kann es nur allen weiterempfehlen. Unbedingt lesen!!